Michael Hennemann

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Michael Hennemann

Lebenslauf von Michael Hennemann

Michael Hennemann ist aus Leidenschaft draußen unterwegs und begeisterter Digitalfotograf. Daher ließ er sich weder durch seine Ausbildung zum fototechnischen Assistenten, noch durch Praktika in den Redaktionen von GEO und Baedeker oder ein Geografiestudium an den Schreibtisch fesseln. Er spezialisierte sich als Autor und Fotograf vor allem auf Reise- und Outdoorthemen und berichtet in zahlreichen Büchern und Zeitschriftenartikel über seine Touren. Seine Erfahrungen im Umgang mit der Digitalkamera und der Bildbearbeitung am Computer gibt er in seinen Ratgebern aus dem Markt und Technik-Verlag weiter.

Neue Bücher

Landschaftsfotografie - das Praxisbuch für perfekte Aufnahmen

Erscheint am 31.12.2018 als Taschenbuch bei Markt + Technik Verlag.

Mecklenburgische Seenplatte

Neu erschienen am 29.10.2018 als Taschenbuch bei Stein, Conrad, Verlag.

Kanu Kompass Bayern

Erscheint am 01.02.2019 als Buch bei Kettler, Thomas.

Camping

Neu erschienen am 24.09.2018 als Taschenbuch bei Stein, Conrad, Verlag.

Alle Bücher von Michael Hennemann

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Digitale Fotografie

Digitale Fotografie

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Erschienen am 31.08.2016
Digitale Fotografie - Der Meisterkurs

Digitale Fotografie - Der Meisterkurs

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Erschienen am 17.06.2010
Digitale Fotografie - Das große Handbuch

Digitale Fotografie - Das große Handbuch

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Erschienen am 03.11.2011
Trekking

Trekking

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Erschienen am 11.04.2012
Türkei: Lykischer Weg

Türkei: Lykischer Weg

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Erschienen am 13.03.2017
Schweden: Padjelantaleden

Schweden: Padjelantaleden

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Erschienen am 22.01.2018
Spanien: Mozarabischer Jakobsweg

Spanien: Mozarabischer Jakobsweg

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Erschienen am 13.03.2017
Camping

Camping

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Erschienen am 24.09.2018

Interview mit Michael Hennemann

Ein Interview zum Thema Fotografie zwischen Michael Hennemann und LovelyBooks // Mai 2011

1) Wie lange fotografierst du bereits?

Meine fotografischen Anfänge liegen schon sehr, sehr lange zurück. Als Kind habe ich mit einer Agfamatic-Boxkamera fotografiert. Das war so eine einfache Pocketkamera für Instamatic-Filmkassetten, bei der man mit einem Ring am Objektiv ein Wettersymbol für Wolken oder Sonne einstellen konnte und für Innenaufnahmen lies sich sogar ein Blitzwürfel ansetzen. Weil mir die Möglichkeiten dann aber irgendwann nicht mehr reichten, investierte ich einen Teil meines Konfirmationsgeldes in eine Revue ML, eine Spiegelreflexkamera aus ostdeutscher Produktion, die in Westdeutschland von einem großen, inzwischen nicht mehr existierenden Versandhaus vertrieben wurde. Die Arbeit mit dem Nachführbelichtungsmesser, bei dem man Verschlusszeit und Blende so einstellen musste, bis sich der Zeiger in der Mitte befand war, eine harte, aber gute Schule, um sich intensiv mit den Grundlagen der Fototechnik zu beschäftigten.

2) Was hat dich dazu bewegt?

Ich kann weder besonders gut malen noch musizieren. Der Fotoapparat gibt mir die perfekte Möglichkeit, um meiner Kreativität Ausdruck zu verleihen. Der Entschluss nach dem Abitur meine fotografischen Kenntnisse zu professionalisieren, stand daher für mich schon relativ früh fest. Während meiner Ausbildung zum staatlich geprüften-fototechnischen Assistenten in Freiburg habe ich alles über die technischen Grundlagen der Fotografie gelernt. Mitte der 1990er gab es zwar schon Photoshop 3.0, die Digitalfotografie war aber gefühlt noch Lichtjahre davon entfernt, Einzug in die professionelle Fotografie zu nehmen. Wahnsinn, wie schnell dann alles gegangen ist.

3) Welcher Fotograf inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Es gibt so viele, tolle Fotografen - wo soll ich da mit dem Aufzählen beginnen? Immer wieder fasziniert bin ich von den ausdrucksstarken SW-Landschaftsfotos des Altmeisters Ansel Adams. Überhaupt bewundere ich die großen amerikanischen Naturfotografen wie Frans Lanting, Art Wolfe oder Jim Brandenburg. Ich gucke mir aber auch gerne Bildbände des schwedischen Fotografen Clas Grundsten an und freue mich, wenn sich die Möglichkeit bietet, einen Diavortrag des Münchener Wüstenfotografen Michael Martin zu besuchen.

4) Welches ist dein bevorzugtes Genre und warum bevorzugst du dieses?

Mein Steckenpferd ist eindeutig die Reisefotografie. Schon alleine deshalb, weil ich so gerne und oft unterwegs bin. Wobei „Reisefotografie“ ja nur ein Oberbegriff ist. Reisefotografie, das sind Porträts, genauso wie Architektur, Landschaft oder Stillleben. Und genau diese Vielfalt reizt mich.

5) Und wie kamst du von der Fotografie zum Schreiben?

Praktisch von Anfang an gingen Fotografieren und Schreiben Hand in Hand. Ich merkte schnell, das sich meine Leidenschaft fürs Fotografieren und die Passion zum Reisen gut miteinander vereinen ließen, und das sich die Kombination aus Text und Fotos gut an Reisemagazine verkaufte.

6) Seit wann schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Während der Vorbereitung einer Schneeschuhwanderung fiel mir das spärliche Informationsangebot zur „Bärenrunde“, einer 80 km langen Wanderroute in Nordfinnland auf. Daraus entstand die Idee, einen eigenen Reiseführer zu schreiben, der dann im Jahr 2000 im Conrad-Stein-Verlag erschienen ist. Es folgten weitere Wander- und Kajakführer und irgendwann wollte ich dann mein Foto-Wissen, inzwischen natürlich auch mit der Digitalkamera, an andere weiter geben. Mit dem Markt- und Technik-Verlag habe ich dann einen starken Partner gefunden, um diese Vision in die Tat umzusetzen.

8) Wann und was liest Du selbst?

So oft wie möglich und praktisch alles. Was Reisebücher angeht, so bin ich ein großer Fan von Bill Bryson und bei der Lektüre komme ich aus dem Schmunzeln meist gar nicht raus. Ein Bildband der derzeit auf meinem Couchtisch liegt, und in dem ich immer wieder gerne, blättere ist „Deutschlands unberührte Naturparadiese“ von Norbert Rosing, dessen Namen ich natürlich auch schon bei Frage 3 hätte nennen müssen.

7) Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

In erster Linie über das Internet. Eine eigene Website betreibe ich schon seit Langem, seit Kurzem gibt es auch eine Facebook-Seite. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Lesern, die mit ihren vielen Tipps, Anregungen und Fragen helfen, meine Bücher noch besser und praxistauglicher machen.

Neue Rezensionen zu Michael Hennemann

Neu
Blacksallys avatar

Rezension zu "Digitale Fotografie" von Michael Hennemann

Super für Einsteiger
Blacksallyvor einem Jahr


Meine Meinung
Da ich seit meinem Geburtstag dieses Jahr sehr viel Fotografiere und mich hier auch weiterbilden möchte, bin ich auf dieses Buch gestoßen. 
Für mich eindeutig das richtige.


Das Buch fängt für den Leser wirklich bei Null an und man kann sehr viel lernen. Sei es über die Kamera selbst: wie man z.B. die Blende, ISO, usw. richtig einstellt oder wie man die besten Bilder macht.


Ich habe mir darüber auch schon einiges im Internet durchgelesen, doch alles hier kompakt in einem Buch finde ich das ganze natürlich viel besser. So habe ich immer etwas zum nachschlagen und muss nicht durch sämtliche Seiten scrollen um das zu finden was ich suche.


Besonders gut gefallen hat mir die Art wie alles beschrieben wurde, der Autor will einem nicht vorschreiben wie man etwas zu machen hat, sondern gibt Tipps wie man das beste aus seinem Bild herausbringt und gibt dem Fotografen selbst völlige Freiheit das zu machen, was ihm am besten gefällt.


Ich habe aus diesem Buch großartige Tipps gelernt, die ich nun auch berücksichtigen kann und ich finde meine Bilder seitdem wirklich besser. Ich freue mich, das ich dieses Buch entdeckt habe und kann es allen Einsteigern in die Welt der Fotografie empfehlen. 


Autor
Michael Hennemann ist als freischaffender Reisefotograf weltweit unterwegs. Er hat bereits einige erfolgreiche Bücher zur Fotografie und Bildbearbeitung verfasst. Sein umfangreiches Know-how aus der professionellen Aufnahmepraxis und dem digitalen Fotolabor gibt er gerne an alle Fotoenthusiasten weiter.


Fazit
Ein tolles Buch, das mir viele hilfreiche Tipps geben konnte und nun auch seinen Platz in meinem Kamerarucksack hat, damit ich immer wieder etwas nachschlagen kann.

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Fascinations avatar

Rezension zu "Digitale Fotografie" von Michael Hennemann

Erster Einblick in nahezu unbegrenzte Möglichkeiten
Fascinationvor 2 Jahren

Fotografie – Zeichnen mit Licht: Auch für Laien eine wunderbare Möglichkeit, ohne viel Aufhebens kreativ zu sein. Darüber hinaus macht es die Fotografie spielend einfach, Erinnerungen fest- und besondere Momente lebendig zu halten. Menschen und Tiere, Landschaften und Gebäude, Licht und Schatten, ach im Grunde lässt sich alles irgendwie einfangen. Mit digitaler Fotografie werden Lust und Laune kaum noch Grenzen gesetzt. Wer allerdings an Filmspulen, klassische Motivwahl via Sucher („Guckloch“) und Chemikalien in der Dunkelkammer denkt, wird die analoge Fotografie vielleicht dann und wann vermissen. Auch ich habe mich eingangs schwergetan, auf das digitale Pferd umzusatteln. Irgendwann war der Knoten geplatzt und die Vorzüge der neuen Technologie erkannt. Intuitive Bedienung, learning by doing, einfach drauf los. Was nichts wird, wird gelöscht. Leichter geht es nicht! Irgendwann ist aber auch der Punkt erreicht, da möchte man mehr als nur Schnappschüsse auf gut Glück. Wohl dem, der nun auf ein Einführungswerk wie DIGITALE FOTOGRAFIE – FÜR EINSTEIGER von MICHAEL HENNEMANN zurückgreifen kann. Der freischaffende Reisefotograf und Autor zeigt Schritt für Schritt wie auch Hobby- und Gelegenheitsfotografen nahezu perfekte Fotos erzielen. Das Buch ist grundsätzlich in sieben Kapitel unterteilt, die verschiedene Bereiche zusammenfassen. Ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis ebnet anhand aussagekräftiger Überschriften den Weg durch sämtliche relevante Themen zum Einstieg in die Materie. Im Vorwort erklärt MICHAEL HENNEMANN zunächst sein Anliegen, sich auf Fotopraxis und Bildergebnisse konzentrieren zu wollen. Auch Fotoneulinge brauchen also keine Angst vor allzu ausschweifender, komplexer Theorien und Techniken zu haben. Das Herzstück des Ratgebers umfasst:

Fotografieren statt knipsen: der Weg zu guten Bildern
z. B. Grundlagen zur Motiv- und Formatwahl, Perspektive, Farben und Kontraste

Eindrucksvolle Landschafts- und Naturaufnahmen
z. B. Sonnenuntergänge, Berg- und Küstenlandschaften

Reisefotografie: unterwegs mit der Kamera
z. B. Planen, Ausrüsten, Entdecken

Fotografieren bei wenig Licht und in der Dunkelheit
z. B. Nachtaufnahmen, Feuerwerk und kreative Effekte

Familie und Freunde als Fotomotiv
z. B. Kinder, Hochzeiten und Porträts

Künstliche Sonne: der richtige Umgang mit dem Blitz
Grundlagen, interne und externe Blitzmöglichkeiten

Noch mehr Fototipps für weitere Aufnahmesituationen
Gegenlicht, Tiere, Sport

Ein großer Vorteil hierbei ist die Möglichkeit, wahllos von einer Thematik zur anderen wechseln zu können, ohne das Buch tatsächlich erst Seite für Seite durcharbeiten zu müssen. Ausgewählte Workshops sollen in erster Linie Spaß und Motivation fördern. Unvermeidbares Hintergrundwissen wird in speziell markierten Infoboxen dargestellt. Auf einen Blick-Angaben enthalten darüber hinaus Kameraeinstellungen und sonstige Praxistipps. Überschaubare Textbeiträge werden durch nummerierte Schritt für Schritt Anleitungen und Abbildungen ergänzt. Alles kurz und bündig auf den Punkt gebracht und für jedermann verständlich. Gut geeignet, um direkt die eigene Kamera zur Hand zu nehmen, nachzuahmen und am eigenen Beispiel zu erkennen was passiert. Übung macht schließlich den Meister! Im Anhang erklärt ein Glossar gängige Begriffe sowie Abkürzungen der Fotografie und ein Stichwortverzeichnis ermöglicht den direkten Zugriff auf entsprechende Seiten im Buch. Beides ist alphabetisch sortiert.

DIGITALE FOTOGRAFIE – FÜR EINSTEIGER erscheint als handliches Arbeitsbuch im Bassermann Verlag. Der Umschlag des Paperbacks ist hochglänzend und zudem abwischbar. Wer will, kann es also getrost auf seinen Fototouren mitnehmen. Sowohl das Cover als auch die Innenseiten enthalten sehr viele Beispielfotos in größtenteils leuchtenden, bunten Farben. Sie zeigen einerseits wie richtige Fotografie geht, andererseits liefern sie Anregungen für eigene Fotoprojekte. Farbliche Markierungen der sieben Kapitel sind auch von außen ersichtlich und erleichtern den Umgang mit dem Buch.

Fazit:

DIGITALE FOTOGRAFIE – FÜR EINSTEIGER ist der ideale Begleiter für Umsteiger und Neulinge, um jederzeit Grundlagen, Tipps und Tricks für sein Hobby griffbereit zu halten. MICHAEL HENNEMANN präsentiert verständlich und nachvollziehbar die Ansätze der wichtigsten Themenbereiche in Wort und Bild. Gut gerüstet fällt es nicht schwer, Theorie und Praxis für eigene Fotokünste einzusetzen.

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B

Rezension zu "Digitale Fotografie" von Michael Hennemann

Digitale Fotografie für Laien und Profis
Buchmagievor 2 Jahren

Rezi zu „Digitale Fotografie“

Autor: Michael Hennemann

Genre: Ratgeber

Sonstiges: Thema Fotografieren

Klapptext:

„Fotografieren wie die Profis Digitalkameras bieten zahllose Einstellungsmöglichkeiten für Standardsituationen. Wenn Sie aber die 08/15 Fotografie hinter sich lassen möchten und durch eine durchdachte Bildkomposition und den gezielten Einsatz von Blende und Belichtungszeit zu besseren, individuelleren Bildern kommen möchten, ist dieses Buch das Richtige für Sie.“

Meinung:

Ich habe schon einige Bücher über dieses Thema gelesen, da fotografieren zu meinen Hobbys zählt. Was ich an diesem Buch sehr schön finde ist, das nicht nur Hersteller bezogen geschrieben wird und auch nicht von der Fototechnik zu sehr ins hochpreisige Segment gegangen wird, allerdings werden die Unterschiede von preisgünstiger zu hochpreisiger Technik aufgezeigt.

Bei diesem Buch lädt bereits das Cover  und die Aufmachen zum reinschauen ein und das Buch wirkt insgesamt sehr wertig auf mich. Von der Thematik her geht es von Reise – und Landschaftsfotografie über Kreativ- und Langzeitbelichtungen bis hin zu schwierigen Aufnahmesituationen in allen Bereichen der Fotografie, dabei ist es sowohl für Einsteiger als auch Profis geeignet, er ist sehr umfassend und bietet alles um sofort mit dem fotografieren loslegen zu können. Hier wird dann auch hervorragend, aber sehr gut verständlich vom Autor ins Detail gegangen.  

Sehr gut beschreibt der Autor die vielen unterschiedlichen Faktoren der Fotografie und erklärt sie einleuchtend, ohne zu sehr mit Fachwörtern um sich zu schmeißen und den Leser mit technischem Hokuspokus zu überfordern.

Erwähnenswert sind auch die einzelnen Themen – und Kapitelaufteilungen, so muss der Leser nicht das Ganze Buch lesen, wenn er sich nur über ein spezielles Thema informieren möchte.

Insgesamt ist dieses Buch empfehlenswert und bietet ein richtig gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Es ist für Laien und Profis gleichermaßen geeignet und hält einen vielfältigen Themenbereich bereit.

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