Michael Jan Friedman Die verschwundene Besatzung. STAR TREK

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Inhaltsangabe zu „Die verschwundene Besatzung. STAR TREK“ von Michael Jan Friedman

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  • Rezension zu "Die verschwundene Besatzung. STAR TREK" von Michael Jan Friedman

    Die verschwundene Besatzung. STAR TREK
    Ameise

    Ameise

    03. August 2010 um 09:43

    Auf dem Planeten Omicron Theta macht die Crew der U.S.S. Tripoli eine erstaunliche Entdeckung: einen Androiden namens Data. Der findet sich sehr schnell in der Rolle des Außenseiters wieder, und von Anfang an möchte er die Menschen verstehen und zu ihnen gehören. Drei Jahre und eine ganze Reihe von Tests später beschließt der chronisch unterforderte Androide, sich an der Sternenflottenakademie zu bewerben. Als er sich gerade mit der Yosemite auf dem Weg zur Erde befindet, trifft man plötzlich auf ein fremdes Schiff, das nicht auf die Kontaktversuche der Yosemite reagiert. Kurze Zeit später ist von einem Augenblick zum nächsten plötzlich die gesamte Crew wie vom Erdboden verschluckt, mit Ausnahme von Data und vier weiteren Kadettenanwärtern (die mich stark an die Bynaren aus "11001001" erinnerten). Unerfahren, wie sie sind, spitzt sich die Situation gefährlich zu, denn die Crew des Alienschiffes droht die Yosemite zu vernichten, sollte sie nicht schleunigst aus diesem Raumsektor verschwinden... Die paar Bücher, die ich bisher von Michael Jan Friedman gelesen habe, haben bei mir einen sehr unterschiedlichen Eindruck hinterlassen: Von "toll" bis "bescheiden" ist alles dabei. "Die verschwundene Besatzung" ist wieder einer der besseren Romane, und das liegt natürlich vor allem an Data! Der liebenswerte Androide war von Beginn an meine Lieblingsfigur bei Star Trek und ein wesentlicher Grund dafür, dass TNG nach wie vor meine liebste Serie ist. Unter den TNG-Romanen sind meiner Meinung nach viel zu wenig Data-Romane dabei, und die paar, die es gibt, müssen mir noch nicht mal gefallen (siehe "Metamorphose") Daher bin ich froh, dass zumindest die Kadettenreihe mit zwei Data-Romanen aufwarten kann ("Loyalitäten" zählt nicht, das ist eher ein Beverly-Roman.) Für einen Kadettenroman macht "Die verschwundene Besatzung" wirklich einen recht ordentlichen Eindruck. Am interessantesten ist sicherlich der Anfang, als Data gefunden wird - sozusagen seine Geburtsstunde, da er ja an die Zeit bei Soong keine Erinnerungen hatte. Ich hätte zwar gern noch mehr aus Datas Frühzeit erfahren, aber die Handlung auf der Yosemite ist auch recht gelungen. Vor allem weil sie wirklich spannend ist, und Spannung hat in Kadettenromanen Seltenheitswert. Das versöhnliche Ende ist hingegen keine Überraschung, sondern typisch für diese Reihe. Immerhin werden ganz interessante Fragen aufgeworfen, über die Data nachgrübeln kann: Ist es besser, so wie andere zu sein, oder ist Einzigartigkeit von Vorteil? Fazit. Wer sich darüber im Klaren ist, dass von den Kadettenromanen keine literarischen Glanzlichter zu erwarten sind, der kann mit diesem actionreichen Büchlein ein paar unterhaltsame Stunden verbringen. Klar hat der Roman bei mir den Data-Bonus, aber auch sonst gehört er wohl zu den besseren der Reihe.

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