Michael Kibler Madonnenkinder

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Inhaltsangabe zu „Madonnenkinder“ von Michael Kibler

In Darmstadt gibt es ein Treffen der so genannten „Madonnenkinder“: Kinder, die in den Jahren 1947 bis 1957 aus dem zerbombten Darmstadt zur Erholung nach Davos in die Schweiz geschickt wurden. Das Geld dafür stammte aus „Mietzahlungen“ der Stadt Basel für das berühmte Madonnenbild von Hans Holbein, dem Jüngeren. Es könnte ein fröhliches Treffen werden, doch damals ist etwas geschehen, über das man lange nicht geredet hat - und bald schon kommt es zum ersten Mord. Der erste Roman von Michael Kibler ist klug und voll hintergründiger Spannung. Er spielt mitten im Herzen von Darmstadt: Das Heinerfest bildet die Kulisse des Geschehens – Holbeins Madonna lächelt milde dazu.

Auftakt zu einer spannenden Regiokrimi Reihe aus Darmstadt .

— Yvonne_Schmidt
Yvonne_Schmidt

Druch diesen ersten Band bin ih großer Fan geworden und erfreue mich an jedem dieser heimischen Krimis.

— Elephantgirl
Elephantgirl

toll, wenn man als Darmstädterin noch Unbekanntes aus Darmstadt erfahren kann

— mistellor
mistellor

Fazit: Mit viel Lokalkolorit versehener Auftakt einer Krimireihe, der mit einer vielschichtigen, spannenden Story aufwarten kann.

— Bellexr
Bellexr

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  • Mord beim Heinerfest

    Madonnenkinder
    Bellexr

    Bellexr

    25. September 2013 um 18:19

    Hauptkommissarin Margot Hesgarth freut sich schon auf den Besuch des diesjährigen Heinerfestes. Doch es kommt anders als gedacht. Nicht nur, dass ihr Ex-Freund plötzlich vor der Tür steht, kurz nach Mitternacht wird Margot auch noch zu einem Tatort gerufen. Nicht weit vom Heinerfest wurde die Leiche des angesehenen Darmstädter Unternehmers Ernst Dengler gefunden. Erschlagen mit einer Bierflasche. Zusammen mit ihrem Kollegen Steffen Horndeich ermittelt Margot zunächst in alle Richtungen. Ein Mordmotiv wäre durchaus im Umfeld des Toten zu finden, doch es führen auch einige Spuren zu den Madonnenkindern, jenen jungen Menschen, die in den Jahren 1947 bis 1957 aus dem zerbombten Darmstadt zur Erholung nach Davos reisen durften. Margots Vater Sebastian war solch ein Madonnenkind und auch Ernst Dengler war 1951 in Davos.   Michael Kibler stellt seinen Lesern gleich zu Anfang seine Protagonistin Margot Hesgarth vor und man lernt eine Hauptkommissarin kennen, die nach dem Tod ihres Mannes ihren Sohn Ben allein großzog. Dieser ist mittlerweile 22 Jahre und mehr auf Wunsch seiner Mutter studiert Ben BWL. Mit ihrem Vater Sebastian verbindet Margot ein herzliches Verhältnis und ihre Beziehung zu Rainer, den sie schon seit Abiturzeiten kennt, gestaltet sich mehr als schwierig. Zu ihrem Kollegen Steffen Horndeich verbindet sie ein freundschaftliches Verhältnis und Steffen weiß mittlerweile genau, wie er mit den gelegentlichen Launen seiner Vorgesetzten umzugehen hat.   Aber Michael Kibler legt nicht nur Wert auf das Privatleben seiner Protagonistin, auch Darmstadt selbst und somit auch das Heinerfest spielen eine große Rolle in seinem ersten Krimi. Mit reichlichen Informationen rund um Darmstadt und den Darmstädtern liebstes Fest samt einigen Dialogen im besten Hessisch, ist der Krimi zudem noch mit ordentlichem Lokalkolorit versehen. Hierbei kommt aber die Krimihandlung nie zu kurz und steht zumeist im Fokus der Geschichte.   In einem einnehmenden, unterhaltsamen und oft auch flapsigen Schreibstil erzählt Michael Kibler den ersten Fall von Hesgarth und Horndeich und dieser entwickelt sich durchaus sehr vielschichtig. Anfangs scheint schnell ein Verdächtiger gefunden, ein Mordmotiv hätte dieser, doch leider auch ein Alibi. Doch dies sollen nicht der letzte Verdächtige und auch nicht das letzte Mordopfer in dem Krimi bleiben. Und immer wieder führen auch Spuren zu den Madonnenkindern. Auch hierzu erfährt man viel Wissenswertes, welches der Autor aber jederzeit kurzweilig und informativ mit einbringt.   Auch die Spannung kommt nicht zu kurz, wobei man nun jetzt nicht von einem hochspannenden Krimi sprechen kann, aber Michael Kibler versteht es gut, durch unvorhersehbare Wendungen die Neugier in Bezug auf Motiv und Mörder sehr hoch zu halten, die Spannung ist hier zumeist eher hintergründig vorhanden. Das letzte Drittel der Geschichte kann man dann aber problemlos als hochspannend und fesselnd beschreiben.    Fazit: Mit viel Lokalkolorit und gut herausgearbeiteten versehener Auftakt einer Krimireihe, der mit einer vielschichtigen Story aufwarten kann.

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  • Rezension zu "Madonnenkinder" von Michael Kibler

    Madonnenkinder
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. August 2010 um 14:06

    Nun, manchmal sollte man einfach auf sein Bauchgefühl hören. So hatte ich bereits längere Zeit Notiz von den sogenannten "Darmstadt-Krimis" genommen, aber ich hatte bereits das Gefühl, dass sie nicht wirklich meinen Geschmack treffen würden. Als dann aber eine Kollegin von mir mir von den Büchern vorschwärmte, wie witzig es sei, Geschichten zu lesen, die im bekannten Umfeld, sprich Darmstadt - dem Ort, in dem ich arbeite- spielen, wurde ich dann doch neugierig und sie lieh mir dieses Buch, den ersten Band aus. Kommissarin Margot Hesgart und ihr Kollege Steffen Horndeich suchen einen Mörder. Dieser hat den reichen Begründer des "Madonnenkinder-Treffens" Ernst Dengler im Herrengarten erschlagen. Während die beiden Ermittler noch im Dunkeln tappen, ereignen sich weitere Morde und bald zeigt sich, dass eine viel tiefere Verbindung zwischen den Opfern besteht. Und Margot begegnet ihrer Jugendliebe wieder, die ihr Privatleben ganz schön durcheinander wirbelt. Auf der einen Seite war es wirklich ganz witzig, wenn die beiden durch den (fast) eigenen Wohnort "rasen" und ermitteln, dazu noch auf dem allseits bekannten Heinerfest; auf der anderen Seite haben mich die Geschichte und die Figuren nicht gepackt. Nicht mein Geschmack, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sie für die etwas ältere Generation ganz interesant sind, da auch die Geschichte Darmstadts mit behandelt wird. Mein Schwiegervater, selbst ehemaliger Kriminalkommisar Darmstadts, findet die Bücher klasse. Ist halt Geschmackssache.

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