Michael Hjorth , Hans Rosenfeldt Die Frauen, die er kannte

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Inhaltsangabe zu „Die Frauen, die er kannte “ von Michael Hjorth

Nach dem vierten Mord innerhalb kurzer Zeit steht Kommissar Höglund unter Druck: Alle Opfer wurden brutal mißhandelt und die Abstände zwischen den Taten verkürzen sich. Die Handschrift deutet auf den Serienmörder Edward Hinde – doch der sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt des Stockholmer Gefängnisses. Eine Sicherheitslücke? Ein Nachahmungstäter? Höglund holt den Mann ins Team, der Hinde einst hinter Gitter brachte: Sebastian Bergman. Doch auch für den eigenwilligen Kriminalpsychologen wird der Fall zu einem Albtraum ...

"Normale" Krimikost.

— black_horse
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  • Bergmann und die Frauen

    Die Frauen, die er kannte
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    18. June 2014 um 11:12

    Edward Hinde, ein bekannter Serienmörder, ist seit Jahren hinter Gittern. Trotzdem geschehen wieder Morde in exakt seinem Stil. Sebastian Bergmann selbst war damals maßgeblich an Hindes Ergreifung beteiligt. Doch nach und nach stellt sich heraus, dass die Leichen alles Frauen sind, die Bergmann kannte. Doch warum? Wieso müssen die Frauen sterben – er ist doch derjenige, der sie benutzt, nicht umgekehrt? Torkel Höklund will es zwar nicht, aber er nimmt Bergmann in sein Team auf, um den Täter so schnell es geht zu fassen und nicht noch mehr Menschenleben zu riskieren.   Sehr schön gemacht finde ich, sind die Teile, die sich um die Beziehungen der Protagonisten untereinander, aber auch mit deren eigenem engerem Umfeld (und privaten kleinen Dramen) beschäftigen. So bekommt die Story mehr Leben, mehr Tiefe, mehr Realität – auch wenn es Zeit kostet und die Sache in die Länge zieht. Ich mag es eben. Aber das ist nun mal Geschmackssache.   Immer wieder gibt es Spannungsspitzen, die geradezu zum Hören zwingen. Und gleichzeitig bringt – zumindest mich – Bergmanns doch oft übler Charakter auch zum Nachdenken. Wo gehe ich selbst falsch mit mir und anderen um? Habe ich in manchen Punkten Parallelen zu Bergmann? Will er an sich arbeiten, so wie ich an mir? Seltsam – das hätte ich von diesem Hörbuch doch niemals erwartet!   Am Ende habe ich festgestellt, dass mir das Team der Reichsmordkommission mehr ans Herz gewachsen ist, als ich je geahnt hätte. Somit möchte ich tatsächlich weiterverfolgen, wie sie sich alle entwickeln und was aus Bergmann und Vanja noch wird. Wird Bergmann seine Unarten ablegen können? Was wird – privat und beruflich – aus den Teammitgliedern? Ich möchte weiterhin von Douglas Welbats Stimme die Fälle und Lebensgeschichten erzählt bekommen, denn sie trägt die Stimmung und Gefühle sehr gut und transportiert sie zum Hörer.   Da ich gekürzte Fassungen immer sehr „gefährlich“ finde, bin ich natürlich super happy, dass der Audio-Verlag hier eine ungekürzte Fassung im MP3-Format vorlegt, noch dazu zu einem vernüftigen Preis.   Von daher aus reinstem Herzen volle fünf Sterne!

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  • Ein Sebastian Bergmann

    Die Frauen, die er kannte
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    18. April 2014 um 17:46

    Ich bin ein schwieriger Krimileser, meist weiß ich viel zu früh, wer der Täter ist, bin genervt von seltsamen Ermittlungsmethoden, auf dem Schlauch stehenden Ermittlern und klaren Recherchefehlern. Hin und wieder kommt allerdings ein Krimi daher, da ist mir all das egal, weil mich der Rest, der Stil, die Geschichte und die Figuren so sehr ansprechen, daß ich es schaffe zu ignorieren, daß der Ermittler sich dumm anstellt, weil er nicht ans Handy geht oder daß der Autor offenbar komplett außer Acht gelassen hat, daß in der Realität sein schöner Showdown nicht funktioniert, weil man ganz einfach das Mobiltelefon, von dem der Mörder, der sich fest an einem Ort in der Einöde befindet, immer wieder SMS/MMS schreibt, orten und damit seinen Standort sofort haben würde. Dieser Fehler unterläuft Hjorth und Rosenfeldt hier nämlich und hätte mich wohl eigentlich mal wieder auf die Palme gebracht, aber ich alte Nörgelbacke konnte mich damit abfinden, weil ich von den Charakterzeichnungen so fasziniert, vom Spannungsaufbau so hingerissen und von Sebastian Bergmann mal wieder komplett um den Finger gewickelt war. Ja, die Geschichte ist diesmal ein wenig konstruiert, fern der Realität und sie birgt hier und dort durchaus logische Fehler oder auch logistisch so nicht machbare Vorstellungen, aber ich wurde von der ersten bis zur letzten Minute perfekt unterhalten. Sebastian und seine Frauen treffen einfach bei mir einen Nerv, ich mag diesen ruppigen und ungehobelten Ermittler, der zwar sein Päckchen Probleme mit sich herumträgt, aber immerhin nicht, wie sonst so oft in Krimis dem Alkohol zu spricht oder sich gar mit Drogen zu dröhnt. Dieses Ermittlerteam hier mit seinen Problemen, Ecken und Kanten, die ich durchaus als realistisch empfinde hat es mir angetan. So sehr angetan, daß ich über diese Sache mit der Handyortung, hinweg sehen konnte und das Buch dennoch als ziemlich gelungen ansehe. Der Sprecher liefert hier eine sehr solide Leseleistung hab, seine Erzählstimme paßt zu den Situationen und ich lausche ihm einfach gern, ein wenig erinnert er mich immer an die Märchenerzähler auf meinen Kinderschallplatten früher. Dieser warme väterliche Ton, ist einfach sehr angenhm. So angenehm, daß ich jetzt bereits den dritten Teil um Sebastian, Wanja, Ursula, Billy und Torkel im CD-Player habe. Ich habe die ungekürzte Version des Audiobook-Verlags als Audio-CD gehört, die MP3 Version ist mittlerweile allerdings auch erschienen.

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  • Die Frauen, die er kannte

    Die Frauen, die er kannte
    vormi

    vormi

    Dieses 2. Buch des Autorenduos Hjorth/Rosenfelt hat mir besser gefallen als der 1. Band. Ich denke, man könnte die beiden Bücher auch unabhängig voneinander lesen, aber empfehlen würde ich es nicht. Manches baut aufeinander auf und dann ist man froh, die genaue Story zu kennen. Leider ist mir auch in diesem Buch der Kriminal-Psychologe Sebastian Bergmann nicht sympathischer geworden. Ungewöhnlich, daß, wenn man einen der Hauptprotagonisten nicht sehr mag, einem das Buch trotzdem gefällt. Es ist bestimmt schrecklich, was ihm in seinem Leben schon alles passiert ist, aber auch dieser Aspekt bringt ihn mir nicht näher. Diesmal rückt er auch noch mehr in den Fokus da schnell klar wird, daß er alle ermordeten Frauen kennt und mit ihnen ein sexuelles Verhältnis hatte. Und da ist die Liste der potenziellen Opfer echt sehr lang. Wie soll man die alle warnen? Auch gelungen ist das psychologische "Duell" zwischen dem Täter und dem Profiler Bergmann. Überhaupt sind die Personen wieder sehr realistisch geworden und die Handlung, bis auf wenige Ausnahmen, nachvollziehbar (Soweit mir das bei einem Psychopathen gelingt). Es hat diesmal nicht unbedingt Längen, den Punkt hatte ich bei "die Toten, die niemand vermisst" bemängelt, aber ich finde es streckenweise ein wenig vorhersehbar. Das hat aber erstaunlicherweise die Grundspannung nicht gestört. Mir hat es richtig gut gefallen.

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  • Teil 2 der Bergman-Reihe - Gute Fortsetzung

    Die Frauen, die er kannte
    Tom-Lesefuchs

    Tom-Lesefuchs

    09. February 2014 um 17:43

    Nachdem ich gerade den ersten Band der Reihe des Autoren-Duos Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt um ihren doch eher unsympathischen Protagonisten Sebastian Bergman zu Ende gehört hatte, war ich unentschlossen. Sollte ich nun gleich den zweiten Band hören? Nicht so richtig ein Fan von "nordischen" Krimis war ich doch ein wenig hin und her gerissen. Der erste Band hatte mir schon irgendwie gefallen und obwohl ich meine "Nordic-Skepsis" bisher noch immer nicht so richtig ablegen konnte, hat mich das erste Werk immerhin so weit fasziniert, dass ich mich letztendlich doch zur Vergabe von immerhin guten 4 Sternen habe hinreißen lassen. Wahrscheinlich war der Entschluss, den zweiten Band doch gleich im Anschluss zu hören eher eine "wenn ich ihn jetzt nicht gleich höre, dann les ich ihn wahrscheinlich gar nicht mehr"-Entscheidung. Was soll ich sagen. Es geht mir mit dem zweiten Band ähnlich. Er war irgendwie gut, aber so richtig in Begeisterungsstürme breche ich auch diesmal nicht aus. Möglicherweise liegt es an der, den Schwedenkrimis oft so ganz eigenen Stimmung, vielleicht aber auch einfach an der Länge bzw. den wieder sehr viel Raum einnehmenden "persönlichen" Passagen, welche auch Band 2 der Reihe wieder beherrschen. Die Autoren schildern sehr viel Hintergrund-Handlung und persönliche Aspekte ihrer Protagonisten, insbesondere natürlich Sebastian Bergman betreffend. Dies macht die Sache einerseits zwar auch interessant, nimmt andererseits aber auch häufig viel von der Spannung, da die eigentliche Krimi-Handlung damit doch immer wieder etwas in den Hintergrund gerückt wird. Letzten Endes lese ich das Buch ja, da ich einen spannenden Krimi lesen möchte und nicht eine (tragische) Lebensgeschichte. Schwierig in diesem Fall, da die Autoren Bergmans Lebensgeschichte hier eng mit der Krimi-Handlung verknüpft haben. Aber trotz alle dem muss ich doch auch zugeben, dass mir der zweite Teil dennoch gut gefallen und mich tatsächlich sogar mehr gefesselt hat, als der erste Fall. Dies mag daran liegen, dass nun schon eine gewisse Beziehung zu den Protagonisten besteht. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Sebastian Bergman hier langsam - ganz langsam - ein wenig (!) sympathischer wird. Ironischerweise liegt dies nun wohl genau daran, dass wir mehr von seiner persönlichen Geschichte erfahren und er so für den Leser schlichtweg, trotz all seiner Ecken und Kanten, ein wenig weicher wird. Er ist und bleibt auch im zweiten Teil durchaus noch immer der grobe Unsympath, der er auch im ersten schon war. Doch mit dem Hintergrundwissen, das die Autoren dem Leser hier vermitteln, hat der Leser nun einfach mehr Verständnis für das abweisende und zumeist verletzende Verhalten, das Sebastian Bergman gemeinhin seinen Mitmenschen zu Teil werden lässt. Das Wissen, warum er so ist, wie er eben ist, lässt all diese Gemeinheiten für den Leser in einem anderen Licht erscheinen. Der Fall an sich ist gut und schlüssig aufgebaut und die Autoren lassen zum guten Schluss beim Leser keine offenen Fragen zurück, welche sich auf Unstimmigkeiten in der Geschichte zurückführen ließen. Alles in allem hätte sicher die ein oder andere Stelle durchaus etwas weniger ausführlich ausfallen können. Das hätte das doch allzu dicke bzw. lange Buch in meinen Augen noch lesenswerter gemacht und hätte der Handlung an sich sicher keinen Abbruch getan. Trotz all meiner Zurückhaltung und Vorbehalte bezüglich dieses Werkes, die sich in meinen eben geschriebenen Zeilen wohl nur allzu deutlich wiederspiegeln, habe ich aber dennoch Gefallen an dem Buch und irgendwie sogar am "fiesen Sebastian Bergman" gefunden. Und wie schon beim letzten Band ist mir das Ganze auch diesmal, wenn auch hier wieder recht gut gemeinte, 4 Sterne wert. Und vielleicht spricht es für sich, dass ich bei eben all dieser, eben angesprochenen Zurückhaltung, dennoch gleich den dritten Band bei audible.de heruntergeladen habe, um hier direkt anzuknüpfen und zu erfahren, wie es wohl mit Bergman und seiner Geschichte weitergehen wird. Noch ein letztes Wort zum Sprecher. Hier ist meiner Beurteilung in der letzten Rezension kaum etwas hinzu zu fügen. Auch diesmal macht er seine Sache ebenfalls wieder sehr gut. Er liest eingängig, schafft Atmosphäre und durch seine gut differenzierte Betonung und stimmlich doch überraschende Vielfalt verleiht er den einzelnen Charakteren eine jeweils ganz eigene Persönlichkeit. Gut anzuhören! FAZIT: Auch der zweite Band ist lesens- bzw. hörenswert. Ein nicht mehr ganz so widerwärtiger Sebastian Bergman schleicht sich ganz langsam (!) in die Herzen der Leser und löst "nebenbei" einen äußerst spannenden Fall. *4 Sterne*

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