Michael Kibler Totensee

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Inhaltsangabe zu „Totensee“ von Michael Kibler

Auf dem Grund eines Badesees wird ein alter Mercedes entdeckt, darin die sterblichen Überreste zweier Menschen. Als sich herausstellt, dass das junge Paar seit den Achtzigerjahren verschwunden ist, stehen Steffen Horndeich und seine Kollegin Margot Hesgart von der Darmstädter Mordkommission vor vielen offenen Fragen. Dann wird in einem stillgelegten Zivilschutzbunker eine weitere Leiche gefunden – ein Mann aus Berlin wurde erschossen. Wo zunächst kein Zusammenhang scheint, entdeckt Horndeich schon bald eine Parallele. Und er bemerkt: Erst vor wenigen Tagen hatte er selbst mit dem Mann gesprochen …

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  • Die RAF und ihre späten Folgen....

    Totensee
    lievke14

    lievke14

    29. March 2016 um 21:50

    "Auf dem Grund eines Badesees wird ein alter Mercedes entdeckt, darin die sterblichen Überreste zweier Menschen. Als sich herausstellt, dass das Paar seit den Achzigerjahren verschwunden ist, stehen Steffen Horndeich und seine Kollegin Margot Hesgart von der Darmstädter Mordkommission vor vielen offenen Fragen. Dann wird eine weitere Leiche gefunden - ein Mann aus Berlin wurde erschossen. Wo kein Zusammenhang scheint, entdeckt Horndeich schon bald eine Parallele. Erst vor wenigen Tagen hat er mit dem Mann gesprochen.... Dieser Roman dreht sich hauptsächlich um das Ermittlerduo Hesgart / Horndeich, die sich in ihren Ermittlungen unversehens in den dunkelsten Jahren der deutschen Nachkriegsgeschichte befinden. Michael Kibler erzählt seine Geschichte sehr strukturiert und interessant. Dabei verbindet er die Handlungsstränge der Vergangenheit gekonnt mit den Geschehnissen in der Gegenwart zu einem ausgereiften politischen Plot, der mit vielen wissenswerten Details über den deutschen Terrorismus in den 80er Jahren aufwartet. Der Schreibstil ist sehr flüssig und geradlinig. Hochspannung ist bei diesem Roman allerdings nicht zu erwarten. Es handelt sich eher um eine sachliche Abhandlung über die Polizeiarbeit, deren Recherche und die politischen Eckdaten bzw. Verwicklungen meiner Meinung nach den eigentlichen Reiz dieses Kriminalromans ausmachen. Kibler räumt der Stadt Darmstadt als Hauptsetting viel Platz ein. So werden zahlreiche Örtlichkeiten der Stadt recht anschaulich beschrieben und deren geschichtliche Bedeutung beleuchtet. Die beiden Ermittler kamen mir teilweise etwas hölzern vor....waren jedoch nicht unsympathisch. Ich werde diesen Autor auf jeden Fall im Auge behalten.

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  • Flüssiger Krimi

    Totensee
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    15. January 2016 um 12:35

    Flüssiger Krimi Es ist eher ein Zufall (wie so oft), dass diese beiden „alten“ Leichen in diesem alten Mercedes an einer tiefen Stellen inmitten eines beliebten Badesees in Darmstadt gefunden werden. Und es ist überhaupt nicht klar, wer dieser Mann und diese Frau sin, vor weniger, wie die beiden vor langer Zeit auf dem Grund des Sees landeten. Dann dazu hätte der Wagen eigentlich über das Wasser fahren müssen. Und zwar eine ziemliche Strecke. Die Ermittler Horndeich und Hesgart, beide zudem eigentlich mit privaten Fragen durchaus schon beschäftigt genug, machen sich auf den Weg, das Puzzle zu enträtseln, alten Spuren zu folgen, in Universitätsarchiven zu graben. Schritt für Schritt wird so zumindest die Identität der weiblichen Toten ein stückweit greifbarer. Und dann findet sich eine weitere Leiche. In einer der alten Bunkeranlagen der Stadt. Jemand, der als Person nicht unbedingt in die Nähe der beiden schon bekannten Toten einzuordnen wäre, dessen Fall aber verdeckte Parallelen mit dem Mord an den beiden „Menschen im See“ aufweist, die auf Dauer offenkundig werden. Zufall oder gibt es Verbindungen? Und zwar Verbindungen in eine politische Wirklichkeit, die schon zu Ihrer Zeit kaum allgemein bekannt war. Das Spiel mit der Begeisterungsfähigkeit junger Menschen, der Versuch, strategisch zu Destabilisieren, politische „Flausen“, die plötzlich ernste Realität werden können. Und ein durchaus im Nachhinein realistisches Szenario, das auch in harmlos scheinender Umgebung böse Absichten gezielt verfolgt werden können. Das ganze flüssig verfasst und mit griffigen Charakteren versehen ergibt eine anregende Unterhaltung. Zwar legt Kibler kein Höchsttempo vor und nervenzerreißende Gefahrenmomente finden sich auch nicht in diesem eher sachlich erzählten Kriminalfall, das allerdings macht das Buch durch seine enge Anlehnung an die Realität wett, wie auch das Lokalkolorit Darmstadts unaufdringlich seine Atmosphäre entfaltet. Mit einigen überraschenden Wendungen zum Ende hin und einer wenig vorhersehbaren Auflösung, die aber gut in das Gesamtbild der Ereignisse dann passt. Und wer weiß, ob nicht Ähnliches an Verstrickungen, langsamen Erschleichen von Vertrauen und Nutzen junger Antriebskräfte auch heute noch geschieht? Mit anderen „Spielern“ auf dem Feld der „Anwerbung“, aber gleichen Zielen? Ein lesenswerter Kriminalroman

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  • Das Grundthema lag mir schon nicht

    Totensee
    Natalie77

    Natalie77

    13. January 2016 um 11:04

    Inhalt: Taucher finden zwei Leichen in einem alten Mercedes auf dem Grund eines Sees und verständigen die Polizei. Hesgart und Horndeich werden dem Fall zugeteilt und stellen schnell fest das die Toten wohl schon in den achtziger Jahren gestorben sind. Nun gilt es nur festzustellen wer sie sind, wann sie genau starben und warum sie ihr Leben lassen musste. Während den Ermittlungen finden sie eine dritte Leiche, der Mann hatte sie vor kurzem noch wegen dem Pärchen kontaktiert... Meine Meinung: Das letzte Mal haben Hesgart und Horndeich nicht ermittelt, doch dieses Mal sind sie wieder mit von der Partie. Der Fall klingt spannend und geheimnisvoll und so hatte ich zu Beginn auch keine Probleme mich fesseln zu lassen, von dieser undurchschaubaren Geschichte. Doch irgendwann kam der Punkt in dem es langatmig wurde. Das Leben der unbekannten Toten wird aufgerollt und hat mit der RAF zu tun. Jeder der das Thema RAF spannend und oder interessant findet hat hier gewiss Freude. Ich kenne zwar die Geschichte zur RAF in groben Zügen, doch muss ich mehr auch nicht wissen. Manches war mir zu viel, zu ausufernd erzählt und nahm mir die Spannung. Auch war der zu vermutende Täter recht schnell bekannt, so dass von da an der Fall doch etwas uninteressant wurde. Was mich auch ein wenig störte war das Gejammer von Hesgart im privaten Bereich. Ich hatte das Gefühl das neben dem doch etwas langatmigen Fall, das Privatleben ebenso langweilig und negativ war und mich etwas runter zog. Bei Horndeich war es im Privaten nicht ganz so schlimm, auch wenn ich auf seine kleineren Unwägbarkeiten gut hätte verzichten können. Das Ende fand ich sehr unbefriedigend auch wenn es Überraschungen gab. Es ist eben nicht wirklich abgeschlossen und das gefällt mir in dem Fall nicht. Insgesamt konnte mich Totensee also eher nicht begeistern, das kann sich beim nächsten Buch von Michael Kibler jedoch wieder ändern. Hier war es einfach sein Grundthema das schon nichts für mich war.

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