Michael Hodges

 2.7 Sterne bei 14 Bewertungen

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Trapped - Gefangen

Trapped - Gefangen

 (14)
Erschienen am 08.01.2016

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Rezension zu "Trapped - Gefangen" von Michael Hodges

Trapped - Im wahrsten Sinne des Wortes
Kaisuvor 3 Jahren

Inhalt:

Drei Tage zuvor kam er an seinem Lieblingsplatz dieser Welt an, einer kleinen Hütte auf Michigans oberer Halbinsel. Der Plan war, den Tod seines Vaters zu betrauern und herauszufinden, was sein eigenes Leben für ihn bereithielt.
Nun kämpft er für dieses Leben.
Ein unsichtbares Wesen hält ihn gefangen. Jedes Mal, wenn Matt zu fliehen versucht, wird er von einer unsichtbaren Kraft zurückgezogen.
Allein und ohne Hoffnung auf Rettung, muss Matt den Fängen dieses Jägers entkommen. Aber wie soll man sich von etwas befreien, das man nicht sehen kann? [Luzifer Verlag]


Meine Meinung: 

Als ich das Buch das erste Mal in der Vorschau gesehen habe, war ich direkt Feuer und Flamme. Die kurze Zusammenfassung lockte einfach zu sehr. Es klang geheimnisvoll und scheinbar unlösbar, diese Gefangenschaft im Wald.
Nachdem ich es nun endlich geholt hatte, war diese Neugierde keineswegs verflogen und so hatte ich die Geschichte auch innerhalb eines Tages verschlungen. 

Anfangs wundert man sich über die Ausführlichkeit, mit der der Wald und seine Bewohner beschrieben werden. Sofort sprangen die Thrillersinnesfühler an und suchten nach Hinweisen, tasteten die Worte und Sätze ab, aber da war nichts. Anscheinend liebt der Autor diesen Wald selbst sehr und hat so endlich einmal seine Liebe niederschreiben können. Somit ist der Einstieg nicht zäh - es lässt sich gut weglesen - aber er ist recht lang.

Irgendwann kommt dann der Cut. Matt ist im Wald angekommen, hat erste bekannte Gesichter wiedergetroffen und Begegnungen mit Fremden gehabt, als er jemanden - nein, etwas - kennenlernt, dessen Bekanntschaft er gerne gemieden hätte.
Zunächst ist er sich überhaupt nicht bewusst, dass er gefangen gehalten wird. Erst als ein Versuch mit dem Auto in die Stadt zu fahren gefährlich scheitert, wird er sich seiner Lage bewusst und der innere Rebel in ihm meldet sich zu Wort.

Zwischendrin wird immer mal wieder zu anderen Personen oder Tieren (!) gewechselt. Das lockert alles etwas auf und man ist nicht nur auf die Hütte fixiert. Diese Nebenstränge sind nicht nur schmückes Beiwerk, sondern tragen auf jeden Fall zur Handlung bei. Überfliegen ist also nicht angesagt!


Fazit:

Eine faszinierende Version der Gefangenschaft, dessen Verursacher mich zeitweise an die komischen tentakeligen Alienwesen aus "Krieg der Welten" erinnert hat. Trotz des schweren Einstiegs lässt sich das Buch rasch weglesen. Man wird in den Bann gezogen und will genau wie Matt wissen, was da verdammt nochmal solche starken Kräfte hat und sich nicht zeigen will. (Und natürlich ob Matt es lebend schafft, zu entkommen.)

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Rezension zu "Trapped - Gefangen" von Michael Hodges

Abgefahrener Trip in die Wildnis
AberRushvor 3 Jahren

Gibt es einen schöneren Rückzugsort, als eine Hütte im Wald? Umringt von Bächen, Seen, riesigen Bäumen und natürlich den vielen kleinen Waldbewohnern? Die Ruhe, die frische Luft und die Nähe zur Natur macht doch so einen Ausflug zum entspannten Wohlfühltrip. Das denkt auch Matt und macht sich ganz allein auf den Weg zur Familien-Hütte. Matt hat es nicht leicht gehabt im Leben und musste so einige Schicksalsschläge wegstecken, den Tod des Vaters, den Tod der Freundin und dem seines Hundes. Um den Kopf frei zu bekommen und um mit seiner Trauer abzuschließen will er dort sein Wochenende verbringen um in Ruhe zu angeln und den ganzen Stress hinter sich zu lassen. 

Und damit sind wir schon mitten in der Geschichte. Der Autor beschreibt den Ort und die Natur so unglaublich detailliert, dass man einfach seinen Koffer packen, sich ins Auto setzen und zu dieser Hütte fahren will. Man merkt in jeder Zeile wie verliebt Michael Hodges in diesen Ort ist. Er verliert sich oft in der Beschreibung der Flora und Fauna. Ich habe mich hier sofort wohl gefühlt auch wenn ich zugeben muss, dass die haargenauen Umschreibungen von Gesteinen, Fluss und Elchen dann ab einem gewissen Punkt etwas ‚too much‘ wurden. Es waren mir dann schlichtweg zu viele Wiederholungen. Als gesamtes Werk betrachtet, hat diese Reise in die Wildnis jedoch einen absolut positiven Eindruck hinterlassen, selten habe ich mich so sehr in einem Ort verloren. Sobald ich eine Seite gelesen habe, war ich sofort wieder in der Hütte und alles um mich herum begann zu leben. Das passiert mir nicht so oft, wenn ich ein Buch lese. Das Buch heißt Trapped ‚gefangen‘ und ist vom Luzifer-Verlag, damit ist nur logisch, dass es nicht ausschließlich ein Wohlfühl-Feeling erzeugen soll. Mysteriöses geht im Wald vor und man fragt sich zu Beginn ob es nicht alles nur Einbildung ist, aber sobald Matt versucht zu fliehen, wird das Böse greifbar und man weiß dass Matt hier so einfach nicht davon kommt. Was dort lauert und ob es Matt schafft zu entkommen, verrate ich natürlich nicht. 

Ich möchte noch darauf hinweisen, dass man offen für alles sei sollte und eine gute Vorstellung mitbringen muss. Wenn man sich auf diese Geschichte einlässt, nicht alles hinterfragt und man damit leben kann, dass es nicht für alles eine logische Erklärung gibt, sollte man das Buch unbedingt lesen. Ich mag den Schreibstil und finde auch die Idee echt genial, kann mir aber nicht vorstellen, dass Michael Hodges noch andere Orte so gut beschrieben kann. Deshalb denke ich, das dieses Buch wahrscheinlich das Einzigstes in seiner Schriftsteller-Karriere bleiben wird. Für mich war es spannende Unterhaltung bis zum Schluss, mit einem Ende was mich sehr zufrieden gestellt hat. Traut euch, lest es …

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Mina1705s avatar

Rezension zu "Trapped - Gefangen" von Michael Hodges

Leider ein Reinfall
Mina1705vor 3 Jahren

Inhalt:

Matt Kearns hat zwei Möglichkeiten: kämpfen oder verstecken. Die Kreatur im alten Obstgarten wird den Rest übernehmen. Drei Tage zuvor kam er an seinem Lieblingsplatz dieser Welt an, einer kleinen Hütte auf Michigans oberer Halbinsel. Der Plan war, den Tod seines Vaters zu betrauern und herauszufinden, was sein eigenes Leben für ihn bereithielt. Nun kämpft er für dieses Leben. Ein unsichtbares Wesen hält ihn gefangen. Jedes Mal, wenn Matt zu fliehen versucht, wird er von einer unsichtbaren Kraft zurückgezogen. Allein und ohne Hoffnung auf Rettung, muss Matt den Fängen dieses Jägers entkommen. Aber wie soll man sich von etwas befreien, das man nicht sehen kann? ...(Quelle: LB)

Mein Eindruck:

Es fällt mir sehr schwer, eine Rezension über das Buch zu schreiben. Die Meinungen dazu gehen sehr weit auseinander und ich gehöre zu denjenigen, die mit diesem Lesestoff absolut nichts anfangen können. Der Einstieg ins Buch war noch ganz gut, anfangs tauchen ja immer ein paar Fragen auf, um Spannung und einen Lesereiz zu erzeugen. Auch die Ortschaft Michigans und die Huron Mountains werden schön beschrieben und man bekommt Lust auf Urlaub. Alles wird sehr bildhaft und detailliert dargestellt. Leider wurde mir genau das persönlich viel zu viel. Ich hatte den Eindruck, der Autor möchte seinen Lesern Wissen über Forstwirtschaft, Baumarten und Wildtieren geradezu aufzwingen. Kapitelweise zogen sich Ort- und Landschaftsbeschreibungen hin, mit Erläuterungen zu den verschiedensten Baum- und Tierarten (das Wort "Hemlocktanne" bekommt man quasi in jedem Satz zu lesen, ich kanns nicht mehr hören). Daher passiert auch die erste Hälfte einfach mal - Nichts! Von Kapitel zu Kapitel wurde es zunehmend anstrengender, weiterzulesen.
Die Handlung plätscherte vor sich hin und Spannung wurde meiner Meinung nach, überhaupt keine erzeugt. Im Gegenteil, ich war gelangweilt und genervt.
Der Charakter Matt Kearns konnte mich ebenso wenig überzeugen. Ich konnte zu ihm einfach keine Verbindung aufbauen und mich nicht in ihn und seine Situation hineinversetzen. Desweiteren ziehen sich Kapitel mit Rückblicken aus Matts Vergangenheit wie ein roter Faden durchs Buch. Diese dienen allerdings keinem besonderen Zweck, der Leser hatte dadurch weder einen Aha-Effekt noch ein besseres Verständnis. Diese Kapitel waren schlichtweg unnütz und haben das ganze unnötig in die Länge gezogen.
Kommen wir nun zu dieser "unsichtbaren Kraft" die Matt gefangen hält. Ich konnte mir bis zum Schluss absolut nichts darunter vorstellen und als dann kurz vor Schluss eine Beschreibung kam, hätte ich das Buch am liebsten sofort weggelegt. Wenns vorher nicht schon abgedreht genug war, dann spätestens an dieser Stelle.
Eigentlich hätte ich das Buch schon bei 60% (auf dem Kindle) abbrechen wollen, aber ich tue mir immer schwer damit. Auf das Ende hätte ich allerdings nicht warten brauchen. Ich weiß nicht, was der Autor damit bezwecken wollte, aber ich bleibe mit einem riesengroßen Fragezeichen zurück und trauere meiner verschwendeten Zeit hinterher.


Fazit:
Ich konnte mit diesem Buch absolut nichts anfangen. Mir fehlte von vorne bis hinten das Verständnis für die Charaktere und ihre Handlungen. Außerdem war fast jedes zweite Kapitel unnötig, trug nur noch mehr zur Verwirrung bei und am Ende wird noch nicht einmal ansatzweise etwas von den Fragen aufgelöst und man fragt sich, was das jetzt alles sollte. Spätestens bei der Beschreibung der "unsichtbaren Kraft" war es bei mir sowieso schon vorbei und ich habe das Buch nur noch anstandshalber zu Ende gelesen.

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Gespräche aus der Community

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LUZIFER_Verlags avatar

Wir eröffnen eine spannende Leserunde zu Michael Hodges Trapped-Gefangen 

Die Bewerbungsrunde läuft bist zum 13.03.2016, Anfang der Leserunde ist der 14.03.2016 

Der Verlag stellt 20 E-Books kostenlos zur Verfügung. Allen Rezensenten wird anschließend ein kostenloses E-book aus dem Verlagsprogramm (frei wählbar) geschenkt.

Zum Inhalt: 

Matt Kearns hat zwei Möglichkeiten: kämpfen oder verstecken. Die Kreatur im Obstgarten wird den Rest übernehmen.

Drei Tage zuvor kam er an seinem Lieblingsplatz dieser Welt an, einer kleinen Hütte auf Michigans oberer Halbinsel. Der Plan war, den Tod seines Vaters zu betrauern und herauszufinden, was sein eigenes Leben für ihn bereithielt.

Nun kämpft er für dieses Leben.

Ein unsichtbares Wesen hält ihn gefangen. Jedes Mal, wenn Matt zu fliehen versucht, wird er von einer unsichtbaren Kraft zurückgezogen.

Allein und ohne Hoffnung auf Rettung, muss Matt den Fängen dieses Jägers entkommen. Aber wie soll man sich von etwas befreien, das man nicht sehen kann?


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