Sunrise

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Inhaltsangabe zu „Sunrise“ von Michael Köhlmeier

Der Hollywood-Boulevard in Los Angeles bei Sonnenaufgang: Der Vagabund Leo Pomerantz überquert die Fahrbahn, die Tänzerin Rita Luna tritt aus einem Striptease-Lokal auf den Gehsteig, und auf der anderen Straßenseite steht – der Tod. Seine Sichel, mit der er Leo treffen wollte, verfehlt ihr Ziel und bringt stattdessen Rita zur Strecke. Die will sich mit dieser Ungerechtigkeit nicht abfinden und bittet den Tod um eine zweite Chance. Also ordnet der einen ungewöhnlichen Wettbewerb an, um zu entscheiden, wer sein Leben lassen muss … Michael Köhlmeier erzählt raffiniert und mit verlässlichem Gespür für eine gute Geschichte – amüsant, tiefgreifend und gleichzeitig von einer wohltuenden Gelassenheit.

Gewöhnungsbedürftig!

— ChanelMademoiselle
ChanelMademoiselle

das ist die einzige Klassenlektüre die ich richtig mochte! schon allein dashalb verdient sie 5 Sterne.

— Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer

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  • Als Klassenlektüre gut geeignet

    Sunrise
    wxves

    wxves

    05. July 2016 um 18:22

    Wir haben dieses Buch bzw. Büchlein ;) in der Schule als Klassenlektüre gelesen, wozu es sich auch gut eignet. Es regt sehr zum Nachdenken und Philosophieren an, man kann auch sehr viel darüber diskutieren. Gemeinsam analysierten wir verschiedene Textpassagen und ich war echt erstaunt, welche Botschaften hinter 'normal' wirkenden Sätzen verborgen liegen. In meiner Freizeit hätte ich dieses Buch wohl nie in die Hand genommen (geschweige denn zu lesen), nur bin ich aber doch froh, einen Einblick bekommen zu haben.

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  • Rezension zu "Sunrise" von Michael Köhlmeier

    Sunrise
    4angel

    4angel

    15. April 2012 um 13:37

    Schon lang kein Buch mehr gelesen mit dem ich in einer Stunde fertig war! Witzige Story, kurzweilig geschrieben ;-)

  • Rezension zu "Sunrise" von Michael Köhlmeier

    Sunrise
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    31. January 2011 um 03:54

    "Sunrise", eine spannende und wunderschön zu lesende Novelle des Autors Michael Köhlmeier.
    Der Autor, bekannt durch viele Preise und Auszeichnungen, hat hier sein erzählerisches Können wieder einmal bewiesen:
    Zwei Tramper sitzen in der Nacht an einer Strasse und hoffen darauf, von einem vorbeifahrenden Auto mitgenommen zu werden.
    Damit die Zeit nicht lang wird, erzählt einer der beiden Männer eine Geschichte: Sie spielt in Los Angeles und handelt von einem Missgeschick des Todes. Statt des Vagabunden Leo trifft die Todessichel auf die Striptease-Tänzerin Rita. Diese findet ungerecht, dass sie nun -völlig unerwartet und verfrüht- sterben soll, nur weil der Tod nicht richtig zielte.
    Der Tod hat ein Einsehen und gibt beiden Personenn noch eine letzte Chance: In einem Wettbewerb soll sich entscheiden, wer denn nun sein Leben lassen muss...

    Soweit der Klappentext. Auf nur 93 Seiten wird der Leser mit einer tragisch-komischen Lebenssituation konfrontiert. Vom ersten Satz an, ohne grosse Einleitung, ohne aufwendigem Umfeld, höchst spannend zu lesen.
    Ich muss gestehen, es fiel mir schwer, eine Lesepause einzulegen, will man doch wissen, wie der Tod sich zum Ende hin entscheidet, denn auf den ersten Blick handelt es sich bei beiden Protagonisten um armselige Menschen, die eigentlich -ausser dem Leben- nicht viel zu verlieren haben!
    Es regt aber doch auch zum Nachdenken an.
    Was würde ich als Argument bringen, dafür, dass mein Leben noch nicht zu Ende gehen darf? Was ist für mich lebenswert? Oder liebenswert? Kann ich tatsächlich damit leben, mein Leben auf Kosten eines anderen Lebens weiter zu führen?
    Ein überraschendes Ende ist garantiert!
    Ich finde es auch erwähnenswert, dass in der Zeit der dicken Bücher, kleine, kurze Erzählungen so eine intensive Wirkung haben! Allemal ideal für Leser, die ungerne dicke Schmöker wälzen, aber auch für Vielleser eine gelungene Abwechslung, die doch berührt und nicht einfach weggestellt wird!
    Lobenswert auch die wunderschöne Taschenbuch-Ausgabe des haymon Verlags, typisch die abgerundeten Ecken des Buches und farbenfrohes Cover!

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  • Rezension zu "Sunrise" von Michael Köhlmeier

    Sunrise
    Solifera

    Solifera

    21. October 2010 um 11:14

    Während eines Nachts der Ich-Erzähler und sein Begleiter Richard versuchen, ein Auto anzuhalten, das sie mitnimmt, beginnt Richard eine Geschichte zu erzählen: Von Leo Pommerantz, dem heruntergekommenen Vagabunden, der sein Leben umkrempeln will und von der Tänzerin Rita Luna. Der Tod, der hier immer nur „der Dünne“ genannt wird, hat es auf Leo abgesehen, allerdings trifft seine Sichel ungeschickterweise Rita. Die fühlt sich ungerecht behandelt. Der Tod gibt beiden die Chance, ihre Geschichte vorzutragen, um überzeugend darzustellen, warum gerade er/sie das Weiterleben verdient hat. Um das kosmische Gleichgewicht zu wahren, muss ja schließlich jemand sterben. Die zwei Geschichten, die erzählt werden, sind rein inhalttechnisch für den Ausgang der Geschichte nicht unbedingt wichtig, werfen jedoch ein interessantes Bild auf die beiden Charaktere. Was das Ende betrifft so sei gesagt, dass es in den letzten Seite eine überraschende Wendung gibt und ganze anders endet, als der Leser anfangs vermuten würde. Sprachlich gesehen ist die Erzählung rein in Prosa, einfach und gut verständlich geschrieben. Durch die vielen direkten Reden wirkt es in der Tat so, dass man einer Unterhaltung zwischen dem Ich-Erzähler und Richard lauschen würde. Die Spannung beim Leser bleibt bis zum Schluss, weil man ja nicht ahnen kann, wie alles ausgeht. Um es mit den Worten der Süddeutschen Zeitung auf dem Buchrücken zu sagen: „Ein novellistisches Glanzstück“. Es regt zum Nachdenken und Nachgrübeln an, über das Leben und den Tod und vieles mehr! Ich empfehle es jedem, der intelligente, kurzweilige Unterhaltung für Zwischendurch sucht.

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  • Rezension zu "Sunrise" von Michael Köhlmeier

    Sunrise
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    05. October 2010 um 15:33

    Eigentlich bin ich ja kein Fan von Kurzgeschichten, lehne diese kategorisch ab, aber bei diesem Buch hatte mich der Klappentext soweit, dass ich es mal versuchen wollte. Dieses Buch hat mich wirklich davon überzeugt, dass man auch mit kurzen Geschichten gut unterhalten werden kann und keine lange Einleitung braucht um eine gute Geschichte zu erzählen.

    In ‘Sunrise‘ geht es um eine Geschichte die sich zwischen drei Personen bei Sonnenaufgang auf dem Hollywood-Boulevard abspielt. Auf der einen Straßenseite steht der Teufel, er hat es auf Leo Pomerantz abgesehen. Wenn dieser die Straße überquert, soll ihn die Sichel des Teufels treffen. Doch dummerweise trifft die Sichel nicht Leo, sondern die Tänzerin Rita Luna. Und diese fühlt sich mehr als ungerecht behandelt und fordert eine zweite Chance. Daraufhin stellt der Teufel die beiden in einem Wettbewerb gegenüber, um zu entscheiden, wer von beiden sein Leben mehr verdient hat.

    Eine wirklich unterhaltsame Erzählung. Es handelt sich dabei nicht einfach nur um die oben zusammengefasste Geschichte, sondern diese wird innerhalb des Buches von einem Mann namens Richard erzählt. Dieser bringt ein wenig Witz in die Geschichte, denn er scheint gerne mal etwas auszuholen bei seinen Geschichten und bringt immer wieder irgendwelche Wortspielchen mit ein, da er manche Begriffe, die für seinen Mithörer alltäglich sind, für merkwürdig hält. Außerdem sind witzige Beschreibungen enthalten, der Teufel z.B. wird als ‚der Dünne‘ bezeichnet. Sein Mithörer ist dabei der Ich-Erzähler, der im ganzen Buch sehr geheimnisvoll bleibt und von dem man nicht mal einen Namen erfährt. Man fragt sich also die ganze Zeit während dem Lesen: Wer sind diese Personen, und was möchte Richard mit dieser Geschichte bezwecken?
    Die Geschichte scheint einerseits absolut nichtssagend und doch regt sie den Leser mehr als einmal zum Nachdenken an. Man beginnt sofort, sich selbst Gedanken über sein Leben zu machen und wie man dem Teufel erklären könnte, dass man es mehr wert ist weiter zu leben, als eine andere Person.
    Auf den letzten drei Seiten macht es dann plötzlich klick und ich wusste worauf es hinausläuft und ich musste erst mal lachen. Die Idee, die dahintersteckt, fand ich einfach genial. Hinzu kommt ein super Schreibstil, ich war auf Anhieb in der Geschichte drin.
    Außerdem hat mich das Cover total angesprochen. Ich finde es super schön und eigentlich zu schade um zwischen meine anderen Bücher ins Regal zu stellen.
    Dieses Buch kann ich wirklich jedem empfehlen, der auf der Suche nach guter Unterhaltung für zwischendurch ist.

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  • Rezension zu "Sunrise" von Michael Köhlmeier

    Sunrise
    LaMargarita

    LaMargarita

    25. September 2010 um 16:40

    Klappentext:
    Los Angeles, frühmorgens: Als der Vagabund Leo Pomerantz den Hollywood-Boulevard überqueren will, entgeht er um ein Haar dem Tod. Dessen Sicher trifft nämlich nicht Leo, sondern die junge Stripperin Rita Luna. Da sie das Versehen nicht hinnehmen will, findet ein Wettbewerb statt, in dem beide um ihr Leben reden.

    Meinung:
    Auf der Rückseite des Buches steht ein Zitat aus der Süddeutschen Zeitung:

    Ein novellistisches Glanzstück.

    Drei einfache Wörter, denen ich voll und ganz zustimmen kann.
    Wer Michael Köhlmeiers Schreibstil kennt und mag (so wie ich), der wird dieses Buch lieben.
    Wenn ich jetzt an die Geschichte zurückdenke kommt sie mir nicht wie ein Buch vor, eher wie eine Geschichte die mir jemand erzählte. Und das ist dieses Buch ja im Grunde auch, denn das Hauptgeschehen ist eine Geschichte die ein Tramper dem anderen erzählt, während sie auf ein Auto warten, welches sie mitnimmt. Eine einzigartige - und für Köhlmeier so typische - Idee, witzig aufgeschrieben und gegen Ende sogar schockierend, den das Ende ist wohl alles andere als der Leser erwartet.
    Ich selbst habe das Buch in einer Stunde gelesen (und ich bin keine sonderlich schnelle Leserin) und kann es jedem nur wärmstens empfehlen.

    Fazit:
    Wer gerne witzige Bücher liest wird dieses Buch lieben und auch für die, die sich vor vielen Seiten fürchten ist dieses Buch perfekt. Ich könnte es wieder und wieder lesen - und ich habe noch nie ein Buch zweimal oder gar öfter gelesen (mit Ausnahme von Kinderbüchern).

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