Michael Hingston Die Dilettanten

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Inhaltsangabe zu „Die Dilettanten“ von Michael Hingston

Die Uni als Mikrokosmos: Der "Peak", die Studentenzeitung an der Uni von Burnaby, Kanada, wird durch die Einführung einer Gratiszeitung bedroht. Alex und Tracy, beide Mitarbeiter des Blattes, sehen sich mehreren Herausforderungen gegenüber: dem schwelenden Zeitungskrieg, dem bevorstehenden Studienabschluss, dem komplizierten Liebesleben und der Bewältigung ihrer postadoleszenten Lebensrealität. Ihre Artgenossen und Leser sind Vertreter der Second-Hand-Ironie. Redet man von Mode, dann nicht ohne eine Fußnote von Michel Foucault. Dem Wort Darfur hat immer eine Schweigeminute zu folgen. Chocolate-Chip-Cookie-Rezepte müssen immer postkolonial sein. Das Coolste, was man im Grundstudium tun kann, ist, in einem Tutorium zu gestehen, dass auf der persönlichen Amazon-Wunschliste nur Heidegger steht. Die Dilettanten erwecken den Campusroman mit Witz, Wahrheit und Wahnsinn zu neuem Leben und retten ihn ohne Nostalgie und Studentenromantik ins 21. Jahrhundert.

Studentisches Einerlei ohne roten Faden und Tiefgang.

— seschat

Die Leseprobe macht einen unglaublichen Eindruck! Kann es kaum erwarten mehr davon zu lesen!

— Dianazbrt
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  • Leider weniger als ich mir erhofft hatte...

    Die Dilettanten

    Negothia

    19. March 2015 um 17:06

    Ein Buch das mich leider aufgrund seiner doch eher 0/8/15 artigen Erzählweise und dem nicht allzu fesselnden Handlungsverlauf, nicht als Befürworterin gewinnen konnte. Die möglicherweise noch interessant anmutende Kleinkriegerei zwischen dem Peak und der Metro entpuppt sich leider auch als nicht so wirklich rasant und mehr dahinplätschernd und alles in allem muss ich sagen, dass ich das doch schon schade finde und mir eigentlich ein bisschen mehr erhofft hatte. Das ganze wirkt einfach auf mich wie eine schlechte, überzogene Parodie des Alltagslebens an der Uni und das nun leider auch ohne wirklich witzig zu sein. Charaktertechnisch ist man manchmal überfordert, weil die Charaktere alle in irgendwelche Klischeeschubladen gepresst werden und man dann aber durch den ein oder anderen intellektuellen Touch einfach nichtmehr weiß von wem denn nun gerade wirklich die Rede ist.

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  • Leserunde zu "Die Dilettanten" von Michael Hingston

    Die Dilettanten

    Rogner_Bernhard_Verlag

    Liebe Lesefreunde, Ende August erschien Michael Hingstons Debütroman Die Dilettanten bei Rogner & Bernhard und wir möchten euch zu einer Leserunde einladen. Natürlich werden wir von Rogner & Bernhard an der Leserunde teilnehmen und mit euch diskutieren. Könige der Ironie Die Uni als Mikrokosmos: Der Peak, die Studentenzeitung an der Uni von Burnaby, Kanada, wird durch die Einführung einer Gratiszeitung bedroht. Alex und Tracy, beide Mitarbeiter des Blattes, sehen sich mehreren Herausforderungen gegenüber: dem schwelenden Zeitungskrieg, dem bevorstehenden Studienabschluss, dem komplizierten Liebesleben und der Bewältigung ihrer postadoleszenten Lebensrealität. Ihre Artgenossen und Leser sind Vertreter der Second-Hand-Ironie. Redet man von Mode, dann nicht ohne eine Fußnote von Michel Foucault. Dem Wort Darfur hat immer eine Schweigeminute zu folgen. Chocolate-Chip-Cookie-Rezepte müssen immer post-kolonial sein. Das coolste, was man im Grundstudium tun kann, ist, in einem Tutorium zu gestehen, dass auf der persönlichen Amazon-Wunschliste nur Heidegger steht. Die Dilettanten erwecken den Campusroman mit Witz, Wahrheit und Wahnsinn zu neuem Leben und retten ihn ohne Nostalgie ins 21. Jahrhundert. Wir suchen 10 neugierige Leserinnen und Leser, die Lust haben, Hingstons Roman zu lesen und eine Rezension zu schreiben. Dazu beantwortet uns bis zum 25. September folgende Frage: Welches Poster habt ihr als junger Erwachsener besonders geliebt und an WG-Klotür, übers Bett oder in die erste eigene Küche gehängt? Viel Glück! Wir freuen uns auf die gemeinsame Lesezeit. Natürlich sind auch diejenigen herzlich eingeladen, die sich das Buch selbst beschaffen und mit uns mitlesen wollen.

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  • Studentisches Einerlei-Leben

    Die Dilettanten

    berlinbuch

    04. November 2014 um 12:55

    Im November 2012, vor ziemlich genau zwei Jahren also, veröffentlichte Christy Wampole in der New York Times einen Essay mit dem Titel "How to Live Without Irony". Sie beschreibt darin, wie im Hipster die Totalironisierung sämtlicher Lebensbereiche Fleisch wird, während sich der Lebensstil gleichzeitig gegen jegliche Kritik immunisiert, weil ja nichts ernst gemeint ist. "Die Dilettanten" ist die Romanwerdung der Überlegungen, die sie in diesem Essay anstellt. Sie schließt mit der Überwindung der Ironie einfach durch Ernsthaftigkeit und Aufrichtigkeit. Der Roman enthält einige wunderschöne Bilder – sich "schimmelig fühlen" ist eine hervorragende Beschreibung, die Beschreibung zweier sich wie Hollywoodstars küssender Zahnbürsten in ihrem Glas eine ebenfalls berührende Beobachtung. Mein Text-Professor hätte bei einem Teil der nun folgenden Rezension gerufen: "Sie sind viel zu plotgetrieben!" Aber ein wenig Plot im Sinne von Inhalt, gar von Konflikt, hätte dem Roman sicher gut getan. Denn angesichts des Inhalts – die etablierte Studentenzeitung bekommt Konkurrenz durch ein Gratis-Boulevardblatt, ein Action-Schauspieler-turned-Student versucht, Präsident des Student Council zu werden – bleibt der Leser kühl und unberührt. Beiden Handlungssträngen geht jegliche dramaturgische Fallhöhe ab. Natürlich gelingen Hingston gute Beschreibungen von Prokrastination und Deadlines, den Alltagsbegleitern von Studierenden aller Zeiten. Und am Ende kommt der Protagonist Alex, der mehr oder minder ein Alter Ego des Autors sein dürfte, in der wirklichen Welt an – er beendet die Uni und hat ein Gespräch mit einem "richtigen" Journalisten, der ihm Talent zugesteht, ihm aber rät, seine Publikumsverachtung zu bekämpfen, weil man sonst nicht schreiben könne. Insofern ist der Roman auch ein klassischer Coming-of-Age-Roman; wir sehen, wie für junge Akademiker die Jugend in einer Art Moratorium weit in die 20er ausgedehnt wird. Aber benötigt es dafür einen weiteren Roman? Die Intention des Autors lässt sich am ehesten beim Gang des Protagonisten Alex in ein Antiquariat ablesen: "Egal wie schmal oder unterschätzt der Rest des Buchs war, der Name auf dem Titel war der handfeste Beleg des eigenen Vermächtnisses – ja der schieren Tatsache der eigenen Existenz." (S. 166) Zu der Plotschwäche, die natürlich auch schwer geschmacksabhängig ist, kommt die zuweilen fürchterliche Übersetzung. Die Übersetzung "Türstopper" für ein dickes Buch sagt man im Deutschen einfach nicht, es hieße eher Ziegel oder Schinken (S. 167). "Das passiert den besten von uns." (S. 169) – so spricht niemand in der wörtlichen Übersetzung. "Ich glaub's nicht, was eben passiert ist." (235) Hier fehlt der Übersetzerin eine gekonnte Übertragung in gutes Alltagsdeutsch. Dergleichen findet sich weitaus zu häufig (es gibt Beispiele in Legion), sodass man das Lektorat mit verantwortlich machen muss.

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  • Verzerrtes Porträt des Studentenlebens

    Die Dilettanten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. November 2014 um 18:04

    Inhalt: Alex und Tracy sind Studenten der Uni von Barnaby in Kanada. Sie arbeiten gemeinsam für die Studentenzeitschrift "Peak". Schon bald bekommt die Zeitschrift Konkurrenz einer Gratiszeitschrift und kann sich nicht mehr über Wasser halten. Neben Unileben und Liebeschaos soll jetzt der Untergang der Peak verhindert werden. Meine Meinung:Optisch ist das Buch klasse, satte Farbkontraste und coole Zeichnungen erwecken Neugier. So habe auch ich mich sehr auf das Buch gefreut, schon bald schwand die Freude. Ich habe keinen Zugang zu den Protagonisten gefunden, mich nicht in ihnen wiederfinden können. Schon früh hat man das Gefühl, dass sie weder im Studieren, noch im Journalismus große Ahnung haben. Plot gibt es so gut wie gar nicht, man wartet und wartet auf eine Wendung, eine Entwicklung, doch bleibt dies aus. Unterhaltungen, die den Leser unterhalten sollen, bleiben einem fern, da sie fast nicht nachvollziehbar sind. Leider hat mich dieses Buch nicht gepackt und enttäuscht. Ich selber bin Studentin und finde das Bild, das Hingston mir vom Studentenleben aufzeigen, will nicht realistisch.

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  • Dilettantisches Buch

    Die Dilettanten

    seschat

    26. October 2014 um 12:11

    Inhalt: Michael Hingston porträtiert das Studentenleben an der kanadischen Simon-Fraser-University. Hierfür greift er sich zwei Protagonisten namens Tracy und Alex heraus. Beide sind keine herausragenden Studenten und arbeiten nebenbei bei der wenig erfolgreichen Studentenzeitung "Peak". Auch in ihren Freundes- bzw. Kollegenkreis gibt es keine auffälligen oder besonders intelligenten Studenten. Allen gemein ist eine gewisse Verleugnung der Realität, ihr Kosmos ist der Campus der Universität. So beschränkt sich ihre Sichtweise allein auf diese kleine Welt und die privaten Sorgen und Ängste. Um letztere kümmern sie sich mehr als um ihr Studium, was sie durch ihr pseuodointelligentes Phrasendreschen zu kaschieren versuchen. Meinung: Das Erstlingswerk des kanadischen Autors Michael Hingston besitzt ein innovativ gestaltetes Cover mit einem interessantem Titel. Beides hatte mich sofort angesprochen, doch mit jeder gelesenen Seite schwand meine anfängliche, optisch ausgelöste Begeisterung und wandelte sich aufgrund der konzeptlosen Handlung in bloße Ernüchterung. Irgendwie fehlte der Story der rote Faden; von gut ausgearbeiteten Charakteren ganz zu schweigen. Die Oberflächlichkeit und Aussagelosigkeit der Studentengeneration rund um Alex und Tracy hat mich nicht an meine Studienzeit erinnert, sondern mehr an eine bewusst auf ironisch getrimmte Sozialstudie ohne Pfiff. Die behäbigen, arroganten Figuren mit ihrer nach außen getragenen Scheinintellektualität gingen mir einfach nur gegen den Strich. Selbstreflexion scheinen diese nicht zu kennen. Auch wenn sie sich auf jeden Fall wie "Dilettanten" verhielten, so konnten mich die z.T. sehr flachen Geschichten nicht überzeugen. Hinzukam das ganze Hickhack um die konkurrierenden Studentenzeitschriften "Peak" und "Metro", dessen Darstellung auch keine Abwechselung innerhalb des drögen Plots brachte. Fazit: Einfach nicht mein Fall. Ein Buch, das seinem Titel in nichts nachsteht und den Leser bereits nach den ersten Seiten anödet. Ich hatte mir aufgrund des innovativen Covers und des Klappentextes mehr erhofft, wurde aber leider enttäuscht.

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  • Eine eigene kleine Welt

    Die Dilettanten

    TochterAlice

    18. October 2014 um 10:49

    ist der Campus der Simon-Fraser-Universität im Westen Kanadas, zumindest für die Studenten, die diesen bevölkern.  Und es ist - so sehen es die Studenten selbst - einiges los dort, bezüglich des ironischen Umgangs miteinander. Die Aufregung ist groß, als die Studentenzeitung "Peak" durch das Auftauchen des Gratisblattes "Metro" in Gefahr ist - vor allem unter deren Machern, die sich als etwas Besonderes sehen, als die Elite hinsichtlich der Meinungsbildung an der Uni. Dazu kommen private Sorgen und Nöte - aber vor allem die, nach außen hin cool und "in" zu wirken - so mein Eindruck. Der junge, 1985 geborene Autor Michael Hingston scheint einem ähnlichen Umfeld erst vor kurzem entronnen zu sein: man merkt, dass er scharfsinnig und - nun ja - ironisch skizzieren will, den Dingen auf den Grund gehen. Aus meiner Warte ein Versuch, der mißlungen ist. Denn leider konnte ich dem allem nur wenig abgewinnen: die sogenannte Ironie war in meinen Augen nicht scharf-, sonder einfach nur stumpfsinnig bis albern, die Studenten in ihrem Kosmos leider alle sehr ichbezogen und wenig bis gar nicht reflektiert und warum der "Peak" als Nachrichtenorgan der Universität nicht mehr die Nummer eins war, das wurde mehr als deutlich. Natürlich habe ich zu einer anderen Zeit (1980er) in einem anderen Land (Deutschland) in einem Umfeld mit anderen Wertvorstellungen (wesentlich politischeren) studiert, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass alle so sind, ich hoffe es jedenfalls nicht. Sonst sehe ich nämlich für die Zukunft ziemlich schwarz. Ja, der Campus der Simon-Fraser-Universität ist tatsächlich eine eigene Welt: aber definitiv nicht die meinige. Gottseidank!

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  • Michael Hingston - Die Dilettanten

    Die Dilettanten

    miss_mesmerized

    15. October 2014 um 16:39

    Auf dem Campus der Simon-Frasier-University tobt das berühmt-berüchtigte Studentenleben. Zwischen langweiligen Seminaren gehen Beziehungen in die Brüche, die qualvolle Angst vor der ungewissen Zukunft, der pseudo-intellektuelle Ironiezwang, um bloß nicht aufzufallen und schon gar nicht negativ. Diese durch und durch durchschnittliche Welt wird durch gleich zwei Ereignisse unterbrochen: die Ankunft eines Hollywoodstars als ganz normalem Studenten und der Lokalzeitung Metro, die der Studentenzeitung Peak den Kampf ansagt. Mir hat sich das Buch leider nicht erschlossen. Die selbstverliebten Figuren, die krampfhaft alles kopieren und bemüht sind, sich nie festzulegen oder Stellung zu beziehen, bleiben blass und eindimensional. Sie entwickeln sich in keiner Weise, haben keine Message und sind auch in ihren Dialogen so banal, dass es einem schier langweilt. Auf Handlung habe ich vergeblich gewartet, auch das Zeitgerüst des Romans erschließt sich nicht – Tage, Wochen oder gar ein ganzes Semester? Sollen die überzeichneten Figuren ein überspitztes Bild auf die heutigen Studenten werfen? Das trifft zumindest auf die BA Studenten in Deutschland so gar nicht zu. Sollen oberflächliche Massenkonsumgüter kritisiert werden? Dafür wird diesen viel zu sehr gehuldigt, die vorgeschobenen Literaturdebatten bleiben erschreckend hohl. Von den im Klappentext angekündigten „Witz, Wahrheit und Wahnsinn“ konnte ich leider wenig entdecken. Für mich herrschten Langeweile und Bedeutungs- und Aussagelosigkeit. Möglicherweise ist das der Zustand der Studenten heute. Ich habe meine Zweifel.

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  • Ironie²

    Die Dilettanten

    Larischen

    15. October 2014 um 15:31

    Die Studentenzeitung Peak hat ein Monopol an der Simon-Fraser-University und lebt das auch vollkommen aus. Die Leser scheinen die Redaktion relativ wenig zu interessieren, denn im Vordergrund des Blattes steht die Selbstprofilierung. Doch als die Gratiszeitung Metro den Campus erobert beginnt ein ungewohnter Konkurrenzkampf auf dem Campus. Im Zentrum des Romans „Die Dilettanten“ von Michael Hingston steht die Redaktion des Peaks und ihre Form des studentischen Lebens. Die Ausgangssituation klingt zwar, als könnte im Kampf um das Meinungsmonopol einiges passieren, doch tatsächlich plätschert die Geschichte so vor sich hin. Die einzelnen Redakteure bekommen ihre Auftritte im Buch und das kleine Universum des Peaks wird immer wieder thematisiert. Das war es dann aber auch schon. Ein richtiges Aufbegehren gegen die Gratiszeitung Metro findet nicht statt. Insgesamt findet einfach relativ wenig statt und ich habe ich permanent gefragt, wann denn nun endlich was passiert und was der Autor mir eigentlich vermitteln will. Hin und wieder wurden einzelne Schlaglichter auf das das studentische Leben gesetzt, die das abgeschottete Leben auf dem Campus sehr gut verdeutlichen. Geradezu symbolisch dafür liegt auf die Simon-Fraser-University auf einem Berg. Es werden auch immer wieder einzelne Studententypen sehr präzise (und ganz wichtig: ironisch!) vorgestellt. Dabei gelingt es aber nie ein Bild der gesamten Studentenschaft zu zeichnen. Der Schreibstil hat mir an sich ganz gut gefallen, doch ab und zu konnte ich den Gesprächen der Redaktion, insbesondere bei ihren Redaktionssitzungen, nicht mehr folgen. Ich stehe diesem Buch etwas zwiegespalten gegenüber. Einerseits weiß ich nicht wirklich, was der Autor mir hier vermitteln wollte, andererseits fand ich einige Momente so gut, dass mir das Lesen doch irgendwie Spaß gemacht hat. Insgesamt war mir das Ganze wohl einfach ZU ironisch und zu wenig Handlung.

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  • Die Dilettanten

    Die Dilettanten

    Prinzesschn

    03. October 2014 um 16:24

    Schon nach den ersten paar Seiten stellte ich fest, dass mir das Geschriebene seltsam vertraut vorkam. Warum? Ich studiere selbst und einige der Situationen sind 1:1 genau so, wie beschrieben. Das ganze Buch fühlte sich an, als wären die Semesterferien bereits zu Ende und der Alltag hätte mich wieder. Seien es die Kommilitonen, neben denen man zwar sitzt, sich aber außerhalb des Seminares nicht so wirklich gerne unterhalten möchte oder der Pub direkt neben der Uni, der zwar immer proppevoll ist, man sich das aber eigentlich nicht erklären kann, weil die Angestellten maßlos überfordert sind und man an schlechten Tagen auch mal ein einhalb Stunden auf sein Getränk und sein Essen warten muss. Ich war oft ein wenig verwirrt, weil mir manchmal die Zusammenhänge verschiedener Situationen, wie zum Beispiel die Sitzungen des Peaks, ein wenig entglitten. Jedoch folgte ich umso aufmerksamer Alex durch seinen Alltag und seine Gedankenwelt, da er wirklich ein sehr sympathischer Charakter ist, dem man gerne Empathie zeigt.

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