Michael Hübner

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Interview mit Michael Hübner

Interview mit LovelyBooks, Mai 2011

1) Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Eigentlich habe ich schon in meiner Jugend damit begonnen, mir Geschichten auszudenken, allerdings habe ich das damals eher als einen kreativen Zeitvertreib angesehen. Ich war wohl das, was man allgemein einen Tagträumer nennt. Nie wäre mir zu diesem Zeitpunkt in den Sinn gekommen, dass mir das mal was bringen könnte. Doch auch in den Jahren danach, zog es mich immer wieder zum Schreiben hin. Da ich ein sehr selbstkritischer Mensch bin, nahm diese Entwicklung einige Jahre in Anspruch, bis ich der Meinung war, die nötige Reife erlangt zu haben. Als sich dann die richtige Romanidee einstellte, da wusste ich, ich bin soweit. Nachdem ich meine Arbeit an "Stigma" beendet hatte, verschickte ich Leseproben an verschiedene Agenturen. Bereits nach wenigen Tagen meldete sich mein jetziger Agent, Dr. Harry Olechnowitz, und verlangte begeistert den Rest meines Manuskriptes. Knapp eine Woche später nahm er mich unter Vertrag und stellte das Manuskript den Verlagen auf der Frankfurter Buchmesse vor. Kurz darauf trafen bereits die ersten Angebote von renommierten Verlagen ein. Ich entschied mich schließlich für den Goldmann Verlag, der mir aufgrund des eingereichten Manuskriptes gleich einen zweiten Buchvertrag anbot. So wurde ich quasi über Nacht zum Autor.

2) Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Nichts inspiriert mich mehr als das Lesen von Büchern. Sie sind der beste Lehrstoff, den ich mir wünschen kann. Oftmals entspringt eine Idee aber auch ganz alltäglichen Dingen. Einem Artikel in der Zeitung, oder einer zunächst belanglosen Erfahrung, die ich dann zu einer Geschichte ausbaue. Manchmal geistert mir auch einfach eine einzelne, zusammenhanglose Szene durch den Kopf, die mich fasziniert und um die herum ich dann ein Storygerüst entwickle. Dabei stellen sich mir dann immer wieder die Fragen: "Was wäre wenn ...?", oder "Wie könnte es weitergehen?".

3) Wann und was liest Du selbst?

Ich lese am liebsten abends im Bett, oder bei schönem Wetter in meiner Hängematte. Und natürlich am liebsten Thriller!

5) Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Der Autor, der mich am meisten beeinflusst hat, ist ohne Frage Stephen King. Seine Bücher haben in mir die Faszination für das Böse geweckt. Desweiteren haben mich die Werke von Sebastian Fitzek sehr inspiriert, dessen Stil meiner Art zu schreiben sehr nahe kommt. Aber auch andere deutsche Autoren wie Frank Schätzing und Andreas Eschbach haben mich mit ihren Büchern sehr beeindruckt.

4) Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Die besten Möglichkeiten, mit seinen Lesern direkt in Kontakt zu treten, bieten natürlich Lesungen. Aber auch das Internet spielt da eine zunehmend wichtige Rolle. Schließlich werden dort Bücher in Foren oder Communitys besprochen und beurteilt, was mir die Möglichkeit bietet, verschiedene Meinungen einzuholen. Denn als Autor ist man natürlich immer "heiß" darauf, zu erfahren, wie die eigene Arbeit bei den Lesern ankommt. Daher freue ich mich über jede Zuschrift, die mich über Mail erreicht.