Michael J. Ward Destiny Quest - Die Legion der Schatten

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Inhaltsangabe zu „Destiny Quest - Die Legion der Schatten“ von Michael J. Ward

Willkommen in Valeron. Willkommen bei DestinyQuest.§§Ohne Erinerung an dein früheres Leben und mit kaum mehr als einem Schwert am Gürtel und einem Rucksack musst du dich, in einer dir unbekannten Welt voller Monster und Magie, deinem Schicksal stellen.§§Sei vorsichtig denn DU der Leser dieses epischen Abenteuers bist der Held in dieser Geschichte! DU entscheidest welchen Weg du wählst, DEINE Entscheidungen entscheiden darüber welchen Monstern du begegnest, welche Schätze du finden wirst und ob dein Abenteuer ein glückliches Ende nimmt!§§Sei Tapfer und Weise und beginne DEIN Abenteuer tritt ein in die Welt von Valeron und begegne der LEGION DER SCHATTEN!

Ein umfangreiches Spielbuch, das sich auch für Anfänger eignet - mir haben aber ein bisschen die fließenden Übergänge gefehlt

— annlu
annlu

Epischer Spaß für Jäger und Sammler. Abenteuer Spielbuch mit Langzeitfaktor!

— Radunator
Radunator

Ein Papergame in welches man hineinkippt und alles um einen vergessen lässt - Suchtfaktor hoch 10

— Ambermoon
Ambermoon

Abwechslungsreich, Fantasievoll und liebevoll ausgestaltet!

— Thaliomee
Thaliomee

Pflichtkauf und volle Punktzahl!

— winterdream
winterdream

Ein im wahrsten Sinne des Wortes fantastisches Spielbuch, das sowohl für Neulinge als auch erfahrene Rollenspieler zu empfehlen ist.

— BookHook
BookHook

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  • Spielbuch, auch für Anfänger

    Destiny Quest - Die Legion der Schatten
    annlu

    annlu

    20. July 2016 um 10:35

    Es sind unsere Entscheidungen, die die Samen des Schicksals säen. Spielbuch zu Destiny Quest Du bist der Held dieses Buches. Nach einem Angriff kannst du dich nicht mehr an deine Vergangenheit erinnern. Doch ein neuer Weg tut sich für dich auf: Mit dem Empfehlungsschreiben eines anderen machst du dich auf den Weg nach Zehntburg, um dich dort einigen Abenteuern zu stellen. Aufbau: Zu Beginn des Buches stehen drei Karten, die den drei Akten der Geschichte gewidmet sind. Auf ihnen sind Ortschaften und Quests – mit unterschiedlichem Schwierigkeitgrad – mit der jeweiligen Abschnittsnummer im Buch verzeichnet. Danach folgen mehrere Heldenbögen, auf denen der Spielverlauf notiert werden kann. Dann beginnt eine Einleitung mit den Regeln und den Erklärungen zum Spielablauf. Erst danach – und nachdem man sich mit Bleistift und Würfel ausgestattet hat – startet die Geschichte. Am Ende des Buches steht ein Glossar mit der Beschreibung zu den vielen möglichen Spezialfähigkeiten. Meine Meinung: Das Regelwerk bietet sich auch für Spielbuchanfänger an. Die Einführung gibt einen Einblick zum Prinzip der Spielbücher und die Regeln sind sehr einfach und verständlich – aber auch ausführlich – erklärt. Die Entscheidungen werden ganz oft mit Hilfe der Karte getroffen, sodass man sich seinen Weg dort aussuchen muss. Das fand ich einerseits interessant, da ich dieses Prinzip bei einem Spielbuch noch nie gesehen habe. Andererseits fehlten mir dadurch die Übergänge in der Geschichte und noch mehr alternative Wege. Die Übergänge fand ich auch insofern nicht ganz flüssig, dass man immer wieder zu Abschnitten zurückkehrt, die man eigentlich bereits gelesen hat um an ihrem Ende wieder vor den gleichen Entscheidungen zu stehen. Das hat den Spaßfaktor bei mir sehr zurückgesetzt. Positiv fand ich allerdings, dass der Leser sich seinen Charakter selbst aussuchen kann, sich für unterschiedliche Pfade und damit verbunden unterschiedliche Berufe entscheiden kann. So muss man, je nachdem, ob man sich für einen Krieger, einen Magier oder einen Schurken entschieden hat, versuchen, die dazu passenden Artefakte und Spezialfähigkeiten zu finden. Die Kämpfe waren für mich leicht zu verstehen. Bei der Regel, dass nach jedem Kampf die Leben wieder aufgefrischt werden, war ich hin- und hergerissen. Einerseits wurden meine Chancen dadurch erhöht – andererseits ging damit etwas die Spannung zurück, ob man den weiteren Weg schaffen kann. Fazit: Die Legion der Schatten ist ein sehr umfangreiches Spielbuch, das ich jedem Spielbuchanfänger empfehlen kann und das mich streckenweise an ein Computerspiel erinnert hat. Mir haben aber ein bisschen die fließenden Übergänge und der rote Faden in der Geschichte gefehlt.

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Tolles Spielbuch

    Destiny Quest - Die Legion der Schatten
    Wuerfelheld

    Wuerfelheld

    01. July 2016 um 11:37

    Der Mantikore-Verlag, welcher durch seine vielen Spielbuch-Veröffentlichungen bereits einen Namen hat, nimmt sich nun der im englischen Original 2012 erschienen Destiny Quest Reihe an. Das Spielbuch hat schon mal ordentlich was an Gewicht mit sich gebracht. Klappentext: Ohne Erinnerung an dein früheres Leben und mit kaum mehr als einem Schwert am Gürtel und einem Rucksack musst du dich, in einer dir unbekannten Welt voller Monster und Magie, deinem Schicksal stellen. Sei vorsichtig – denn DU der Leser dieses epischen Abenteuers – bist der Held in dieser Geschichte! DU entscheidest welchen Weg du wählst, DEINE Entscheidungen bestimmen darüber welchen Monstern du begegnest, welche Schätze du finden wirst und ob dein Abenteuer ein glückliches Ende nimmt! Sei tapfer und weise und beginne DEIN Abenteuer – tritt ein in die Welt von Valeron und begegne der LEGION DER SCHATTEN! Inhalt: „Die Legion der Schatten“ erstreckt sich über mehr als 900 Einzelabschnitte die sich in drei großen Kapiteln wiederfinden. Am Anfang findet der Leser eine Einzelübersichtskarte, welche ihm freistellen in welcher Reihenfolge er „Destiny Quest“ angehen möchte, den dieses Spielbuch besteht aus drei Einzelakten. Die Karte umfasst eine sehr detailliert Übersicht, welche dem Leser schon so das ein oder andere vorab verrät. Im Folgenden möchte ich auf die einzelnen Akte kurz eingehen und beschreibe diese daher in der vorhandenen Reihenfolge. Man übernimmt im ersten Akt die Rollen eines Charakters, welcher nach einem Raubüberfall, mit Gedächtnisverlust aufwacht und sich erst einmal orientieren muss. Bei dieser Zurechtfindung stößt der Held auf einem im Sterben liegenden Knappen, welcher ein Empfehlungsschreiben bei sich trägt, das ihn dazu berechtigt, eine Ausbildung zum Ritter bei Meister Avlan Dal zu absolvieren. Die Ausbildungsstätte befindet sich in einer ehr ländlichen Gegend, wo aus dem Helden wohl kein großer Ritter wird, schließlich gibt es hier bis auf Magie- und Aberglaubefürchtige Bauern und Dörflern so rein gar nichts. Allerdings, als dann ein Dürre zuschlägt, befindet man sich schneller in der „wirklichen“ Geschichte, als einem lieb ist, wobei man dann feststellt, dass man wohl als Brandmahlwirt diente und somit der Legion der Schatten zur Wiederauferstehung geholfen hat. Damit ist man dann auch schon im 2.Akt, welcher sich hauptsächlich mit der Suche nach einer gewissen Person beschäftigt, da diese Hinweise besitzen soll, die bei der Bekämpfung der Legion der Schatten helfen können. Bei dieser Suche gilt es die eine oder andere Herausforderung zu bestreiten und hoffentlich zu bestehen. Im 3.Akt ist der finale Konflikt mit der Legion der Schatten unausweichlich. Allerdings tritt der Held hier nicht alleine an, hat er doch durch seine vorherigen Quests den ein oder anderen Mitstreiter gefunden, welche sich der nahenden Gefahren bewusst sind und sich dieser stellen wollen. Das Schicksal des Helden dient bei diesem Spielbuch als Cliffhanger und weist den Weg zum zweiten Band der Reihe. Meine Meinung: „Destiny Quest – Die Legion der Schatten“ ist wieder einmal ein echter Spielbuchbrocken aus dem Mantikore-Verlag welcher es echt faustdick, zwischen den Buchdeckeln hat. So findet man hier eine tolle Geschichte, welche sehr lebendig aber auch teilweise etwas zu Klischeehaft wirkt. Die an den Held gestellten Quests schwanken von ihren Schwierigkeitsgraden her doch sehr. Teilweise hat der Held nur die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten, welche beide auf fast demselben Konflikt hinauslaufen, allerdings gelingt es Ward dies meist mit der Storyentwicklung zu entschulden. Wobei man sich da doch den einen oder anderen Gedanken mehr gewünscht hätte, anstatt mehr oder minder viele Einzelakte lang durchs Land zu reisen. Die Story, die sich hinter diesem Spielbuch versteckt, nimmt toll an Fahrt auf und schafft es dann auch das man nach einigen Seiten dem Held unbedingt weiter folgen möchte. Leider wird das Kopfkino nicht wirklich mit vielen Kulissen bedient, sprich die gebotene Hintergrundwelt ist nicht wirklich einzigartig bzw. es fehlen mir dort doch einige Beschreibungen. Nichtsdestotrotz bietet dieses Spielbuch tolle Unterhaltung und ist ein guter Auftakt zu den noch ausstehenden Teilen aus dieser Serie, welche ich mir unbedingt reinziehen werde. Der Mantikore-Verlag hat mit „Destiny Quest“ erneut sein Händchen für Spielbücher bewiesen. Meine Wertung: 4 von 5 Würfel

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  • Perfekte Balance zwischen Rollenspielbuch und Computergame

    Destiny Quest - Die Legion der Schatten
    Radunator

    Radunator

    08. May 2016 um 11:25

    „World Of Warcraft, nur halt als Rollenspielbuch.“ So hat man mir auf der Spielemesse einmal jemand das Buch beschrieben und mich neugierig gemacht. Kann man so stehen lassen, aber das Buch kann noch sehr viel mehr als das. Nachdem der Mantikore Verlag sich durch die Wiederveröffentlichungen der Abenteuer Spielbücher von Steve Jackson („Sorcery!“) und Joe Dever („Einsamer Wolf“) einen festen Platz in meinem Buchregal gesichert hat, geht es nun auf zu neuen Gefilden und die nächste Generation der Abenteuer Spielbücher. Die Geschichte bietet bereits ein sehr großes Potential: Ohne Erinnerung an dein früheres Leben und mit kaum mehr als einem Schwert und einem Rucksack musst du dich einer dir unbekannten Welt voller Monster und Magie deinem Schicksal stellen. Jedes weitere Wort wäre bereits gespoilert, denn die Hauptgeschichte ist unterteilt in mehrere Kapitel. Kommen wir also zu dem Spielprinzip: grundsätzlich folgt es dem klassischen Rollenspielbuchabenteuer, das bedeutet, dass die Abschnitte in der Reihenfolge der Entscheidungen gelesen werden. Ansonsten ist hier ganz klar der Rollenspielfaktor vorhanden, der bereits in Computerspielen zelebriert wird. Das beginnt mit der Aufrüstung der Waffen, geht über den Heldenbogen (unterteilt in Hände, Brust, Kopf, Füße usw.) bis hin zu der Reihenfolge, in der man die Geschichte verfolgt (Haupt- und Nebenquest). Man hat hier auch das Kunststück geschafft, klassische Spielbuchveteranen und Computerspieler gleichermaßen zu beglücken, denn für die einen ist es eine Erweiterung zu bereits bekannten Gefilden, während die anderen eine gelungene Überführung in Buchform abfeiern. Man sucht sich die Reihenfolge der Quests aus, wobei natürlich gilt: je mehr, desto weitere Details werden offenbart. Am Ende jedes Kapitels erwartet den Spieler ein Bossgegner, den es zu bezwingen gilt. Ist man erfolgreich, darf man das neue Kapitel beginnen. Stirbt man, ist jedoch nicht gleich das komplette Abenteuer vorbei. Ein Novum für viele Rollenspielbücher Veteranen, das aus der Computerspielszene adaptiert wurde, nach dessen Bildschirmtod der Held respawnt und an der Stelle seines Todes weitermacht. Ist anfangs gewöhnungsbedürftig, macht aber aufgrund des riesigen Abenteuerumfangs durchaus Sinn. A propos Umfang: neben dem physischen Totschläger von über 650 Seiten, decken auch die Geschichten eine riesige Bandbreite ab: Intrigen, klassische Hexenjagd oder ein Besuch bei Vampiren? Alles mit an Bord, inklusive epischen Schlachtelementen. An einigen Stellen wird man von epischen Schlachtelementen zwar überrollt, aber das kann man locker mit der einen oder anderen Nebenquest wieder kompensieren, bei der etwas von der Geschwindigkeit runter gefahren wird. Das Prinzip ist besonders für Jäger und Sammler von Waffen und Gegenständen ein wahres Fest geworden, denn es macht einfach derbe Spaß, die Details zu vergleichen und seinem Charakter entsprechend auszustatten. In Kombination mit der Geschichte, die sich mit jeder Quest ein wenig mehr offenbart, macht es einiges her und steht den klassischen Rollenspielbüchern in nichts nach. Fazit: Pflichtkauf für alle Fantasy Freunde! Egal, ob klassisches Rollenspielbuch oder Gamer, denen Titel wie „World of Warcraft“, „Dark Souls“, „Witcher“ oder „Gothic“ etwas sagen. Antanzen, lesen, Spaß haben, so einfach kann es manchmal sein, mit dem richtigen Buch mehrere Tage (!) am Stück Spaß zu haben. Hammer!

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  • Leserunde zu "Destiny Quest, Die Legion der Schatten" von Michael J. Ward

    Destiny Quest - Die Legion der Schatten
    Mario_Steinmetz

    Mario_Steinmetz

    Verehrte Leserinnen, Verehrte Leser, Der Mantikore Verlag möchte in dieser Leserunde zehn Exemplare von Michael J. Ward's Spielbuch "Destiny Quest - Die Legion der Schatten" zur Rezension verlosen. Mit einem Umfang von 662 Seiten und 939 Sprungpunkten ist dieses Spielbuch ein echter Hammer, aber es lohnt sich wirklich, in die Welt des interaktiven Romans einzutauchen! Bewerbungen, mit einigen Worten zu euch selbst und wo eure Rezensionen erscheinen, bitte hier in dieser Leserunde posten und als Kopie per Email an steinmetz.speyer@gmail.com Da es dieses Spielbuch nur als Printversion gibt, vergesst bitte eure Anschrift nicht, damit wir es euch im Falle des Gewinns auch zusenden können! Stichtag ist der 12. Oktober 2015 !! Der Mantikore Verlag freut sich auf die Leserunde und einen regen konstruktiven Austausch mit Euch. Hinweis: Wie benötigen die Anschrift oder Email deswegen, um die verlosten Bücher oder EBooks zustellen zu können. Nach der Leserunde werden die persönlichen Daten natürlich wieder gelöscht. Persönliche Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Viel Erfolg! Mario Steinmetz

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    • 121
  • Word of Warcraft-Feeling in Buchform

    Destiny Quest - Die Legion der Schatten
    Ambermoon

    Ambermoon

    27. April 2016 um 13:05

    Willkommen bei DestinyQuest. Ohne Erinnerung an dein früheres Leben und mit kaum mehr als einem Schwert am Gürtel und einem Rucksack musst du dich, in einer dir unbekannten Welt voller Monster und Magie, deinem Schicksal stellen. Sei vorsichtig – denn DU der Leser dieses epischen Abenteuers – bist der Held in dieser Geschichte! DU entscheidest welchen Weg du wählst, DEINE Entscheidungen bestimmen darüber welchen Monstern du begegnest, welche Schätze du finden wirst und ob dein Abenteuer ein glückliches Ende nimmt! Sei tapfer und weise und beginne DEIN Abenteuer – tritt ein in die Welt von Valeron und begegne der LEGION DER SCHATTEN!.....(Klappentext) ----------------------------------------------------- Auf 645 Seiten eröffnet sich einem ein vielschichtiges, mit vielen verschiedenen Möglichkeiten bespicktes Papergame, welches auch noch mit einer spannenden Story aufwarten kann. Wie in den meisten Spielbüchern beginnt man als Held ohne Gedächnis, Fähigkeiten und Equip und entwickelt sich mit fortschreitender Story weiter. Soweit nichts Neues, jedoch punktet dieses mit absolut neuen Möglichkeiten, welche man sonst nur in Online-Games findet (als WoW-Gamerin spreche ich hier aus Erfahrung *g*). Man hat die Möglichkeit zwischen 3 Klassen zu wählen - Krieger, Schurke und Magier (ich entschied mich natürlich für den Schurken *g*). Dementsprechend muss man auch das Equip, welches mit unterschiedlichen Attributen ausgestattet ist, anpassen bzw. weise wählen. Dabei kann man auch im Laufe des Spiels Equip-Sets für jede spezielle Klasse finden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit Berufe zu erlernen, die einem das Leben/Gaming erleichtern. Das Spiel ist in Quests aufgeteilt, wobei man frei entscheiden kann welche man zuerst spielt. Auch an Elite-Gegnern fehlt es nicht, welche besseres Equip "fallen lassen". Die Spezialfähigkeiten, die man durch Gegenstände und Equip erhält sind so umfangreich. sodass ein Kampf nicht nur einem dumpfen Würfelspiel gleicht, sondern sich als spannend erweist und den Taktiker in einem herauskitzelt. Ohne Taktik und Köpfchen läuft hier also gar nix. Des Weiteren kann man Dörfer besuchen, um sich auszustatten und seine Tränke aufzufüllen und auch andere Spieler herausfordern und gegen diese antreten. Die spannende Story, die gut gezeichneten Charaktere und das atmosphärisch beschriebene Setting, welches den Leser/Spieler in eine fantastische Welt entführt, machen dieses Spielbuch komplett und zu einem tollen Erlebnis. Aufgrund des leicht verständlichen Regelwerkes ist dieses Papergame auch für absolute Neulinge auf diesem Gebiet sehr gut geeignet. Einziges Manko sind die ständig auftretenden Grammatik- und Rechtschreibschnitzer, wo ich mich nicht nur einmal gefragt habe, ob da ein Lektorat überhaupt mal darübergelesen hat. Da bin ich vom Mantikore-Verlag Besseres gewohnt. Fazit: Ein absolut gelungenes Papergame mit hohen Wiederspielwert, welches durch seine unglaublich vielen Möglichkeiten und eine spannende Story punktet und alles um einen vergessen lässt. Von mir gibt es daher eine absolute Spiel-/Lese-Empfehlung. Wieder einmal hat der Mantikore-Verlag eines der besten Spielbücher herausgebracht.

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  • Destiny Quest, Die Legion der Schatten

    Destiny Quest - Die Legion der Schatten
    Blaustern

    Blaustern

    01. February 2016 um 16:15

    „Destiny Quest – Die Legion der Schatten“ ist ein Spielbuch auf Phantasie-Basis. Hier erwacht der Spieler aus der Ohnmacht ohne eine Erinnerung an sein früheres Leben zu haben. Und er ist gezeichnet. Von einer Schlacht und mit einem Mal an seinem Arm, welches er nicht zuordnen kann. Er sieht nur einen Menschen, der im Sterben liegt, der ihm nur noch wenige Infos geben kann. Ein Zeugnis in der Hand, welches dem Sterbenden gehört, soll er nun die Chance nutzen, in dessen Leben einzutreten. Wir haben nur ihn als Charakter, und er bewegt sich los, um immer mehr über sich herauszufinden. Dazu muss er sich jeder findenden Information bedienen, treffende Leute befragen, wichtige brauchbare Sachen einsammeln und kämpfen. Dabei ist auch unklar, welches Ziel er hat, welchen Beruf er hat, aber mit jedem Fortschritt den er macht, wird er stärker und ist seinen Gegnern besser gewachsen. Nach einem Kampf, der sich durch würfeln entscheidet, ist er dabei aber nicht tot, er erhält sein komplettes Leben wieder, geht dann einen anderen Weg oder zurück auf die Quest-Karte. Das Spiel ist in 3 Akte und unterschiedliche Quests eingeteilt, die je nach Schwierigkeitsgraden ausgewählt werden können, wobei man natürlich mit den einfachsten anfangen sollte. Gerade wenn man noch absoluter Neuling auf dem Gebiet ist, so wie ich. Die Regeln musste ich erst einmal verinnerlichen, besonders die der Kämpfe, und dann funktionierte es auch. Das Buch ist übersichtlich angelegt, und trotz des Spiels wird die Story mitreißend beschrieben. Auch die Umgegend kann man sich gut bildlich vorstellen, und man folgt gern unserem Spieler.

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  • Eine Empfehlung für jeden Rollenspieler

    Destiny Quest - Die Legion der Schatten
    Thaliomee

    Thaliomee

    22. January 2016 um 23:25

    Spielbücher sind immer etwas ganz anderes, sie erzählen eine Geschichte, nur eben nicht jedem Leser die gleiche. Destiny Quest ist im Stil der „Klassiker“ wie D&D oder DSA gehalten, man spielt einen Held, der verschiedene kleine Abenteuer in einer mittelalterlichen Fantasiewelt erlebt. Vor dem Lesen steht allerdings die Erstellung des Charakters. Dies geht sehr schnell und recht einfach, man kann quasi sofort losspielen. Wie so oft, weiß der Held nichts über seine Vergangenheit, im Laufe der Geschichte klärt sich dann einiges. Man kann 3 Akte durchlaufen, die optisch durch Karten dargestellt sind, was eine gute Übersicht bietet. Auch die Schwierigkeitsgrade der Quests sind angegeben und man kann sich zunächst an einfachen Aufträgen probieren. Die kleinen Abenteuer, die natürlich oft mit Kämpfen enden, sind alle sehr unterschiedlich und durchweg phantasievoll und gut geschildert. Dadurch ist das Buch sehr abwechslungsreich und der rote Faden entsteht allein durch den Charakter. Ich weiß nicht genau, wie lange ich an dem Buch gelesen bzw. gespielt habe, aber ich konnte es kaum aus der Hand legen. Es macht Spaß zu sehen, wie sich der Charakter entwickelt, immer neue Gegenstände aufsammelt und immer stärkere Gegner besiegt. Die Regeln sind relativ simpel, das Kampfsystem ist schnell erklärt. Auch die Erstellung des Charakters bietet nicht viele Möglichkeiten, die Steigerung geschieht erst im Laufe des Buches. Alles in allem ein sehr gutes Buch auch (oder gerade) für Einsteiger. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass der Held nicht sterben kann (und dabei alles verliert), sondern ein verlorener Kampf einfach wiederholt werden kann. Das mag unrealistisch sein, erspart aber viel Blätterei! Eine schöne Idee finde ich, die Spielwelt offen zu gestalten, d.h. ich kann alle Quests und sogar die Endgegner in beliebiger Reihenfolge absolvieren. Man kann das Buch getrost zur Seite legen und später weitermachen ohne sich viel ins Gedächtnis rufen zu müssen. Andererseits kann man die Quests mehrfach spielen, wenn sie gut gefallen haben, um andere Wege auszuprobieren ohne, dass man durcheinander gerät. Überhaupt fand ich das Buch sehr gut strukturiert. Obwohl es darüber sicher geteilte Meinungen gibt, habe ich mich gefreut, einen echten Würfel benutzten zu müssen. Das war etwas umständlicher, macht für mich aber das Rollenspiel (auch als Einzelspieler) aus. Ein ganz tolles Spielbuch, dass ich jedem Rollenspieler ans Herz legen möchte!

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  • DESTINY QUEST- Die Legion der Schatten.

    Destiny Quest - Die Legion der Schatten
    winterdream

    winterdream

    02. January 2016 um 12:31

    DESTINY QUEST- Die Legion der Schatten. Der Mantikore Verlag hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Abenteuer Spielbücher aus den 80er Jahren neu aufzulegen und deren Erbe weiterzuführen. Destiny Quest ist dabei ein sehr schönes Beispiel, wie man Rollenspielbücher anno 2015 optimal umsetzt: Du wachst ohne Erinnerung an dein früheres Leben auf einem Schlachtfeld auf. Auf deinem Arm trägst du ein geheimnisvolles Mal, das du nicht verstehst. Du ziehst los, um deine Herkunft zu erkunden und das Schicksal der Welt zu verändern, denn du bist bedeutender, als du in diesem Moment ahnst... Die Geschichte bietet eine optimale Startposition, die es auch hemmungslos ausnutzt. Die Spielvariante ist dabei stark an Computerspiele angelehnt; nach jedem Kampf wird die Lebensenergie wieder komplett aufgefrischt, Aufleveln ist in erster Linie nur durch Gegenstände und im Gegensatz zu den alten Klassikern, ist sterben ausschließlich im Kampf (und nicht durch falsche Entscheidungen) möglich. Aufgeteilt in drei Akte, die nur so vor Nebenquests unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen wimmeln, verliert man sich schnell in der Welt von Destiny Quest und bekommt sowohl eine gute Hauptgeschichte, als auch packende Mini Geschichten serviert. Eine Neuinterpretation von Rotkäppchen oder eine mysteriöse Einladung auf einem Vampirschloss? Alles möglich und packend erzählt. Auch der Humor kommt hier nicht zu kurz, spricht der Autor an einigen Szenen genau das aus, was der Rollenspieler teilweise insgeheim denkt und nimmt sich selbst nicht immer all zu ernst. In den entscheidenden Momenten fesselt das Buch jedoch derart, dass man es nicht mehr weglegen will und auch hier kommen Computerspielnuancen zum Tragen: nur noch mal eben eine Nebenquest erledigen oder einen Bossgegner meucheln, um eine weitere Wunderwaffe aus den Leichen aus zu buddeln. Sowohl Geschichtsfetischisten, als auch Jäger und Sammler kommen hier voll auf ihre Kosten. Die Kämpfe werden wie gewohnt mit Würfeln ausgetragen und sorgen dank abwechslungsreicher Spezialfähigkeiten für Spannung. Kaum ein Kampf gleicht dem anderen und während der Geschichte ist man mehr als einmal versucht seine Tagesplanung über den Haufen zu werfen, und einfach nur weiter zu lesen und spielen. Egal, ob „nur mal eben“ 10 Minuten eine coole Geschichte, oder das epische Breitbandabenteuer, hier wird das volle Programm abgeliefert und Fantasy Freunde komplett bedient. Fazit: Pflichtkauf und volle Punktzahl!

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  • Ein sehr abwechslungsreiches, spannendes und sehr gut aufgebautes Spielbuch

    Destiny Quest - Die Legion der Schatten
    BookHook

    BookHook

    11. December 2015 um 14:56

    Allgemeines zum Thema Spielbücher: Spielbücher haben ihre Wurzeln in den 1970´er Jahren, also weit vor der Digitalisierung der Welt im Allgemeinen und der Unterhaltungsmedien im Speziellen. Ähnlich wie die artverwandten Pen-&-Paper-Rollenspiele á la „D&D – Dungeons & Dragons“ oder auch „DSA – Das schwarze Auge“ liegt der Fokus bei Spielbüchern darauf, den Fortgang der Geschichte durch eigene Entscheidungen aktiv zu beeinflussen („willst Du links herum gehen, lies weiter bei 306, gehst Du rechts herum lies 357“). Hieraus ergibt sich eine Vielzahl von möglichen Verläufen der Geschichten, so dass man ein Spielbuch durchaus mehrmals lesen kann, ohne dass es langweilig wird. Zum Inhalt: Die 660 Seiten starke Geschichte, aufgeteilt in drei Akte mit insgesamt 939 Sprungpunkten, beginnt mit einem unter ausgeprägter Amnesie leidenden und ziemlich „blanken“ Helden. Dies hat sich schon oft als sehr gutes Konzept für Adventures, Rollenspiele und eben Spielbücher erwiesen. „Wir“ wissen nicht, wer wir sind, woher wir kommen und was das Ziel unserer Reise ist (wenn es denn eine war). Schnell ist also klar, dass wir im Verlauf der Geschichte auf jede noch so kleine Information angewiesen sein werden und dass wir alle Charaktere, denen wir begegnen, so ausführlich wie möglich mit unseren Fragen löchern müssen. Die Geschichte, die sich aus dieser Ausgangsposition entspinnt (und zu der ich nicht viel mehr verraten kann ohne zu spoilern), hat mir wirklich sehr gut gefallen, entspricht einer klassischen High Fantasy Story und wird von Michael J. Ward auch zu einem überzeugenden Ende gebracht. Zum Regelwerk: Das Regelwerk zu Lesen geht recht schnell und ist vergleichsweise unkompliziert. Auch die Regeln für den Kampf, für mich eines der zentralen Elemente eines Spielbuches, sind sehr überschaubar und leicht verständlich. Vor diesem Hintergrund sollte „Destiny Quest“ auch Spielbuch-Neulinge nicht überfordern. Anders als bei manchen anderen Spielbüchern und klassischen Rollenspielen gibt es bei „Destiny Quest“ keine wirkliche Charaktererschaffung. Unser Held beginnt nicht nur vom Wissen, sondern auch von seinen Eigenschaften bei Null, d.h. es gibt keinen individuellen Startwert für "Kraft & Co.", der z.B. zu Beginn erwürfelt wird. Auch muss ich mich zu Beginn *nicht* festlegen, ob ich z.B. einen Krieger, einen Magier oder einen Schurken spielen will. Erstmals am Ende des ersten von drei Akten wird man gefragt, welchen Weg man diesbezüglich einschlagen will. Entsprechend bekommt der Held dann zusätzliche Lebenspunkte. Auch die Wahl des Berufes (z.B. Alchimist) erfolgt erst im Verlauf der Geschichte (die Berufe können später aber auch gewechselt werden). Abgesehen von den Lebenspunkten des Charakters, die sich sukzessive steigern, bestimmen die vier Werte für Flinkheit, Kraft, Magie und Rüstung den Erfolg des Helden. Alle diese Werte werden im Verlauf des Abenteuers über die gefundenen Ausrüstungsgegenstände verbessert (z.B. „Schwert mit Flinkheit +2 und Kraft +3“), d.h. die Ausrüstung bestimmt, wie stark der Held ist. Meine Meinung: Die Geschichte selbst hat mir sehr gut gefallen, ebenso wie auch der Schreibstil. Die Sprache ist Fantasy-tauglich und der Autor schafft es stets, seine Schauplätze sehr schön bildlich zu beschreiben, was für die passende Atmosphäre sorgt. Lediglich die vielen (Quest-)Nebencharaktere sind (mit Ausnahmen) zumeist sehr blass geblieben. Gut, es waren halt auch nur Nebencharaktere und das Buch ist auch so schon sehr lang geworden (und das bei kleiner Schriftgröße!). Kommen wir nun zur – für mich – größten „Innovation“ dieses Buches in der Spielbuchwelt: Das Konzept der „offenen Welt“! Durch die Aufteilung in drei Akte kann sich der Leser innerhalb dieser drei Akte anhand einer Karte sehr frei bewegen und die Quests in unterschiedlicher Reihenfolge durchspielen. Selbstredend sollte man nicht gleich mit dem schwersten Quest beginnen… Die verschiedenen „Anlaufpunkte“ gliedern sich in die folgenden Segmente: 1. Ortschaften (dienen eher der Beschaffung von Informationen und Ausrüstung) 2. Speer-Quests (Schwierigkeitsstufe 1) 3. Axt-Quests (Schwierigkeitsstufe 2) 4. Morgenstern-Quests (Schwierigkeitsstufe 3) 5. Schwert-Quests (Schwierigkeitsstufe 4) 6. Legendäre Monster (die kurzen „Intermezzi“ für zwischendurch!) 7. Der Endgegner (schwer, dient zum Übergang in den nächsten Akt) 8. (Bonus-Quest!) Mir gefällt das Konzept der offenen Welt, das ich so zum ersten Mal in einem Spielbuch erlebt habe, sehr gut. Hierdurch kann man problemlos zwischendurch zu bestimmten Orten zurückkehren, um sich beispielsweise auf dem Markt im Dorf mit neuen Heiltränken auszustatten. Selbstverständlich hat dieses Konzept im Buch auch kleinere Nachteile, wie z.B. dass man halt manchmal wieder das Gleiche liest, wenn man an einen Ort zurückkehrt und dieser sich im Lauf des Spiels nicht zwingend „weiterentwickelt“. Dies ist aber dem Medium Buch geschuldet und für mich durchaus verschmerzbar. Das Kampfsystem ist schnell erlernt und praktikabel. Einen Würfel sollte man aber stets zur Hand haben. Lediglich die Zusatzeigenschaften fand ich etwas kompliziert. Das Konzept ist etwas gewöhnungsbedürftig aber durchaus interessant. Zunächst kann man die anstehenden Kämpfe problemlos ohne den Einsatz der vielfältigen Zusatzeigenschaften (eine Liste aller 150 (!) Eigenschaften findet sich am Ende des Buches!) bestehen. Diese sind i.d.R. an die genutzten Ausrüstungsgegenstände und Waffen gebunden und haben die unterschiedlichsten Wirkungen, wie z.B. einen zusätzlichen Trefferschaden oder auch automatische Lebensregeneration während des Kampfes. Wenn man im weiteren Verlauf der Geschichte auf zunehmend stärkere Gegner trifft, wird man viele Kämpfe allerdings nur noch durch das geschickte Einsetzen dieser Zusatzeigenschaften für sich entscheiden können. So sollte man stets weise wählen, welche Zusatzeigenschaften man über die Ausrüstungsgegenstände behält und sie im Kampf geschickt einsetzen. Apropos „Kämpfe“: Eine absolute Neuheit war für mich, dass unser Held tatsächlich nicht sterben kann! Wenn ein Kampf verloren wird, geht die Geschichte entweder mit einem separaten Handlungsstrang weiter oder man „rettet“ sich zurück auf die aktuelle Quest-Karte. Entsprechend besagt das Regelwerk auch, dass sich der Held nach durchstandenem Kampf i.d.R. sofort wieder zu 100% regeneriert. Auch das ist gewöhnungsbedürftig, allerdings liefert der Autor in seiner Story an späterer Stelle tatsächlich auch eine schlüssige Erklärung hierfür! Das hat mich wieder versöhnt! Zentraler Erfolgsfaktor ist in diesem Spielbuch die Ausrüstung des Helden, da (fast) jeder Ausrüstungsgegenstand die Charaktereigenschaften erhöht und oftmals auch eine Spezialfertigkeit mit sich bringt. Insgesamt 11 „Slots“ (Körperteile) können mit Gegenständen versehen werden. Der Rucksack bietet Platz für 5 Ausrüstungsgegenstände (egal welcher Größe, hier hätte ich mir Extraslots für z.B. Tränke gewünscht). Entsprechend habe ich noch kein Spielbuch gespielt, in dem ich derart oft auf meinem Heldenbogen herumradieren musste wie hier. Das ist für Rollenspielfans nicht schlimm, aber man muss es halt mögen und seinen Bogen immer akribisch führen, um nicht den Überblick zu verlieren. Ich empfehle dringend, den Heldenbogen zuvor ein paar Mal zu kopieren oder von der Verlagsseite herunterzuladen! Das Sahnehäubchen auf diesem wirklich ausgeklügelten und sehr gelungenen Gesamtpaket sind die eingebauten Rätsel, auf die man im Spielverlauf von Zeit zu Zeit stößt, und die durchaus knifflig sind. Bei einigen Rätseln entspricht die Lösung dem nächsten Sprungpunkt, so dass Schummeln kaum möglich ist. Sehr geschickt gemacht! FAZIT: Ein im wahrsten Sinne des Wortes fantastisches Spielbuch, das sowohl für Neulinge als auch erfahrene Rollenspieler zu empfehlen ist. Das einfache Regelwerk, die gelungene Hauptstory, der atmosphärische Schreibstil, die stark ausgeprägte Abwechslung der Quests und last but not least das überzeugende Konzept der offenen Welt macht dieses Spielbuch zu einem ganz besonderen Lesevergnügen, dass viele Stunden Abenteuerspaß verspricht!

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  • Rezension zu "Destiny Quest - Die Legion der Schatten"

    Destiny Quest - Die Legion der Schatten
    Zsadista

    Zsadista

    23. November 2015 um 11:39

    Und wieder schlage ich mich in Schlachten, Quests und unmöglichen Entscheidungen. Wunderbar, ich liebe das! Bei „Destiny Quest“ ist es sogar ein ganz neues Spielvergnügen. Das Buch ist diesmal nicht am Stück zu spielen. Am Anfang gibt es eine Karte, wo man sich die Quests aussuchen kann. So ist es möglich, auch ein kurzes Stück zu spielen, ohne mittendrin aufhören zu müssen. Die einzelnen Missionen sind auch in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade unterteilt. So kann man sich gleich dafür entscheiden, ob man heute lieber eine „Speer-Quest ( leicht )“ spielt oder bereit für eine „Schwert-Quest ( sehr schwer ) ist. Natürlich gibt es im Buch eine Karte, die Helden Bögen ( besser aus dem Internet herunter laden, als das Buch verschmieren … ), Erklärungen zum Spiel, sowie ein Glossar. Also alles was der gierige Spieler braucht, ist vorhanden. Man braucht also nur noch einen Stift und man kann sich ins Abenteuer stürzen, dass man hoffentlich auch überlebt. Gut, ansonsten kann man das Blatt verstecken und die Quest neu spielen und so auf jeden Fall zum Helden mutieren. Was soll ich groß sagen, das Buch ist klasse und ich werde es bestimmt noch öfters spielen. Schließlich würde ich ja gerne auch wisse, was ich in der anderen Richtung gefunden hätte. 

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  • Leserunde zu "Destiny Quest, Die Legion der Schatten" von Michael J. Ward

    Destiny Quest - Die Legion der Schatten
    FelixM

    FelixM

    Nach Rücksprache mit meinem Verlag freue ich mich, euch pünktliche zum Erscheinen von „Destiny Quest – die Legion der Schatten“ zu einer Leserunde einladen zu können. Es handelt sich um ein Spielbuch des Mantikore-Verlag, für dessen Übersetzung ich maßgeblich verantwortlich war. Aus diesem Grund werde ich die Leserunde auch begleiten. Was erwartet euch? Willkommen in Valeron. Willkommen bei DestinyQuest. Ohne Erinnerung an dein früheres Leben und mit kaum mehr als einem Schwert am Gürtel und einem Rucksack musst du dich, in einer dir unbekannten Welt voller Monster und Magie, deinem Schicksal stellen. Sei vorsichtig denn DU der Leser dieses epischen Abenteuers bist der Held in dieser Geschichte! DU entscheidest welchen Weg du wählst, DEINE Entscheidungen entscheiden darüber welchen Monstern du begegnest, welche Schätze du finden wirst und ob dein Abenteuer ein glückliches Ende nimmt! Sei Tapfer und Weise und beginne DEIN Abenteuer tritt ein in die Welt von Valeron und begegne der LEGION DER SCHATTEN! Was erwarte ich von euch? Nachdem es bei den letzten Leserunden manchmal etwas problematisch war, komme ich leider nicht drumherum, hier ein paar grundlegende Regeln festzuhalten. 1. Mit der Teilnahme an der Leserunde verpflichtet ihr euch auf das zeitnahe lesen und anfertigen einer Rezi. Diese soll nach Möglichkeit auf mehrere Kanälen (LB, Blog, Amazon…) erscheinen. 2. Zeitnah bedeutet: innerhalb von drei Wochen nach erhalt eures Exemplars. 3. Ich biete eine begleitete Leserunde an. Eine Beteiligung an der Diskussion hier im Forum ist nicht zwingend, aber wünschenswert. Bewerbt euch bitte nur, wenn ihr die o.g. Punkte einhalten könnt. Wie bewerbt Ihr euch? Ihr hinterlaßt hier eine Meldung und sagt mir in maximal zwei Sätzen, warum ihr „Die legion der Schatten“ lesen wollt UND Ihr schickt eine mail mit dem Betreff „Leserunde zu Destiny Quest auf LB“ an autor@felix-muenter.de Darin muss stehen: Euer Nickname, euer richtiger Name, ´ eure Adresse Ablauf? Nach Ende der Bewerbungsfrist werden die glücklichen Gewinner an dieser Stelle benachrichtigt, die Exemplare werden durch den Verlag versendet. Bei mehr Teilnehmern als angebotenen Exemplaren entscheidet das Los. Zeitlicher Rahmen? Die Bewerbungsfrist läuft bis einschließlich 27.03.2015 (Freitag, 0 Uhr).

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    • 13
    Huschdegutzel

    Huschdegutzel

    28. March 2015 um 14:40