Michael Klein

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Mark Twain in München

Mark Twain in München

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Erschienen am 01.03.2015
Vera und der braune Glücksmann

Vera und der braune Glücksmann

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Erschienen am 01.11.2006
Rosen sehen anders aus

Rosen sehen anders aus

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Erschienen am 01.12.2014
Mark Twain in Bayern

Mark Twain in Bayern

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Erschienen am 04.07.2016
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Erschienen am 01.09.2012

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peedees avatar

Rezension zu "Bankier der Barmherzigkeit: Friedrich Wilhelm Raiffeisen" von Michael Klein

Die Geschichte hätte ein grösseres Format verdient
peedeevor einem Jahr

Der Name Raiffeisen ist mir, wie wahrscheinlich den meisten, ein Begriff, da ich diesen durch die Raiffeisenbanken, die in meiner Gegend zahlreich vertreten sind, kenne. Jedoch war mir der Begründer, Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818 – 1888), nicht bekannt. Der Autor, Prof. Dr. Dr. Michael Klein, ist ein ausgesprochener Kenner der Geschichte von Raiffeisen; er hat über ihn promoviert. Hier erzählt er vom Leben des Genossenschaftsgründers.

Erster Eindruck: Ein auffallend kleines Buch, sowohl in der Grösse (12,5 x 19,5 cm), als auch im Umfang (nur 95 Seiten). Die Seiten sind sehr dicht beschrieben, zudem erscheint mir die Schrift etwas klein. Es hat mehrere Fotos und Abbildungen in Schwarz-Weiss. Mir gefallen Titel und Cover sehr gut.

Der Autor erzählt u.a. von der Kindheit von Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Der Vater hat die Familie in grosse Bedrängnis getrieben, da er sich aus der sogenannten Armenkasse, für deren Verwaltung er zuständig war, für seine eigenen Zwecke bediente. Friedrich Wilhelm Raiffeisen hat sich später in all seinen Jahren in der Öffentlichkeit, soweit bekannt, niemals Dritten gegenüber zu seinem Vater geäussert. Seine Mutter musste neun Kinder ohne Beistand ihres Mannes grossziehen.
Raiffeisen war ein gottesfürchtiger Mann, der sich nicht nur für sein eigenes Wohl einsetzte, sondern ganz im Gegenteil dafür sorgte, dass es anderen, die weniger hatten, möglich war, ihre Situation zu verbessern. Mich hat beeindruckt, dass Raiffeisen sich nicht entmutigen liess, auch wenn er etliche Rückschläge, seien diese privater oder beruflicher Natur, hinnehmen musste. So hatte er selbst gesundheitliche Probleme, die später fast zu seiner Erblindung führten, er verlor früh seine Frau und war mit kleinen Kindern alleine, zudem gab es beim Aufbau seiner „Darlehenskassen-Vereine“ zum Teil massive Ablehnungen und auch Enttäuschungen. Doch Raiffeisen hat sich stets auf seinen Glauben berufen und für die Solidarität und Nächstenliebe weitergemacht.
Es wird sein Testament abgedruckt, das er kurz vor dem frühen Tod seiner Frau geschrieben hat. Interessant war dabei seine Angst vor einem Scheintod, denn er forderte, dass bei seinem Ableben das Herz entnommen und neben seinem Leichnam in den Sarg gelegt werden solle.
Durch die vorher erwähnte Augenproblematik konnte er seinen Beruf als Bürgermeister nicht mehr ausüben und wurde 1865 in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. Da seine „Darlehenskassen-Vereine“ ihm kein Geld einbrachten, hat er einen Weinhandel aufgebaut, der – zusammen mit einem bescheidenen Ruhegehalt – seine finanziellen Verhältnisse sicherte.

Die Geschichte mit den vielen Auszügen aus Briefen, Statuten, Protokollauszügen und Tagebucheinträgen hat mir sehr gut gefallen. Dafür gäbe ich grundsätzlich 5 Sterne. Doch die dicht beschriebenen Seiten haben meinen Lesefluss und meine Lesefreude etwas gebremst. Ich finde, das Buch hätte ein grösseres Format mit einem „luftigeren“ Layout verdient. Mir ist bewusst, dass das Buch sodann zu einem höheren Preis angeboten werden müsste, aber das Buch wäre es auf jeden Fall wert. Zudem hätte ich im Anhang gerne einen kurzen Lebenslauf mit ein paar wichtigen Stationen seines Lebens und Wirkens gehabt. Von mir gibt es insgesamt 4 Sterne.

Kommentare: 1
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HEIDIZs avatar

Rezension zu "Mark Twain in München" von Michael Klein

Twain und zweimal München
HEIDIZvor 2 Jahren

Mark Twain war im Winter1878 bis 1879 in München. Der damals 43-Jährige war schon berühmt. Seine Abenteuer von Tom Sawyer wurden vielfach gelesen. Er wollte einfach besser Deutsch sprechen und verstehen lernen und die Sehenswürdigkeiten Münchens erkunden. Im Sommer 1893 war Twain dann nochmals in München. Beide Aufenthalte hinterließen Spuren im Schriftsteller.

 

Die beiden Aufenthalte sind in Band 16 der Reihe "Stationen" aus dem Hause des Morio-Verlages zu Mark Twain in München beschrieben. Das Büchlein betrachte ich als Lesebuch zu Twain in München. Es ist mit zahlreichen wundervollen Aufnahmen versehen, die Twain und seine Wegbegleiter in München zeigt. Illustrationen aus Büchern und Abbildungen von Erstausgaben usw. runden das für mich rundherum positive Bild des Büchleins noch zusätzlich ab.

 

Die Texte und Fotos ergänzen sich prima und bilden eine Einheit. Textliche Beiträge sind sehr informativ und verständlich geschrieben. Er machte mir große Freude und war eine Bereicherung, dieses Buch zu lesen. Ich mag die Reihe sehr, man erfährt viel zu den beschriebenen Personen und auch zu den Orten, in denen sie sich zu einer bestimmten Zeit aufhielten.

 

Ich spreche nur allzu gern eine Empfehlung aus, dieses Buch zu lesen, wenn man sich für Twain und Biografien interessiert.

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