Der Mann, der kein Mörder war

von Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt
4,2 Sterne bei706 Bewertungen
Der Mann, der kein Mörder war
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Positiv (582):
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Ich bin begeistert. Hätte ich viel früher lesen sollen

Kritisch (30):
ChattysBuecherblogs avatar

Dieses Buch habe ich bereits zweimal wieder abgebrochen. Irgendwie scheint weder Story noch Protagonist mir zugeneigt zu sein. Schade.

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Inhaltsangabe zu "Der Mann, der kein Mörder war"

Sebastian Bergman, Kriminalpsychologe:

Hochintelligent. Unausstehlich.

In einem Waldstück bei Västerås wird die Leiche eines Jungen entdeckt – brutal ermordet, mit herausgerissenem Herzen. Roger war Schüler eines Elitegymnasiums, ein sensibler Junge.

Die Polizei vor Ort ist überfordert, und so reist Kommissar Höglund mit seinem Team aus Stockholm in die Provinz. Dort trifft er überraschend einen alten Bekannten: Sebastian Bergman, ein brillanter Kriminalpsychologe und berüchtigter Kotzbrocken. Er bietet Höglund seine Hilfe an. Das Team ist wenig begeistert, doch schon bald wird der hochintelligente Bergman unverzichtbar. Denn in Västerås gibt es mehr als eine zerstörte Seele.

Sebastian Bergmans erster Fall

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499256707
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:624 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.01.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.02.2012 bei Audiobuch erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Alex_Grubervor 3 Monaten
    Toller Auftakt einer Reihe

    Meine Nachbarin hat mir nun den ersten Teil der Sebastian Bergmann-Reihe von Hjorth & Rosenfeldt "Der Mann, der kein Mörder war" über den Zaun gereicht.
    Ich durfte den zweiten Teil ja schon lesen und der erste hat mich ebenso begeistert, wie der zweite 🙂
    In Vasteras wird der 16-jährige Roger von seiner Mutter vermisst gemeldet. Irgendwie läuft es bei der Polizeidienststelle jedoch nicht so, wie es sollte und die Suche nach dem Jungen beginnt erst ein paar Tage verspätet. Als Roger dann brutal ermordet gefunden wird, beschließt Staatsanwältin Hanser die Reichsmordkommission hinzuziehen.
    Roger, der Schüler einer Privatschule war, wurde in einem Teich gefunden, aber der Fundort ist nicht der Tatort. Bei der Autopsie wird festgestellt, dass Roger jedoch nicht, wie erwartet durch Messerstiche getötet wurde, sondern erschossen und die Kugel dann mit einem Teil des Herzens entfernt wurde.
    Kommissar Höglund und seinem Team werden bei Befragungen einige Lügen aufgetischt, hinter die Torkel, Vanja, Ursula und Billy jedoch bald kommen. Richtig weiter kommen die Kommissare allerdings nicht.
    Was ist es doch für ein Zufall, dass der Kriminalpsychologe Sebastian Bergmann auch in Vasteras ist. Er arbeitet schon eine Weile nicht mehr, war aber auch schon Teil des Teams. Sebastian in Vasteras, um das Haus seiner Eltern zu verkaufen, da seine Mutter vor kurzem verstorben ist. Da er in diesem Haus einen Brief findet, der ihm sagt, dass er ein Kind hat, sucht er einen Weg herauszufinden, wo die Mutter des Kindes ist. Diese Möglichkeit erhofft er sich als Mitglied des Ermittlerteams.
    Auch wenn Ursula und Vanja nicht begeistert von dem Zuwachs sind, können sie nicht abstreiten, dass Bergmann wertvolle Informationen liefern kann durch seine Hilfe.
    Aber wer hat denn nun Roger getötet? Ein ehemaliger Mitschüler aus Rogers vorheriger Schule, der ihn gemobbt hat? Der Hausmeister der Schule, für dessen Entlassung Roger gesorgt hat? Der Direktor der Schule? Und wo wurde Roger denn nun getötet?
    Eine wichtige Frage für Bergmann ist außerdem: Kann er sein Kind finden?

    Ich finde die Sebastian Bergmann-Reihe echt toll. Es gibt nicht nur sehr unterschiedliche Charaktere im Ermittlerteam, es gibt auch sehr gute Charaktere, die den Fall betreffen.
    Außerdem finde ich es gut, wenn man auch etwas über das Privatleben der Ermittler erfährt. Und davon ist hier einiges geboten.
    Ich kann nur sagen, dass ich in diesem Buch von Anfang bis Ende spannend unterhalten wurde. Ich kann das Buch nur empfehlen 🙂

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    Desiree_Miao_Miaos avatar
    Desiree_Miao_Miaovor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, aber vorhersehbar
    Traumatisierten Polizeipsychologe trifft Ermittlerteam

    Viele Perspektivenwechsel geben dem ersten Band der Sebastian Bergman Reihe eine ganz besondere Dynamik. Leider war schon sehr schnell klar, wer der Mann ist, der kein Mörder war. Trotzdem gab es auf den letzten Seiten noch eine spannende persönliche Wende, die den Leser dazu bringt, weiterzulesen. Auch die anderen Charaktere sind sehr gut dargestellt . Alles in allem ein gelungener Auftakt.

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    L
    Lesefexinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Zuviel Langeweile
    Zuviel Langeweile

    Ich bin auf das Autorenduo gestoßen, weil Hjordth und Rosenfeldt immer wieder auf den Bestsellerlisten zu finden waren und ich die Beschreibung des unkonventionellen Kriminalpsychologen Sebastian Bergmann interessant fand, ein genialer Ermittler, Frauenheld und Kotzbrocken, das klingt zwar nicht unbedingt neu, aber vielversprechend, vielleicht sogar nach etwas Humor, und der Klappentext von „Der Mann der kein Mörder war“, verheißt viel Spannung. Die Geschichte des Mordes an einem Schüler, der zunächst nach einem Fall von besonders grausamen Mobbing aussieht, versucht die Frage der „Schuld“, auf vielfältige Weise zu beleuchten und zeichnet sich vor anderen Kriminalromanen vor allem dadurch aus, dass auch Nebenfiguren ausführlich entwickelt werden. Figurenzeichnungen, die den Leser in die Psyche der Protagonisten eindringen lassen, fördern immer neue Aspekte einer Schuld zu Tage, die nicht nur das Delikt des Mordfalls selber betrifft. Aber oje, das Buch ist wenigstens in der ersten Hälfte in seiner Langatmigkeit oft eine Qual, von Erzählökonomie haben die beiden Autoren scheinbar noch nie etwas gehört. Endlos ausgewalzte Szenen, die die Ermittlungen nicht weiter bringen, seitenweise Beschreibungen von Figuren und Milieus, die nicht gut genug sind, um literarisch zu sein und im Krimi für Langeweile sorgen, lassen den Roman hoffnungslos überdehnt wirken. Ich hatte ihn eigentlich schon beiseitegelegt und ihn dann nur weitergelesen, weil mir auf einer Zugfahrt langweilig wurde. Das Finale ist wieder durchaus spannend, hat mich aber aufgrund der zähen ersten Hälfte schon nicht mehr begeistern können. Insgesamt ein sehr gemischter Eindruck, gute Figuren, aber eine ziemlich misslungene Dramaturgie und definitiv kein „Pageturner“.

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    F
    frahaivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Fesselt sofort mit der Erzählweise. Ein Mann, der die besten Zeiten hinter sich hat. Seine Intelligenz ist dennoch erhalten & wird benötigt!
    Fesselnd, intelligent und notwendig!

    Das erste Buch der Krimi-Serie fesselt sofort mit der Erzählweise. Ein Mann, der die besten Zeiten hinter sich hat. Seine Intelligenz ist dennoch erhalten und wird benötigt - zum Identifizieren des Mörders an einem Jugendlichen.

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    __mrkxoxos avatar
    __mrkxoxovor 2 Jahren
    Hjorth & Rosenfeldt - Der Mann, der kein Mörder war

    Zum Buch:

    Herausgeber: Rowohlt Polaris

    Erscheinungstermin: 01.11.2011

    Sprache: Deutsch

    Seitenanzahl: 592

    Preis: 9,99 €

    ISBN: 978-3-499-25670-7

    Zum Inhalt (Klappentext):

    Sebastian Bergman, Kriminalpsychologe. Hochintelligent. Unausstehlich.
    In einem Waldstück bei Västerås entdecken Kinder die Leiche eines Jungen –brutal ermordet, mit herausgerissenem Herzen. Der Tote ist schnell identifiziert: Roger war Schüler eines Elitegymnasiums und seit Tagen vermisst.
    Die Polizei vor Ort ist überfordert, und so reist der Stockholmer Kommissar Höglund mit seinem Team in die Provinz. Dort trifft er überraschend einen alten Bekannten: Sebastian Bergman, ein brillanter Kriminalpsychologe und berüchtigter Kotzbrocken. Seit Bergman Frau und Tochter bei einem Unglück verlor, hat man kaum noch von ihm gehört. Nun bietet er Höglund seine Hilfe an. Das Team zeigt sich wenig begeistert. Doch schon bald ist der hochintelligente Bergman unverzichtbar. Denn in dem kleinen Städtchen Västerås gibt es mehr als eine zerstörte Seele …

    Mein Fazit:

    Damals habe ich den dritten Band der Reihe von meinen ehemaligen Schwiegereltern geschenkt bekommen und bis Dato noch nie etwas von Sebastian Bergmann gehört. Da ich noch nie mitten in einer Reihe mit dem Lesen begonnen habe, mussten somit direkt Band 1 und 2 bei mir einziehen.

    Ich muss ehrlich gestehen, hatte ich leichte Schwierigkeiten, Sebastian Bergmann sympathisch zu finden, was viel mehr an seiner Art mit Frauen umzugehen lag, als an dem gebrochenen Charakter selbst. Doch die Geschichte um den Jungen, der Tod in einem Waldstück gefunden wurde, fesselt umso mehr. Der  Schreibstil macht es einem zudem leicht, auch die schwedischen Namen und Orte zu behalten und zu sortieren. Vom Gefühl her bin ich quasi durch das Buch geflogen und habe bis zur letzten Seite nicht herausfinden können, wer der wahre Mörder gewesen ist. Natürlich hat man gewisse Vermutungen, welche sich allerdings in keinem Fall als Wahrheit herausgestellt haben. Man fiebert also bis zum Schluss.

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    FlipFlopLady007s avatar
    FlipFlopLady007vor 2 Jahren
    Ein packender Thriller

    Roger, ein unauffälliger Schüler eines Elitegymnasiums wird auf brutale Art und Weise ermordet. Doch das ist nicht alles, denn seine Leiche wird in einem Waldstück aufgefunden, wobei sein Herz fehlt. Da die ortansäßige Polizei schnell überfordert ist, müssen Kommissar Höglund und sein Team anreisen. Es gibt jedoch eine weitere Person, die bald in die Ermittlungen mit herein gezogen wird. Der Kriminalpsychologe Sebastian Bergman ist für das Team von Kommissar Höglund kein Unbekannert, jedoch auch nicht sehr beliebt. Dennoch stellt sich bald heraus, dass sie nicht auf den "Kotzbrocken" verzichten können.

    Inhalt:
    Der Buch hat mir sehr gut gefallen. Es handelt sich um einen sehr packenden Krimi der bis zur letzten Seite richtig spannend ist und mich nicht losgelassen hat. Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass ich bis zum Ende keine Vermutung hatte, wer hinter dem Mord steckt und was das Motiv ist. Zwar gab es im Laufe der Handlung einige Verdächtige, jedoch gab es auch immer wieder unvorhersehbare Wendungen, sodass ein Erahnen des Endes fast unmöglich war. Auch die Spannungen im Team, vor allem gegenüber Sebastian Bergman, haben dieses Buch für mich zu etwas besonderem gemacht. Denn die Ermittlungen haben von diesen Spannungen profitiert und vor allem wurde es dadurch auch außerhalb der "spannenden" Stellen nicht langweilig.

    Aufbau und Schreibstil:
    Das Buch unterteilt sich in viele, recht kurze Kapitel. Sie beschreiben jeweils einen in sich geschlossenen Abschnitt und eignen sich hervorragend um das Buch an diesen Stellen zu unterbrechen. Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Das Buch liest sich sehr gut und flüssig und hat mich während der gesamten Lesezeit bestens unterhalten. Besonders die unvorhersehbaren Wendungen haben mir gut gefallen. Ich finde, dass der Schreibstil insgesamt sehr lebendig ist. Durch die Erzählweise hatte ich als Leser das Gefühl beim Geschehen direkt dabei zu sein.

    Charaktere:
    Die Charaktere des Buches haben mir gut gefallen. Besonders Sebastian Bergman ist mir mit der Zeit, trotz seines merkwürdigen Verhaltens, ans Herz gewachsen. Ich finde er hat einen sehr interessanten Charakter, der das Buch sehr prägt und auf jeden Fall bereichert. Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen, da sie alle sehr realistisch dargestellt werden. Jeder von ihnen hat seine eigenen Probleme, mit denen er sich neben den Ermittlungen rumschlagen muss. Ich finde das macht die Handlung interessanter und abwechslungsreicher.

    Cover und Klappentext:
    Das Cover des Buches finde ich auf den ersten Blick sehr ansprechend. Ich finde, dass es bereits durch die Gestaltung rein optisch ausdrückt, dass es sich um einen skandinavischen Krimi handelt. Auch der Klappentext des Buches gefällt mir sehr gut. Er fasst das Geschehen sehr gut zusammen, ohne zu viel über den Ausgang des Buches zu verraten. Er weckt dabei aus meiner Sicht keine falschen Erwartungen.

    Fazit:
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es handelt sich um einen spannenden Krimi bei dem der Leser das eine oder andere Mal aufs Glatteis geführt wird. Außerdem bietet er eine spannende Ermittlerkonstellation. Ich kann dieses Buch jedem, der gerne spannende Krimis liest, nur wärmstens empfehlen.

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    Eternityvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Viele, viele Geheimnisse, viele, viele Verwirrungen und Verstrickungen: Denkt man, man hat den Fall gerade gekackt, da geschieht etwas Neues
    Viele, viele Geheimnisse, viele, viele Verwirrungen und Verstrickungen

    Mensch, da denkt man, man hat den Fall gerade gelöst, verstanden und geknackt, da passiert etwas, mit dem man gar nicht gerechnet hat! 
    Die beiden Autoren haben in ihren ersten Roman wirklich so einige gedankliche Fallen eingebaut! Ein Geheimnis wird gelüftet, da tauchen zwei Neue auf. Es sind wirklich viele Verwirrungen und Verstrickungen in die Geschichte eingeflochten, die den Roman hochinteressant und spannend machen. Und hochintelligent. Man muss gut aufpassen, um die Figurenkonstellationen zu hinterschauen, die Motive zu verstehen und den grandiosen Gedanken des Hauptcharakters Sebastian Bergman folgen zu können!
    Großartig! Schweden wie es leibt und lebt! Zumindest in der Krimiliteratur-Kultur.

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    C
    Corneliarichtervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sebastian Bergman ist richtig fies und unsympathisch, aber dennoch eine gute Hauptfigur.
    Eher Thriller als Krimi?

    Spannend. Eher ein Thriller als ein Krimi. Allerdings sind es so viele Ermittler, dass man anfangs Schwierigkeiten hat, sie nicht durcheinanderzubringen. Sebastian Bergman ist richtig fies und unsympathisch, aber dennoch eine gute Hauptfigur. Sein wiederkehrender Traum von der Flutwelle in Thailand, wo er Frau und Kind verlor--ok. Aber ein bisschen zu dick aufgetragen, finde ich. Etwas psychologisierend-sentimental. Die vielen Toten -vor allem am Ende der Handlung- hätten nicht sein müssen. Diese Szenen haben mich weder erschüttert noch in Spannung gehalten. Aber ansonsten gut und professionell geschrieben. Mal sehen, wie der nächste Band ist. Keine hohe Literatur(aber wer erwartet das schon) aber unterhaltend und intelligent geschrieben.

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    sgms avatar
    sgmvor 3 Jahren
    Solider Krimi

    Ich bin sonst kein großer Fan von Krimis, aber dieses Buch las sich leicht dahin, gut gezeichnete Charaktere, eine spannende Geschichte und wie das so üblich ist, wird man von einem Verdächtigen zum nächsten geführt.

    Man merkt auf jeden Fall, dass die beiden Autoren aus dem Film- bzw. TV-Business kommen. Sehr akurate Szenen- und Personenbeschreibungen und man kann es sich gut verfilmt vorstellen.

    Ein paar offene Fragen bleiben (besonders nach einem unerwarteten Paukenschlag zum Schluss), aber die werden ja sicher in den Fortsetzungen behandelt, die ich mir nun wohl auch noch zu Gemüte führen werde.

    Auf jeden Fall spannend und unterhaltsam zu lesen.

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    Thaliomees avatar
    Thaliomeevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Absolut lesenswerter Krimi mit tollen Hauptfiguren. Hier wird man oft auf die falsche Fährte gelockt, aber am Ende laufen die Fäden zusammen
    Spannender Auftakt um den Unsympathen Sebastian Bergmann

    Das Besondere an diesem Buch ist, dass eine der Haupfiguren - der Psychologe Sebastian Bergmann - zwar ein brillanter Ermittler, aber ein durch und durch unsympathischer Mensch ist. Obwohl man stellenweise durchaus Mitleid mit ihm hat, schließlich hat er Frau und Kind durch einen Tsunami verloren, macht er sich immer wieder unbeliebt. Deshalb ist es fast verwunderlich, dass er überhaupt in das Ermittlerteam aufgenommen wird und der Reichsmordkommission bei ihrer Arbeit helfen darf.


    In Vasteras ist ein 16jähriger getötet worden, scheinbar wurde er erstochen bevor sein Herz teilweise entfernt wurde. Schnell stellt sich heraus, dass es doch anders war und ein tödlicher Schuss vertuscht werden sollte. Der Fall ist mysteriös und die örtliche Polizei zieht gleich am Anfang die Reichsmordkommission hinzu. Gemeinsam versuchen sie, mehr über das Leben des Mordopfers zu erfahren. Dies gestaltet sich zunächst schwierig, erst seit kurzem war er auf einer Eliteschule, die seiner Mutter so gar nicht passt. Indizien gibt es haufenweise, aber nichts will vollständig zusammen passen.


    Die Suche nach dem Mörder führt den Leser, zusammen mit dem Polizeiteam, in viele Sackgassen aber auch zu Spuren, die man erst am Ende richtig deuten kann. Nichts ist wirklich unwichtig, aber längst nicht alles führt zum Täter. Die Geschichte ist fesselnd und bis zum Ende spannend. Auch die anderen Figuren wirken nicht blass, sondern haben alle ihren eigenen Reiz.

    Insgesamt ein toller Krimi, der mich nur auf den allerletzten Seiten ein wenig enttäuscht hat. Das war mir dann ndoch ein Zufall zu viel.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar
    In dieser Woche möchten wir euch einige spannende Bücher für die kalten Tage näher bringen. Zusammen mit dem Rowohlt Verlag haben wir von Montag bis Freitag ein Thriller Special geplant, bei dem es täglich tolle Aktionen zu neuen Rowohlt-Thrillern geben wird. Den Anfang macht heute der fesselnde Thriller "Der Mann, der kein Mörder war" von Hans Rosenfeldt und Michael Hjorth. Und darum geht's: "Ein Fall für Sebastian Bergman Sebastian Bergman, Kriminalpsychologe. Hochintelligent. Unausstehlich. In einem Waldstück bei Västerås entdecken Kinder die Leiche eines Jungen –brutal ermordet, mit herausgerissenem Herzen. Der Tote ist schnell identifiziert: Roger war Schüler eines Elitegymnasiums und seit Tagen vermisst. Die Polizei vor Ort ist überfordert, und so reist der Stockholmer Kommissar Höglund mit seinem Team in die Provinz. Dort trifft er überraschend einen alten Bekannten: Sebastian Bergman, ein brillanter Kriminalpsychologe und berüchtigter Kotzbrocken. Seit Bergman Frau und Tochter bei einem Unglück verlor, hat man kaum noch von ihm gehört. Nun bietet er Höglund seine Hilfe an. Das Team zeigt sich wenig begeistert. Doch schon bald ist der hochintelligente Bergman unverzichtbar. Denn in dem kleinen Städtchen Västerås gibt es mehr als eine zerstörte Seele ..." Hier könnt ihr auch direkt schon in die Leseprobe reinlesen: http://www.rowohlt.de/fm/131/Rosenfeldt_Moerder.pdf Und viele weitere interessante Informationen zum Buch und den Autoren findet ihr hier: http://www.rowohlt.de/artikel/2976496 Auf fast 600 Seiten reißt dieses Buch seine Leser mit und bereitet unvergesslich spannende Lesestunden. Das perfekte Buch für eine Leserunde also, zum Diskutieren und gemeinsamen Fürchten. **** Bewerbung **** Für "Der Mann, der kein Mörder war" suchen wir 25 Testleser, die sich auf diesen besonderen Thriller des Autorenduos Hjorth & Rosenfeldt zusammen mit anderen Lesern einlassen und am Ende eine Rezension schreiben möchten. Die Leserunde beginnt direkt, wenn die Bücher bei den 25 Gewinnern ankommen. Bitte meldet euch also nur an, wenn ihr auch Zeit zum Mitmachen habt. Und so könnt ihr euch bis einschließlich 21.11. bewerben: Passend zum Titel "Der Mann, der kein Mörder war" kam mir spontan die schlimme Vorstellung in den Sinn, wie es wohl wäre, wenn man zu Unrecht eines Mordes beschuldigt würde. Was glaubt ihr, welche Gedanken euch durch den Kopf gehen würden, wenn ihr in diese - unwahrscheinliche - Situation geraten würdet? ******************************** weitere Aktionen im Thriller-Special: Tag 2: http://www.lovelybooks.de/thema/Thriller-Special-Buchverlosung-zu-Tabu-von-Casey-Hill-796576800/?liste=modern Tag 3: http://www.lovelybooks.de/leserunde/Wintermoor-von-Sara-Foster-796563643/796785479/?tag=796783601&liste=modern
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    Letzter Beitrag von  Xandrinvor 6 Jahren
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    Pressestimmen

    Der beste Schwedenkrimi des Jahres.

    Ein beeindruckendes Krimidebüt; psychologisch dicht, mit unerwarteten Wendungen und einem ungewöhnlichen Ermittler.

    Was für ein Buch! Schlaflose, weil durchlesene, Nächte sind garantiert.

    Spannung über die gesamte Distanz: Bergman & Co, gerne wieder!

    Großartig geschrieben, makellos.

    Fesselnd!

    Verblüffend intelligent.

    Sensationell gut!

    Das wahrscheinlich beste schwedische Krimidebüt seit Larsson.

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