Michael Herzig Saubere Wäsche

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Inhaltsangabe zu „Saubere Wäsche“ von Michael Herzig

Johanna di Napoli, Kriminalbeamtin der Stadtpolizei Zürich und als ›Quotenfrau‹ häufig den Anfeindungen ihrer männlichen Kollegen ausgesetzt, ermittelt im Fall einer brutalen Vergewaltigung. Bei ihren Nachforschungen stößt sie immer wieder auf Werner Hügli, den Chef einer großen Reinigungsfirma, der sich auch durch schmutzige Geschäfte einen Namen gemacht hat. Da die lokale Politprominenz gern in seinen Rotlichtetablissements verkehrt, gerät Johanna zunehmend unter Druck: Ihr Chef erwartet höchste Diskretion, die Öffentlichkeit Erfolge und der Großteil ihrer Kollegen ihr Scheitern. Als dann auch noch bekannt wird, dass sie sich mit dem Ehemann einer Hauptzeugin eingelassen hat, muss Johanna alles auf eine Karte setzen à

Ich fand die Story vorallem toll, weil ich die Schauplätze in Zürich kenne. Inhaltlich sollte der Leser aber nicht zu viel erwarten. Auch die Auflösung der Fälle am Ende ist leider nicht besonders gelungen. Das war für mich alles ein bisschen "schwammig".

— Anin
Anin

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  • Rezension zu "Saubere Wäsche" von Michael Herzig

    Saubere Wäsche
    Karr

    Karr

    17. September 2011 um 20:31

    Die Schweizer, heißt es, schrieben ja eigentlich die besseren deutschen Krimis. Im Fall Friedrich Glauser und Friedrich Dürrenmatt hat das gestimmt, und im Fall Michael Herzig gibt es zu den besten Hoffnungen Anlass. Sein Debüt SAUBERE WÄSCHE ist ein Polizeiroman - und damit für einen schweizer Krimi - soweit wir ihn hierzulande kennen - schon einmal eine Überraschung. Dazu noch ein Polizeiroamn mit einer gebrochenen Polizistin aus dem Revierdienst als Hauptfigur - Johanna di Napoli ist die Quotenfrau der Zürcher Stadtpolizei, ambitioniert, aber leider zu impulsiv, knallhart gegen sich selbst und manchmalzu weich gegenüber den anderen - egal ob Kollegen oder Verbrecher. Zwie Fälle bereiten ihr Kopfzerbrechen: die Vergewaltigung eines dominikansichen Prostituierten und der Doppelmord an einem bosmischen Ehepaar, das in kleinbürgerlicher Unauffälligkeit eine Wäscherei betrieben hat. Vera und Milan Dilic sind in aller Herrgottsfrüher in ihrem Geschäft brutal zusammengeschossen worden - eine Familiengeschichte, wie Johannas Vorgesetzte und Kollegen schnell vermuten, oder doch eher irgendwas mit organisierter Kriminalität? Schließlich ist Milans Bruder ein bekannter Drogenabhängiger und in dunkle Geschäfte verwickelt. Johanni Di Napoli verbeißt sich in den Mordfall, den ihr die Chefs von der Kripo gern aus der Hand nehmen möchten und verstrickt sich dabei auch in die eine oder andere ungute Liaison mit Männern, die einerseits zimelich attraktiv, aber andererseits auch ziemlich verdächtig sind. Bei allem Spurengetüftel rund um den Mordfall verliert Miachel Herzig in seinem sehr gelungenem krimidebüt dabei auch nie die Stadt in allen ihren Schattierungen aus dem Blick: Zürich ist nach dem Bild, das er in seinem Krimi zeichnet , kaum von den anderen Metropolen des Verbrechens zu unterscheiden - es geht zwar etwas schweierisch gemütlcih, aber trotzdem hart zur Sache in Sachen Koprruption, Rotlicht und organisiertem Verbrechen. Dass der Kampf gegen die wirklichen Herrscher am Limmat nicht zu gewinnen ist, ist die bittere Erkenntnis, diejohanni di Napoli am Ende ziehen muss - und das, obwohl die beiden Fälle eine ordentliche Lösung finden, aber ganz bestimmt keine, die Johanna zufrieden stellt.

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