Michael Innes Applebys Arche

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Inhaltsangabe zu „Applebys Arche“ von Michael Innes

"Michael Innes in gewohnter Perfektion: Inspektor Appleby strandet auf einer tropischen Robinson-Crusoe-Insel. Bei ihm ist eine eigenartige Mischung von Menschen: einige Männer, wenige Frauen, eine davon außergewöhnlich attraktiv. Das kann nicht gut gehen. Spätestens als eine Leiche angespült wird und die Bewohner der Insel den Aufstand üben, ist Applebys Einsatz gefordert. " (Quelle:'E-Buch Text/31.10.2012')

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    Applebys Arche

    juergenalbers

    11. July 2016 um 20:26

    Ich möchte vorausschicken, dass ich ein Fan von Michael Innes bin. Vor sehr vielen Jahren kaufte ich mir seinen Roman "Appleby und Honeybath" (1991) und war sehr angetan von dem ruhigen, leicht ironischen Schreibstil des Autors. Ich bevorzuge grundlegend Kriminalromane, welche die Spannung eher weniger "blutrünstig" aufbauen. Meines Erachtens nach braucht es keine bluttriefenden Leichen oder den beständigen Einsatz schwerer Waffen, um Spannung zu erzeugen. Aber zurück zu "Applebys Arche". Dieser Roman stammt aus den ersten Kriegsjahren, er wurde 1941 veröffentlicht, und steht natürlich unter dem Eindruck der Ereignisse. Wie bereits in dem vorangegangen Roman "Der geheime Vortrupp" hält Innes den Leser im Unklaren. Der "Feind" tritt in Erscheinung, wird aber nicht benannt. Angesichts der Heftigkeit der Auseinandersetzungen zwischen Großbritannien und dem Deutschen Reich erscheint es hoffnungslos romantisch, den Gegner nicht beim Namen zu nennen. Applebys Arche spielt nun in der Südsee, wobei man bis zum Schluss im Unklaren gehalten wird, wo genau sich die Handlung angesiedelt ist. Geografische Angaben sind eher ungenau. Nachdem der britische Kriminalbeamte John Appleby mit einer bunt zusammengewürfelten Gruppe auf einer, scheinbar, einsamen Insel gelandet ist, ereignet sich relativ schnell der erste Mord. "Relativ" deshalb, weil Innes dem Leser erst noch einmal eine Reihe von Kapiteln und Abschnitten aufbürdet, die wenig zur Sache beitragen und - leider muss ich das sagen - vor allem dazu dienen, die Gelehrsamkeit des Autoren (Innes war Hochschuldozent) und seine Wortgewandtheit darstellen sollten. Ich habe zahlreiche Seiten überschlagen ohne etwas zu verpassen. Dazu stellen sich relativ schnell einige logische Fehler ein. Dabei meine ich nicht Boote, die eben noch rot, im nächsten Abschnitt blau sind. Sondern einfach unlogische Handlungen, bei denen man sich auch nach Abschluss des Buches fragt, wofür diese Handlung des Protagonisten gut gewesen ist.  Ich werde hier nicht auf Einzelheiten eingehen, um das Buch nicht zu spoilern. Ärgerlicher aber ist die starke Vermischung der Genre. Nun sind die Überschneidungen zwischen den Genre weder selten noch grundsätzlich schlecht. Spionageromane können gut einen Schuss Romantik vertragen und auch allgemeine Kriminalität passt da gut hinein. Hier aber, in Appleys Arche, hat man bis ganz kurz vor Ende immer den Eindruck, der Autor kann sich nicht entscheiden. Kriminalroman? Romantische Liebesgeschichte in der Südsee? Spionage-/Kriegsroman? Es ist einfach too much, zuviel Verquickung. Zum Ende geraten wir noch fast in so etwas wie Science-Fiction. Ich will nicht zuviel verraten, aber die technischen Möglichkeiten werden extrem großzügig ausgelegt. Fazit: Ein interessanter Krimi aus der Kriegszeit mit einer Reihe von Schwächen. Für Fans von Michael Innes noch ok, aber ansonsten eher ein Nischenbuch.    

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