Michael Hametner Beckenbauer zertritt kleine Tiere und andere Erzählungen

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Inhaltsangabe zu „Beckenbauer zertritt kleine Tiere und andere Erzählungen“ von Michael Hametner

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  • Rezension zu "Beckenbauer zertritt kleine Tiere und andere Erzählungen" von Michael Hametner

    Beckenbauer zertritt kleine Tiere und andere Erzählungen

    gst

    24. November 2010 um 10:21

    Charakteristiken füllen den zehnten Band der "Sisyphosse"-Reihe, in der die besten Erzählungen des jährlich stattfindenden MDR-Literaturwettbewerbs vorgestellt werden. Es ist interessant, wie sich die Beiträge im Laufe der Jahre verändert haben. In dieser Anthologie sind ausschließlich Momentaufnahmen aus dem Leben der Protagonisten vertreten. Ohne langwierige Einführung wird der Leser in eine Situation hineingestoßen und steht oft atemlos vor dem Ende der Geschichte. Die Inhalte sind dabei so komprimiert, dass sie sich kaum zusammenfassen lassen. Da gibt`s nur eines: selbst lesen! Hier möchte ich versuchen, einen Überblick über die zwölf Siegertexte (aus 2000 Einsendungen) zu geben. Dabei muss ich mich an den vom Herausgeber Michael Hametner zitierten Hemingway halten, "der die Kurzgeschichte mit einem Eisberg verglich, von dem das sichtbare Siebtel der Text ist. Die Masse der unter Wasser liegenden sechs Siebtel findet sich verteilt auf die Zwischenräume aller Zeilen." Gunter Gerlach lieferte in diesem Jahr die Titelgeschichte "Beckenbauer zertritt kleine Tiere", in der sich drei jugendliche Freunde die Namen von Fußballern geben, um sich bei ihren Missetaten stärker zu fühlen, und wurde damit der dritte Preisträger. Den zweiten Preis erhielt Martin Gülich. Seinen Titel "Kogler" könnte man auch mit ,wie einer das vermeintliche Glück verlor' umschreiben. Der erste Preis (immerhin 2.500 Euro!) ging an "Tobi" von Silvio Huonder und erzählt ein überaus traumatisches Ereignis aus dem Leben eines kleinen Jungen. Voller Liebe zur Malerei, interessant zu lesen und mit einem unerwarteten Ende stellt Margret Greiner "Masolinos Steine" vor. Wie Mann es schafft, eine fremde Wohnung zu übernehmen, hat Harald Gröhler in "Schokolade von Unbekannten" erzählt. "Der Fall" von Kerstin Kemker greift Gedanken von alten Männern auf, die sich überflüssig fühlen. Wer "Der Herr und Ich" von Konrad Roenne liest, erlebt die Läuterung eines jungen Mannes, die durch den ,Herrn' eine erweiterte Dimension erfährt. Jugendliche Träume hat Christoph Steiner in "Funkstille" festgehalten und Ulrike Ulrich beschreibt in "Der harte Kern" die Unfähigkeit von Menschen, sich aufeinander einzulassen. Eine in wunderbare Sprache gehüllte Personenbeschreibung ist "Titten-Lores Ende" von Johann Peter. Unterschiedliche Wahrnehmungen und Veränderungen im Leben prägen "Die Farbe des Mondes" von Daniel Schöning und Stephan Waldscheidts "Eduards Bein" erinnert schließlich noch an den Tsunami, der Weihnachten 2004 Südostasien überrollte. Inzwischen habe ich schon einige Anthologien dieser Reihe gelesen, aber ich muss gestehen, diese ist in meinen Augen die bisher gelungenste, da die Erzählungen dem Leser ausreichen Raum zum Weiterdenken lassen, ohne ihn zu verstören. Kommentar

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