Michael Hjorth , Hans Rosenfeldt Die Menschen, die es nicht verdienen

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Inhaltsangabe zu „Die Menschen, die es nicht verdienen“ von Michael Hjorth

Gerade noch hatte Mirre den Erfolg vor Augen, jetzt ist der Star einer Dokusoap tot. Seine Leiche findet man in einem Klassenzimmer, an einen Stuhl gefesselt, einen Fragebogen auf den Rücken geheftet. Mirres Leistung: mangelhaft. Er hat nicht bestanden. Und sein Tod ist nur der Anfang. Kriminalpsychologe Sebastian Bergman und die Reichsmordkommission wissen bald: Der Täter spottet über die fehlende Bildung von Menschen, die im Rampenlicht stehen. Die Vorbildfunktion haben sollten, aber keine Vorbilder sind. Die ihren Erfolg nicht verdienen. Schließlich will Sebastian den Mörder aus der Reserve locken und ihn mit seinen eigenen Mitteln schlagen. Ein tödlicher Fehler...

Für mich ist die Reihe um Sebastian Bergman einfach nur genial! Ich finde alle Ermittler und besonders deren Entwicklung interessant.

— unfabulous
unfabulous

Spannend zu lesen, hält die Spannung auch über mehr als 500 Seiten. Setzt sich außerdem kritisch mit der Entwicklung der Medien auseinander

— wikingr
wikingr

Warum sind die die Menschen die Medienstars, die es sich durch gute Leistungen verdient haben? Der Rest verdient den Tod.

— Gruenente
Gruenente
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  • Wer hat den Tod verdient?

    Die Menschen, die es nicht verdienen
    unfabulous

    unfabulous

    14. February 2017 um 17:53

    Für Sebastian Bergman und "sein" Team bei der Reichsmordkommission in Schweden gibt es einen neuen Fall: Ein Mörder hat es auf mehr oder weniger berühmte C-Promis abgesehen... Für mich war es der erste Teil dieser Reihe, den ich nicht selbst gelesen, sondern als Hörbuch gehört habe. Ich finde aber, es hat der Geschichte nicht geschadet. Douglas Welbat ist ein toller Sprecher, der hervorragend zu dieser Reihe passt.  Obwohl sie mir nicht alle sympathisch sind, mag ich alle Ermittler und auch Sebastian, der als Kriminalpsychologe ja eigentlich "nur" ein externer Berater ist, eigentlich gleichermaßen. Ich finde besonders die Entwicklung der Personen und wie unterschiedlich sie mit verschiedenen Situationen umgehen sehr interessant. Eigentlich finde ich es immer sehr schwierig, einen Zugang zu Geschichten zu finden, wenn ich die Personen nicht mag, aber hier passt einfach alles so gut zusammen. Ich bin begeistert, wie gut Hjorth & Rosenfeldt zusammen schreiben können und freue mich schon auf mehr! Das einzig schlechte an dieser Geschichte ist jetzt eigentlich nur gewesen, dass ich nicht weiß, wie lange ich auf ein Wiedersehen mit Sebastian, Vanja, Billy, Torkel und Ursula warten muss...

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  • Superspannender Krimi!

    Die Menschen, die es nicht verdienen
    anena

    anena

    28. October 2016 um 17:29

    Wirklich ein toller, spannender Krimi von Michael Hjorth & Rosenfeldt und packend gelesen von Douglas Welbat. Menschen, die es angeblich nicht verdienen zu leben, weil sie über eine mangelnde Allgemeinbildung verfügen, werden brutal nach einer Wissensüberprüfung hingerichtet. Die Spurensuche ist logisch und nie langweilig. Allerdings scheint das Motiv des Mörders doch etwas weit hergeholt.

  • Bestehst du den Test nicht, musst du sterben

    Die Menschen, die es nicht verdienen
    Gruenente

    Gruenente

    18. March 2016 um 14:20

    Medienstars, meistens C-Promis, werden getötet. Auf dem Rücken wird ein Testergebnis angeheftet. Alle haben den Test rund ums Allgemeinwissen nicht bestanden. Wer macht sowas?Torkels Team macht sich an die Recherchen und einige bringen sich dabei selbst in Gefahr.Wieder eine spannende Geschichteum Sebastian, den unsympathischen Psychologen. Diesmal fliegt er aus dem Team. Wird er es schaffen wieder aufgenommen zu werden?Es war sehr schön mal zwei Bergman-Krimis fast direkt hintereinander zu hören.

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  • LovelyBooks Hörbuch Challenge 2016

    Die Gestirne
    Ginevra

    Ginevra

    Ihr liebt das gesprochene Wort genauso wie das geschriebene? Und Hörbücher und Hörspiele gehören in euer Bücherregal genauso wie das gedruckte Buch? Dann seid ihr bei der LovelyBooks Hörbuch Challenge 2016 genau richtig.  Ziel der Challenge ist, das wir in diesem Jahr 15 Hörbücher/ Hörspiele hören und rezensieren. Ablauf:  1. Melde dich mit einem Sammelbeitrag zu Challenge an. Ich werde unter diesem Text eine Teilnehmerliste anlegen mit allen Teilnehmern und diese mit Eurem Sammelbeitrag verlinken. 2. Zwischen dem 06.01. und 31.12.2016 hörst zu 15 Hörbücher/Hörspiele mit einer Mindestlänge von 3 Stunden, egal aus welchem Genre oder wann erschienen. 3. Wenn du nun ein Hörbuch/Hörspiel gehört und auf LovelyBooks rezensiert hast, schreibe den Link zur Rezension hier in einem Kommentar. Es werden nur rezensierte Hörbücher und Hörspiele gezählt, deren Rezension auf LovelyBooks erschienen sind. Drei Rezensionen dürfen durch Kurzmeinungen ersetzt werden! 4. Die Unterkategorien dienen dem Austausch untereinander - Du darfst natürlich frei wählen, was Du hören möchtest! 5. Trage den Link zu Deinen Rezensionen auch in Deinen Sammelbeitrag ein. 6. Unter allen TeilnehmerInnen, die die Vorgaben erfüllt haben, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost! Ihr könnt jederzeit einsteigen und mitmachen oder euch wieder abmelden. Denn die Challenge soll vor allen Dingen eins machen: Spaß! Habt Ihr noch Fragen? Dann meldet euch! Ansonsten freue ich mich auf viele Anmeldungen. Falls Eure Links nicht funktionieren sollten, bitte melden!! Teilnehmerliste: AntekAscari0ban-aislingeachblack_horseBücherwurmBuchgespenstbuchjunkie Buchraettin ChrischiDDanni89danielamariaursulaFantworldgemischtetueteglueckGruenenteGinevraIrveJashrinKleine1984KrimielseKuhni77lenikslenisvealesebiene27Lesestunde_mit_MarieLetannalisamLuilineMelEMsChiliMissStrawberrymonerlNele75pardenPucki60robbertaSmilla507StarletStoneheavenTamileinThaliomeeWaylandWedma

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    • 880
  • Ein guter Krimi

    Die Menschen, die es nicht verdienen
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    Mich als jemand, der sich beruflich genau mit der Materie beschäftigt, die sich in Krimis wiederfindet, schrecken die meisten Krimis eher ab. Nichts schlimmer, als wenn man über etwas liest, womit man sich auskennt und immer wieder den Kopf schütteln muß, weil es so ganz bestimmt nicht ablaufen würde. Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt treffen da aber immer sehr gut den richtigen Ton und auch die Übersetzung ist hier stimmig. Da werden die richtigen und passenden Begriffe an den richtigen und passenden Stellen gebraucht. Der Ablauf einer Mordermittlung ist stimmig und gut erzählt, natürlich werden hier die langweiligen Details zu Gunsten der Geschichte ein wenig gekürzt, aber doch, so wie die beiden Schriftstelle es erzählen, so könnte es durchaus ablaufen, mit kleineren Einschränkungen hier oder da, aber nichts was mich massiv die Stirn runzeln ließe oder mir total widerstreben würde. Die Krimis der beiden werden von mir daher immer wieder mit Genuss konsumiert, eine absolute Ausnahme, die meisten anderen Autoren habe es in diesem Genre mittlerweile geschafft mich zu vergraulen, sei es wegen grottenschlechter Recherche, immer wiederkehrender gleicher Story oder furchtbar unpassendem Sprachgebrauch. Die Hjroth &Rosenfeldt Krimis hingegen höre ich immer wieder gerne. Auch gerade deshalb, weil die Ermittler nicht farblos und profillos bleiben, sondern weil es auch einen privaten Teil in jeder Geschichte gibt, jeder der Leute aus dem Team eine wichtige Rolle spielt und dabei Probleme behandelt werden, die ich durchaus angemessen und wichtig finde. Den zerknitterten drogensüchtigen Ermittler, der sich dann auch noch ins Grab säuft, kennt man zu genüge aus allen anderen Kriminalromanen, hier wird es differenzierter, es ist nicht das platte Alkoholproblem, die Liebelei mit der Kollegin, nein das geht mehr in die Tiefe ist spannender und psychologisch durchdachter und auch das gefällt mir. Jedes Mitglied in diesem Team aus ganz unterschiedlichen Ermittlern hat so sein Päckchen zu tragen, mal spielt der eine eine größere Rolle, mal der andere. In diesem Teil hatte ich wegen des Schlußmoments des letzten Teils eigentlich damit gerechnet, dass es mehr um Billi gehen würde und war überrascht, dass er sich während der Geschichte eher nicht im Mittelpunkt befindet. Zwischen durch machte sich auch immer mal ein wenig Enttäuschung breit, weil ich endlich wissen wollte, wie er denn nun mit seinem Problem (ich verrate hier mal absichtlich nicht zu viel, vielleicht hat jemand ja den vorgehenden Teil noch nicht ganz gelesen/gehört) umgeht, was er tut, das wird aber immer nur in Nebensätzen oder ganz kurz behandelt. Fast schon war ich ein bisschen böse, dass erst dieser Plot aufgemacht und dann so schmählich vernachlässigt wird und dann, ja dann kommt das Ende und ich war wieder versöhnt. Wenn man den beiden Autoren eins lassen muss, dann dass sie ihre Leser binden können. Mit diesem Ende hatte ich zwar durchaus in einer etwas anderen Variante nach dem letzten Teil gerechnet, aber während des Hörens dieses Teils rückte diese Überlegung immer mehr in die Ferne meiner eigenen Denkweise und als es dann am Ende knallt, knallt es richtig und ich habe mich selbst gescholten, dass ich das so einfach wieder ausgeblendet hatte. Ich war also durchaus begeistert, warum dieser Teil dennoch ein wenig schlechter abschneidet, als die anderen, ist der Mörder um den es diesmal geht. Der Dokusoap-Killer, der tötet, um die Menschheit auf ihre eigene Dummheit aufmerksam zu machen, der frustriert ist, vom täglich dümmeren Fernsehprogramm und der mangelnden Anerkennung für wirkliche Intelligenz. Grundsätzlich eine gute Idee, trotzdem blieb für mich da die Motivation zu all diesen wirklich schlimmen und drastischen Taten ein wenig zu blass. Ja, ich kann durchaus verstehen, dass man frustriert ist, mich selbst stören die täglich dümmeren Dokusendungen im TV auch, deshalb habe ich den Fernseher abgeschafft, eine für mich logische Vorgehensweise. Wieso ein intelligenter Mensch soweit geht und aufgrund dieser Motivation Menschen tötet wurde mich nicht klar genug herausgearbeitet und natürlich haben wir es hier mit einem schwer gestörten Menschen zu tun, aber trotzdem fand ich das im Vergleich zu den vorherigen Fällen etwas weit hergeholt. Es war unterhaltsam, es war durchaus intelligent konstruiert und spannend, aber es war für mich ein wenig fern meiner eigenen Lebenswelt. Auch die Geschichte um Sebastian und Wanja fand ich diesmal ein wenig anstrengend und bemüht. Ja, die Problematik ist durchaus schwierig und bietet gute Ansätze für viele Nebenerzählungen, das was diesmal passiert fand ich jedoch irgendwie platt und hätte auch von Wanja eine etwas vernünftigere Einstellung erwartet. Auf der einen Seite ist sie immer sehr überlegt und bedächtig, auf der anderen agiert sie leider häufig wie ein kleines Kind und eine beleidigte Leberwurst, das passte für mich diesmal nicht 100%. Hingegen gefällt mir Ursula diesmal sehr gut, ihren Charakter mag ich ohnehin sehr und diesmal wird sie ein wenig verletzlicher dargestellt und nicht so taff, wie in den Vorgängerbüchern, das hat mir gefallen. Das Hörbuch ist wie immer sehr gut gelesen. Gut betont und ich lausche dieser rauchigen Stimme einfach sehr gerne. Sie passt perfekt zu den Geschichten und sobald ich den Sprecher Douglas Welbat höre, bin ich sofort in der Geschichte um Sebastian Bergman drin. Das gefällt mir sehr gut. Außerdem war das Jewelcase diesmal etwas stabiler, als sonst und die einzelnen Klappmechanismen sehr robust und nicht so hakelig. Sollte da etwas verändert worden sein, war es sehr positiv...

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    • 2
  • Der Dokusoap-Mörder

    Die Menschen, die es nicht verdienen
    ChrischiD

    ChrischiD

    14. February 2016 um 19:20

    Schnell ist das Motiv des Täters gefunden, nachdem mehrere Personen, die mehr oder minder zweifelhafte Berühmtheit erlangt haben, tot aufgefunden werden. Immer befindet sich an der Leiche ein Fragebogen, dessen Beantwortung die Opfer nicht gewachsen waren. Sebastian Bergman unterstützt die Reichsmordkommission als Psychologe und ist sicher, den Täter aus der Reserve locken zu können. Doch mit dem Verlauf, den sein Plan nimmt, hat er nicht gerechnet. Außerdem hat er noch die ein oder andere persönliche Baustelle, die seine Gedanken bestimmt. Er muss, privat wie beruflich, einen Weg aus dem Dickicht finden, möglichst ohne Verletzte... Ob die gestellten Fragen des Täters tatsächlich zum Allgemeinwissen gehören oder ob dieses Wissen eher, wie er selber sagt, sich jeder aneignen kann, der auch nur ein wenig Interesse zeigt, sei dahingestellt. Sicher ist jedoch, dass in einer solch angespannten Situation, in der die Opfer sich befinden, nicht alles abgerufen werden kann was man einmal gelernt hat. Stellt man sich vor selbst einer der Befragten zu sein, kommt es schnell zu Stressreaktionen wie Unwohlsein oder Schweißausbrüchen, klare Gedanken können nur sehr selten gefasst werden. Entsprechend froh ist man, dieses Erlebnis eben gerade nicht teilen zu müssen. Natürlich hat man dennoch die Hoffnung, dass die Reichsmordkommission den Täter schnell ermitteln und dingfest machen kann, bevor es noch weitere Opfer gibt. Der Fall als solcher ist in sich abgeschlossen, doch was zwischenmenschliche Beziehungen der Charaktere angeht, so wird durchaus auf frühere Ereignisse verwiesen. Manche werden noch einmal kurz erläutert, andere wiederum als bekannt vorausgesetzt. Somit ist es sinnvoll, wenigsten einen Vorgängerfall zu kennen, um nicht gänzlich unvorbereitet und ohne jedwede Information ins Geschehen einzusteigen. Nicht nur der vorliegende Fall des „Dokusoap-Mörders“ trägt zur Spannungssteigerung bei. Auch Sebastian Bergmans ganz persönlicher Kampf steht hoch im Kurs, denn die Entwicklung ist nahezu offen, mit ihr steht und fällt zugleich die Hauptermittlung. Auf Grund dieser Verbindung wird auch das Tempo mal angezogen, an anderer Stelle wieder gedrosselt, alles jedoch wohlüberlegt und -dosiert. Die vorherrschende Atmosphäre macht sich im heimischen Wohnzimmer, im Auto oder wo sonst man dieses Hörbuch zu sich nimmt, breit und überdeckt so sogar so manches Vorkommnis im realen Leben, da man sich kaum losreißen kann. Erneut gibt Sprecher Douglas Welbat den nunmehr fünften Fall für Sebastian Bergmann zum Besten. Er liest den Text nicht einfach, er lebt ihn. Und genau das spürt der Hörer von der ersten Silbe an, wodurch sich eine Sogentwicklung einstellt, die kaum stärker sein könnte. Niemals sollte man zu sicher sein den Täter und sein Denken verstanden zu haben oder gar erahnen zu wollen was als nächstes passiert. Denn genau so wird es nicht kommen, zahlreiche Überraschungen begegnen dem Hörer auf dem Weg und machen so manche Lösung, die auf Grund der Spurenlage erstellt wurde, auf einen Schlag zunichte. Somit glänzt auch der fünfte Fall und stellt sich als absolut empfehlenswert heraus.

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria
    Ginevra

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Kreuzzug gegen die Dummheit

    Die Menschen, die es nicht verdienen
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    05. December 2015 um 23:09

    In kurzen Abständen werden zwei Tote gefunden: sie sind regelrecht hingerichtet worden, mit einem Bolzenschussgerät. Sie tragen Narrenkappen und habe am Rücken einen Bogen geheftet, auf dem „durchgefallen“ steht. Das Team um Torkel ist zunächst ratlos, doch Sebastian kommt der Sache nach und nach auf die Spur. Sogar viel mehr, als er ahnen konnte … Ich habe mich sehr auf den nächsten Sebastian-Bergmann-Fall gefreut und meine Vorfreude wurde nicht enttäuscht. Für mich ist dies der beste Teil der Reihe, eindeutig! Die Idee zum Fall ist schon mal sehr interessant – ein gebildeter, hochintelligenter Mann hat die Dummheit der Allgemeinheit so langsam satt. Da werden Menschen gefeiert, sie verdienen Unsummen – und sie sind doch einfach nur dumm. Dagegen werden die wirklich intelligenten Menschen schlicht übersehen. Das kann er nicht akzeptieren. Deshalb stellt er einen Fragebogen zusammen. Die Sache ist ganz einfach: wer von den 60 Fragen mindestens 20 beantworten kann, der hat bestanden, der darf leben. Ansonsten …! Sebastian, der noch immer seine Sexsucht hat und noch dazu Vanja nicht verlieren will, läuft zur Höchstform auf. Ja, ich mag ihn in diesem Band unheimlich gern, gerade mit den Macken und Fehlern – denn endlich einmal zeigt er echtes Gefühl und versucht, ein normales Leben zu führen. Doch da er schon viel zu lange viel zu viele Fehler gemacht hat, schlägt ihm Unglaube entgegen, niemand mag ihm ver-/trauen, besonders nicht Vanja. Doch nicht nur Sebastian hat mit den Herausforderungen des Lebens zu kämpfen. Das ganze Team, jeder einzelne davon, hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Dunkle Geheimnisse, die mehr oder weniger erschreckend sind und immer stärker in den Fokus rücken, machen Sebastians Laster schon fast harmlos. Diese Verstrickungen machen das Team lebendig und realistisch. Mir gefällt es sehr, wie das Gleichgewicht zum eigentlichen Fall mit den menschlichen Problemen gefunden wurde. Das macht für mich die Serie so gut. Der Suchtfaktor ist enorm hoch! Der Cliffhanger am Ende ist jedoch entsetzlich! Richtig gemein! Ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es weitergeht. Und es muss noch sehr lange weitergehen, denn die ganze Mannschaft ist mir ans Herz gewachsen und die bisherigen Entwicklungen sind so gut, dass man regelrecht „daheim“ ist, sobald man anfängt zu lesen oder hören. Leider vermute ich aber, dass dieser Cliffhanger auch darauf hindeutet, dass der nächste Fall der letzte sein könnte … Oder haben die beiden Autoren ein As im Ärmel? Der Stil ist wie gehabt. Typisch nordisch, aber dabei hochdramatisch, spannend von Anfang an und fesselnd bis zum Schluss. Die Wendungen und Zusammenhänge haben mir sehr gefallen. Sie sind klar und logisch, aber nicht vorhersehbar. Zwar habe ich mich an einer Stelle, die dem Team gar nicht aufzufallen schien, gewundert, doch sehr schnell haben mich die Autoren wieder abgelenkt. Es war trotzdem toll, dass ich mit meiner Skepsis richtig lag! Douglas Welbat hat, wie immer, die Lesung wunderbar umgesetzt. Die insgesamt 473 Minuten sind wortwörtlich wie im Fluge vergangen und ich hing quasi an seinen Lippen. Der Audiobuch-Verlag hat eben ein goldenes Händchen für die passenden Sprecher – da kann man sich sicher sein, dass man nicht enttäuscht wird. Kurz und gut – ich bin hin und weg! Dieser spannende Fall hat die fünf Sterne voll und ganz verdient!

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