Michael Kibler Opfergrube

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Inhaltsangabe zu „Opfergrube“ von Michael Kibler

So hatte sich Hauptkommissar Steffen Horndeich seinen freien Tag am Badesee nicht vorgestellt! Direkt vor ihm hebt sich eine Leiche an die Wasseroberfläche. Horndeich und seine Kollegin Margot Hesgart gehen zunächst von einer Beziehungstat aus, doch dann zeigen sich Parallelen zu zwei früheren Mordfällen. Warum wurden den Opfern nach ihrem Tod Wunden zugefügt? Und kann es Zufall sein, dass alle drei zur selben Zeit in Darmstadt studiert haben?

Ein spannender und verzwickter Krimi, bei dem man zusammen mit den Ermittlern ein Puzzleteil nach dem anderen suchen und finden musste.

— Tanzmaus
Tanzmaus

Spannend und abwechslungsreich, mit viel Lokalkolorit.

— twentytwo
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    Opfergrube
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    02. August 2017 um 12:17

    Hauptkommissar Steffen Horndeich wollte eigentlich nur entspannen, im Darmstädter Badesee Woog einige Runden in Ruhe schwimmen. Doch dann trifft er auf einen menschlichen Leichnam, der im Wasser treibt. Nachdem seine Kollegen den Toten aus dem Wasser gezogen haben, stellt sich heraus, dass es sich um den vermissten Emil Sacher handelt. Aber etwas ist seltsam an dem Toten. Er ist nicht nur nackt, auch wurde er merkwürdig gefesselt. Zusammen mit seiner Chefin Margot Hesgart beginnt Steffen zu ermitteln. Alles deutet zunächst auf eine Beziehungstat und der Fall wäre damit schnell gelöst. Aber es ergeben sich weitere Fragen und plötzlich zeigen sich Parallelen zu zwei früheren ungeklärten Mordfällen. Hängen diese Fälle irgendwie zusammen? Plötzlich verschwindet ein weiterer Mann, der mit den drei Opfern befreundet war und Horndeich spürt, dass die Zeit gegen sie arbeitet…   Bei dem Buch handelt es sich um den 7. Band mit Steffen Horndeich und seiner Chefin Margot Hesgart. Ich kannte bislang weder das Ermittlerteam, noch die Vorgängerbände, kam aber dennoch sehr gut in die Geschichte hinein. Horndeich war mir gleich sympathisch. Ein sachlich agierender Ermittler, der auch mal über den Tellerrand schaut und versucht, Zusammenhänge zu erkennen, wo es auf den ersten Blick keine zu geben scheint. Probleme hatte ich dagegen mit Margot Hesgart. Ihr Mann war  beruflich viel in Amerika unterwegs, bis er eines Tages ganz dort blieb, seine Tochter bei Margot parkte und sich eine neue Freundin anlachte, die passenderweise auch gleich seine Assistentin war. Margot leidet sehr unter dieser Konstellation, vor allem, nachdem ihr Mann plötzlich wieder in Darmstadt auftaucht, zusammen mit der Assistentin. Soweit war für alles klar und nachvollziehbar. Doch leider entwickelt sich Margot nicht wirklich weiter, sie tut irgendwie ihre Arbeit, bricht zusammen, trinkt Kaffee mit einem halben Löffel Zucker gegen die Bitterkeit und noch mehr als ihr Mann plötzlich in Darmstadt wieder auftaucht. Doch sie wird nicht aktiv, sondern alles bricht über ihr zusammen. Margot bleibt unnahbar und ist für den Leser nicht greifbar. Vielleicht hätte ich an dieser Stelle mehr über ihr Vorleben aus den Vorgängerbänden wissen müssen. So jedenfalls blieb Margot mir zu blass und unscheinbar, ihre Handlungen wenig nachvollziehbar.   Die Geschichte ist interessant gestrickt. Denkt man als Leser zunächst, nach 50 Seiten ist der Fall gelöst, wirft der Autor eine Wendung hinein, so dass alles wieder offen ist und plötzlich ist gar nichts mehr so einfach und leicht, wie man zuerst annahm. Die Fäden verlaufen in ganz Deutschland, reichen von Hamburg bis Heidelberg und die nähere Umgebung von Darmstadt. Ein wenig Lokalkolorit kommt im Raum Darmstadt dazu, was den Roman für mich ebenfalls sehr interessant machte. Auf diese Weise konnte ich mir die Schauplätze im Kopfkino besser vorstellen.   Manche Satzkonstruktionen brachten meinen Lesefluss zum Stolpern, so dass ich hier manches mehrfach lesen musste. Auch scheint der Autor eine Affinität für Oldtimer und Musik zu besitzen, zumindest bin ich während des Lesens immer wieder über mir unbekannte Automodelle gestolpert, die ich dann erst einmal googeln musste, bei den Musiktiteln waren mir glücklicherweise viele geläufig.  In Summe jedoch lies der Roman sich leicht und flüssig lesen.  Für die Geschichte selbst ist eine Kenntnis der Vorgängerbände nicht notwendig, eventuell könnte es beim besseren Verständnis von Margot Hesgart helfen, aber das werde ich erst herausfinden, wenn ich die bereits erschienenen Bücher gelesen habe.   Fazit: Sieht man von meinen Problemen mit Margot Hesgart und der einen oder anderen Satzkonstruktion ab, war es ein spannender und verzwickter Krimi, bei dem man zusammen mit den Ermittlern ein Puzzleteil nach dem anderen suchen und finden musste und dabei mit ein wenig Lokalkolorit belohnt wurde.

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  • Opfergrube

    Opfergrube
    twentytwo

    twentytwo

    26. July 2017 um 16:40

    Der Tote aus dem Woog ist schnell identifiziert. Es handelt sich um Emil Sacher, der bereits seit drei Wochen als vermißt gilt und wie sich jetzt herausstellt entführt, gequält und anschließend ermordet worden ist. Auch wenn sich der Tathergang anhand der Spurenlage ziemlich genau rekonstruiert läßt, bleibt das Mordmotiv absolut unklar. Als sie daraufhin die Suche nach möglichen weiteren Opfern bundesweit ausdehnen, stößt Horndeich auf eine unglaubliche Spur. Er ist sich sicher mit seiner gewagten Vermutung richtig zu liegen. Nachdem es ihm gelungen ist seine Chefin von seiner Theorie zu überzeugen, beginnt für beide ein Wettlauf gegen die Zeit – denn es gibt ein neues Entführungsopfer …FazitEin spannender Kriminalfall, in den viele für Darmstadt typische Besonderheiten einfließen, die zusammen mit vielen zusätzlichen Informationen zu Stadt und Umland für bildhafte Authentizität sorgen.

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  • Spannend von Anfang bis Ende

    Opfergrube
    Natalie77

    Natalie77

    15. December 2013 um 09:21

    Inhalt: Steffen Horndeich ist mit seiner Familie am Woog als eine Leiche auftaucht. Ein Mann, gefesselt und wie die Untersuchungen zeigen nach dem Tod noch Misshandelt. Zunächst sieht es nach einer einzelnen Tat aus, dann stellen Horndeich und Margot Hesgart fest das es auch andere Opfer gibt, die Parallelen aufweisen.... Meine Meinung: Michael Kibler hat es wieder geschafft. Er hat mich seinem Darmstadtkrimi, der siebte wenn ich richtig informiert bin, in seinen Bann gezogen. Er hat es geschafft trotz das ich trotz Müdigkeit nicht eingeschlafen bin, weil ich unbedingt wissen musste wie nun alles zusammen hängt. Michael Kibler ist für mich mittlerweile ein Garant für Spannung und rätselhafte Lesestunden. Das die Bücher in Darmstadt spielen trägt dazu bei das ich die Krimis liebe und mich ein wenig zu Hause fühle. Doch diesmal kam nicht nur Darmstadt vor, sondern auch Marburg und der Edersee, der immer öfter in Büchern auftaucht. So fühlte ich mich heimisch. Die Handlung ist recht einfach und doch kompliziert und es gab einen Satz bei dem ich dachte zu wissen wer der Täter ist und doch war es jemand anderes. Rätselraten bis fast zum Schluss ist hier garantiert. In Opfergrube ist aber nicht nur das Verbrechen Thema, sondern wie immer auch das Privatleben der Ermittler. Ich hatte das Gefühl ich hätte einen Fall ausgelassen da mir manches nicht mehr so geläufig war, aber das war nicht so schlimm da man in allem gut unterrichtet wurde. Das Privatleben von Horndeich und Hesgart wird sehr gut mit dem Fall verwoben und wird nie zu aufdringlich. in erster Linie geht es um den bzw. die Mordfälle und alles andere geschieht nebenher. So ganz nebenbei, aber nicht unwichtig. Wer die Darmstadt Krimis schon gelesen hat kennt die Protagonisten. Margot Hesgart, die Ermittlerin, gerade Privat sehr angeschlagen und sehr dünnhäutig, arbeitet zu viel und übertreibt es damit auch ein wenig. Steffen Horndeich hat seine kleine Familie und ist die Jagd nach den Mördern Leid. Er steht uneingeschränkt zu Margot überlegt aber den Job zu wechseln. Auch Nick hatte einen kleinen auftritt, was ich persönlich sehr schön fand. Mag ich den Amerikaner doch recht gerne. Die anderen Figuren bestanden aus Zeugen und Angehörigen der Opfer und natürlich der/die Täter. Allesamt hatten sie ihre Geschichte. Manche fielen wieder unter dem Tisch, manch einer wurde stärker beleuchtet. Von Beginn an war eine Spannung vorhanden. Diese ebbte für mich auch nie ab und hatte mehrere Spitzen. Es gab eine Situation in denen ich vor spannender Erwartung gerne Fingernägel geknabbert hätte. Für mich ist Michael Kibler ein Krimimeister. Das was ich an Krimis nicht mag das nur noch Ermittlungen kommen schafft er so zu schreiben das es interessant und lesenswert ist. Das Ende ist abgeschlossen und der nächste Fall dürfte kommen. Alles ist wieder auf Null. Etwas was einen nicht verpflichtet weitere Darmstadt Krimis zu lesen, aber auch nicht davon abhält. Wendungen und Sackgassen machen dieses Werk zu einem spannenden Lesevergnügen an dem nichts zu bemängeln ist

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