Michael Kiesen Stuttgart Frühlingsfest

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Inhaltsangabe zu „Stuttgart Frühlingsfest“ von Michael Kiesen

Nach einem Besuch des Stuttgarter Frühlingsfests wird der achtzehnjährige Anton auf ungewöhnliche Art getötet. Verdächtig ist zunächst sein bester Freund Daniel, der mit ihm im Festzelt war. Daniel sucht vor der Justiz Schutz bei David, einem Rechtsanwalt, der nun vor der Frage steht, ob Anton ein Zufallsopfer ist oder ob es sich um eine Beziehungstat handelt. Über seinen Mandanten kommt der Rechtsanwalt mit verschiedenen Leuten aus dem Umfeld des Getöteten in Kontakt. Allmählich nimmt der Anwalt ein Netz von Aversionen und erotischen Verstrickungen wahr, in dem die Lösung des Falles verborgen sein könnte. Er erlebt, oft zusammen mit Daniel und dessen Freunden, einen turbulenten Sommer, bis sich im Herbst auf dem Volksfest ein weiterer schwerer Zwischenfall ereignet...»In seinem Gesicht war etwas, das sofort Vertrauen erweckte. Aller Glanz der Jugend lag darin und ebenso die leidenschaftliche Keuschheit der Jugend.« Dies war der erste Eindruck Lord Wottons von Dorian Gray. Man konnte das auch von Daniel sagen. Ob allerdings ein Internetsurfer noch so »keusch« war wie der junge Dorian Gray, war zu bezweifeln. Aber man sah Daniel seine »Laster« nicht an, genauso wenig wie dem reiferen Dorian Gray. (Quelle:'E-Buch Text/01.10.2009')

Interessante Perspektive eines Kriminalfalles - der Leser nimmt anhand der Gedankengänge des zur Verteidigung berufenen Anwalts am Geschehen teil - allerdings wird das Ganze mit für meinen Geschmack übermäßig betonten homoerotischen Szenen präsentiert.

— RobinBook
RobinBook
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  • Interessant, aber sehr sexlastig

    Stuttgart Frühlingsfest
    RobinBook

    RobinBook

    29. September 2015 um 17:54

    Nach dem Stuttgarter Frühlingsfest wird ein junger Mann tot aufgefunden und sein Schulfreund gerät in Verdacht, ihn getötet zu haben. Der Leser verfolgt den Kriminalfall aus der Sicht des vom Vater zur Verteidigung berufenen Rechtsanwalts. Das Ganze ist recht spannend aufgebaut und erfreut durch eine überraschende Auflösung, hätte aber den starken homoerotischen Akzent meines Erachtens nicht gebraucht.

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  • Stuttgart Frühlingsfest

    Stuttgart Frühlingsfest
    Fanje

    Fanje

    28. December 2013 um 19:51

    Stuttgart Frühlingsfest gibt sich wie ein Kriminalroman, denn es gibt eine Leiche und das Umfeld des Opfers wird untersucht. Allerdings wird nie eine polizeiliche Untersuchung durchgeführt und nur ein Anwalt ermittelt im Unkreis des jungen Opfers. Dabei werden im ganzen Buch jedoch hauptsächlich homoerotische Szenen unter Jugendlichen beschrieben, eine polizeiliche Ermittlung, wie man sie aus Kriminalromanen gewohnt ist, findet allerdings nie statt. Die Erzählweise des Autors ist teilweise auch sehr unzusammenhängend und an einigen Stellen fragt man sich, wo zwischen geschilderten Ereignissen der Zusammenhang besteht. Wer einen Krimi lesen möchte, wird mit diesem Buch eher enttäuscht sein, also besser Hände davon lassen!

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