Michael Kimball Eine Familie verschwindet

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Inhaltsangabe zu „Eine Familie verschwindet“ von Michael Kimball

Momma, Poppa, Bruder, Schwester. Sie packen alles ins Auto, was sie mitnehmen können, legen das tote Baby in eine Spielzeugkiste in den Kofferraum. Sie verlassen Mineola in Texas, eilen und irren durch die offenen Weiten Amerikas nach Gaylord in Michigan, zu Bompa. An jedem Ort, den sie durchqueren, verkaufen sie etwas von dem, was ihnen geblieben ist - die Basketballausrüstung des Sohns, die Kette der Tochter, Mutters Hochzeitskleid, Vaters Taschenuhr: Sie fahren weiter und weiter und müssen doch bei sich selbst und ihren ungetrösteten Gefühlen bleiben.§Michael Kimballs aufsehenerreges Debüt ist die Geschichte dieser Reise, abwechselnd aus der Sicht der beiden Kinder erzählt. Das kleine Mädchen und sein kaum älterer Bruder versuchen, sich in dem Unglück, das sie umgibt, zurechtzufinden, zu verstehen, was der Tod ihres Geschwisters bedeutet: sie, indem sie mit ihrer Puppen-Familie die Trauer-Landschaft nachstellt, er, indem er die geographische Bewegung protokolliert und den Verlust i nventarisiert. Kimball wagt eine experimentelle Sprache für eine tragische Geschichte und läßt in den scheinbar unbedarften und zugleich gnadenlosen Kinderstimmen die Verstörung, die diese Familie umtreibt, auf ergreife Weise deutlich werden. Ein kurzes Buch mit langem Nachhall.§"Amerika wird leerer, je weiter man nach oben geht. Unser Auto wurde leerer und unsere Familie auch. Aber wir waren immer noch nicht ganz da. Es ist so weit weg, wegzugehen, aber wir konnten noch nicht damit aufhören."

Es gibt sehr unterschiedliche Rezensionen zu dem Buch, ich bin sehr gespannt auf diese ungewöhnliche Geschichte.

— Milagro
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  • Rezension zu "Eine Familie verschwindet" von Michael Kimball

    Eine Familie verschwindet
    Milagro

    Milagro

    26. December 2010 um 16:12

    Ein Familiendrama wird aus der Sicht zweier Kinder geschildert. Der Versuch, das Unfassbare zu fassen und weiterzuleben, und zwar als Familie. Eine von Verlust, Traurigkeit, Elend und ganz geringer Zuversicht geprägte Odyssee durch die Vereinigten Staaten, die den Leser verstört und allein zurückläßt.
    Bitte nicht lesen, wenn man gerade jemanden verloren hat!