Michael Karner Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung

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Inhaltsangabe zu „Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung“ von Michael Karner

Die neue Fantasy mit Schwert & Magie, Schießpulver & Kung-Fu Praya ist die Prinzessin des Juwels der Wüste, doch etwas ist besonders an ihr. Um ihre ewige Jugend zu bewahren, wurde sie in einen Tiefschlaf versetzt. Als der junge, ehrgeizige Monsterjäger Ducarte und ein friedfertiger Kung-Fu-Mönch mit dubioser Vergangenheit zu ihrer Rettung auftauchen, verfolgt jeder seine eigenen geheimen Pläne. Doch jemand will der Prinzessin das Leben rauben. Das ungleiche Trio muss sich zusammenschließen, um eine Flucht über drei Kontinente anzutreten. Von der sengenden Wüste, zu frostbefallenen Wäldern, gelangen sie auf die Spur ihrer Verfolger. Doch je mehr sie die Verschwörung aufdecken, desto eher gerät ihre Heimat in Gefahr. Als ein vermeintlicher Verbündeter die Helden unerwartet in die Arme des übermächtigen Feindes treibt, ist der einzige Ausweg, sich ihm zu stellen. Denn Praya erinnert sich langsam an ihre magischen Kräfte. Ihre Familie hielt sie noch aus einem anderen Grund gefangen…

Vorhersehbar, langweilig und voller Klischees...

— Kaetzin
Kaetzin

[1/5] Blasse Charaktere, keine Emotionen, kaum beschriebenes, ständig wechselndes Setting, verwirrende Handlung mit großen Lücken.

— JenniferKrieger
JenniferKrieger
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  • Vorhersehbar und langweilig

    Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung
    Kaetzin

    Kaetzin

    18. July 2017 um 20:09

    (Könnte kleine Spoiler enthalten, die für die Rezension leider notwendig sind. Fazit ist aber wieder spoilerfrei!) Der Autor bot mir sein Buch als Rezensionsexemplar  an und zu Beginn war ich, das muss ich zugeben, sehr skeptisch, da der Klappentext weder außergewöhnlich noch spannend, sondern wie jeder andere klang. Und im Nachhinein haben sich meine Befürchtungen bewahrheitet, wenn nicht sogar schlimmer.Gleich zu Beginn wird man direkt ins Geschehen „geworfen“. Eine Actionszene jagt die nächste und während ich mich frage, warum der Protagonist Ducarte Prinzessin Praya entführt, fliehen er, sie und der Mönch Chauhan auch schon. Einfach mal so. Keiner kennt sich, aber weil da ja noch andere böse Jungs sind, geht die Prinzessin einfach mal mit den weniger bösen Jungs mit. Oooookay. Nein, eigentlich nicht. Denn obwohl der Klappentext schon andeutet, dass Prayas Eltern Dreck am Stecken haben, würde ich mich in ihrem Fall erst mal an meine Eltern und die eigenen Soldaten wenden… Warum Ducarte und Chauhan die Prinzessin „entführen“ erfährt der Leser erst kurz vor Ende. Und das war auch einer der Dinge, die mich sehr gestört haben. Neben den Beweggründen dieser etwas freiwilligen Entführung, erfährt man auch fast nichts über den Protagonisten. Und ganz nebenbei: das Buch wird aus seiner Perspektive erzählt. Komme ich doch gerade gleich zu den Charakteren und insbesondere Ducarte. Ein prahlender, angeberischer Großkotz. Sorry, erst lamentiert er darüber, dass er noch NIE jemanden absichtlich getötet hätte, weil Moral und Kodex und so, aber das spielt scheinbar nur auf den ersten 15 Seiten eine Rolle und wird sonst gar nicht mehr erwähnt. Also  überflüssig. Er gehört zu den „Blutigen Jägern“ und ist legendär! Dennoch ist er verdammt knauserig was seine Vergangenheit betrifft. Man erfährt praktisch nichts. Hinzu kommt, dass Ducarte echt schmierig ist (mir ist kein freundlicheres Wort für sexistisch und pervers eingefallen), obwohl man ihn, glaube ich, schon sexistisch nennen könnte. Denn am Ende verrät er dem Leser, dass er Praya nur gerettet hat, weil er Kinder mit ihr haben möchte… Des Weiteren spielen er, Chauhan und ein paar andere während einer Schiffsfahrt bei dem Kartenspiel „Drei Königreiche und ein Pharao“ um sie. Sie protestier ein kleinwenig, aber das war’s. Und das geht, meiner Meinung nach, absolut nicht in Ordnung. Um Frauen wird nicht gespielt als wären sie Objekte! Hallo?! Emanzipation? Gleichberechtigung? Sexismus? Da wir nun auch bei Praya sind…Die perfekte Prinzessin. Wunderschön, super klug, kann zaubern, lernt sehr gut kämpfen,… Merkt ihr was? Ich auch. Und der Autor mitten während seines Schreibprozesses auch, denn er lädt ihr einen Crash-Kurs zum Thema Kämpfen während besagter Schiffsfahrt auf und oh Wunder! Sie lernt natürlich super schnell und wird super gut und überhaupt alles super… nicht. Praya war mir zu Beginn noch ziemlich egal, genauso wie Chauhan und Ducarte, aber sie wandelt sich immer mehr zu einer nervigen Prinzessin, die einfach immer alles kann und besser weiß. Ja, kein Wunder, dass da der Bösewicht nur verlieren kann! Also der Versuch, aus Praya eine schlagfertige Kriegerin zu machen, ist definitiv danebengegangen, zumindest sehe ich das so.Kommen wir zu dem Buch und seinem Inhalt selbst. Wie ich schon schrieb, jagt eine Actionszene die andere und allgemein ist das Buch förmlich überladen, soviel hat der Autor an fantastischen Elementen reingeklatscht. Apokalyptische Reiter, ein böser König, verloren gegangene Königreiche, ein totgeglaubter Kaiser, Zwerge, Tieflinge, Tiermenschen, Barbaren,… Mir schwirrt der Kopf. Daraus folgt, dass ich das Buch als wahnsinnig langweilig empfunden habe und ihm eigentlich gar nichts abgewinnen konnte. Es konnte mich weder packen, noch irgendwelche guten Aspekte (inhaltlich) aufweisen. – Eins möchte ich dem Autor aber lassen, er hat einen relativ guten Schreibstil und das Buch lässt sich daher auch ganz gut runterlesen. Fazit: Ein Buch der Klischees. Vorhersehbar. Unauffällig im Meer der Fantasy-Bücher. Weder packend noch spannend. Einfach nur langweilig. Dabei hatte ich gehofft, dass der Autor mich trotz meines Bauchgefühls, überraschen würde… So kann’s gehen. Ein von fünf Sternen.Vielen Dank, an den Autor für das Rezensionsexemplar.

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  • Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung

    Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung
    wicked_fairy

    wicked_fairy

    24. June 2017 um 13:46

    Im Klappentext dieses Buches wird angekündigt, dass es sich um ein Epic-Fantasy-Abenteuer handelt. Dieses habe ich dann natürlich auch erwartet und soviel kann ich sagen: enttäuscht wird man dabei nicht. Die Idee für die Geschichte hat mich wirklich begeistert. Die Flucht beziehungsweise Verfolgung, die durch die Welt dieses Buches führt und dabei immer mehr der vielen Fragen beantwortet, während neue aufgeworfen werden, hat mich durchaus angesprochen. Leider hat mich die Umsetzung dieser grundlegend guten Idee nicht überzeugen können.Das Buch wird aus der Sicht von Ducante, dem Monsterjäger, erzählt. Ich mag diese Perspektive eigentlich gern. In diesem Falle erscheint es mir allerdings nicht die richtige Wahl zu sein. Es ist etwas unpersönlich, so als sei der Charakter gar nicht wirklich in der Erzählung drin. Gefühle und Wahrnehmungen dieses Charakters scheinen nicht zu existieren. Außerdem erfährt man von dem Charakter und dessen Motivation nicht so viel, wie man sich das von dieser Erzählperspektive vielleicht wünscht. So ist mir immer noch nicht klar, was der Charakter eigentlich im Palast wollte, außer die Prinzessin da raus holen. Warum ist es Monsterjäger, wenn er eigentlich Prinzessinnen rettet? Vielleicht geht das aber auch nur mir so und ich habe es schlichtweg überlesen.Aufgrund der nicht ganz geglückten Wahl der Erzählperspektive konnte ich mich nicht gut mit einem der Charakteren identifizieren. Das hat das Leseerlebnis ziemlich beeinträchtigt und man fühlt sich als Leser von der Geschichte nicht ganz mitgenommen.Die anderen Charakteren sind gut ausgearbeitet. Da man sie nur aus der Sicht von Ducante wahrnimmt, ist mit Recht natürlich nicht mehr über sie bekannt, als sie dem Hauptcharakter als Informationen über sich gewähren.Es gibt viele Kapitel, was ich erst einmal gut finde. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass diese sehr willkürlich sind. Ein Kapitel endet und ohne eine eine Unterbrechung geht es im nächsten Kapitel mit dem nächsten Satz weiter oder eine Handlung beziehungsweise eine Szene wird über mehrere Kapitel geführt. Das hat etwas gestört, da ich von einem neuen Kapitel einen neuen Teil der Handlung erwarte und nicht die Fortführung dessen, was schon die ganze Zeit passiert.Zwischenzeitlich springt es dann auch noch von einer Tätigkeit zur nächsten. Das ist wirklich etwas plötzlich, wenn man innerhalb eines Absatzes irgendwo völlig anders ist. Andere Szenen sind ein bisschen langatmig. Eine bessere Balance im Tempo wäre schön.Stilistisch gesehen sind das Dinge, die mich wirklich gestört haben. Der Schreibstil hingegen ist wirklich gut.Dieses Buch von einem ziemlichen Auf und Ab zwischen wirklich spannend und langweilig beziehungsweise langatmig bestimmt. Da hätte ich mir einfach eine bessere Balance gewünscht. Da es ansonsten auch noch einige Mängel aufweist, kann ich an dieser Stelle nur 2 von 5 Sternen geben.

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  • etwas wenig Charaktertiefe

    Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung
    theresa_st

    theresa_st

    06. June 2017 um 21:48

    Also erstmal muss ich sagen, dass mir das Cover leider nicht ganz so gut gefällt. Die dargestellte Szene passt schon zum Buch, aber es hätte irgendwie schöne ausgearbeitet werden können. Zudem wirkt es auf mich sehr Videospiel-mäßig, was leider nicht ganz meins ist. Der Titel ist ziemlich lang, was ich garnicht schlimm finde. Aber für mich wurde ein bisschen viel bei den Schriften im Titel rumgespielt. Mir persönlich hätte eine einheitlichere Schrift besser gefallen. Ich muss sagen es fiel mir leider ziemlich schwer in das Buch reinzukommen. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive des Jägers Ducarte geschrieben. Er lässt zu der fortlaufenden Handlung sehr oft seine Gedanken miteinfließen. Leider wird aber am Anfang sehr wenig über die Hintergründe der Charaktere gesprochen und man landet gleich zu Beginn mitten drinnen. Es war daher etwas schwierig seine Andeutungen zu deuten, da man ja seine Beweggründe nicht wirklich kannte. Generell konnte ich mich in die Charaktere leider nur schwer reinversetzen. Sie hatten für mich leider nicht so viel Tiefe. Da gibt es Ducarte, den Mönch Chauhan und die Prinzessin Praya. Eigentlich alles sehr spannende Charaktere aus denen man sicherlich etwas mehr herausholen hätte können.  Am besten gefiel mir aber definitiv Praya. Über sie und ihre Vergangenheit erfährt man am meisten. Zudem macht sie die größte Entwicklung im Laufe der Geschichte durch. Ich hoffe ja auf einen zweiten Teil, in dem die Charaktere noch mehr Tiefe zeigen können und vielleicht auch mehr auf die Beziehungen der Charaktere untereinander eingegangen wird. Dafür gibt es in diesem Buch jede Menge Action. Gleich auf den ersten Seiten wird einiges gekämpft. Dann kommt eine lange ebenso actionreiche Flucht. Gegen Ende wird dann wieder ziemlich viel gekämpft und es wird ziemlich kriegerisch. Die Kampfszenen sind sehr bildlich dargestellt und waren definitv gut geschrieben. Teilweise überschlagen sich die Ereignisse ziemlich und ich hatte Schwierigkeiten hinterherzukommen. Den Schreibstil selbst finde ich total in Ordnung. Aber mit etwas mehr eingeflochtener Hintergrundinformation wäre er noch besser gewesen. Fazit: etwas wenig Charaktertiefe, die Action steht im Vordergrund - wenn man aber ohne Erwartungen von tiefgründigen Charakteren rangeht, defintiv lesenswert - von mir 4 von 5 Sternen ;)

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  • [Rezension] Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung – Michael Karner

    Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung
    JenniferKrieger

    JenniferKrieger

    22. May 2017 um 20:38

    Klappentext:Praya ist die Prinzessin des Juwels der Wüste, doch etwas ist besonders an ihr. Um ihre ewige Jugend zu bewahren, wurde sie in einen Tiefschlaf versetzt. Als der junge, ehrgeizige Monsterjäger Ducarte und ein friedfertiger Kung-Fu-Mönch mit dubioser Vergangenheit zu ihrer Rettung auftauchen, verfolgt jeder seine eigenen geheimen Pläne. Doch jemand will der Prinzessin das Leben rauben. Das ungleiche Trio muss sich zusammenschließen, um eine Flucht über drei Kontinente anzutreten. Von der sengenden Wüste, zu frostbefallenen Wäldern, gelangen sie auf die Spur ihrer Verfolger. Doch je mehr sie die Verschwörung aufdecken, desto eher gerät ihre Heimat in Gefahr. Als ein vermeintlicher Verbündeter die Helden unerwartet in die Arme des übermächtigen Feindes treibt, ist der einzige Ausweg, sich ihm zu stellen. Denn Praya erinnert sich langsam an ihre magischen Kräfte. Ihre Familie hielt sie noch aus einem anderen Grund gefangen ...Einordnung:Das Buch ist kein Teil einer Reihe.Rezension:Mit der Geschichte habe ich mich leider ziemlich schwer getan. Ich versuche immer noch, einen Überblick zu bekommen und den Sinn zu verstehen, aber ich habe das Gefühl, als würde ich mir einen Knoten ins Gehirn denken. Das ganze Buch ist für mich bis zum Schluss nicht so richtig greifbar geworden – weder die Charaktere noch das Setting noch die Handlung. Insbesondere Setting und Handlung haben dafür gesorgt, dass ich ständig ins Schwimmen geraten bin und nie so genau wusste, woran ich denn jetzt eigentlich bin.Die wichtigsten Charaktere des Buches sind Prinzessin Praya, Mönch Chauhan und Monsterjäger Ducarte. Sie fliehen gemeinsam vor den Attentätern, die Praya das Leben nehmen wollten, und durchqueren dabei die halbe Welt. Leider bleiben sie alle trotz der vielen Handlung sehr blass und haben kaum Persönlichkeit. Es hat fast bis zur Mitte des Buches gedauert, bis ich mir merken konnte, dass der Erzähler Ducarte heißt und nicht „Ich“. Sie alle geben kaum etwas von ihrer Vergangenheit Preis und wenn sie doch einmal darüber sprechen, dann in kurzen, mysteriösen Aussagen, mit denen ich überhaupt nichts anfangen konnte. Außerdem scheinen sie keinerlei Emotionen zu haben und transportieren dementsprechend auch keine zum Leser. Praya beispielsweise hat keine Angst, als sie unerwartet aus ihrem Tiefschlaf gerissen wird und mitten in einem Kampf landet. Auch zucken weder sie noch ihre Begleiter mit der Wimper, als sie einen mehrere Dutzend Meter hohen Wasserfall herunter springen müssen. Als Prayas Leben in Gefahr ist, wird sieht sie zwar kurz „beunruhigt“ aus, mehr Emotionen sind ihr aber nicht zu entlocken. Gleiches gilt auch für ihre Begleiter. Nicht einmal die Gefühle des Erzählers Ducarte werden dem Leser mitgeteilt. Alle drei Charaktere sind so tiefenentspannt, dass mich die Stimmung nicht mitreißen konnte, weil überhaupt keine aufkam.Hinzu kommen unverständliche oder unglaubwürdige Motivationen der Charaktere. Bis zum Schluss habe ich nicht verstanden, warum Praya ohne zu zögern mit zwei fremden Männern aus dem Fenster springt und nicht nur die Stadt, sondern gleich auch noch den Kontinent verlässt. Sie zögert nie, sie hinterfragt nie, als wäre das alles abgesprochen gewesen. Aus welchem Grund der Mönch in ihrem Zimmer aufgetaucht ist, welche Ziele er eigentlich verfolgt hat und warum er eine Allianz mit Ducarte gebildet hat, ist mir leider auch immer noch unklar. Etwas deutlicher werden Ducartes Absichten formuliert, immerhin ist er der Erzähler. Aber auch bei ihm verstehe ich nicht, warum er den Mönch nicht ausgeschaltet, sondern sich – in meinen Augen vollkommen unnötig – mit ihm verbündet hat. Außerdem hatte ich, als das erste Mal erwähnt wird, warum er hinter der Prinzessin her ist, die Hoffnung, dass das ein Witz war. Leider stellt sich irgendwann heraus, dass dieses absurde Ziel, das in keinster Weise erklärt wird, tatsächlich sein Ernst ist.Ähnlich wie mit den Charakteren ging es mir auch mit der Welt, die der Autor sich ausgedacht hat. Für mich wurde dabei an den falschen Stellen ins Detail gegangen, denn wie genau eine Burg aufgebaut ist und welche Räume es dort gibt, hilft mir nicht dabei, der Geschichte zu folgen, wenn ich nicht einmal weiß, in welchem Land die Charaktere sich gerade befinden. Die Länder, Städte, Bevölkerungsgruppen und Kontinente werden aber immer nur kurz genannt oder so grob beschrieben, sodass ich mir nicht wirklich etwas darunter vorstellen konnte. Die Flut an Namen konnte ich mir beim besten Willen nicht merken, da das Trio auf der Flucht immer nur kurz an einem Ort verweilt und dann schon ins nächste Land reist, wo es andere Städte und Bevölkerungsgruppen gibt. Ich bin nicht einmal sicher, ob das wirklich alles unterschiedliche Regionen und Menschen waren oder ob die Charaktere nicht einfach verschiedene Namen für ein und dasselbe verwenden. Eine Karte hätte mir da vielleicht weitergeholfen, denn ich habe ziemlich schnell den Faden verloren, wo die Charaktere gerade sind. Die Erklärungen waren einfach zu kurz, um irgendetwas verstehen zu können, sodass ich absolut keinen Schimmer habe, wie die Welt eigentlich aussieht.Die größten Schwierigkeiten hat mir beim Lesen jedoch die Tatsache bereitet, dass ich das Gefühl hatte, nur das halbe Buch vor mir zu haben. Immer wieder finden sich Sprünge in der Handlung oder in Ducartes Gedanken, die mich völlig verwirrt haben. Ich hatte ständig das Gefühl, irgendetwas verpasst zu haben. Beispielsweise gehen sie in eine Stadt, um den Auftraggeber ihrer Verfolger zu finden, aber plötzlich findet eine große Versammlung mit Vertretern vieler Gruppierungen statt, an der sie natürlich teilnehmen. Die komplette Erklärung, wann und warum sie ihren Plan geändert haben und was sie damit bezwecken, fehlt. Und solche Szenen gibt es leider zu Hauf. Ich war so sehr damit beschäftigt, mir ständig Fragen zu stellen wie „Wie kommen sie da jetzt plötzlich hin?“ oder „Wie haben sie dies jetzt gemacht?“ oder „Warum machen sie denn jetzt plötzlich jenes?“, dass ich keine Kapazitäten übrig hatte, um Gefallen an der Geschichte zu finden. Es ist, als wären die Handlungen und die Dialoge der Geschichte jedes Mal weiter gelaufen, wenn ich das Lesen unterbrochen habe, sodass ich erst an einer späteren Stelle wieder einsteigen konnte, obwohl ich ja eigentlich direkt den folgenden Satz gelesen habe. So viele Dinge wurden mir als Leser nicht mitgeteilt, dass ich die (erfolglosen) Versuche, der Geschichte zu folgen, als extrem ermüdend empfunden habe.Fazit:Das Buch war leider überhaupt nichts für mich. Die Charaktere sind blass und haben kaum Persönlichkeit, sodass ich mir nicht einmal den Namen des Erzählers merken konnte. Außerdem empfinden und transportieren sie keinerlei Emotionen und ihre Motive und Ziele sind unklar bis unglaubwürdig. In der Welt habe ich mich bis zum Schluss nicht zurecht gefunden und konnte der Reise damit nicht folgen. Die unendlich vielen Namen für Städte, Länder und Bevölkerungsgruppen kombiniert mit sehr kurzen oder gar keinen Erklärungen dazu haben mich mehr verwirrt als erleuchtet. Der Handlung selbst konnte ich auch nicht folgen, weil ich ständig das Gefühl hatte, dass Teile fehlten. Gedankengänge, Dialoge und Handlung sprangen ohne roten Faden herum. Da mich „Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung“ ermüdet, verwirrt und mit jeder Menge Fragezeichen im Gesicht zurücklässt, kann ich nicht mehr als eine Schreibfeder vergeben.

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