Michael Herzig

 3.9 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Töte deinen Nächsten, Am Ende die Nacht und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Michael Herzig

Töte deinen Nächsten

Töte deinen Nächsten

 (8)
Erschienen am 16.05.2013
Am Ende die Nacht

Am Ende die Nacht

 (2)
Erschienen am 15.03.2016
Saubere Wäsche

Saubere Wäsche

 (2)
Erschienen am 15.07.2007
Frauen hassen

Frauen hassen

 (2)
Erschienen am 11.03.2014
Die Stunde der Töchter

Die Stunde der Töchter

 (0)
Erschienen am 06.10.2009

Neue Rezensionen zu Michael Herzig

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Duffys avatar

Rezension zu "Am Ende die Nacht" von Michael Herzig

Rasanter Trip durch menschliches Grenzland
Duffyvor 2 Jahren

Zwölf Menschen und jeder kämpft mit den Tücken seiner Existenz. Am Rande der Möglichkeiten zwischen Recht und Unrecht, permanent auf dem Grat der Grauzone angesiedelt, hangeln sie sich manchmal an den letzten Strohhalm, der das Fallen auf die falsche Seite verhindern soll.
Michael Herzig, ein Autor mit einschlägigen beruflichen Erfahrungen im Milieu, über das er schreibt, gelingt es in einer teilweise atemberaubenden Achterbahnfahrt der Emotionen zwölf Schicksale ihren Kampf führen zu lassen und sie dabei so zusammenzuführen, dass sie wie Zahnrädchen ineinandergreifen. Das tut er stilistisch so indivduell und sicher, dass man gar nicht merkt, wie viel Stoff in diesem Buch eigentlich wirklich verarbeitet wird. Es scheint, als würde er bei der Vielzahl der Protagonisten nur Momentaufnahmen und Oberfläche beschreiben können, doch Herzigs Art, Sätze zu bauen, implizieren mehr Informationen, als man vordergründig annehmen kann.
So sind diese 200 Seiten auch genau das richtige Maß für die Stories, die er erzählen will. Kein Wort, keine Szene, kein Dialog ist überflüssig und das gibt dem Ganzen eine plausible Geschlossenheit.
Sehr anspruchsvolle und gut gemachte Thrillerliteratur mit soziostrukturellem Hintergrund. Unbedingt empfehlenswert.

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marion_galluss avatar

Rezension zu "Am Ende die Nacht" von Michael Herzig

Eine Reise durch die Nacht begleitet von den unterschiedlichsten Menschen ...
marion_gallusvor 3 Jahren

Kurzgeschichten? Ja .. oder nein? Ein Roman? Ja … oder nein?
„Am Ende die Nacht“ verbindet Kurzgeschichten zu einem Roman. Eine Reise durch eine Nacht, bei der der Leser die unterschiedlichsten Menschen kennenlernt und sie begleitet. Alles fügt sich zusammen, die Geschichten verweben sich zu einem Ganzen ….

***

Ich mag überhaupt keine Kurzgeschichten. Ich lese viel lieber längere Geschichten, in denen ich mich fallen lassen und verlieren kann. In denen ich die Protagonisten richtig kennenlerne und nicht wieder „verlassen“ muss, wenn ich ihnen gerade nahegekommen bin.

Michael Herzig liefert hier jedoch keine typische Kurzgeschichtensammlung, sondern verbindet seine Geschichten zu einer kompletten Handlung. Das war auch der Grund, warum ich diesen Roman ausgewählt habe. Zum einen habe ich die bisherigen Bücher des Autors gemocht und zum anderen kenne ich diese Art der Erzählung, jedoch ein wenig anders. Bei dem anderen Buch lieferten verschiedene Autoren jeweils eine Geschichte, die zusammen eine Rahmenhandlung um die unterschiedlichsten Mietparteien eines Mehrfamilienhauses ergab.

Ich muss zugeben, zu Anfang hatte ich meine leichten Probleme, diese vielen Personen und Charaktere auseinanderzuhalten, mit denen ich in relativ kurzer Zeit bekannt gemacht wurde. Doch ich habe das einfach mal so hingenommen und weiter gelesen. Und nach und nach traf ich dann Person A drei Geschichten weiter auf einmal wieder in einer völlig anderen Situation mit Person F und erkannte diese dann auch sofort. Dann habe ich auch den Zusammenhängen folgen, bzw. mich auf die weitere(n) Geschichte(n) einlassen können.

Der Autor liefert hier eine bunte Vielfalt an Menschen und Charakteren. Gut situierte Bürger in höheren Positionen, kleine Drogendealer, Journalistinnen, total nerdige Söhne, reiche Modedesignerinnen und viele mehr. Alle hängen sie irgendwie zusammen und viele bieten einen völlig gegensätzlichen Charakter und Geist, als man von ihnen zu erwarten vermag.

Mein Fazit: Eine Reise durch die Nacht begleitet von den unterschiedlichsten Menschen. Mal böse, mal brutal, mal lustig oder total abgedreht. Langeweile kommt keine auf, Verwirrung evtl. ab und zu schon. Doch da gilt: Weiterlesen, denn es klärt sich schon … so wie die Nacht am Ende eben zum Morgen wird!

© Buchwelten 2016

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Gospelsingers avatar

Rezension zu "Frauen hassen" von Michael Herzig

Johanna als Rockerbraut
Gospelsingervor 5 Jahren

Johanna di Napoli wird als Rockerbraut nach Deutschland geschickt, um einem verdeckten Ermittler zu helfen.
Der Einsatz läuft allerdings völlig schief, und Johanna wird dafür verantwortlich gemacht. Das kann sie natürlich nicht auf sich sitzen lassen.

Beim vorherigen Krimi mit Johanna di Napoli, „Töte deinen Nächsten“, war ich mit der Protagonistin nicht recht warm geworden, fand aber die Handlung total spannend. Bei diesem Buch ist es umgekehrt.

Johanna di Napoli gewöhnt sich das Rauchen und Trinken ab und steigt damit in meiner Achtung. Ihre Beziehung zu Max tut ihr offensichtlich gut.
Auch Johannas Kampfgeist, ihre Art, sich nicht vor ihren Vorgesetzten zu verbiegen, mag ich.
Dass Johanna in diesem Krimi plötzlich eine ganz andere Art Frau verkörpern musste, was ihr sehr schwer fiel, ist ein witziger Einfall, der mir gut gefallen hat. Dazu passt auch der schön zweideutige Titel.

Leider hat mich die Handlung dieses Krimis nicht besonders fesseln können. Über eine weite Strecke hinweg laufen mehrere Handlungsstränge parallel, deren Verbindung untereinander zunächst völlig unklar ist. Es wird noch nicht einmal immer deutlich, in welchem Land und in welcher Zeit die jeweilige Handlung gerade spielt, oder um wen es geht.

Der Krimi braucht sehr lange, um in Gang zu kommen. Erst zum Ende hin fand ich ihn spannend.

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