Michael Hardwick

 4.3 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Der Fluch von Baskerville, Dr. Watson und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Michael Hardwick

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Michael HardwickDer Fluch von Baskerville
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Der Fluch von Baskerville
Der Fluch von Baskerville
 (2)
Erschienen am 01.11.2004
Michael HardwickHolmes und die Spionin
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Holmes und die Spionin
Holmes und die Spionin
 (1)
Erschienen am 01.05.2006
Michael HardwickSherlock Holmes - Neue Fälle 10: Sherlock Holmes und der Hund der Rache
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Sherlock Holmes - Neue Fälle 10: Sherlock Holmes und der Hund der Rache
Michael HardwickDas Haus am Eaton Place - Ende und neues Beginnen, 6. Folge, 4194
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Das Haus am Eaton Place - Ende und neues Beginnen, 6. Folge, 4194
Michael HardwickSherlock Holmes Chronicles 16
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Sherlock Holmes Chronicles 16
Sherlock Holmes Chronicles 16
 (1)
Erschienen am 13.03.2015
Michael HardwickDas Haus am Eaton Place. Tl.6
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Das Haus am Eaton Place. Tl.6
Das Haus am Eaton Place. Tl.6
 (1)
Erschienen am 01.10.1987
Michael HardwickDas Haus am Eaton Place. Tl.5
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Das Haus am Eaton Place. Tl.5
Das Haus am Eaton Place. Tl.5
 (1)
Erschienen am 01.10.1987
Michael HardwickPrivate Life of Sherlock Holmes
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Private Life of Sherlock Holmes
Private Life of Sherlock Holmes
 (1)
Erschienen am 26.11.1970

Neue Rezensionen zu Michael Hardwick

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natti_ Lesemauss avatar

Rezension zu "Der Fluch von Baskerville" von Michael Hardwick

Der Fluch von Baskerville
natti_ Lesemausvor 2 Jahren

Inhalt:
Der Roman spielt im England des späten 19. Jahrhunderts in der Region Dartmoor. Auf der Familie Baskerville lastet ein dämonischer Fluch, seit Sir Hugo Baskerville in der Zeit des
Englischen Bürgerkriegs  betrunken ein Mädchen zu Tode hetzte, das ihm nicht zu Willen sein wollte, und danach von einem geheimnisvollen Hund angefallen und getötet wurde. Seitdem treibt sich der Sage nach ein monströser, heulender Hund in den Mooren herum, die den Sitz der Familie umgeben.
Sherlock Holmes ermittelt.
Holmes schickt seinen Freund Dr. Watson nach Baskerville Hall, wo Sir Henry sein Erbe angetreten hat. Watson findet heraus, dass sich im Moor nicht nur ein entlaufener Sträfling namens Selden herumtreibt, sondern auch ein zwielichtiger Naturforscher namens Stapleton und dessen Schwester Beryl, in die Sir Henry sich verliebt.
Watson trifft im Moor unerwartet auf Holmes, der bereits länger hier anwesend war. Holmes verdächtigt Stapleton, der in Wirklichkeit ein Baskerville ist, als Drahtzieher der Anschläge.


Meinung:
Ein Klassiker von Arthur Conan Doyle der einen leichten historischen Klang hat.
Der berühmte Dedektiv Sherlock ermittelt mit seinem Freund Dr. Watson.
Spannend, aufregend und wiklich gut geschrieben. Klapptext und Cover gefallen mir sehr und beides sehr gut zum Buch.
Zu Anfang ist es vielleicht etwas wirr und lahm, aber das ändert sich schnell.
Die Figuren sind gut beschrieben und man kann sie sich gut vorstellen.
Wer die Geschichten von Arthur Conan Doyle mag, wird dieses Buch lieben.

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TheRavenkings avatar

Rezension zu "Dr. Watson" von Michael Hardwick

Die Abenteuer des Dr. Watson
TheRavenkingvor 3 Jahren

In dieser aufrüttelnden Autobiografie legt Dr. Watson die Wahrheit gänzlich offen, seine schottische Abstammung, die bürgerlichen Verhältnisse, in denen er aufwuchs, ein finsteres Erbe sowie die familiären Zerwürfnisse, die ihn nachhaltig prägen sollten; nicht zu vergessen die ironischen Umstände, die seinen beruflichen Werdegang lenkten - erst Doktorand, dann Kriegsarzt und zuletzt Assistent eines Detektivs. Seine Memoiren führen uns auf vier Kontinente, zu den Theaterbühnen in Paris und London, über afghanische Schlachtfelder und in die Schlafzimmer vieler Ladys. Niemand könnte Sherlock Holmes' einzigartiges Genie trefflicher ergänzen und ausgleichen als dieser große Liebhaber und Lebemann.

Wer war John Watson eigentlich bevor er Sherlock Holmes begegnete? – diese Frage beantwortet Michael Hardwick in seinem Buch.

Hardwick schrieb gemeinsam mit seiner Ehefrau Molly den Roman zum Billy-Wilder-Film The Private Life Of Sherlock Holmes, das den Detektiv in manchmal recht übertriebener Weise durch den Kakao zog.

Wer nun aber glaubt sein Buch über Watson sei auch eine Art Farce, der muss mit Erstaunen feststellen, dass es sich hierbei um eine vollkommen ernsthafte, ja sogar ein wenig dröge Angelegenheit handelt. Es ist keineswegs ein Schelmenroman, so wie es der Klappentext vermuten lässt.

Watson erzählt seine Lebensgeschichte, angefangen von den jungen Jahren in Schottland, über seinen Aufenthalt in den USA und schließlich in England. Er berichtet über seine Schulzeit und medizinische Ausbildung. Die familiären Probleme, die Mühen seiner alleinerziehenden Mutter, nach dem frühen Verschwinden des Vaters. Die spätere Suche nach seinem Vater und dem Tunichtgut von Bruder, die in einem abenteuerlichen Abstecher nach Australien kulminiert.

Watson mag ungewöhnliches erleben, er selbst bleibt dabei enttäuschend eindimensional. Ich persönlich hatte ja gehofft, den jungen Watson in seiner Sturm-und-Drang-Phase erleben zu dürfen. Als lustigen jungen Kerl, der gern mal etwas über die Stränge schlägt. Doch nun stellt sich heraus: Watson war immer schon der pflichtbewusste, anständige Mensch, das gute Gewissen seiner Familie, das seinem betrügerischen Bruder bis ans Ende der Welt folgt und bereit ist diesem schwarzen Schaf zu verzeihen. Da verspricht uns die Inhaltsangabe amouröse Abenteuer, aber die meisten von diesen werden gerade mal kurz angerissen oder in einem einzigen Satz abgehandelt.

Amüsant sind immerhin die Begegnungen mit realen Persönlichkeiten wie den Opernautoren Gilbert und Sullivan oder der damals berühmten Schauspielerin Sarah Bernhardt.

Selten nur reißt das Buch einen mit. Historisch ist das alles wahrscheinlich gut recherchiert, aber nicht besonders spannend erzählt. Man erfährt einiges über den australischen Goldrausch oder das Leben an Pariser Theatern, aber diese wenigen interessanten Einblicke in die damalige Welt reichen am Ende nicht aus. Die Mängel wären weniger schwerwiegend wenn wenigstens Watsons Erzählstimme authentisch klingen würde. Aber von dem engagierten, mitreißenden Erzähler, den wir aus den Sherlock-Holmes-Geschichten kennen ist hier nur wenig zu spüren. Vielleicht ist Watson etwas befangen, weil er über sich selbst erzählt, jedenfalls hatte ich mir von diesem Buch wesentlich mehr erhofft.

Eine Frage wird immerhin zufriedenstellend geklärt:

"Was die Wunde anging, so bezichtigte man mich der Ungenauigkeit, weil ich mich nicht entscheiden konnte, wie viele Kugeln ich mir eingefangen hatte, ob eine oder zwei beziehungsweise vielleicht doch gar keine, und ob die Schulter oder ein Bein getroffen war. Hier wurde ich zum Opfer meiner angestrebten Bescheidenheit. Spricht ein Mann von Kriegswunden, denken Zuhörer berechtigterweise an schwere Verletzungen, die er sich womöglich im Verlauf einer langen Dienstzeit zu mehreren Gelegenheiten zugezogen hat. Ich selbst kämpfte in meiner kurzen Militärlaufbahn nur einen Tag lang an dem hunderte starben oder jene furchtbare Verstümmelungen erlitten, die ich zu verarzten suchte. Die beiden Treffer, die ich mir einhandelte, muteten im Vergleich dazu wie bloße Kratzer an, einer in die Schulter, gerade als ich mich mit den Truppen zurückziehen wollte, der andere in den Fuß, während ich kaum klar genug bei Verstand war, um zu wissen, wo ich mich befand, nämlich bereits weit weg vom jüngsten Kampfgeschehen. Mich auf irgendeine Weise zum gebeutelten Veteranen zu stilisieren wäre mir ein Gräuel gewesen. Auf meinen Dienst in Afghanistan bin ich vor allem deshalb stolz, weil ich den britischen Soldaten in jener heroischen Rolle erlebt habe, die ihm unsere Geschichtsbücher zumessen, wohingegen es heutzutage gewisse Elemente gibt, die unser damaliges Handeln verteufeln. Mit hoffentlich als angemessen empfundener Demut habe ich versucht, meinen Part weitgehend herunterzuspielen. Indem ich eine Wunde nannte statt zwei verstrickte ich mich folglich in referenzielle Ungereimtheiten."

Ich kann mir gut vorstellen, dass es irgendwo bessere Bücher über Dr. Watson gibt oder zumindest unterhaltsamere. Michael Hardwick liefert hier solides Handwerk ab, viel mehr aber auch nicht. Für eine fiktive Biographie wie diese hätte man sich schon etwas mehr Charme und Esprit gewünscht.

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sabistebs avatar

Rezension zu "Sherlock Holmes Criminal Bibliothek" von Michael Hardwick

Sozialkritischer, verwickelter Holmes
sabistebvor 5 Jahren

London, August 1902. Die Krönung von König Eduard VII steht kurz bevor als man bei Straßenarbeiten die Gebeine Oliver Cromwells findet. Im Hampstead Heath treibt ein verwunschener Hund sein Unwesen, Lady Frances Carfax ist verschwunden und auf einer Fähre wird ein Kellner von einem Offizier umgebracht und Holmes soll erneut den Brief eines Monarchen zurückerlangen, den dieser unvorsichtigerweise einer Amerikanerin geschrieben hat.

 

Sherlock Holmes Abenteuer, die nicht von Conan Doyle stammen, gibt es ja mittlerweile zu Hauf. Die meisten verstoßen (meist durch Unwissenheit der Autoren), gegen den Kanon der klassischen Kurzgeschichten. Anders jedoch in diesem Fall. Michael Hardwick (der Ehemann von Mollie Greenhalgh Hardwick, eine in UK wohl sehr bekannte Autorin von Upstairs, Downstairs Romanen), scheint ein echter Kenner und Fan der originalen Kurzgeschichten zu sein, denn dieses (Hör-)Buch ist voller querverweise auf die Kurzgeschichten von Doyle. Diese Geschichte ist mit Absicht an das bekannte Buch „Der Fluch der Baskervilles“ angelehnt, hat mit diesem aber fast nichts zu tun (außer einem Hinweis in Kapitel 2). Diese Fälle finden zeitgleich zum Fall des Verschwindens der Lady Carfax in „his last bow“ statt und setzen neben der Kenntnis der historischen Holmes Klassiker auch einiges an Geschichtskenntnissen voraus. Man sollte einiges über Cromwell und Theodore Roosevelt wissen, damit man dieses (Hör-)Buch wirklich genießen kann. Oliver Cromwell ist in der UK Geschichte eine zwiespältige Persönlichkeit. Von Sozialisten geliebt, von Royalisten gehasst. Theodore Roosevelt, der zur Zeit in der dieses (Hör-)Buch spielt Präsident in den USA ist, strebt danach, die Macht der Konzerne zu beschneiden und ist bekannt als "trust-buster". Theodore Roosevelt war ein Kämpfer für die Rechte der Arbeiter.

In dieser politisch explosiven Stimmung werden nun die Gebeine Cromwells gefunden, kurz vor der Krönung von Eduard VII, der als Lebemann gilt. Die Aristokratie bangt um ihre Privilegien und dann ist da noch ein peinlicher Brief des zukünftigen Königs an eine Amerikanerin. Als wäre das nicht genug, ist Holmes eingeschnappt, weil Watson zum dritten Mal auf Freiersfüßen unterwegs ist und demnächst wieder heiraten und die Männer WG erneut auflösen will.

Wenn man diese politischen Zusammenhänge parat hat, ist auch recht klar, um was es in dieser Geschichte und Holmes Fall gehen muss und wird, auch wenn die erste Hälfte eher verwirrend ist, denn da fängt Holmes an einen Fall nach dem anderen zu untersuchen, bis 5 parallel laufen, aber keiner kommt zum Schluss. Ab der Mitte wird klar warum, die haben nämlich fast alle irgendwie miteinander zu tun: Die Sozialisten planen den Umsturz. Wieder einmal stehe ich somit nicht auf der Seite der Helden der Geschichte und hoffe gegen jede Vernunft, dass Holmes verliert, was leider nicht der Fall ist.

Die Geschichte ist somit stimmig, was die damalige gesellschaftliche Strömung in UK angeht, passt in den Kanon und ist wunderbar verwoben, fast besser als die Originale.

Der Sprecher Martin Heckmann ist sehr gut, er gibt den Figuren distinkte Stimmen, nur das Umblättern muss er noch lernen, das hört man. Den Trick mit der Ecke im Blatt und dem vorsichtigen Abheben kennt er wohl noch nicht.

 

Das Hörspiel kann man über Spotify und die Webseite Gratishörspiele kostenlos hören.

http://www.gratis-hoerspiele.de/der-fluch-von-baskerville/

http://www.gratis-hoerspiele.de/der-fluch-von-baskerville-teil-2/

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