Michael Hansel Kalter Krieg in Österreich

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Inhaltsangabe zu „Kalter Krieg in Österreich“ von Michael Hansel

Der Schatten des Kalten Krieges fiel intensiver auf die österreichische Kunstszene und den Kulturbetrieb der Zweiten Republik, als man bislang wahrnehmen mochte. Das eröffnet eine Reihe von Fragen: Inwiefern beeinflusste der Kalte Krieg die kulturelle Identität in Österreich? Welche Rolle spielten die alliierten Besatzungsmächte? Welche kulturellen Institutionen wurden in der Nachkriegszeit von wem gefördert? Dieser Band aus der Reihe "Profile" widmet sich anhand von Beispielen aus Rundfunk, Film, Theater und Literatur diesen Fragen und liefert in dieser Kulturgeschichte des Kalten Kriegs neue Sichtweisen vom Mythos der Geheimdienste bis hin zu den Friedenskongressen.
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  • Rezension zu "Kalter Krieg in Österreich" von Michael Hansel

    Kalter Krieg in Österreich
    Waldviertler

    Waldviertler

    19. August 2011 um 18:00

    Für dieses Buch zeichnen zwei kompetente Autoren verantwortlich: Bernhard Fetz, der 1963 geborene Direktor des Literaturarchivs der Österreichischen Nationalbibliothek, lehrt Germanistik an der Universität Wien. Der auch als Literaturkritiker bekannte Michael Rohrwasser ist an der Freien Universität Berlin Professor für Neuere Deutsche Literatur. In diesem Band geht es um die Frage, wie sich der „Kalten Krieg“ auf die Kunst, Kultur und Literatur in Österreich auswirkte. Dabei arbeiten die Autoren gut nachvollziehbar heraus, dass der „Kalte Krieg“ die kulturelle Identität in Österreich mehr beeinflusste, als man das aufgrund der Neutralität des Landes erwarten würde. Interessant ist die Darstellung der jeweiligen Rollen, die von den Sieger- und Besatzungsmächte UdSSR, USA, England und Frankreich gespielt wurden. Man erfährt viel, was den Aufbau und die Förderung kulturellen Institutionen im Nachkriegsösterreich und die damit verbundenen Interessen betrifft. Ein Buch, aus dem sich auch noch viel zum Verständnis des heutigen Österreich lernen lässt.

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