Michael Jan Friedman Relikte. Star Trek

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Inhaltsangabe zu „Relikte. Star Trek“ von Michael Jan Friedman

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  • Rezension zu "Relikte. Star Trek" von Michael Jan Friedman

    Relikte. Star Trek

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. October 2012 um 15:16

    Die Enterprise unter Captain Jean-Luc Picard fängt einen 75jährigen Notruf. Ursprung ist die Jenolen, die auf eine Dyson-Sphäre abgestürzt ist. Das Schiff scheint verlassen, doch im Puffer des Transporters befinden sich noch die Daten eines Menschen: Captain Montgomery Scott. Dieser kommt mit dem Leben nach fast acht Jahrzehnten nicht zurecht. Um ihm sein Selbstbewußtsein wiederzugeben, wird er, zusammen mit Geordi LaForge, angewiesen, die Jenolen weiter zu untersuchen, während die Enterprise die Dyson-Sphäre weiter erforscht. Dann wird die Enterprise in die Sphäre gezogen und Scotty und LaForge versuchen sie zu befreien. Ich habe das Buch gerne gelesen, weil ich die Figur Scottys mag. Meiner Meinung nach war es eine gute Idee ein weiteres Crossing-Over zu schaffen, speziell so ungewöhnlich. Die Geschichte ist spannend, wenn auch leicht gestrickt. Die Personen sind relativ gut getroffen. Ein guter Lesespaß.

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  • Rezension zu "Relikte. Star Trek" von Michael Jan Friedman

    Relikte. Star Trek

    Ameise

    07. March 2009 um 23:43

    "Relikte" ist das Buch zur TNG-Folge "Besuch von der alten Enterprise" und neben dem Deep Space Nine-Roman "Neuer Ärger mit den Tribbles" der einzige Star Trek-Roman, dessen Vorlage eine normale 45-Minuten-Episode war. Kurz zur Handlung: Captain Scott befindet sich auf dem Transportschiff Jenolen, dass ihn nach Norpin 5 fliegen soll. Nach ca. 50 Jahren in der Starfleet möchte er dort sein Leben als Rentner verbringen. Doch dazu kommt es nicht: Die Jenolen gerät in das Gravitationsfeld einer Dyson-Sphäre (wenn ich das richtig verstanden habe: Ein künstlicher Planet, der um eine Sonne errichtet wurde) und stürzt ab. Scott und der junge Fähnrich Franklin sind die einzigen Überlebenden. Da sie keine Vorräte besitzen, bleibt ihnen nur die Chance, ein Notsignal zu senden und ihre Atome im Musterpuffer des Transporterstrahls aufrechtzuerhalten. 75 Jahre später empfängt die Enterprise D dieses Notsignal. Sie können Scotty unversehrt aus dem Transporterstrahl befreien, Franklin allerdings kann nicht gerettet werden. Scott ist anfangs von der fortgeschrittenen Technik begeistert, bemerkt allerdings sehr schnell, dass sein eigenes technisches Wissen längst überholt ist. Nachdem er Geordi gehörig auf die Nerven gegangen ist, erhält er aber doch noch eine Chance, sein Können unter Beweis zu stellen: Die Enterprise D wird in das Innere der Dyson-Sphäre gezogen, und ihr droht dasselbe Schicksal wie der Jenolen... Das war eine denkwürdige Episode, und auch der dazugehörige Roman enttäuscht nicht. Wie eigentlich immer geht auch hier die Handlung etwas weiter als im TV. So können wir am Anfang miterleben, wie es zum Absturz der Jenolen kam. Auch die berühmte Brückenszene auf dem Holodeck wird noch etwas aufgepeppt, indem Scott nicht nur die leere Brücke, sondern auch noch seine Enterprise-Kollegen generieren lässt. Hier werden sämtliche Klischees aufgefahren, die man sich denken kann: Spock zieht fasziniert eine Augenbraue hoch, Chekov bezeichnet Steak au poivre als eine russische Erfindung, Pille sagt "Ich bin Arzt, kein Bäcker" usw. Nun ja, für meinen Geschmack etwas zu dick aufgetragen. Die "echten" Charaktere sind viel besser getroffen, allen voran natürlich Scotty. Es ist witzig, die beiden Chefingeniere Scott und LaForge zusammen zu erleben, das Technoblabla hielt sich dabei erfreulicherweise in Grenzen. Auch für reichlich Spannung ist gesorgt, als die Enterprise in das Innere der Dyson-Sphäre gerät. Die Nebengeschichte um einen aufsässigen Fähnrich ist recht unterhaltsam, allerdings ist das Ende etwas zu gefällig geraten. Aber schließlich geht es hier hauptsächlich um Scotty, und der Autor hat es wunderbar verstanden, diese in der Serie leider viel zu wenig beachtete Figur auf liebevolle Weise zu würdigen. Insgesamt ist "Relikte" ein schön geschriebener, nostalgischer und warmherziger Roman. Wem es nichts ausmacht, die Handlung schon aus dem Fernsehen zu kennen, kann hier getrost zugreifen.

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