Michael Köhlmeier , Konrad Paul Liessmann Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist, Adam?

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Inhaltsangabe zu „Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist, Adam?“ von Michael Köhlmeier

Wer bin ich? Was bedeutet Freiheit? Was ist Schönheit? Immer wieder stoßen wir im Leben auf ganz grundsätzliche Fragen und suchen in der Literatur und in der Philosophie nach Antworten. Michael Köhlmeier ist ein großer Erzähler und Konrad Paul Liessmann ein brillanter Philosoph, der sehr anschaulich erklären kann. Zu zwölf Schlüsselbegriffen unseres Lebens erzählt Michael Köhlmeier eine Geschichte, inspiriert von antiken Mythen oder Volksmärchen – anschließend zeigt Konrad Paul Liessmann in seiner Interpretation, was er daraus über die Spielregeln und Möglichkeiten unserer Welt herausliest. Ein großartiger Dialog, ein wunderbares Denk- und Lesevergnügen.

Ein bekannter Erzähler und ein toller Philosoph im Dialog zu großen Fragen über das Leben. Ein lesenswertes Buch, das zum Nachdenken anregt.

— Elisabeth0503

Wundervoll launig erzählt und interessante Denkanstöße

— BarbaraDrucker

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  • Nichts ist so verführerisch wie Mythos und Philosophie

    Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist, Adam?

    BarbaraDrucker

    27. January 2017 um 22:43

    Das Buch wäre schon durch Köhlmeiers Erzählweise der pure Genuss, ich musste immer wieder schmunzeln, manchmal sogar laut lachen. Augenzwinkernd und süffisant lässt er immer wieder die Erzählermeinung durchblicken und bricht schon dadurch den hohen Mythos auf eine durchaus menschliche Ebene herunter. Die Geschichten entnimmt er der Bibel, mittelalterlichen Legenden, den Sagen der griechischen Antike, den germanischen Heldensagen und Märchen aus verschiedenen Kulturkreisen. Die Auswahl deckt somit ein weites Spektrum der europäischen Kultur ab. Ebenso genussvoll wie die Präsentation der Geschichten ist der philosophische Kommentar zu lesen. Liessmann stellt Bezüge zur Literatur, zu Philosophen verschiedenster Epochen sowie zu den brisanten Themen der Gegenwart her, und dass er sich bevorzugt mit Nietzsche auseinandersetzt, ist dabei unschwer zu erkennen. Grundkenntnisse der abendländischen Philosophie erleichtern die Lektüre, sind aber nicht unbedingt Voraussetzung.Die Autoren geben keine eindeutige Interpretation. Zwar rückt Köhlmeier mit seiner launigen Erzählweise die Geschichten ab und zu in ein neues Licht und erzählt auch die eine oder andere mir bislang unbekannte Vorgeschichte, doch Liessmann wirft mehr Fragen auf, als er beantwortet. Jeden seiner Kommentare leitet er mit "Nichts ist so verführerisch wie" ein. Das mag effekthaschend sein, streng logisch genommen, würde die eine Verführung ja alle anderen in dieser Formulierung degradieren. Oder betrachtet er doch alle Verführungen gleichrangig? Wie viele Mythen und Verführungen ließen sich noch hinzufügen? Stürmen die Verführungen auf den Menschen wahllos und ungeordnet ein? Hierin liegt für mich das einzige Manko des Buches. Ich hätte mir ein Nachwort gewünscht, nach welchen Kriterien und von wem die Mythen ausgewählt wurden. Doch Erklärungen sucht man in den mythologisch-philosophischen Verführungen überhaupt vergebens. Sie regen vielmehr zum Selbst- und Weiterdenken an. Über jede einzelne Frage könnte man tage-, ja wochenlang grübeln, und so wird das Buch selbst zur Verführung. Nichts ist so verführerisch, wie unbeantwortete Fragen.

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