Michael K. E. Brandl Schwarzer Kaffee

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Inhaltsangabe zu „Schwarzer Kaffee“ von Michael K. E. Brandl

Eine Kosmetikerin, die einen perfiden Plan schmiedet, um sich an einer Kundin zu rächen ... Der Besitzer eines kleinen Elektroladens, der seiner übermächtigen Konkurrenz eins auswischen will und in seine eigene Falle tappt ... Eine junge Frau, die in Kindheitserinnerungen schwelgt und plötzlich weiter in die Vergangenheit zurück reist, als ihr lieb ist ... Michael K.E. Brandl serviert seinen Leserinnen und Lesern im vorliegenden Band zwölf mal schwarzen Kaffee: Bittere und böse Geschichten. Makabre und irrwitzige Geschichten. Undurchdringlich schwarz wie eine Tasse Kaffee. Ein unerbittliches Lesevergnügen! Mit einer 13. Geschichte als Nachschlag obendrauf. Michael K.E. Brandl lebt in Bayern und arbeitet als Zeitungsreporter und Autor. Seine Geschichten und Kurzkrimis sind auch in Anthologien, Zeitungen und Zeitschriften erschienen.

Leider hält das Buch nicht ganz, was das großartige Cover und der Titel versprechen. Nur 3 Geschichten konnten richtig überzeugen!

— Marakkaram
Marakkaram
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    Schwarzer Kaffee
    Marakkaram

    Marakkaram

    27. October 2013 um 16:35

    13 böse Geschichten versprach man mir... Was soll ich sagen, 5 davon entlockten mir nur ein Kopfschütteln, 3 weitere waren so lala - nett geschrieben, aber total uninteressant - 2 haben mir ganz gut gefallen und 3 waren richtig klasse. Zum einen "Waterney", in der es um einen Vogelschützer auf einer einsamen Nordseeinsel geht. Hier baut der Autor zum ersten Mal eine richtig tolle Atmosphäre auf und ich dachte, okay, vielleicht geht es jetzt aufwärts - leider bricht die Geschichte ziemlich abrupt ab. Bleibt aber vom Niveau her die Beste! In "Kartoffelpuffer für den Mörder" trickst sich ein Jüngelchen, das seine Tante umbringt, durch einen ganz, ganz dummer Fehler selber aus und "Der Siebte" ist eine Geschichte über Sneewittchen, mal aus einer völlig anderen Sicht (und neín, ich habe mich nicht vertippt). Die zwei Weiteren, die mir noch ganz gut gefallen haben, waren "Das dritte Auge" und "Funkspruch für Oskar", allerdings hätte ihnen eine etwas gekürzte Version besser getan. Teilweise ufern die Geschichten sehr aus und ich habe bei mir selber gemerkt, überzeugt der Schluss, verzeiht man es, aber wenn das Ende (sorry) Käse ist, war ich einfach nur genervt. Auch die Idee, Tiere die Hauptrolle spielen zu lassen, fand ich beim ersten Mal noch - wenn auch nicht neu - so doch recht kreativ. Allerdings sollte man es dann bei einer Geschichte belassen, hier wiederholt es sich leider und wird damit wieder einfach nur langweilig und auch unoriginell. Ansonsten ist der Schreibstil sehr gut und angenehm zu lesen, allerdings hat er noch nicht das Niveau, dass man mir damit auch eher seichte und uninteressante Stories verkaufen kann. Fazit: Leider hält das Buch nicht ganz was das großartige Cover und der Titel versprechen. Schade, ich hatte mehr erwartet und mich sehr auf die Geschichten gefreut. Ob ich den zweiten Teil lesen werde? Ich denke eher nicht....

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