Michael Hafner , Andi Paar Buben weinen nicht

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Inhaltsangabe zu „Buben weinen nicht“ von Michael Hafner

Ein paar Jahre später: Bankdirektoren streicheln nach Ludwig Mises benannte Laborschimpansen, Finanzmanager produzieren welterschütternde Sex-Skandale, Broker-Trainees beenden ihre Ausbildung als blutdürstige hochinfektiöse Zombies und sollen der Finanzwelt die Patenschaft auf das Menschenrecht auf Glück sichern. Eine Untergrundorganisation kiffender Nerds kämpft dagegen mit Falschgeld und falschen Versprechungen ums Überleben.

ein eigenartiges Buch, das einen dann aber doch fesselt. mir hat gefallen.

— MartinSF
MartinSF

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  • Kiffer, Banker, Überwachungsprogramme - weit verzweigt und ziemlich gut

    Buben weinen nicht
    MartinSF

    MartinSF

    17. July 2017 um 18:11

    Es ist … ein wenig ein eigenartiges Buch. Eine Mischung aus ScFi-Zombie-Polit-Wirtschafts-Krimi, und dann aber zwischendurch doch einfach nur schöne Lesestoff. Ich habe ein wenig gebraucht, um mich mit diesem Text anzufreunden - aber dann bin ich umso mehr reingekippt. Der Autor holt weit aus, erzählt vier verschiedene Storys, von denen man schon ahnt, dass sie sich irgendwann berühren werden, dann sieht es so aus, als gäbe es einen Showdown - aber der findet nur zwischen den Zeilen statt. Manchmal erinnert das Ausschweifen an südamerikanische oder auch manche US-Autoren, dann ist aber auch wieder alles sehr realistisch auf den Punkt gebracht. Worum gehts: Erst geht es scheinbar um zwei Männer, die aus verschiedenen Gründen ziemlich fertig sind und sich einfach mal auf den Weg machen. Dann kommen mysteriöse Banker ins Spiel, die sich ziemliche Sorgen um ihr Geschäft machen. Und zuletzt lernen wir im ersten Teil noch eine vergifte Ex-Surfer-Figur kommen, der wohl irgendwie mit den Bankern zu tun hatte, jetzt aber auf die andere Seite gewechselt ist. Dann kommen Zombies ins Spiel (das ist die SciFir-Wirtschaftskrimi-Seite): Banken haben offenbar ein raffiniertes Trainee-Programm entwickelt, das hoffnungsfrohe Trainees in blutsaugende Kreaturen verwandelt (wobei sie immer noch recht adrett aussehen und dunkle Anzüge tragen), deren Auftrag es ist Menschen mit Gier zu infizieren - das ist schließlich gut fürs Geschäftsmodell der Bank. Der mittlerweile verkiffte Ex-Banker bekommt davon Wind, obwohl mit dem Traineeprogramm auch ein ziemlich gewinkeltes Programm zur weltweiten Informationskontrolle einhergeht (das ist dann eigentlich ein ziemlich realistischer Teil), und kann das natürlich nicht auf sich beruhen lassen. Aber mehr zu erzählen wäre schon ein ziemlicher Spoiler. Ich habe ein bisschen gebraucht, in dieses Buch reinzufinden, aber dann hat’s mir gefallen. Wer gerne gut erzählte weitverzweigte Geschichten liest, ein bisschen Spannung mag, es aber nicht mit platten Thrillern hat, der ist hier richtig. 

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