Michael Herzig Frauen hassen

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Inhaltsangabe zu „Frauen hassen“ von Michael Herzig

Die Zürcher Stadtpolizistin Johanna di Napoli versucht, mit ihrer ersten stabilen Beziehung seit Langem zurechtzukommen, ihren Alkoholkonsum zu reduzieren und sich nicht mit zu vielen Vorgesetzten gleichzeitig anzulegen. Dann wird sie für einen verdeckten Einsatz nach Deutschland geschickt, wo sie eine Rockerbraut mimen und dadurch einem im Milieu ermittelnden Beamten zu mehr Glaubwürdigkeit verhelfen soll. Der Einsatz endet in einem Fiasko: Johannas Tarnung fliegt auf, als ein Mann im Dunstkreis der Rocker sie als Polizistin identifiziert und Johanna in Verdacht gerät, ein Verhältnis mit einem skrupellosen Gangster zu haben. Johanna ihrerseits erkennt, dass die heiße Spur in dieser Ermittlung nicht nur zurück in die Schweiz führt, sondern direkt zu einer unrühmlichen Episode in der Geschichte der Stadtpolizei Zürich. Ein gefährliches Detail übersieht sie allerdings …

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  • Johanna als Rockerbraut

    Frauen hassen
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    25. March 2014 um 01:49

    Johanna di Napoli wird als Rockerbraut nach Deutschland geschickt, um einem verdeckten Ermittler zu helfen. Der Einsatz läuft allerdings völlig schief, und Johanna wird dafür verantwortlich gemacht. Das kann sie natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Beim vorherigen Krimi mit Johanna di Napoli, „Töte deinen Nächsten“, war ich mit der Protagonistin nicht recht warm geworden, fand aber die Handlung total spannend. Bei diesem Buch ist es umgekehrt. Johanna di Napoli gewöhnt sich das Rauchen und Trinken ab und steigt damit in meiner Achtung. Ihre Beziehung zu Max tut ihr offensichtlich gut. Auch Johannas Kampfgeist, ihre Art, sich nicht vor ihren Vorgesetzten zu verbiegen, mag ich. Dass Johanna in diesem Krimi plötzlich eine ganz andere Art Frau verkörpern musste, was ihr sehr schwer fiel, ist ein witziger Einfall, der mir gut gefallen hat. Dazu passt auch der schön zweideutige Titel. Leider hat mich die Handlung dieses Krimis nicht besonders fesseln können. Über eine weite Strecke hinweg laufen mehrere Handlungsstränge parallel, deren Verbindung untereinander zunächst völlig unklar ist. Es wird noch nicht einmal immer deutlich, in welchem Land und in welcher Zeit die jeweilige Handlung gerade spielt, oder um wen es geht. Der Krimi braucht sehr lange, um in Gang zu kommen. Erst zum Ende hin fand ich ihn spannend.

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  • di Napoli als Rockerbraut in Deutschland ...

    Frauen hassen
    marion_gallus

    marion_gallus

    23. March 2014 um 21:19

    Johanna di Napoli, Züricher Stadtpolizistin, vollzieht gerade einen extremen Lebenswandel. Sie versucht ernsthaft die Zigaretten sein zu lassen, klebt stattdessen Nikotinpflaster und sie trinkt keinen Alkohol mehr. “Schuld” ist Max, eine Bekanntschaft, die zunächst nichts weiter war als ein One-Night-Stand, sich jedoch so langsam aber sicher in eine ernsthafte Beziehung zu entwickeln scheint. Soweit zur privaten Seite der bereits bekannten Polizistin, die ihre eigenen Ecken, Kanten und Macken hat. Beruflich bekommt Johanna, kurz: Jo, einen Einsatz der ausgefalleneren Art. Sie wird als verdeckte Ermittlerin nach Deutschland geschickt, wo sie eine Rockerbraut mimen soll, um die Glaubwürdigkeit eines deutschen Kollegen innerhalb einer Rockerbande zu untermauern. Leider geht der Einsatz gründlich daneben, er endet in einem dramatischen Chaos und Jo wird beschuldigt ein Verhältnis mit einem der Verbrecher zu haben. Sie versucht diese Vorwürfe zu widerlegen, spielt immer mit offenen Karten und stösst bei ihren weiteren Nachforschungen auf eine Spur, die zurück in die Schweiz führt. Jo würde ihrem Ruf als Quotenfrau nicht gerecht werden, würde sie nicht alles versuchen, den vertrackten und extrem brutalen Fall zu lösen … *** Frauen hassen, lautet der Titel, der gleich etwas zweideutig zu verstehen ist. Geht es um Frauen, die hassen oder um Männer (die Rocker vielleicht?), die Frauen hassen? Eine geschickte Wahl des Titels, wie ich zugeben muss, im Laufe der Handlung erklärt sich auch die Bedeutung dessen. Ich muss gestehen, dass ich mich mit diesem Folgeroman von “Töte deinen Nächsten” (die Rezension ist hier bei Interesse gerne nachzulesen) zunächst recht schwer getan habe. Ich habe keinen Einstieg in die Handlung gefunden, die Handlungsstränge, die neben dem um Johanna di Napoli begonnen wurden, habe ich zunächst nicht wirklich kapiert. Ich wusste nicht, welche Figuren zu wem gehören, welcher Strang nun in Deutschland und welcher vllt. in der Schweiz spielt. Ein weiterer Strang wurde in der Gegenwart und aus der Ich-Perspektive geschrieben und auch hier wusste ich zunächst nichts mit anzufangen. Ich habe mir dann gedacht: lies einfach, die Handlung wird sich sicherlich selbst erklären. Und so war es dann auch. Circa ab Seite 100 hatte ich mich in die Handlung eingelesen, habe die Zusammenhänge begriffen und wusste nun auch die Figuren und Charaktere zuzuordnen. Auch mit der Sprache hatte ich zunächst meine Probleme. Der Ausdruck war mir zu umgangssprachlich, zu prollig, was sicherlich mit den Figuren zu tun hatte, mir gefiel es dennoch nicht. Im Laufe der Handlung hatte ich mich jedoch eingewöhnt und der Schreibstil wurde auch besser, der Handlungsstrang um Johanna war ausserdem in dem bekannten, flotten aber guten Stil geschrieben. Richtig gefallen hat mir die Handlung so ab Seite 160, da wurde es für mich endlich richtig interessant und ich habe ab dem Zeitpunkt auch mit mehr Spass und Neugier gelesen. Die Spannung stieg, die Bogen wurde straffer gespannt. Das Ende gefiel mir gut, hat mich nicht enttäuscht, wobei eine “Enthüllung” im Finale für mich alles andere als überraschend war, ich hatte dieses “Highlight” auf Grund vieler kleiner Hinweise schon lange durchschaut. Gut war es trotzdem. :-) .Mein Fazit: 3 von 5 Sternen für diesen neuen Thriller von Michael Herzig, in den ich mit etwas Mühe eingestiegen bin und der für mich erst relativ spät wirklich fesselnd wurde. Die Idee und Umsetzung ist gut, mir persönlich war der erste Teil jedoch etwas zu wirr und flapsig. In der zweiten Häflte  habe ich mich wohler gefühlt. © Buchwelten 2014

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