Michael Innes

 3.8 Sterne bei 29 Bewertungen
Autor von Der geheime Vortrupp, Klagelied auf einen Dichter und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Michael Innes

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Michael InnesKlagelied auf einen Dichter
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Klagelied auf einen Dichter
Klagelied auf einen Dichter
 (5)
Erschienen am 31.10.2012
Michael InnesDer geheime Vortrupp
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Der geheime Vortrupp
Michael InnesApplebys Arche
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Applebys Arche
Applebys Arche
 (4)
Erschienen am 01.01.2002
Michael InnesZuviel Licht im Dunkel
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Zuviel Licht im Dunkel
Zuviel Licht im Dunkel
 (4)
Erschienen am 01.10.1998
Michael InnesAppleby's End
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Appleby's End
Appleby's End
 (2)
Erschienen am 31.10.2012
Michael InnesAppleby und Honeybath
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Appleby und Honeybath
Appleby und Honeybath
 (2)
Erschienen am 01.11.1994
Michael InnesHamlets Rache
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Hamlets Rache
Hamlets Rache
 (1)
Erschienen am 01.09.1994
Michael InnesDer Fall Maiglöckchen
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Der Fall Maiglöckchen
Der Fall Maiglöckchen
 (0)
Erschienen am 01.06.1998

Neue Rezensionen zu Michael Innes

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juergenalberss avatar

Rezension zu "Applebys Arche" von Michael Innes

Unklare Perspektive...
juergenalbersvor 2 Jahren

Ich möchte vorausschicken, dass ich ein Fan von Michael Innes bin. Vor sehr vielen Jahren kaufte ich mir seinen Roman "Appleby und Honeybath" (1991) und war sehr angetan von dem ruhigen, leicht ironischen Schreibstil des Autors. Ich bevorzuge grundlegend Kriminalromane, welche die Spannung eher weniger "blutrünstig" aufbauen. Meines Erachtens nach braucht es keine bluttriefenden Leichen oder den beständigen Einsatz schwerer Waffen, um Spannung zu erzeugen. Aber zurück zu "Applebys Arche". Dieser Roman stammt aus den ersten Kriegsjahren, er wurde 1941 veröffentlicht, und steht natürlich unter dem Eindruck der Ereignisse. Wie bereits in dem vorangegangen Roman "Der geheime Vortrupp" hält Innes den Leser im Unklaren. Der "Feind" tritt in Erscheinung, wird aber nicht benannt. Angesichts der Heftigkeit der Auseinandersetzungen zwischen Großbritannien und dem Deutschen Reich erscheint es hoffnungslos romantisch, den Gegner nicht beim Namen zu nennen. Applebys Arche spielt nun in der Südsee, wobei man bis zum Schluss im Unklaren gehalten wird, wo genau sich die Handlung angesiedelt ist. Geografische Angaben sind eher ungenau.

Nachdem der britische Kriminalbeamte John Appleby mit einer bunt zusammengewürfelten Gruppe auf einer, scheinbar, einsamen Insel gelandet ist, ereignet sich relativ schnell der erste Mord. "Relativ" deshalb, weil Innes dem Leser erst noch einmal eine Reihe von Kapiteln und Abschnitten aufbürdet, die wenig zur Sache beitragen und - leider muss ich das sagen - vor allem dazu dienen, die Gelehrsamkeit des Autoren (Innes war Hochschuldozent) und seine Wortgewandtheit darstellen sollten. Ich habe zahlreiche Seiten überschlagen ohne etwas zu verpassen. Dazu stellen sich relativ schnell einige logische Fehler ein. Dabei meine ich nicht Boote, die eben noch rot, im nächsten Abschnitt blau sind. Sondern einfach unlogische Handlungen, bei denen man sich auch nach Abschluss des Buches fragt, wofür diese Handlung des Protagonisten gut gewesen ist.  Ich werde hier nicht auf Einzelheiten eingehen, um das Buch nicht zu spoilern.

Ärgerlicher aber ist die starke Vermischung der Genre. Nun sind die Überschneidungen zwischen den Genre weder selten noch grundsätzlich schlecht. Spionageromane können gut einen Schuss Romantik vertragen und auch allgemeine Kriminalität passt da gut hinein. Hier aber, in Appleys Arche, hat man bis ganz kurz vor Ende immer den Eindruck, der Autor kann sich nicht entscheiden. Kriminalroman? Romantische Liebesgeschichte in der Südsee? Spionage-/Kriegsroman? Es ist einfach too much, zuviel Verquickung. Zum Ende geraten wir noch fast in so etwas wie Science-Fiction. Ich will nicht zuviel verraten, aber die technischen Möglichkeiten werden extrem großzügig ausgelegt.

Fazit: Ein interessanter Krimi aus der Kriegszeit mit einer Reihe von Schwächen. Für Fans von Michael Innes noch ok, aber ansonsten eher ein Nischenbuch.

 

 

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BertieWoosters avatar

Rezension zu "Appleby's End" von Michael Innes

Rezension zu "Appleby's End" von Michael Innes
BertieWoostervor 9 Jahren

An einem Sonntagnachmittag sitzt Detectiv-Inspector John Appleby in einem Zug und hängt seinen Gedanken nach. Er kommt dann in ein Gespräch mit einem Mitreisenden, der sich als Autor namens Raven eines monatlich erscheinenden Lexikons herausstellt. Im Laufe des Gesprächs stellt sich heraus, dass Appleby wahrscheinlich seinen Anschusszug und damit auch sein vorausbestelltes Quartier in einer kleinen Ortschaft auf dem Lande nicht erreichen wird. Großzügig bietet Mr. Raven Appleby an, bei ihm zu übernachten. An der Haltestation lernt er noch weitere Familienmitglieder kennen, deren herausstechendstes Merkmal ihre große Nase ist. Damit beginnt eine kuriose Anreise zum Heim der Ravens. Appleby muss in einer vollbepackten Kutsche mit der hübschen Miss Raven die Reise beginnen. In einem kleinen Flüsschen wechselt die Kutsch- in eine Floßfahrt und endet in einem Spaziergang in einem Schneesturm, mit einem Zwischenhalt in einem Heuschober. Dabei erfährt er bereits etwas über die seltsamen Vorfahren der Ravens, über einen vergessenen Romancier, einen Bischof, einen Bildhauer und einen dichtenden Beamten des Außeministeriums. Kurz bevor sie im Haus der Ravens ankommen, entdecken sie jedoch noch die Leiche des Dieners der Ravens, wobei nur der Kopf aus einer Schneewehe herausschaut. Appleby, der in die Gegend geholt wurde, um andere groteske Vorfälle aufzuklären, versucht nun mithilfe des örtlichen Inspectors auch diesen Vorfall aufzuklären.
Das Buch ist eine Mischung aus Rätselkrimi, Groteske und Satire. Es gibt einiges zu Rätseln. Was haben die Vorfälle mit den längst vergessenen Büchern des Romanciers-Vorfahrens der Ravens zu tun? Ist es Zufall, dass der Bahnhof an dem er ausgestiegen ist, Applebys End heißt? Wie kommt es, dass eine wohlbeleibte Frau meint sie sei eine Kuh? Aber daneben sind in den Dialogen so viele Anspielungen über andere Literatur -bis hin zu Agatha Christis ABC-Morden- enthalten, dass man auch immer raten kann, welches Buch wohl gemeint ist. Die Charaktere in dem Buch sind wirklich schön schräg und very british. Außerdem ist es eine Satire auf die Boulevard-Presse, die alles gierig aufnimmt, wenn es nur Schlagzeilen verspricht.

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Michael Innes wurde am 01. Januar 1906 in Großbritannien geboren.

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