Michael Hametner Der Turmspringer und andere Erzählungen

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Inhaltsangabe zu „Der Turmspringer und andere Erzählungen“ von Michael Hametner

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  • Rezension zu "Der Turmspringer und andere Erzählungen" von Michael Hametner

    Der Turmspringer und andere Erzählungen
    gst

    gst

    24. November 2010 um 10:36

    Springen kann man lernen in dieser Anthologie. Und zwar springen von einer Assoziation zur nächsten. Die Geschichten erinnern an abstrakte Gemälde, zeigen die Abgründe menschlichen Lebens - manche erschließen sich dem Leser erst nach mehrmaligem Lesen. Vielleicht lassen sie sich besser hören? Zur Verdeutlichung möchte ich die Anmerkung des Herausgebers anführen: "Diese Anthologie präsentiert 12 Kurzgeschichten von Einsendern zum MDR-Literaturwettbewerb. Er ist ausgeschrieben für unveröffentlichte Kurzgeschichten, deren Länge auf höchstens 15 Leseminuten begrenzt ist. Die Ausschreibung zum Wettbewerb wendet sich an Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. 1996, im ersten Jahr, nahmen 228 Autoren teil, in den beiden folgenden Jahren 508 bzw. 514. Eine Vorjury aus Schriftstellern, Literaturkritikern und Verlegern wählt aus den Einsendungen jeweils sieben Kurzgeschichten für die MDR-Literaturnacht aus. Die Autoren treten dann im Wettlesen gegeneinander an, und eine Jury aus Hörerinnen und Hörern von MDR-Kultur sowie aus Literaturkritikern entscheidet am Abend über den MDR-Literaturpreis. Die vierstündige Literaturnacht wird live aus dem Haus des Buches in Leipzig im Hörfunk-Programm von MDR-Kultur übertragen. ... In jeder Jahresanthologie sind die sieben Kurzgeschichten der Teilnehmer an der Endrunde aufgenommen, sowie fünf weitere Texte, die von der Vorjury lange in ihrer Debatte für eine Nominierung zur Endrunde bewegt wurden. " 1997 gewann Henner Kotte mit seinem "Taxi". Die rasante Fahrt liest sich spannend und das makabre Ende lässt sicher nicht nur mich mit einer Gänsehaut zurück. Nicht weniger aufwühlend ist Günter Saalmanns "Die Katze mit ihrem Lächeln" - ein Text aus einem Jugendgefängnis. "Es endet gut" schrieb Ines Eck, doch wirklich optimistisch sind auch ihre Zeilen nicht. In diesem Jahr schien das Dunkle, der Alptraum, das Schockierende die Jury fasziniert zu haben. Kati Laux verarbeitet in "Das Eichhörnchen" Erlebnisse einer im Abseits der Gesellschaft gelandeten Frau, Peter Gosse beschreibt in "Eines Tages, eines Nachts" das Innenleben eines Blinden, Doris Claudia Mandel lässt ihre Leser in "SteinZeit" einen Alptraum miterleben, Landolf Scherzer setzt sich in "Die Erben der Öfen" mit der Vergangenheit und Gegenwart in Buchenwald auseinander und in "Kopfgeld" von Michael Mayer lernen wir das verpfuschte Leben eines Metzgers kennen. Nicht leicht fiel es mir, mich ohne Einführung in Wilhelm Bartschs "Ruhmesmuseum" umzusehen, Martin Stades "Das Ende einer Verfolgung" zu verstehen oder mich in André Schinkels "Abendpassage" zurechtzufinden. "der turmspringer" von Christian Hussel ist in seinem stilistischen und inhaltlichen Aufbau ein Experiment - ebenso wie die gesamte Anthologie. Die liest sich natürlich nicht so leicht wie ein Roman, da sich der Leser - will er etwas davon haben - mit jedem einzelnen Beitrag intensiv beschäftigen muss. Mit der Bewertung dieses Buches hatte ich Probleme. Nicht jeder Beitrag ist auf meiner Wellenlänge. Doch als Gesamtwerk geht es unter die Haut. Ähnlich wie ein Besuch in der Gemäldegalerie: da spricht einen auch nicht jedes Bild auf die gleiche Art und Weise an ...

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