Michael Haneke Liebe

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(2)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Liebe“ von Michael Haneke

Der Filmemacher, der sein Drehbuch veröffentlicht, gibt seinem Publikum mehr als einen Schlüssel in die Hand. Er lädt es in einen inneren Raum seiner Arbeit ein. Worin besteht die Arbeit eines Filmemachers wie Michael Haneke? Inmitten digitaler Bilderstürme und medialer Auflösung der Wirklichkeit schuf er ein Kino, das etwas zu sagen hat. Über den Menschen und die Welt, in der er lebt. Und über das, was ihr fehlt. Die Liebe möglicherweise. Neben dem Drehbuch zum Film „Liebe“ enthält dieser Band Teile des Storyboards, Filmstills mit den Schauspielern Emmanuelle Riva, Jean-Louis Trintignant und Isabelle Huppert sowie einen Werkessay von Georg Seeßlen. So entstehen Zugänge zu einem Oeuvre, dessen Ziel man nur mit einem Wort beschreiben kann: Wahrheit.

Stöbern in Romane

Schlafende Sonne

Auf der Suche nach der Handlung völlig verloren.

miss_mesmerized

Betreff: Einladung zu einer Kreuzfahrt

Literaturbetrieb in der Karibik

Aliknecht

Vintage

Etwas Gitarrengeschichte mit einem Krimi gemischt

leniks

Und es schmilzt

Wirklich bewegend und erschütternd

Lilith79

Drei Tage und ein Leben

Ein beklemmendes Buch, stellenweise schwer zu verdauen. Negativ: unerträglicher Protagonist.

Lovely_Lila

Zeit der Schwalben

Eine spannende und berührende Familiengeschichte

SarahV

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Liebe" von Michael Haneke

    Liebe
    trollchen

    trollchen

    24. November 2012 um 20:55

    Liebe Ein sehr ungewöhnliches Buch, das man schnell gelesen hat, da es ein anderes ist, als sonst, denn es ist eine Art Drehbuch, wo die einzelnen Szenen beschrieben sind, aber das gibt dem Buch seinen Kick, denn es ist einmalig so. Der Inhalt setzt sich mit dem Thema Alt werden, Demenz und Liebe auseinander. Und obwohl das Buch Liebe heißt, kommt nicht einmal das Wort Liebe in dem Buch vor. Wir erleben einen Mann, der seine Frau Anna pflegt, auch, wo es dann immer mehr bergab geht, aber leider kommt er dann auch nicht mehr so richtig klar, denn leider rutscht ihm auch mal die Hand aus und er schlägt seine Frau. Die Tochter ist ja ein Stück weg und kommt nur ab und zu mal vorbei und Georg ist mehr oder weniger auf sich gestellt, denn die Frau baut ja immer mehr ab. Das Ende ist eigentlich sehr traurig, denn er bringt seine Frau um, aber ist ihm das zu verdenken? Nein, ich glaube nicht, denn es ist ein sehr schweres Laster, wenn man ganz allein für die Pflege eines geliebten Menschen aufkommen muss. Da das Buch so dünn ist und immer nach ein paar Seiten eine Art Szenenproben zu sehen ist, denn das sieht man mal, wie so etwas aufgebaut ist, denn da ist mehr dran als, man denkt. Aber es liest sich schnell, manchmal leider ein wenig verworren, da man nie so richtig die Hintergründe mit bekommt, denn die werden nicht besprochen, man kommt direkt nur mit dem Thema Alt werden in Berührung. Ich finde das Buch und das Thema als sehr gelungen, denn es spiegelt die menschliche Verzweiflung so brisant wieder, wie es eigentlich ist und das Thema Demenz kommt auch hervorragend gelungen daher. Ein exzellentes Lesevergnügen, denn das Buch kommt in leisen und unsentimentalen Bildern. Ein Buch über Krankheit, Alter, Hinfälligkeit, Sterben und den Tod, alles Themen, die die meisten Menschen in ihrem Alltag verdrängen. Das Buch geht buchstäblich unter die Haut!

    Mehr
  • Rezension zu "Liebe" von Michael Haneke

    Liebe
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    18. October 2012 um 10:29

    Der mit der Goldenen Palme in Cannes 2012 ausgezeichnete Film von Michael Haneke mit Jean-Louis Trintignant, Emmanuella Riva und Isabelle Huppert als Tochter Eva in den Hauptrollen hat nicht nur das Feuilleton durch die Bank begeistert, sondern auch viele Menschen, die ihn bisher gesehen haben, nachhaltig und tief beeindruckt. Ohne dass das Wort „Liebe“ auch nur ein einziges Mal in diesem Film vorkäme, spricht er doch in leisen und unsentimentalen Bildern nur davon. Doch es ist auch ein Film über Krankheit, Alter, Hinfälligkeit, Sterben und den Tod, alles Themen, die die meisten Menschen in ihrem Alltag verdrängen. Der Film macht sie auf eine intensive und doch zärtliche Weise zum Thema, das unter die Haut geht. Das vorliegende Buch zum Film zeigt in 61 Bildern das Drehbuch des Filmes mit vielen Bildern, auch jenen beiden aus dem 8. Bild, wo Georg Annas Kopf umfasst und sie sich beide anschauen. Zwei Bilder, die in Besprechungen des Filmes immer wieder abgedruckt wurden und viele zu einem Kinobesuch motiviert haben. Den Abschluss des Buches bildet ein filmwissenschaftlicher Essay von Georg Seeßlen, der den neuen Film unter dem Titel „Spuren der Liebe“ in das bisherige Werk von Michael Haneke einordnet.

    Mehr