Michael Hjorth , Hans Rosenfeldt Die Menschen, die es nicht verdienen

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Inhaltsangabe zu „Die Menschen, die es nicht verdienen“ von Michael Hjorth

Sebastian Bergman. Kriminalpsychologe.
Er ist hochintelligent. Er liebt die Herausforderung.
Aber reicht das aus, um Leben zu retten?

Gerade noch hatte Mirre den Erfolg vor Augen, jetzt ist der Fernsehstar tot. Hingerichtet, mit einem Bolzenschuss in den Kopf. Seine Leiche findet man in einem Klassenzimmer, an einen Stuhl gefesselt, einen Fragebogen auf den Rücken geheftet. Mirres Leistung: mangelhaft. Er hat nicht bestanden. Und sein Tod ist nur der Anfang.
Während Kommissar Höglund von der Reichsmordkommission nach Spuren in Mirres Umfeld sucht, stößt Kriminalpsychologe Sebastian Bergman auf eine andere Fährte. Jemand spottet über die fehlende Bildung von Menschen, die im Rampenlicht stehen. Die Vorbildfunktion haben sollten, aber keine Vorbilder sind. Die ihren Erfolg nicht verdienen.
Sebastian will den Mörder aus der Reserve locken und ihn mit seinen eigenen Mitteln schlagen. Ein tödlicher Fehler …

Mäßiger Thriller mit haarsträubend schlechten Plots in Bezug auf die Privatleben der Ermittler. Enttäuschend.

— Snordbruch

spannend, es fiel mir sehr schwer das Buch weg zulegen.

— Mylie

Super spannend!

— Robert80

ich tue mich echt schwer mit Schwedenkrimis, langatmig und weitschweifig

— CorneliaP

550 Seiten, durch die man einfach hindurchfliegt. Wie vom Hjorth & Rosenfeldt gewohnt spannend bis zum letzten Satz!

— TinaLiest

Spannend zu lesen, hält die Spannung auch über mehr als 500 Seiten. Setzt sich außerdem kritisch mit der Entwicklung der Medien auseinander

— wikingr

Für mich derzeit eine der besten Krimireihen - in jeder Hinsicht ein hohes Niveau! Aber man sollte nichts gegen private Verirrungen haben..

— vanessabln

Aktuell und herausragende Charakterzeichnung, aber bei weitem nicht der beste Bergman-Roman

— Crimehands-com

sehr gut ! Spannung bis zum Ende

— alessa

Wirklich gelungen, bin aber echt sauer über diesen Cliffhanger!!

— BloodyBird

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  • Ein Serienmörder, der schlauer ist als Sebastian Bergmann?

    Die Menschen, die es nicht verdienen

    SchwarzeFee

    03. August 2017 um 15:33

    Der nunmehr 5. Band um Sebastian Bergmann und das Team der Reichsmordkommission dreht sich um einen Serienmörder namens Cato, der die schleichende Verdummung der Gesellschaft anprangert und so beginnt, Vorzeigemenschen, der Kategorie "dumm, aber berühmt und bewundert" umzubringen. Sebastian und das Team der Mordkommission kommen nicht an ihn heran, immer ist er ihnen einen Schritt voraus, bis Sebastian ihn aus der Reserve lockt. Dieser Teil der Reihe hat mich wieder total fasziniert, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ein rasantes Erzähltempo mit kurzen Kapiteln, wieder wie gewohnt aus unterschiedlicher Sichtweise, die Spannung wird hier sehr hochgehalten. Dazu die persönlichen Animositäten des Teams, die mich auch oft haben den Atem anhalten lassen... ein großartiges Buch! Ich habe es gerade eben nach drei Tagen mit gar nicht viel Lesezeit beendet und sitze hier ein wenig traurig, weil ich nun unbedingt wissen möchte wie es weitergeht, denn wie immer, haben Hjorth&Rosenfeldt zwar den Kriminalfall abgeschlossen, aber einen solchen privaten Cliffhanger ans Ende des Romans gesetzt, dass man ein wenig verloren übrig bleibt. Was mich auch immer wieder erstaunt ist, dass ich direkt immer wieder in den Verstrickungen der Personen untereinander "drin" bin. Ich habe Teil 4 vor einigen Wochen gelesen und auch da ging es mir so - mir waren die Ereignisse des Buches davor auch direkt wieder erinnerlich. Und da ich nun auch nicht gerade wenig lese - finde ich das absolut erstaunlich. Spricht auch für die eindringliche Schreibweise der beiden Autoren, finde ich. Meine absolute Lieblingsreihe der Schwedenkrimis! 

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  • Die Menschen, die es nicht verdienen

    Die Menschen, die es nicht verdienen

    Pokerface

    26. June 2017 um 15:12

    Zum Buch: Stille. Das leise, schnelle Ticken der Stoppuhr. Klick. "Die Zeit ist um. Dann wollen wir mal sehen..." Mirre seufzte und ließ seine Stirn auf die Tischplatte sinken. Nie im Leben hatte er zwanzig von sechzig richtigen Antworten. Auf so viele Fragen hatte er gar nicht erst versucht zu antworten. Er hörte, wie der Mann auf der anderen Seite des Tisches aufstand. Langsam hob Mirre den Kopf und horchte auf die Bewegungen des anderen. Es klang, als käme der Mann näher. Im nächsten Moment spürte er etwas Kaltes, Metallisches an seiner Stirn. "Sie sind durchgefallen", sagte der Mann. Meine Meinung: Nach wie vor ist die Reihe von Hjorth & Rosenfeldt um Sebastian Bergmann einer meiner Lieblings-Krimi-Reihen. Und dieses Buch hat mich auch nicht enttäuscht, sondern begeistert zurückgelassen. Ich konnte es kaum aus den Händen legen. Ein Möder ist unterwegs. In Gefahr sind C, D, und E-Promis, die bekannt sind aus Doku-Soaps und irgendwelchen furiosen Fernsehshows und von denen unser Mann überzeugt ist, dass sie im wahren Leben nichts auf die Reihe bekommen und über ein schlechtes Allgemeinwissen verfügen. Den Anfang nimmt Mirre, der die Testfragen nicht richtig beantworten kann. Werden noch weitere folgen? Spannung wird in diesem Roman ganz groß geschrieben. Zumal wir zusätzlich auch noch das private Leben der Beamten verfolgen und wissen wollen, ob sich das Verhältnis von Sebastian und seiner Tochter verbessert, ob Torkel wieder mit Ursula zusammen kommt und Billy.... ja, Billy hat hier einen ganz eigenen Stellenwert der mich wirklich richtig schrecklich mitnimmt. Vielen Dank an das Autorenpaar, für den schrecklichen Cliffhanger am Ende des Buches. Hallo - Geht es denn noch? WANN KOMMT DER NÄCHSTE TEIL? Ich habe dieses Buch verschlungen und würde gerne noch mehr Sterne geben. Weiter so.

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  • Die Menschen, die es nicht verdienen

    Die Menschen, die es nicht verdienen

    Aleida

    16. January 2017 um 21:18

    Die Menschen, die es nicht verdienen von Hjorth & Rosenfeldt Inhalt: Ein Mörder hat es auf C-Promis und andere Stars und Sternchen aus der Medienwelt abgesehen. Die Opfer werden jeweils zur Ferienzeit in Schulen gefunden. Allen wurde ein Test zum Allgemeinwissen auf den Rücken geheftet! Was hat es damit auf sich? Warum handelt der Mörder so? Das Team der Reichsmordkommission tappt bei der Suche nach dem Mörder lange im Dunkeln. Es gelingt ihm, immer einen Schritt voraus zu sein. Auch privat haben die Ermittler mit einigen Konflikten zu kämpfen. Meinung: Es handelt sich um den fünften Band der Reihe um Sebastian Bergman und das Team der Reichsmordkommission. Sicherlich ist es sinnvoll, wenn man die früheren Bände auch schon gelesen hat. Das Privatleben der Ermittler und ihre Beziehungen untereinander spielen in allen Bänden eine wichtige Rolle. Dies ist bei diesem Teil auch mein Kritikpunkt. Konnte mich dieser Umstand in den letzten Bänden noch begeistern, war es dieses Mal nicht so. Ich finde, dass die privaten Verwicklungen diesmal eine zu große Rolle spielen und, dass der eigentliche Fall zu kurz kommt. Nur im letzten Abschnitt des Buches nehmen die Ermittlungen nochmal Fahrt auf und es wird auch sehr actionreich. Bis auf die Beziehung zwischen Vanja und Sebastian Bergman war diesemal das Privatleben der anderen Ermittler (für mich) nicht besonders interessant. Hier hättten die Autoren, nach meiner Meinung, etwas kürzen können, und dafür den Fall bzw. Ermittlungen nocht etwas intensiver und spannender ausarbeiten können. Der Schreibstil ist, wie in den Vorgängerbänden, flüssig und gut zu lesen. Trotz kleinerer Schwächen ist die Lektüre spannend und unterhaltsam! Fazit: Ein etwas schwächerer Band der, ansonsten überzeugenden, Reihe. Für mich 3,5 Sterne. Ich hoffe, dass es im nächsten Teil wieder eine Steigerung gibt.

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1274
  • Niveau hält sich - wann kommt der nächste Band?

    Die Menschen, die es nicht verdienen

    vanessabln

    28. October 2016 um 10:13

    Ein intelligenter Serienmörder hat es auf die Dummheit abgesehen, die sich im TV und Internet immer weiter verbreitet. Er testet die Allgemeinbildung von jungen Menschen, die seines Erachtens unverdient berühmt sind. Sobald sie nicht bestehen, ist ihr Schicksal beschlossen... Denn der Täter hat eine Botschaft, die er bekannt machen will und davor vor nichts zurückscheut. Alleine schon aufgrund der Inhaltsangabe hätte ich das Buch unbedingt lesen wollen. Außerdem handelt es sich hierbei glücklicherweise um den 5. Band der Krimiserie um Sebastian Bergmann, die ich von Beginn an verfolge.Der 4. Band hatte bereits ein sehr hohes Niveau, das sich hier weiter hält. Denn Bergmann geht weniger als in den ersten Teilen seinen Mitmenschen auf die Nerven, sondern leistet tatsächlich etwas. Das eingeschweißte Ermittlungsteam mit Torkel an der Spitze ist wieder emsig am Arbeiten und eine Wohltat für den Leser, der sich hier nicht mit dämlichen Ermittlern herumärgern muss. Das einzige, was ein wenig nervt, ist das ewige "Rein ins Team - Raus aus dem Team" von Sebastian aufgrund von privaten Verfehlungen. Fast tut er einem schon leid. Obwohl es weiterhin private Probleme und die üblichen (manchmal haarsträubenden) Verwicklungen gibt, kommt der Kriminalfall nicht zu kurz. Er ist gut durchdacht und durch die Wendungen und Täterperspektiven bis zum Ende spannend.Für den Schreibstil, mit dem ich beim 1. Band noch etwas Probleme hatte, kann ich mich mittlerweile richtig begeistern. Er ist drehbuchartig und rasant und macht noch mehr Spaß, sobald man die Charaktere bereits gut kennt. Ich bin immer wieder überrascht, wie schnell man die nicht wenigen Seiten lesen kann. Das erneute dramatische Ende schreit nach einem baldigen 6. Band! So stelle ich mir einen Krimi auf (in jeder Hinsicht) hohem Niveau vor...

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  • Aktuelle und spannende Thematik, aber ...

    Die Menschen, die es nicht verdienen

    Crimehands-com

    25. October 2016 um 15:33

    „Bauer sucht Frau“, „Frauentausch“ oder „Schwiegertochter gesucht“ – alle kennen sie, aber keiner will sie geschaut haben, und trotzdem erfreuen sich Dokusoaps großer Beliebtheit. Guilty Pleasure nennt sich dieses Phänomen neudeutsch und beschreibt Dinge, die man nicht tun sollte, weil sie in der offiziellen Öffentlichkeit verpönt sind, sie aber trotzdem tut, weil es einem eine gewisse Befriedigung verschaff. Dieses Guilty Pleasure kann jeden Lebensbereich betreffen – ob jetzt ungesundes Essen wie Fast Food zu essen, Musik von Helene Fischer zu hören, oder eben Dokusoaps zu schauen. Letzteres thematisieren Hjorth und Rosenfeldt in ihrem bereits fünften Sebastian-Bergman-Roman und beleuchten es von einer gänzlich anderen Seite. Der Serienmörder in diesem Teil spezialisiert sich auf Dokusoap-Stars, er unterzieht sie einer ganz speziellen Prüfung. Sollten sie sie nicht bestehen – tja, dann kommt er seinem Tagwerk nach. Das Thema erachte ich in Zeiten, in denen das TV-Programm immer mehr mit Talentshows, Scripted Reality Formaten und eben Dokusoaps durchtränkt ist, als sehr interessant und aktuell. Da sowohl Hjorth als auch Rosenfeldt unter anderem auch am Fernsehgeschäft beteiligt sind, senden sie gerade mit der Thematik eine gewisse Botschaft in die Welt hinaus. Vor allem in den ersten 50 Seiten schaffen es die Autoren sehr gut, ein „Was bisher geschah“ in den aktuellen Plot mit einfließen zu lassen, was für den ein oder anderen Leser hilfreich sein kann, der sich nicht mehr an alles erinnert, was in den vorangegangenen vier Romanen geschehen ist – aber auch für jene, die zum ersten Mal einen Bergman-Roman lesen. Wenngleich die ersten Vier aufgrund der Atmosphäre und Zusammenhänge dennoch wichtig wären. Bergman selbst spielt in diesem Teil bis zum letzten Viertel nur eine periphere Rolle – erst dann lenkt er die Handlung in die entscheidende Richtung. Von den Charakteren bekommt man generell ziemlich viel mit – was sie denken, was sie fühlen. Das ist ziemlich beeindruckend und zeichnet Hjorth und Rosenfeldt aus, weil es – vor allem in diesem Teil – keine klare Hauptperson gibt, viel mehr steht das Ermittlungsteam im Zentrum – und doch jeder für sich. Nur Torkel, der Chef der Truppe, bleibt eine hölzerne Figur, die irgendwie nicht wirklich zu fassen ist. Vielleicht ist es Absicht, um die Authorität, die er als Chef der Truppe ausstrahlen muss, zu manifestieren, vielleicht steckt sonst irgendein Kalkül dahinter, aber er bleibt dennoch der blasseste aller Charaktere. Leider lassen sich die Autoren dazu hinreißen, auf den – mittlerweile ohnehin nicht mehr aktuellen – Hypetrain von „50 Shades of Grey“ aufzuspringen. Das ist zwar gut verpackt und nicht sehr detailliert, dennoch ist die Intention augenscheinlich. Dazu kommt, dass Spannung eher eine Fußnote ist und die zahlreichen Cliffhanger, die Hjorth und Rosenfeldt einbauen, völlig überflüssig sind, da das Autorenduo sich viel zu lange bitten lässt, bis es den Faden wieder aufnimmt. Der Showdown beginnt ziemlich früh und eigentlich recht gut, mündet dann allerdings im Hollywood-Schema und verkommt damit leider nur zu einer Randnotiz. Der Riesen-Cliffhanger, den Hjorth und Rosenfeldt in jedem ihrer Teile bereithalten ist diesmal zudem etwas zu offensichtlich. Fazit: Übrig bleibt ein zwar nicht schlechter, aber auch kein überragender Bergman-Krimi, der einen zwar bei der Stange hält, ihn aber nur halbherzig packt, was auch an der Unterpräsenz des eigentlichen Protagonisten liegt.

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    • 2
  • Wieder mal... der Hammer!!

    Die Menschen, die es nicht verdienen

    BloodyBird

    17. October 2016 um 14:36

    5. Teil der Hjorth&Rosenfeldt-Reihe um Sebastian Bergmann. "Die Menschen, die es nicht verdienen" Er ist hochintelligent. Er liebt die Herausforderung. Aber reicht das aus, um Leben zu retten? Gerade noch hatte Mirre den Erfolg vor Augen, jetzt ist der Star einer Dokusoap tot. Hingerichtet, mit einem Bolzenschuss in den Kopf. Seine Leiche findet man in einem Klassenzimmer, an einen Stuhl gefesselt, einen Fragebogen auf den Rücken geheftet. Mirres Leistung: mangelhaft. Er hat nicht bestanden. Und sein Tod ist nur der Anfang. Während Kommissar Höglund und sein Team von der Reichsmordkommission nach Spuren in Mirres Umfeld suchen, stößt Kriminalpsychologe Sebastian Bergman auf eine andere Fährte. Jemand spottet über die fehlende Bildung von Menschen, die im Rampenlicht stehen. Die Vorbildfunktion haben sollten, aber keine Vorbilder sind. Die ihren Erfolg nicht verdienen. Ihr wisst... ich liebe diese schwedische Krimireihe und ich habe sie bisher alle verschlungen. Ich mag Sebastians Art irgendwie, ich mag die Kollegen, allen voran Vania und Billy. Vania und Billy haben einige schwere Zeiten hinter sich und auch in diesem Buch spitzen sich ihre privaten Probleme immer weiter zu. Der Fall ist wirklich spannend, dennoch für mich in dieser Reihe irgendwie nur eine Nebengeschichte. Viel mehr interessiert mich, wie die Zusammenarbeit, die eigenen Probleme der Ermittler und auch ihre Lebenswege sich immer weiter entwickeln. Dieses Ende... Leute, wenn ihr Billy genau so mögt wie ich... dann kauft oder lest dieses Buch hier erst, wenn der 6. Teil erschienen ist. So ein doofer Hänger am Ende. Ich kann das einfach nicht glauben und bin richtig sauer auf die Autoren... ich las die letzte Seite... dann kam der Dank. Ich blätterte weiter... vielleicht wie bei den Marvel-Filmen war wohl mein Gedanke. Da kommt schon gleich noch was... Ich blätterte. Blätterte zurück... und dann "Nein. Das können die nicht machen, so lässt man doch ein Buch nicht enden, was ein Cliffhanger,ich glaub das einfach nicht..." 5 Sterne von mir. Für einen, wie immer gelungenen neuen Fall der Reichsmordkommission und Sebastian Bergmann.

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  • Sehr gelungener Krimi mit viel Privatkram, aber auch einem starken Kriminalfall

    Die Menschen, die es nicht verdienen

    Lilith79

    03. October 2016 um 17:29

    "Die Menschen, die es nicht verdienen" ist der 5. Band in der Krimireihe um den Kriminalpsychologien Sebastian Bergmann und das Team der Stockholmer Reichsmordkommission. Diesmal wird das Team mit einem perfiden Serienmörder konfrontiert. Dieser hält sich für einen selbsternannten Wächter von Bildung und Intellekt und tötet offenbar Menschen, die auf aus seiner Sicht unberechtigte Weise durch Social Media oder Fernsehauftritte zu Erfolg und "Ruhm" gebracht haben, zum Beispiel Stars von Reality-TV Doku Soaps, Z-Promis oder Blogger. Der Kriminalfall hat mir hierbei insgesamt sehr gut gefallen, es gibt einen interessanten und intelligenten Bösewicht, der sich mit den Ermittlern messen möchte (mich erinnerte der Täter trotz anderer inhaltlicher Ausrichtung seines Wahns etwas an Anders Breivik) und die Thematik die dahinter steckt ist durchaus sehr aktuell und glaubwürdig. Auch die Ermittlungen und die Auflösung des Kriminalfalls fand ich bis auf 1-2 kleinere Logikschwächen und unwahrscheinlicher Zufälle (die man in solchen Krimis ja fast immer hat) überzeugend. Wie immer in dieser Reihe spielt das Privatleben und das teilweise belastete Verhältnis der Ermittler untereinander eine relativ große Rolle. Im 4. Band war mir das teilweise ein bisschen zu viel des Guten, aber jetzt im 5. Band fand ich das Verhältnis zwischen Kriminalfall und Privatproblemen ausgewogener, auch weil diesmal der Kriminalfall nicht so sehr mit dem Privatleben Sebastian Bergmanns verwoben war wie in Band 4. Trotzdem sollte man sich bei dieser Reihe bewusst sein, dass die Liebeswirrungen und Familienbeziehungen der einzelnen Ermittler einen wichtigen Teil des Geschehens bilden. Wer so etwas gar nicht mag, sollte die Finger von dieser Reihe lassen. Da die Charaktere alle sehr interessant sind (wenn auch definitiv nicht unbedingt besonders sympathisch), stört es mich persönlich nicht und es macht auch zu einem großen Teil den Charme dieser Reihe aus. Deswegen ist es auch kaum möglich einzelne Bücher aus dieser Reihe autonom zu lesen, da man Vieles nicht verstehen würde. Ich empfehle also für Neueinsteiger alle 5 Bände von Anfang an zu lesen. Für mich ist die Reihe um Sebastian Bergmann im Moment eine der stärksten skandinavischen Krimireihen, sie ist sicherlich durch die sehr extremen und exzentrischen Charaktere außergewöhnlich, aber dafür etwas action-reicher und nicht so melancholisch wie manche andere skandinavische Erfolgskrimis.  

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  • Stabiles Werk

    Die Menschen, die es nicht verdienen

    BritPop

    22. August 2016 um 19:44

    Auch wenn es schon bessere Bücher der Reihe gab, kann man sich dennoch immer auf Hjorth&Rosenfeldt verlassen. Schön. 

  • Bisher der schwächste Band der Reiher

    Die Menschen, die es nicht verdienen

    Weltverbesserer

    18. June 2016 um 19:43

    Mirre – der Star einer Dokusoap wird hingerichtet in einem Klassenzimmer aufgefunden. An seinem Rücken ist ein Test mit 50 Fragen geheftet, den er nicht bestanden hat. Als kurz darauf hin Patricia Andren – Teilnehmerin in einer Reality- Show – ebenfalls tot in einer Schule aufgefunden wird, wird dem Team der Reichsmordkommission klar, dass sie es mit einem Mörder zu tun haben, der über die fehlende Bildung von Menschen im Rampenlicht spottet. Auch dieser Teil ist spannend bis zur letzten Seite, doch leider hat mir dieser Band bisher am wenigsten gefallen, da die Handlung an vielen Stellen sehr gehetzt wirkte. Im Vergleich zu den anderen Büchern erfährt man hier sehr wenig über die Motive des Täters. Man erfährt natürich schon etwas darüber, aber eben nicht wirklich tiefgründig, das habe ich bei den anderen Bänden anders empfunden. Auch die persönlichen Geschichten der Protagonisten blieben in diesem Band oft nur an der Oberfläche, Gespräche zwischen den einzelnen Beteiligten kamen oft unnatürlich schnell zum Punkt. Ich bin wirklich ein Fan dieser Reihe und habe alle anderen Bücher regelrecht verschlungen. Durch diesen Teil habe ich mich mehrere Wochen gehangelt. Spoiler !!!!! ACHTUNG NUR WEITERLESEN, WENN DIE GESCHICHTE SCHON BEKANNT IST. Ich fand es auch sehr unrealistisch, dass der Mörder Sebastian Bergman betäubt aus seiner Wohnung mitten in Stockholm entführen konnte, anscheinend war er dabei auch noch allein. Mich stört es sehr, dass die Bücher jetzt als Hardcover (für 5€ mehr) erscheinen. Ich habe wirklich mehrere Monate gewartet, bis ich mir das Buch gekauft habe.

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    • 2
  • Gefährliche Medienwelt

    Die Menschen, die es nicht verdienen

    Gina1627

    16. May 2016 um 12:21

    Ein Psychopath, der sich das Recht nimmt über den Wert eines Menschen zu entscheiden. Promis  die entführt werden und auf die ein grausamer Tod wartet, wenn sie die Fragen  aus einem mehr seitigem Katalog  nicht ausreichend beantworten können. Reporter, die keine Skrupel haben und ein  interessantes  Ermittlerteam, das auf viele harte Proben gestellt wird.   Die Menschen die es nicht verdienen ist ein hochspannender skandinavischer Thriller, der mehrere Verbrechen in der Medienwelt aus Sicht des Mörders, der Opfer, Reporter und der Polizei, dem Leser auf unvergleichliche Weise näher bringt. Das Autorenpaar schafft es durch die immer wieder  abwechselnden Erzählstränge mit einem flüssigen und leicht lesbaren Schreibstil Spannung aufzubauen.   Gesucht wird ein Psychopath, der der Ansicht ist, dass Menschen aus dem Öffentlichkeitsbereich von Film, Fernsehen und Internet nicht mehr über das seiner Meinung nach nötige „Allgemeinwissen“ verfügen. Wer seine Norm nicht erfüllt, hat es nicht verdient zu leben und wird durch einen Bolzenschuss  umgebracht. Schafft es doch mal einer, so nimmt er diesen Menschen auf grausame Weise sein Augenlicht.   Der Journalisten Weber versucht durch diese Fälle an eine exclusive Story über den Mörder zu gelangen. Er verabredet sich mit ihm und wird von diesem per Schnitzeljagt durch die ganze Stadt geschickt. Man ist hin- und hergerissen zwischen Entsetzen  und seinem Mut dieses Wagnis einzugehen, immer mit der Aussicht eventuell auch ein Opfer zu werden.  Die Polizei wird viel zu spät von Weber  mit ins Boot genommen, sodass der Mörder weiter sein Unwesen treiben kann.   Das Ermittlerteam um Kommissar Höglund und Sebastian Bergmann wird neben dem beruflichen Aspekt lebendig  beschrieben.  Bergmann vernascht gerne Frauen, Billy hat sexuelle Fantasien und lebt diese aus, Vanja  steckt in einem Gefühlsdilemma und bei Torkel bahnt sich eine Liebelei mit seiner früheren Schulfreundin an.   Spannend war dann auch der Showdown, als Bergmann bondmäßig viele Menschenleben rettet und die Autoren einen tollen Cliffhanger einbauten.   Die Fortsetzung ist ein muß!   Für mich war es das erste und bestimmt nicht das letzte Buch des Autorenpaares. Ich bin begeistert von ihrem Schreibstil und die Spannung, die dadurch aufgebaut wurde. Ich werde auf jeden Fall die vorherigen Bücher der Reihe noch lesen und den Nachfolger sowieso. Der Thriller erhält von mir die volle Punktzahl.

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  • Wie gut ist dein Allgemeinwissen?

    Die Menschen, die es nicht verdienen

    AdrienneAva

    Das Buch: Mirre war jung und erfolgreich. Leider konnte er nicht überzeugen und musste sterben. Hingerichtet, mit einem Bolzenschuss in den Kopf. Während Kommissar Höglund und sein Team das Umfeld von Mirre durchleuchten, verfolgt Sebastian Bergmann eine andere Theorie. Jemand spottet über die fehlende Bildung von Menschen, die im Rampenlicht stehen. Ich habe alle vorgängigen Teile gelesen und wurde auch dieses mal nicht enttäuscht. Spannend und bildlich geschrieben, taucht der Leser in eine Welt voll Hass und Verzweiflung ein. Ein Mörder, der seiner Meinung nach ein hehres Ziel verfolgt. Ermittler, die neben der Suche nach dem Mörder mit privaten Problemen zu kämpfen haben. Eine explosive Mischung, welche dieses Werk zu einem Pageturner machen. Einen kleinen Kritikpunkt möchte ich noch anführen. Die privaten Probleme von Vanja waren für mich zwischedurch zu viel. Abschliessend bleibt für mich zu hoffen, dass es eine Fortsetzung gibt. Ich bin ein grosser Fan dieser Reihe.

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    • 2
  • Die Menschen, die es nicht verdienen

    Die Menschen, die es nicht verdienen

    cLooch

    31. January 2016 um 20:02

    Die Menschen, die es nicht verdienen erschienen im September 2015 bei Wunderlich Autoren: Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt Kurzinhalt: Sebastian Bergmann ermittelt gemeinsam mit dem Team der Reichsmordkommission im mittlerweile fünften Fall. Ein einfacher Test über Allgemeinbildung. Das Wissen entscheidet: Leben oder Tod! Wer versteckt sich hinter diesen detaillierten und außergewöhnlichen Morden? Bergmann ist ratlos. Auch sein Privatleben hat in diesem Krimi eine fortsetzende und bedeutende Rolle. Mit hoher Erwartung habe ich „Die Menschen, die es nicht verdienen“ zu lesen begonnen, denn schon die ersten vier Bände rund um Bergmann haben mich begeistert. Nach den ersten Seiten ist es den Autoren auch in diesem Krimi gelungen, mich mit der Geschichte an die Seiten zu fesseln. Aktuelle gesellschaftliche Ereignisse und Verhaltensweisen der Bevölkerung spiegeln sich im Roman wieder. Unschwer erkennbar ist auch, dass die Medienbranche, in der die beiden Autoren tätig sind, eine große Rolle spielt. Ein Einblick aus erster Hand, der in diesem Krimi stattfindet. Die Charaktere sind, wie schon in den Vorgängern, ein wichtiger Bestandteil und finden sich in diesem Roman auf einem höheren Niveau wieder. Sebastian Bergmann entwickelt beinahe schon eine sympathische Seite. Bizarr ist und bleibt die Situation von seinem Freund und Kollegen Billy, die sich zum Ende stark zuspitzt und mit einem Cliffhanger endet. Die geschickt eingefädelte Mordserie regt zum Nachdenken an und hat an Spannung wieder einiges zu bieten. Ein Rätselraten von der ersten Seite macht das Buch zu einem Leseereignis, das mit einem überraschenden Ende viel neuen Stoff für einen neuen Roman bietet. Ob es einen weiteren Fall für Sebastian Bergmann gibt, ist noch offen. Bis dahin ist dieser gelungene Thriller eine Leseempfehlung, für die auch die anderen Bände nicht gelesen werden müssen, um in die Story hineinzufinden.

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  • Ich bin auch vom 5. Teil der Reihe wieder voll überzeugt

    Die Menschen, die es nicht verdienen

    Lilli33

    25. January 2016 um 15:03

    Gebundene Ausgabe: 544 Seiten Verlag: Wunderlich; Auflage: 3 (29. Oktober 2015) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3805250870 Originaltitel: De Underkända Preis: 19,99 € Ich bin auch vom 5. Teil der Reihe wieder voll überzeugt Inhalt: Wieder einmal bekommt es die Reichsmordkommission um Kommissar Torkel Höglund mit einem Serientäter zu tun. Dieser ist der Dummheit der Menschen überdrüssig. Speziell „Stars“ von Dokusoaps sind ihm ein Dorn im Auge, denn was leisten diese Menschen schon, das den Hype um sie rechtfertigen würde? Der Polizeipsychologe Sebastian Bergman findet in ihm einen starken Gegner. Meine Meinung: Das Autorenduo Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt hat wieder einmal einen superspannenden Kriminalroman geschrieben. Dabei gelingt es ihnen sogar, beim Leser ein bisschen Verständnis für den Täter zu wecken, natürlich nicht für die Taten an sich, aber für die Beweggründe, die man durchaus nachvollziehen kann. Wir haben es also nicht mit einem Psychopathen zu tun, der aus Jux und Tollerei mordet, sondern mit jemandem, der eine Botschaft rüberbringen will. Der Aufbau der Handlung hat mir sehr gut gefallen. Es geht gleich spannend los und bleibt auch durchweg spannend, selbst das Privatleben der Polizisten lässt einen manchmal bangen. Hjorth und Rosenfeld wissen immer wieder zu überraschen. Oft enden die Kapitel mit kleinen Cliffhangern, sodass man einfach weiterlesen muss. So baut sich die Spannung immer mehr auf, bis es am Schluss zum großen Show down kommt. Mir hat es wieder sehr viel Spaß gemacht, den Ermittlern Torkel, Vanja, Ursula, Billy und dem Psychologen Sebastian zuzuschauen, wie sie Schritt für Schritt in diesem Fall vorgehen. Das Team ist so gut eingespielt, und jeder macht seine Arbeit nahezu perfekt, das ist eine wahre Freude. Besonders gut hat mir gefallen, dass Sebastian viel zur Lösung des Falles beitragen kann. Er war für mich hier der Star, zumal er sich auch mit seinen Eskapaden ziemlich zurückhält und teilweise fast schon sympathisch wirkt. Parallel dreht sich auch das Privatleben der Polizisten weiter – jeder hat so seine nicht alltäglichen Probleme -, aber die Polizeiarbeit nimmt in diesem Roman doch den Hauptteil ein. Zwar ist der Kriminalfall abgeschlossen und das Wichtigste zu den Beziehungen der Ermittler wird kurz erwähnt, sodass man dieses Buch ohne Vorkenntnisse lesen könnte. Durch die Vielzahl der Charaktere und des bisher Geschehenen wird man sich aber bestimmt schwerer tun, als wenn man die Reihe von Anfang an liest. Das würde ich auf jeden Fall empfehlen, denn es lohnt sich wirklich. Die Reihe: 1. Der Mann, der kein Mörder war 2. Die Frauen, die er kannte 3. Die Toten, die niemand vermisst 4. Das Mädchen, das verstummte 5. Die Menschen, die es nicht verdienen ★★★★★

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  • super spannend

    Die Menschen, die es nicht verdienen

    KarinFranke

    24. January 2016 um 19:43

    Einen Serienmörder zu finden, der 'dumme' Dokusoap-Stars ermordet, das ist der neue Fall der Reichsmordkommission. Vor ihrem Tod müssen die Kandidaten einen Test in Allgemeinwissen machen, schaffen sie die erforderliche Punktzahl nicht, sterben sie. Nach dem letzten Buch, das mich nicht so begeistern konnte, wieder eine spannende Geschichte, die sich um die Glorifizierung der Sternchen in unserer Medienlandschaft dreht - ein aktuelles Thema, sind Dokusoaps doch aus dem Fernsehen und selbst aus der nachrichtlichen Berichterstattung nicht mehr wegzudenken. Lange Zeit ist der Täter den Ermittlern immer ein Stück voraus, jedes Mal wenn sie denken, ihm nahe zu sein, ergibt sich eine neue Wendung, die sie zurückfallen lässt. Bis zum Schluss ist alles offen - eindeutig ein Buch, das man am liebsten in einem Zug auslesen möchte. Nicht gefallen hat mir das offene Ende im privaten Bereich des Ermittlerteams, dessen vielschichtige Probleme mir auch von Mal zu Mal weniger nachvollziehbar erscheinen. Neu-Leser sollten besser mit Band 1 beginnen, da sonst die Charakterentwicklungen des einzelnen schwer nachvollziehbar sind.

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