Michael H Schenk Das Blut des Wolfes

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Inhaltsangabe zu „Das Blut des Wolfes“ von Michael H Schenk

Mit seiner Lage inmitten des Naturparks Eifel scheint das Dorf Wolfgarten ein idyllischer Ort zu sein. Als man ausgerechnet hier die Wiederansiedlung von Wölfen beabsichtigt, sind die Meinungen der Bewohner geteilt. Der erste Tote bestätigt die Befürchtungen der Kritiker. Doch es ist weit schlimmer als befürchtet – denn werwolfartige Wesen haben sich Wolfgarten als Jagdrevier ergewählt. Als ein schwerer Sturm den Ort isoliert, beginnt ein erbitterter Kampf ums Überleben. Schritt für Schritt bricht unaufhaltsam das Unheil über die Menschen in Wolfgarten herein.

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  • Rezension zu "Das Blut des Wolfes" von Michael H. Schenk

    Das Blut des Wolfes
    Lene1277

    Lene1277

    20. May 2012 um 23:42

    Das Buch von Michael H.Schenk ist eine sehr interessante Mischung. Aufgrund des Klappentextes bin ich von einer Art Werwolfgeschichte ausgegangen, ich hätte aber auch über den Begriff der werwolfartigen Wesen stolpern können.. denn klassische Werwölfe sucht man hier vergebens. Aber dazu gleich mehr. Wolfgarten, ein kleines Dörfchen inmitten der Eifel ist der Schauplatz dieser Geschichte. Beschaulich, überschaubar, es kennt hier jeder jeden. Wie das so ist auf dem Land. Und Wolfgarten besitzt einen Naturpark, mit Rangerstation, wo Besucher auf ausgewiesenen Pfaden die Natur und die Tiere bestaunen können. Viel ist nicht los, wahrscheinlich geschuldet durch die Lage des Ortes - fernab von den groß befahrenen Straßen und wird daher gern einfach übersehen. Genau hier allerdings wird die Wiederansiedlung von Wölfen geplant, durch eine europäische Organisation namens EWoP (European Wolflife Project). Für viele der Dorfbewohner stellt diese Tatsache eine große Chance dar: endlich würde der Ort Touristen anziehen. Eine große Chance. Als sich nach der Ankunft der Wölfe mysteriöse Todesfälle unter den Hunden des Ortes häufen, kommen erste Zweifel. Und nach den ersten menschlichen Toten ist für viele klar: das können nur die Wölfe sein. Doch falsch gelegen: es sind Wandelwesen, die ihr Jagdrevier nach Wolfgarten verlegt haben. Und zu meiner Überraschung sind es keine Menschen, die sich in Wölfe verwandeln - daher war meine erste Assoziation zu Werwölfen falsch. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, um das Leseerlebnis nicht zu beeinträchtigen. Aber ein sehr gruseliger Ansatz, das sei verraten. Beeindruckend finde ich, wie man mitverfolgen kann, wie schnell Tiere wie Wölfe als Sündenbock herhalten. Das Thema der Wiederansiedlung wird hier nebenbei mit aufgegriffen und geschickt mit eingebaut. Die anfängliche Euphorie schlägt sehr schnell um in Panik vor dem vermeindlich "Schuldigen", so dass sogar die Forscher des Projekts durch den aufgebrachten Mob der Dorfbewohner angeriffen werden. An sich finde ich die Story spannend gestrickt - mal andere Ansätze, die einem hier beim Lesen gruseln lassen und so erzählt, dass man nicht aufhören kann. Wobei ich allerdings auch anmerken will, dass mir manche Passagen ein wenig zu lang und ausführlich waren. Das Buch hat insgesamt 445 Seiten und hätte vielleicht an manchen Stellen gekürzt werden können. Nichtsdestotrotz ein sehr spannendes, außergewöhnliches, gruseliges Lesevergnügen für Menschen, die ein Faible für solche Geschichten haben. Wichtig hier ist der Überraschungseffekt, der dem Autor immer wieder an verschiedenen Stellen gelingt.

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