Michael Kibler Engelsblut

(17)

Lovelybooks Bewertung

  • 22 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 6 Rezensionen
(5)
(9)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Engelsblut“ von Michael Kibler

Eine Schwangere, die sich vor den Zug wirft, und der bestialische Mord an einem gut situierten Ehepaar - für Margot Hesgart und Steffen Horndeich von der Mordkommission Darmstadt beginnt die Woche reichlich blutig. Doch die Ermittlungen führen zunächst ins Leere - und es häufen sich die Ungereimtheiten. Ist das Ehepaar wirklich einem Raubmord zum Opfer gefallen? Und ist der Freitod auf den Gleisen womöglich ein vertuschter Mord?

superspannend

— mistellor
mistellor

Ein solider deutscher Krimi, der sich nicht verstecken braucht!

— Kaisu
Kaisu

Spannender und vielschichtiger Darmstadt-Krimi mit viel Lokalkolorit und authentisch agierenden Charaktere

— Bellexr
Bellexr

Stöbern in Krimi & Thriller

Die Mädchen von der Englandfähre

Guter Plot, schwaches Ende, Übersetzungsfehler.

Juliane84

SOG

Eine beispiellose Verkettung von Verantwortungslosigkeit, Machtmißbrauch u. a. führte zur Katastrophe. Fesselnder sozialkritischer Thriller!

Hennie

AchtNacht

Dieser Thriller ist zwar nicht besonders innovativ, aber trotzdem so spannend, wie man es von Fitzek gewohnt ist

ShellyBooklove

Geständnisse

Welch grandioses und doch verstörendes Bucg über Rache und Schuld!

Kleines91

Ermordung des Glücks

Ein wirklich schön geschriebenes Buch, das einen in mit in das große Unglück zieht.

sabsisonne

Das Scherbenhaus

Facettenreicher Krimi mit psychologischer Spannungskomponente

Thommy28

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein gut gemachter Krimi und ich könnte mir vorstellen, dass es nicht der Letzte für mich wird!

    Engelsblut
    numinala

    numinala

    11. December 2015 um 18:40

    Eine junge Frau sitzt einfach auf den Gleisen und wird zwar vom Lokführer gesehen, aber er kann nicht mehr rechtszeitig bremsen und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Kurz danach wird ein Ehepaar erstochen in ihrem Zuhause aufgefunden. Das ist mal ein blutiger Wochenanfang für Margot Hesgart und Steffen Horndeich von der Mordkommission Darmstadt. Von einer 'heißen Spur' kann zunächst keine Rede sein. Wer sollte dem netten und beliebten Ehepaar so etwas antun? Die Ermittlungen gehen in alle Richtungen um ein Motiv für die Morde zu finden. Das lenkt Margot wenigstens von ihren privaten Sorgen ab. Ihr Mann arbeitet immer noch mit Inbrunst an seinem 'tollen' Projekt in Amerika, seine Tochter geht ihre eigenen Wege und Margot fühlt sich einfach verlassen und allein. Im Gegensatz zu Steffen Horndeich, der sein junges Familienglück in jeder freien Minute genießt und dessen einziges Problem ein wenig Schlafmangel ist ;0) Fazit 'Engelsblut' ist das sechste Buch aus der Hesgart/Horndeich-Reihe - für mich erst das Erste. Der Quereinstieg war allerdings absolut problemlos. Der Schreibstil von Herrn Kibler ist flüssig und leicht zu lesen. Die Protagonisten sind sympathisch und authentisch mit ihren Sorgen und Problemen, aber auch mit ihrer Freude - einfach mit allem Drum und Dran. Der Fall selbst ist gut durchdacht und recherchiert und regt an, sich seine eigenen Gedanken zu... dem Thema zu machen. Es geht hier nicht um unnötige Brutalität, sondern um die Ermittlungen und die Aufklärung von Verbrechen. Ein gut gemachter Krimi und ich könnte mir vorstellen, dass es nicht der Letzte aus dieser Reihe für mich sein wird! :0) Viele Grüße von der Numi

    Mehr
  • Solider Krimi!

    Engelsblut
    Kaisu

    Kaisu

    14. July 2014 um 11:11

    Inhalt:  Eine Schwangere, die sich vor den Zug wirft, und der bestialische Mord an einem gut situierten Ehepaar – für Margot Hesgart und Steffen Horndeich von der Mordkommission Darmstadt beginnt die Woche reichlich blutig. Doch die Ermittlungen führen zunächst ins Leere – und es häufen sich die Ungereimtheiten. Ist das Ehepaar wirklich einem Raubmord zum Opfer gefallen? Und ist der Freitod auf den Gleisen womöglich ein vertuschter Mord? [Piper] Meine Meinung:  Der Einstieg in die Story beginnt recht neutral. Der Ermittler Steffen Horndeich ist mit seiner Frau zum Essen ausgegangen. Als sie heimkommen, wartet dort bereits ihre Babysitterin Doro, welche auch die Tochter von Ermittlerin Margot Hesgart und somit Horndeichs Partnerin ist. Direkt fällt einem die dicke Luft auf. Doch Doro entschwindet dem Ehepaar, bevor sie mehr herausbekommen können. Und auch Margot hält die nächsten Tage dicht. Man kann sich also direkt auf zwei Geschichten einstellen: Einmal die grausamen Mordfälle und parallel dazu die privaten Probleme und Sorgen des Ermittler-Duos. Wer jetzt schon denkt "Och, Nöö, so was interessiert mich nicht." Sollte gar nicht erst weiterlesen. Allen anderen sei gesagt: Es folgt ein guter Mix aus Ermittlerarbeit und der Einbindung und somit Festigung der Charaktere. Die Herangehensweise an die Fälle erfolgt Stück für Stück, ohne große blutige Szenarien. Alles ist recht ruhig gehalten und dennoch wird es nie langweilig.   Positiv: + Die Kombination Ermittlungen und Charaktertiefe. + Die Morde. Sie sind rätselhaft und erscheinen nur im ersten Moment "einfach". + Das Buch lässt sich flüssig lesen. Es gibt keine komplizierten Begriffe. + Die Aufteilung erfolgt in Wochentagen, so hat man die Schnelligkeit direkt vor Augen, wenn man mal wieder glaubt, es geht nicht voran. + Das Tempo ist zwar recht konstant, aber das störte mich hier keineswegs. + Die Aufklärung der Fälle wirkte nachvollziehbar und endet in einem kleinen Showdown. + Das Polizeiduo selbst. Beide haben Kinder und somit Familie und trotz ihrer eigenen Art, sind sie einem sympathisch. Negativ: - Das Ende selbst, es wurde für meinen Geschmack zu viel auf die Tränendrüse gedrückt. - Ab und an, hätte man Margot gerne in den Hintern getreten. Ihr Gejammer war manchmal doch zu viel.    - /+ Über den Titel des Buches kann man sich streiten, aber die Verbindung zum Inhalt ist durchaus erkennbar. Fazit:  Im Gegensatz zu vielen Kritikern, fand ich diesen Band sehr gelungen. Ich fühlte mich von Anfang an gut unterhalten und hatte nie den Drang, das Buch beiseite legen zu müssen. Die Geschichte ist ruhig gehalten, was aber hier perfekt zu dem Genre Krimi passt. Rasante Verfolgungsjagden und blutiges Gemetzel hätten einfach nicht mit der Story harmoniert. Schön fand ich auch, dass sich das Buch weiter entwickelt als es zunächst den Anschein macht. Es ist somit nicht bzw. kaum vorhersehbar. Dies ist Band 6 einer Serie um Margot und Steffen. Wer einfach mal reinschnuppern möchte kann diesen Band guten Gewissens dafür benutzen. Auch ohne Vorwissen sind alle Handlungen nachvollziehbar. 8 von 10 Punkten 

    Mehr
  • Ein vermeintlicher Suizid und ein rätselhafter Doppelmord

    Engelsblut
    Bellexr

    Bellexr

    13. May 2013 um 18:29

    Nachts werden Margot Hesgart und ihr Kollege Steffen Horndeich an einen Tatort gerufen. Eine junge Frau hat sich auf die Gleise gesetzt und vom herannahenden Zug überfahren lassen. Kurz darauf der nächste Einsatz für die beiden Kommissare: Ein vermögendes Ehepaar wird erstochen in ihrem Haus aufgefunden, offensichtlich Raubmord. Hesgart und Horndeich ermitteln in alle Richtungen, eine beweiskräftige Spur lässt sich jedoch einfach nicht finden. Dann wird bei der Obduktion festgestellt, dass die junge Frau keineswegs Selbstmord begangen hat, sondern ebenfalls erstochen wurde. Der Tatort des Raubmordes wirft für die Ermittler viele Fragen auf, die sich für die Kommissare lange nicht erklären lassen. Da gestaltet sich der offensichtliche Selbstmord der jungen Frau schon einfacher und ist von Margot Hesgart und Steffen Horndeich auch schnell zu den Akten gelegt. Doch dann entdeckt Hinrichs neue Assistentin eine tödliche Stichwunde bei der jungen Frau, die Kommissare nehmen die Ermittlungen in dem Fall wieder auf und stellen bald einige Zusammenhänge zu dem Doppelmord her. Was sich allerdings wirklich hinter diesen drei Morden verbirgt und somit das Thema des Buches, das offenbart Michael Kibler seinen Lesern erst nach einiger Zeit. Als wenn die Mordfälle nicht schon kompliziert genug wären, gestaltet sich das Privatleben von Margot Hesgart auch noch alles andere als einfach. Während ihr Kollege Horndeich sein junges Familienglück in vollen Zügen genießt, hat die Kommissarin mit einigen Problemen zu kämpfen. Ihr Mann befindet sich immer noch wegen seiner Forschungen im amerikanischen Darmstadt zusammen mit Margots Vater. Die Kontakte sind eher sporadisch und dann kündigt sich auch noch Nick aus den Staaten an, der in Wiesbaden einen Vortrag halten soll. Die Gefühle zu dem amerikanischen Detektiv sind bei der Kommissarin immer noch recht zwiespältig und dann ist da auch noch der ständige Ärger mit Doro, der Tochter ihres Mannes. Margot drohen die privaten Probleme immer mehr über den Kopf zu wachsen. Mit viel Lokalkolorit erzählt Michael Kibler seinen mittlerweile sechsten Band um sein Ermittlerteam Hesgart/Horndeich und wie man es in der Vergangenheit gewohnt ist, findet das Privatleben der beiden Ermittler neben dem Kriminalfall wieder gebührend Raum. Die Story entwickelt sich von Anfang an ziemlich verzwickt und rätselhaft, zudem ist lange Zeit nicht abzusehen, in welche Richtung sich der Darmstadt-Krimi entwickeln wird. So bleiben auch Motiv und Täter im Dunkeln und Rätselraten ist angesagt. Und der unterhaltsame, fesselnde Schreibstil von Michael Kibler wie auch die komplexe, wendungsreiche Story sorgen dafür, dass man bis zur letzten Seite beste Krimiunterhaltung geboten bekommt, gepaart mit einem gesellschaftlich wie politisch aktuellem Thema, welches der Autor gewohnt intensiv recherchiert hat. Fazit: Auch der sechste Band der Darmstädter Kommissare überzeugt wieder mit einer spannenden Story, sowie mit viel Lokalkolorit und lebendig beschriebenen Charakteren.

    Mehr
  • Rezension zu "Engelsblut" von Michael Kibler

    Engelsblut
    abuelita

    abuelita

    18. January 2013 um 19:55

    WARUM nur bereits im Vorwort so deutlich, auf was es hinausläuft? Jedem geübten Krimileser ist danach klar, um welches Thema es in dem neuen Buch von Michael Kibler geht ! So etwas müsste wirklich nicht sein ! Ehrlich, das hat mich wirklich geärgert und mir einen Teil der Spannung genommen, zumal das Team Hesgart und Horndeich erst viele, viele Seiten später etwas „erkennt“…..und dann endlich einen Zusammenhang herstellt. Und mehr verrate ich jetzt nicht – denn wenn man nur den Text auf der Rückseite des Buches liest (was ich in diesem Fall empfehlen möchte!) bleibt die Ungewissheit erhalten – also bitte einfach das „zu diesem Buch“ auf der Vorsatzseite überblättern… Der Schreibstil des Autors ist wie gewohnt – sehr gut lesbar, flüssig und anschaulich. Und vor allem sehr gut recherchiert! Der Fall an sich ist verwickelt und auch trotzdem – siehe oben - noch spannend, denn – wie hängt das nun alles zusammen? Was führt letztendlich zusammen und warum? Ganz klar, dass Michael Kibler alle Fäden folgerichtig verknüpft…. Auch das Privatleben der Ermittler kommt nicht zu kurz und ich bin schon sehr gespannt, wie es im Leben von Margot Hesgart weitergehen wird. Mit der Auflösung und dem Ende - nun ja – es war nicht zu überraschend und imgrunde ist das „es war einmal“….Märchen etwas, mit dem man gut leben kann. Einen Stern Abzug für die seltsame Idee von... Verlag? Autor? --- von Anfang an zu viel preiszugeben – ansonsten wäre es die volle Punktzahl geworden.

    Mehr
  • Rezension zu "Engelsblut" von Michael Kibler

    Engelsblut
    Natalie77

    Natalie77

    16. December 2012 um 19:24

    Inhalt: Kommissarin Margot Hesgart und Steffen Horndeich werden zu einem Suizid gerufen. Die Frau hat sich scheinbar einfach auf die Gleise gesetzt und auf den herannahenden Zug gewartet. War es wirklich Selbstmord? Am nächsten Tag beschäftigt sie der Mord an einem Ehepaar. Auch wenn alles nach einem Einbruch aussieht stimmt irgendetwas nicht. Der Tresor wurde aufgebrochen, aber die teure Kameraausrüstung blieb stehen. War es wirklich ein Raubmord? Meine Meinung: Michael Kibler ist ein Autor aus Darmstadt und dort "spielen" auch seine Krimis. Bis zu Todesfahrt kannte ich kein Buch von ihm, aber bei dem Buch hatte er mich schon in seinen Bann gezogen. Nun kam vor wenigen Tagen Engelsblut raus. Wieder ein Krimi der in Darmstadt spielt und für mich wieder ein Must have. So begann ich heute morgen zu lesen und fühlte mich direkt heimisch. Nein ich komme nicht aus Darmstadt, habe aber Schwiegereltern die nicht ganz so weit weg von dort wohnen und bin auch selber schon das ein oder andere Mal da gewesen. Michael Kibler beschränkt sich aber nicht nur auf Darmstadt. Diesmal wurde auch Marburg, Gießen und Winterberg erwähnt. Marburg und Winterberg sind nur gut 30 km von hier entfernt und da kann man sich dann schon mal heimisch fühlen. Außerdem ermittelte wieder das Duo von Todesfahrt Hesgart und Horndeich und so kannte ich die Protagonisten und musste mich auch in die kaum rein finden. Nur ein wenig start Schwierigkeiten hatte ich, aber die waren wirklich sehr kurzweilig. Kurz wurde auch wieder das andere Darmstadt in Amerika erwähnt um das es im letzten Band ging und so fand ich sofort einen Zusammenhang. Der Schreibstil war gewohnt flüssig und gut lesbar. Keine großartigen Fachsimpeleien und wenn, wie im Fall des PC Experten, geht es sogar den Kommissaren so auf den Keks das es unterbrochen wird. Es wirkt alles sehr authentisch und wird durch die lockere Art die ich von Todesfahrt schon gewohnt habe aufgelockert. Spannung gab es vom Anfang bis zum Ende und nichts war so wie man vermutet hätte. Es gibt mehrere Handlungsstränge die im laufe der Zeit verflochten werden, nachdem erstmal noch viele Fragen aufkommen. Michael Kibler geht hier auf das Thema Leihmutterschaft ein, das in Deutschland verboten ist. Wie so vieles was illegal ist, wird es aber wohl auch das geben, denn gerade die mit viel Geld finden Schlupflöcher wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt haben. Zusätzlich fließen ganz alltägliche Sachen ein, in denen ich mich als Leser selber wieder erkannt habe. So bekommt man einen besonderen Bezug zu diesem Buch. Am Ende kam es dann anders als erwartet aber immerhin in die Richtung in die auch ich gedacht hatte. Es ist für mich kein ganz zufriedenstellendes Ende, aber eins mit dem ich Leben kann. Mein Fazit: Erneut ein Krimi von Kibler der mich überzeugen konnte.

    Mehr
  • Rezension zu "Engelsblut" von Michael Kibler

    Engelsblut
    psy-borg

    psy-borg

    16. December 2012 um 19:06

    Guter Roman, leider kommt er nicht ganz an seine Vorgänger ran, denn Margot Hesgarts Familiären Probleme fand ich etwas nervig.