Trapped - Gefangen: Roman

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Inhaltsangabe zu „Trapped - Gefangen: Roman“ von Michael Hodges

Jetzt zum stark reduzierten Sonderpreis (statt 4,99€!) Nur für kurze Zeit! Matt Kearns hat zwei Möglichkeiten: kämpfen oder verstecken. Die Kreatur im alten Obstgarten wird den Rest übernehmen. Drei Tage zuvor kam er an seinem Lieblingsplatz dieser Welt an, einer kleinen Hütte auf Michigans oberer Halbinsel. Der Plan war, den Tod seines Vaters zu betrauern und herauszufinden, was sein eigenes Leben für ihn bereithielt. Nun kämpft er für dieses Leben. Ein unsichtbares Wesen hält ihn gefangen. Jedes Mal, wenn Matt zu fliehen versucht, wird er von einer unsichtbaren Kraft zurückgezogen. Allein und ohne Hoffnung auf Rettung, muss Matt den Fängen dieses Jägers entkommen. Aber wie soll man sich von etwas befreien, das man nicht sehen kann? TRAPPED - GEFANGEN wurde von Hollywood zur Verfilmung optioniert.

Ein lesenswertes Debut, das mit Spannung, subtilem Horror und einem tollen Protagonisten punktet.

— chuma
chuma

Gute Geschichte, eher ruhige Spannung, aber stellenweise langatmig.

— Juju
Juju
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  • Starker Auftakt - schwaches Ende

    Trapped - Gefangen: Roman
    AnjaSc

    AnjaSc

    20. March 2016 um 16:02

    Das Buch erzählt die Geschichte von Matt, der in die Berge fährt um den Tod seines Vaters und seiner Freundin zu verarbeiten. Er möchte Zeit in der alten Hütte im Nichts verbringen mit der er viele schöne Erinnerungen verbindet. Dieser Besuch verwandelt sich für Matt allerdings in einen Albtraum, dem Matt nicht so einfach entkommen kann. Matt wird von etwas oben an der Hütte gefangen gehalten und muss jetzt um sein Leben kämpfen um von dort zu entkommen. Der Autor schafft es den Spannnungsbogen kontinuierlich hoch zu halten und mit Hilfe von Rückblenden Spekulationen auszulösen. Das Buch an sich ist durchaus gut geschrieben, aber mit dem Ende hat der Auto mich dann verloren. Ich hatte den Eindruck, er musste es ja noch auflösen was Matt da festgehalten hat, wusste aber selber nicht so ganz genau wie er es verpacken sollte. Leider konnte er mich mit dem "großen" Finale nicht überzeugen.

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  • "Für diejenigen unter uns, die mitfühlen können."

    Trapped - Gefangen: Roman
    chuma

    chuma

    Matthew Kearns, ein sympathischer und naturverbundener junger Mann, hat eine schwere Zeit durchmachen müssen. Er trauert um seinen verstorbenen Vater, seinen innig geliebten Hund und auch um seine Ex-Freundin Stacey, die Opfer eines tragischen Unfalls wurde. Um all diese Verluste zu verarbeiten und mit sich wieder ins Reine zu kommen, reist er von Chicago nach Ottawa. Sein Ziel ist eine kleine Hütte im National Forest - einsam, abgeschieden und mit den schönen Erinnerungen seiner Kindheit behaftet, bietet ihm dieser Ort eine willkommene Rückzugsmöglichkeit. Matt reflektiert das Erlebte, hängt seinen Gedanken nach und erlebt ein wunderbares Naturschauspiel.Doch als sich plötzlich die Tiere des Waldes seltsam verhalten, beinahe panikartig fliehen und Matt von eigenartigen Visionen seines toten Hundes heimgesucht wird, kippt die Stimmung. Etwas ist dort draußen - gefährlich, bösartig und es hat nicht vor, Matt ziehen zu lassen ... Leseeindruck"Trapped - Gefangen" (Original "The Puller") ist der Debutroman von Michael Hodges, wie ich finde sehr vielversprechend und durchaus lesenswert. Ein wahrer Hingucker ist das Cover (Design Michael Schubert), das für sich genommen schon ein Kaufgrund ist - zumindest für mich (ja ich bin visuell beeinflussbar und stehe dazu). Großes Lob hierfür.Hodges schreibt sehr bildhaft, lässt dadurch die Geschichte sehr plastisch erscheinen. Ich vermute, dass Hodges seinem Protagonisten Matt nicht unähnlich ist, denn genau wie dieser scheint er die Natur abgöttisch zu lieben. Die sehr detaillierten Beschreibungen von Flora und Fauna sind sicher nicht jedermanns Sache und mögen hier und da auch etwas zu sehr ausgetreten sein, dennoch tragen sie zur Grundstimmung, die die Geschichte erzeugt, wesentlich bei. Der Autor kreiert so zunächst eine (zumindest für Naturliebhaber nachvollziehbare) heimelige und friedliche Atmosphäre, die Sicherheit, Ruhe und Geborgenheit vermittelt. Wie Matt fühlt man sich wohl, beinahe träge und ein wenig abgerückt von allem Weltlichen. Umso effektvoller ist dann der Horror, der plötzlich und unerwartet über den Protagonisten wie auch den Leser hereinbricht. Subtil und nicht greifbar aber doch unausweichlich rückt er in den Mittelpunkt des Geschehens und erhöht die Spannung drastisch. Unterbrochen wird Matts Martyrium - und nichts anderes durchlebt er - lediglich durch einzelne Rückblenden, die sich größtenteils um seinen Vater John oder um Geschehnisse rund um die Wälder und die Hütte drehen. Manche dieser Rückblenden haben direkten, manche scheinbar nur losen oder gar keinen Bezug zur aktuellen Geschichte. Einige dieser Teile haben mir gefallen, andere wiederum habe ich eher als störende Unterbrechung empfunden, wollte ich doch wissen wie es mit Matt weitergeht. Doch womöglich war genau das die Intention des Autors: Gleich einer Sinuskurve durchlebt der Leser so die Geschichte, mal atemlos vor Spannung und Grusel dann wieder ruhig und entspannt.Die größte Stärke des Romans, den man in keine Kategorie so richtig einordnen kann (Horror, Erzählung, Mystery, Phantastik), ist der subtile Horror. Hodges spielt mit einer der größten Ängste des Menschen: Dem nicht Sichtbaren. Wie kann man sich gegen etwas wehren, das man nicht sehen und greifen kann? Vor genau diesem Problem steht Matt. Er hört und spürt das Böse, kann es aber weder verstehen, noch erfassen. Es spielt mit ihm, verletzt ihn und so ist Matt gezwungen gleich einer Laborratte im Käfig zu verharren. Doch wie lange kann das gutgehen? Was, wenn das Böse genug von diesen Spielchen hat?Mit dem Protagonist Matt hat Michael Hodges einen unglaublich sympathischen und menschlichen Charakter geschaffen. Der Leser baut zu ihm sehr schnell eine große Nähe auf, was ebenfalls sehr wichtig für die Geschichte ist, denn sie steht und fällt mit Matthew. Er allein ist es, der gegen das Böse kämpfen muss. Man muss mit ihm leiden, hoffen und überleben. Wie könnte man das, wenn man ihn nicht mögen würde? Matt hat ein sensibles Gemüt und ein großes Herz. Er ist tierlieb und naturverbunden, hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und steht ganz natürlich für das Richtige ein. Seine Stärken machen ihn aber auch verwundbar und so ist er auch ein Einzelgänger, dem die laute und schrille Welt oft zu groß erscheint."Er rieb sich ständig an der Welt auf, egal wie sehr er sich ums Gegenteil bemühte. Er fühlte sich den Geschöpfen der Wälder auf vielerlei Weise stärker verbunden als seinen Mitmenschen - ausgenommen diejenigen, denen er schon nahestand."FazitFür mich ist "Trapped" eine gelungene Mischung aus ruhiger Erzählung und spannender, von feinem subtilen Horror geprägten Story. Ein flüssiger, bildhafter Schreibstil und ein einnehmender Protagonist runden das Ganze ab. Minimale Schwächen, die in einigen Rückblenden und den ausführlichen Naturbeschreibungen begründet liegen mögen, sind in meinen Augen zu vernachlässigen. Ein durchweg lesenswerter Roman, der mich fesseln und unterhalten konnte. Ich hoffe auf weitere Werke des talentierten Autors.- 4,5 von 5 Sternen -

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    • 2
  • Besonderer Mystery-Thriller

    Trapped - Gefangen: Roman
    Juju

    Juju

    27. December 2015 um 14:00

    Matt will eigentlich nur eines: In seinerWaldhütte den Tod seines Vaters zu betrauern und sich über sein Leben klar zu werden. Doch genau um Dieses darf er nun kämpfen, denn der einst schöne Ort wird von einer Kreatur belebt, die Matt nicht mehr ziehen lassen möchte...Fazit:Der Schreibstil ist wirklich gut. Es wird alles so gut beschrieben, dass es sehr lebhaft und spannend wirkt, obwohl nicht viel passiert in dem Moment. Das ist wirklich bemerkenswert und macht das Buch interessant. Das Buch selbst ist in viele Kapitel unterteilt, die thematisch gut gewählt sind.Die Charaktere sind übersichtlich. Protagonist ist Matt und alles anderen kommen nur am Rande vor. Matt jedoch ist sehr gut beschrieben...irgendwie musste ich immer an Matt aus Vampire Diaries denken..... Außerdem hat er eine sehr ausgeprägte innere Stimme, die quasi einen weiteren Charakter ersetzt. Trotzdem vermisst man keine weiteren Leute, denn die Geschichte ist so ganz gut auf eine Person ausgelegt.Die Geschichte ist ungewöhnlich. Matt freut sich auf eine Auszeit in seiner Hütte im Wald, die er früher immer mit seinem Vater aufgesucht hatte. Nach dem Tod seines Vaters ist die Hütte genau der richtige Rückzugsort, der sich jedoch als persönliche Hölle entpuppt. Die Menschen dort sind komisch und Matt wird von einer unsichtbaren Kraft festgehalten, ohne Aussicht auf eine Rückkehr. Dabei wird ihm einiges klar...Insgesamt gesehen ist die Geschichte schaurig spannend, die Stimmung bedrückend. Der Leser fragt sich die ganze Zeit was genau Matt an der Flucht hindert und wie es dazu kommen konnte. Nicht alle Fragen werden am Ende beantwortet und an einigen Stellen war das Buch sehr langatmig, allerdings ist es doch recht gut geschrieben und die Geschichte ungewöhnlich um den Leser Abends zu unterhalten. 

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