Michael Koglin Bluttaufe

(76)

Lovelybooks Bewertung

  • 107 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 17 Rezensionen
(18)
(29)
(19)
(9)
(1)

Inhaltsangabe zu „Bluttaufe“ von Michael Koglin

Ein nervenzerreißender deutscher Psychothriller. Eine zerstückelte weibliche Leiche wird in einem kleinen Waldstück in der Nähe Lüneburgs gefunden. Der Fall wird an den Hamburger Kommissar Peer Mangold übergeben. Den erinnert die Tat an den amerikanischen Serienkiller Ted Bundy. Kopiert der Mörder ein berüchtigtes Vorbild? Um diese Frage zu klären, erhält Mangold Unterstützung von der Profilerin Kaja Winterstein. Dann meldet sich der Täter überraschend bei der Mordkommission. Er scheint die Polizei zu einem makabren Wettkampf herauszufordern. Es gibt Hinweise darauf, dass es sich bei dem Täter um einen sogenannten Savant handelt, einen Inselbegabten mit einem außergewöhnlichen Gehirn. Will er seine geistigen Kräfte messen, oder geht es ihm um ein einzelnes Mitglied der Mordkommission? Ein perverses Katz-und-Maus-Spiel zwischen Täter, Polizei und Profilerin.

Naja mehr erwartet

— darkangel88
darkangel88

Eine gute Grundidee, aber keine gute Umsetzung

— miissbuch
miissbuch

Habe mir davon versprochen. Zu Beginn sehr verwirrend, da der Autor unvermittelt zu anderen Personen springt und Showdown zu schnell.

— Uwes-Leselounge
Uwes-Leselounge

Stöbern in Krimi & Thriller

Die Brut - Sie sind da

Erinnerte an amerikanischen "B-Horrorfilm", viele Szenen- und Perspektivenwechsel, aber das war erst der Anfang

SillyT

Tiefe Schuld

Fall 2 mit Blick in den Abgrund. Echt lesenswert und Spannung pur.

RubyKairo

Cruelty

Das Cover und der Titel versprechen mehr, aber dennoch spannend und fesselnd.

bella777

Murder Park

Ein Pageturner mit sehr unerwartetem Ende. Allerdings schwanke ich zw. 3-4 Sternen wgn. abgehackten Sätzen & fragwürdigen Verhaltensweisen

jewi

Schatten

Großartig, spannend und atemberaubend - für mich das beste Buch in der Reihe!

wortgeflumselkritzelkram

Bruderlüge

Wirklich guter und spannender Abschluss!!

daneegold

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Naja mehr erwartet vom Titel her

    Bluttaufe
    darkangel88

    darkangel88

    23. April 2016 um 15:41

    Der Krimi ist zwar spannend geschrieben und das nicht erst am der gefühlten 30. Seite, sondern von Anfang an. Irgendwie hat man das Gefühl das einiges ausgelassen oder übergangen wurde. Ist zwar einiges etwas unsinnig und nicht nachvollziehbar, weiterempfehlen würde ich es jetzt nicht.
    Habe mir das Buch eigentlich nur geholt wegen den Titel. Hab mir mehr erhofft dahinter.

  • 1. Fall für Peer Mangold und Kaja Winterstein

    Bluttaufe
    miissbuch

    miissbuch

    17. November 2015 um 09:27

    Inhalt: Peer Mangold (Polizist bei der Hamburger Polizei) wird zu einem Tatort in der Nähe von Lüneburg gerufen. Es ist eigentlich nicht sein Einsatzgebiet, doch auf dem Kassenbon den Opfers ist sein Name zu erkennen. Somit wird der Fall, der an die Taten eines amerikanischen Serienmörders erinnert an Mangold gegeben. Gemeinsam mit seinem Freund Hensen, seinen beiden Kollegen Weitz und Tannen und der Profilerin Kaja Winterstein begeben sie sich auf die Suche nach einem Mörder, der perfekter als alle anderen Mörder sein will… Meinung: Nachdem ich den Klappentext gelesen und die Zeile “Ein nervenzerreißender Psychothriller” da stand, dachte ich boah, das muss ja der Hammer sein. – Pustekuchen, ich fand das Buch wirklich enttäuschend. Die Grundidee ist wirklich gut, aber an der Ausarbeitung hapert es. Ich habe bis heute (ok, gestern hab ich das Buch gelesen) das Ende noch nicht verstanden. Also ich habe verstanden wer der Täter ist, aber nicht wieso man sowas so abrupt enden lassen muss. Gut gelungen fand ich die Persönlichkeit des Täters, dass er ein Savant ist und der Autor versucht hat diese Menschen zu verstehen. Schade fand ich allerdings, dass dem Täter kein einzige Kapitel zugestanden hat. Er trat zwar zwischenzeitlich immer in so “Einschüben” vor den Kapitel in Erscheinung, diese haben mich aber mehr verwirrt, als das sie mir genutzt haben. Außerdem hat mir die Persönlichkeit der handelnden Personen gefehlt. Erst ziemlich spät wurden diese mit Vornamen “vorgestellt” und auch aus dem persönlichen Umfeld gab es nur mäßig viele Informationen. Genauso wenig fand ich, dass es ein gutes Ermittler-Team war. Immer wieder wurden den anderen Informationen vorenthalten und immer wieder handelten diese, meiner Meinung nach, zu eigenständig. Also ich werde mir die weiteren Teile dieser Serie nicht kaufen.

    Mehr
  • Schade um meine GEduld

    Bluttaufe
    carlinda

    carlinda

    02. July 2013 um 21:31

    Nervenzerreissend war der Thriller , aber eher für meine Geduld. Der Klappentext klang interessant , aber  leider . . .. .Die Mordkommission wird interessant gezeichnet, aber weniger wäre mehr gewesen , wenn man sich auf einen Person konzentriert hätte. So erfährt man zwar viel, aber es geht nicht in die Tiefe.  Und  warum der Savant sich  zum Kopieren von Serienmörder entschließt, wird nicht genau erklärt. 

    Mehr
  • Hier trifft das Sprichwort zu: Auge um Auge^^

    Bluttaufe
    Kendra

    Kendra

    29. June 2013 um 18:08

    Das Buch "Bluttaufe" von Michael Koglin ist ein guter Thriller, der mich vor allem mit den Guten Charakteren überzeugen konnte, auch wenn mich der hauptsächliche "Mordfall (e) " nicht so gebannt hat^^ Doch die Aufklärung, bzw das Vorangehen des Teams der Ermittler war wirklich prächtig mitzuverfolgen und hat mich überzeugt. Besonders Mangold der Hauptermittler und seine Kollegen: die neu herangezogene Psychologin Katja Winterstein, seine Kollegen: Tannen der ziemlich Vergesslich zu sein scheint, aber seine Momente hat^^ und auch der etwas vorlaute und unsympathische Weitz tragen dazu bei, dass das Buch nicht an "Spannung" verliert, da die Mordfälle irgendwie nicht gerade überaus spannend sind. Wie gesagt es ist kein Buch dass mich wirklich vor Überraschungen oder auch mit Nervenkitzel versorgte, dennoch ein solider Krimi würde ich sagen :-) Interessant fand ich jedoch die Idee den Mörder Savant Fähigkeiten zuzugestehen, bwz einen Inselbegabten als Bösewicht zu machen. Da ich um ehrlich zu sein vorher noch nie davon gehört habe, bin ich wirklich etwas schlauer durch dieses Buch geworden....und da sagt noch einer dass Thriller nicht bilden können^^ Klasse fand ich dass man , da die Ermittler ziemlich ratlos gegenüber so einem schlauen Gegenüberspieler sind, eine Geheimwaffe mit ans Bord holt, die selber alles andere als durchschaubar ist....und man letztendlich nicht weiß ob man ihr vertrauen kann.... Dass die Morde nach Vorlage bekannter Serienmörder nachgestaltet wurden, finde ich persönlich gut beschrieben und dargestellt. Etwas dass nicht immer in Krimis vorkommt, wie ich finde :-) Auch dass der Täter sich sehr speziell die Ermittler ausgesucht hat, finde ich hat eine persönliche Note, die mich wirklich aufhorchen lässt und mich neugierig macht, da einige Fragen am Ende noch nicht ganz geklärt wurden. Daher werde ich mir sicherlich den nächsten Fall von Mangold kaufen^^ Ach ja eine kurze Anmerkung, das Ende dieses Teiles empfand ich für etwas zu schnell abgehandelt.....hier hätte ich mir mehr Details gewünscht und vielleicht eine kleine Auskostung der Rettung....hier war das irgendwie alles  zu plötzlich vorangegangen und schwups, alles ist wieder okay^^ Ein Buch, dass sicherlich einige Schwachpunkte hat, dennoch mit einem tollen konstruierten Ermittlerteam punkten kann! :-)

    Mehr
  • Rezension zu "Bluttaufe" von Michael Koglin

    Bluttaufe
    goldstaub

    goldstaub

    16. February 2013 um 11:44

    meine meinung: das buch ist sehr spannend, es ist sehr flüssig geschrieben. der wahre täter wird bis zum schluss geheim gehalten. zum autor: michael koglin wurde 1955 in büdelsdorf/schleswig-holstein geboren und lebt jetzt in hamburg. zum buch: bluttaufe der hamburger kommissar peer mangold übernimmt mit seinem team einen neuen fall. in einem waldstück neben der autobahn wird ein zerstückelte leiche gefunden, ihre kleider wurden ordentlich gefaltet und neben der leiche abgelegt. der fall erinnert an den berüchtigten serienkiller ted bundy. zufall oder kopiert er serienmörder??!! unterstützung erhält peer von der profilerin kaja winterstein die sich gerade auch noch mit den launen ihrer tochter umherschlagen muss. eines tages nimmer der täter kontakt zu mangold auf und er eröffnet somit das spiel!!?? es gibt hinweiße das der täter ein sogenannter savant ist, einen inselbegabten mit einem außergewöhnlichen gehirn. die beamten und kaja kommen mit den verschlüsselten nachrichten einfach nicht weiter und nachdem weitere morde geschehen, holen sie peter der auch ein savant ist ins boot. durch peter erhoffen sie sich, das er ihnen weiterhelfen kann und der täter kontakt zu ihm aufnimmt. doch das ist nicht ganz einfach, denn peter lebt in seiner eigenen kleinen welt!! schnell wird klar das der täter peter für sein spiel benutzt, nur wie sollen sie weiter verfahren!!?? als auch noch die tochter von kaja nicht bei ihrem vater ankommt, laufen die ermittlungen auf hochtouren. hat es der täter wirklich auf die tochter abgesehen oder vielleicht auf jemanden anderen!!?? benutzt er die entführung der tochter nur um jemand anderes in seine falle zu locken!!??

    Mehr
  • Rezension zu "Bluttaufe" von Michael Koglin

    Bluttaufe
    Natalie77

    Natalie77

    01. January 2013 um 16:43

    Inhalt: Es wird eine zerstückelte Leiche in einem Wald gefunden. Bei ihr ein Kassenzettel auf dem Man und Gold eingekreist ist. Der wald liegt aber nicht in Mangolds Zuständigkeitsbereich. Trotzdem wird er zu den Ermittlungen hinzu gerufen. Alles sieht danach aus das der Täter berühmte Serienkiller kopiert. Mangold bekommt Hilfe von der Profilerin Kaja Winterstein und auch der Täter meldet sich bei ihm und fordert ihn zu einem perfiden Spiel heraus.... Meine Meinung: Ich habe bisher nur ein Buch von Koglin gelesen und habe daraufhin weil ich bei dem Buch so begeistert war angefangen nach und nach auch seine anderen Bücher zu kaufen, tauschen etc. Nun kam Bluttaufe dran und hätte ich das als Erstes gelesen käm vermutlich kein Koglin mehr auf meinen SuB. Ich fand es zum gähnen langweilig, teilweise etwas wirr. Die Ermittlungsarbeit steht im Vordergrund. Die Morde an sich werden mit dem auffinden der Leiche schnell abgehandelt. Mit den Protagonisten konnte ich gar nicht warm werden, was auch daran lag das mich ein Mangold zum Beispiel nervte in dem immer wieder geschrieben wurde das er sich von Vera getrennt hat. Auch die anderen Protagonisten blieben für mich eher schwach. Die Wechsel der Sichtweisen konnte ich hier manchmal kaum nachvollziehen und musste mich manchmal bei jedem Absatz neu rein finden. Sorry, aber dieser Koglin war leider nichts für mich. Ich hoffe der Nächste wird wieder besser.

    Mehr
  • Rezension zu "Bluttaufe" von Michael Koglin

    Bluttaufe
    Thrillerlady

    Thrillerlady

    28. October 2012 um 00:58

    Gerade beendet und für ok befunden. Das beste am Buch ist die interessante Thematik, handelt es doch von den sogenannten Inselbegabten, sprich Menschen, die das Asperger Syndrom haben. Ansonsten handelt es sich bei dem Buch eher um einen Krimi, als um einen Thriller, denn es gibt ausschließlich Polizeiarbeit, kaum einen Bezug zum Täter, sprich keine wirklichen Täter-Opfer-Szenen, die Spannung hält sich ebenfalls in Grenzen, kommt sie doch erst ansatzweise zum Ende wirklich auf. Die Story besticht mehr durch ihr komplexes Thema, wo man schon konzentriert lesen muss, um es zu verinnerlichen und vor allem zum Ende hin nimmt dies nochmal etwas zu. Trotzdem ließ es sich zügig lesen, wenn man von diesen Dingen absieht und lernen, bzw. was draus mitnehmen tut man dabei auch noch. Für mich war es trotz der beschriebenen Schwächen schon lesenswert, allerdings mit deutlichen Abstrichen. Nun bin ich nochmal mehr auf seine anderen Bücher gespannt und werde danach Ausschau halten. Note: 3

    Mehr
  • Rezension zu "Bluttaufe" von Michael Koglin

    Bluttaufe
    BuechermonsterBlog

    BuechermonsterBlog

    22. October 2011 um 17:23

    Zum Roman: In einem Waldstück in Lüneburg wird die zerstückelte Leiche einer Frau gefunden, die auf bizarre Weise zur Schau gestellt wurde. Am Opfer hat der Mörder Botschaften hinterlassen, welche die örtliche Polizei dazu veranlassen, den Hamburger Kommissar Peer Mangold zum Fall hinzuzuziehen, da dieser vom Täter offenbar direkt angesprochen wird. Mangold wird bei seinen Ermittlungen vom Journalist Hensen unterstützt, der ihm in der Vergangenheit schon des öfteren mit guten Eingebungen bei der Aufklärung von verzwickten Fällen geholfen hat. Der Mörder scheint bei seiner Tat sehr professionell vorgegangen zu sein, allerdings findet die Polizei an der Leiche auch frische Samenspuren. Hoffnungen auf einen Fehler des Täters werden jedoch schnell zerschlagen, denn das Sperma gehört zu einem Wachmann, der aber bereits vor geraumer Zeit verstorben ist. Doch wie kommt der Killer dann an die Samenflüssigkeit? Mangold zieht bei seinen Ermittlungen Samenbanken als Erklärung in Betracht, wird jedoch schon bald mit einem weiteren Mordfall konfrontiert. Diesmal wurde eine Männerleiche in einem Zoo aufgefunden und der Tatort deutet auf den gleichen Täter hin. Die Ermittler erhalten Verstärkung in Gestalt der erfahrenen Profilerin Kaja Winterstein, welche den Beweggründen des Serienmörders nachgeht. Wie es scheint orientiert sich der Killer an berühmten amerikanischen „Vorbildern“ wie Ted Bundy, mit dem Unterschied, dass er deren Verbrechen jedoch noch „optimiert“, was es der Polizei fast unmöglich macht, ihm auf die Spur zu kommen. Schließlich gelingt den Ermittlern doch ein kleiner Durchbruch. Da sie es mit einem außergewöhnlich intelligenten Täter zu tun haben, vermuten Mangold und die Profilerin hinter dessen Identität einen Savant oder Inselbegabten. Diese Menschen leiden oft unter einer geistigen Behinderung (ähnlich wie Autismus), sind jedoch zu außergewöhnlichen Leistungen fähig, wie z.B. zu unglaublichen Berechnungen, oder besitzen ein außergewöhnliches Gedächtnis. Durch seine spezielle Begabung ist der Mörder den Ermittlern immer zwei Schritte voraus, und so greift Mangolds Team zu unorthodoxen Maßnahmen, welche die Ermittler jedoch immer mehr selbst in Gefahr bringen… Für einen deutschen Thriller ist Michael Koglins „Bluttaufe“ überraschend amerikanisch. Das liegt zum einen an der Brutalität der Verbrechen, aber auch an den handelnden Figuren. Ein Täter, der sich amerikanische Serienmörder zum Vorbild nimmt, ein ehemaliger Kriegsreporter als Verstärkung des Ermittlerteams sowie der Einsatz einer Profilerin – man könnte fast meinen man lese einen Roman von Cody McFadyen oder Jon Osborne. So bleibt dann auch kaum Zeit zum Verschnaufen und die Geschichte springt förmlich von einer Szene zur anderen. Dabei ist gerade der Einstieg ungewohnt hektisch, sodass ich beim Hören oft das Gefühl hatte, ich hätte irgendetwas entscheidendes verpasst. Aufgrund der sehr hohen Geschwindigkeit der Handlung sind einige Entwicklungen nämlich etwas plötzlich und schwer nachvollziehbar. In diesen Passagen wirkt Koglins „Bluttaufe“ fast wie ein auf zwei Stunden gekürzter Film. Das hohe Erzähltempo hat natürlich aber auch den Vorteil, dass keine große Langeweile aufkommt. Spannung wird praktisch ab der ersten Minute aufgebaut und man wird direkt in das perfide Katz-und-Maus-Spiel des Killers hineingezogen. Die Verbrechen sind äußerst grausam und rätselhaft, die vom Täter gelegten Spuren mehr als mysteriös. Allerdings wirken manche Ermittlungsschritte etwas unvorhersehbar und sind nicht immer ganz nachzuvollziehen. Gelungen ist auch die Zusammenstellung des Ermittlerteams mit Kommissar, Profilerin, Journalist und Co. Allerdings bleiben die meisten Charaktere eher blass. Peer Mangold ist wieder mal der typische Ermittler mit verkorkstem Privatleben (Freundin gerade davongelaufen) und Alkoholproblem und von einem Pressemann wie Hensen hätte ich mir schon eine etwas aggressivere (im Sinne von hartnäckig) Vorgehensweise an den Tag gelegt. Am interessantesten fand ich noch den Polizisten Weitz. Dieser ist zwar ein Arschloch und nur auf die eigenen Ermittlungserfolge fixiert, dafür hat er immerhin aber Ecken und Kanten. Die faszinierendste Person ist aber mal wieder der Killer selbst. Hier hat sich der Autor mal wirklich etwas originelles einfallen lassen. Die üblichen psychopathischen Mörder kennt man ja in dem Genre zu genüge, aber ein geistig behindertes Genie ist echt mal was ausgefallenes und bringt frischen Wind in die Geschichte. Dieser Schachzug sorgt dann aber auch für einen großen Schwachpunkt der Geschichte. Denn wie bereits erwähnt greifen die Ermittler dann zu unkonventionellen Methoden, um den Täter zu fassen – und ab diesem Zeitpunkt geht es mit der Logik bergab. Ohne zu viel verraten zu wollen, zieht die Polizei dann eine Art Joker, der gegen den Savant antritt. Dieses Duell ist aber für Außenstehende kaum nachvollziehbar und somit geraten die letzten zwei Stunden etwas wirr. Spannend ist das Ganze nach wie vor, doch die Plausibilität der Ereignisse muss man wohl schon in Frage stellen. Gerade die Motivation des Täters ist absolut hanebüchen. Zudem bringt Michael Koglin dann noch ein paar Dan Brown-Elemente in seinem Thriller unter (welche wirklich schon sehr stark an „The Da Vinci Code“ erinnern), die leider nur überflüssig sind. So fällt auch das Ende etwas unbefriedigend aus und wirkt richtiggehend überhastet. Koglin nimmt sich nicht die nötige Zeit, um meiner Meinung nach wichtige Fragen zu beantworten (z.B. Wie schaffte es der Täter in ein von scharfen Wachhunden bewachtes Areal einzudringen, um dort eine Leiche abzulegen?). Hier hätte eine weitere Stunde dem Hörbuch sicher nicht geschadet. Mein Fazit: Die Beurteilung von Michael Koglins „Bluttaufe“ fällt mir nicht so ganz leicht. Einerseits ist das Hörbuch durchgehend spannend und packend, auf der anderen Seite stehen jedoch auch die farblosen Charaktere und die schwache Auflösung. Mit ein bisschen mehr Sorgfalt hätte man schon noch einiges aus der Geschichte herausholen können, hier wird viel Potenzial leichtfertig verschenkt. Wer darüber hinwegsehen kann wird aber acht Stunden lang gut unterhalten, Langeweile kommt so gut wie gar nicht auf. Für Fans amerikanischer Thriller ist „Bluttaufe“ mehr als nur einen Blick wert, logischen Krimistoff sollte man aber eher nicht erwarten. Am 15. November 2011 erscheint übrigens nach „Bluttaufe“ und „Blutengel“ schon der dritte Teil der Serie um Kommissar Mangold („Blutteufel“). Meine Wertung: 7/10

    Mehr
  • Rezension zu "Bluttaufe" von Michael Koglin

    Bluttaufe
    PattyS

    PattyS

    20. September 2011 um 08:12

    In dem Roman erfährt der Leser alles über die Polizeiarbeit. Die Ermittlungen und deren Fortschritte wird extremst genau beschrieben - was natürlich zu Lasten der Spannung geht!!! Im letzten Drittel passiert endlich was (hoppala warum ist der Autor jetzt auf einmal nicht mehr so detailverliebt???) und ein wenig "Thrillergefühl" kommt auf. Aus der Geschichte hätte man mehr Spannung rauskitzeln können - doch dann wäre der Roman wohl nur halb so dick geworden. Fazit: man muß sich erst bis zum letzten Drittel durchkämpfen und nicht aufgeben - einmal lesen genügt!

    Mehr
  • Rezension zu "Bluttaufe" von Michael Koglin

    Bluttaufe
    Sevotharte

    Sevotharte

    27. June 2011 um 11:07

    - COVER UND LAYOUT - Das Cover springt einem regelrecht ins Auge. Zuerst natürlich diese Hand, die irgendwie aus dem Hintergrund zu kommen scheint, um einen in seine Welt des Wahnsinns zu ziehen und dann der Schriftzug, der aussieht, als hätte ihn ein kleines Kind eingeritzt und dann ist das auch noch so gedruckt, dass es sich auch noch so anfühlt, als wäre es tatsächlich eingeritzt worden. Genial! Ich liebe dieses Cover einfach. Der Klappentext hätte auch nicht besser sein können. Er verrät genau die richtige Menge an Informationen und macht einfach mehr als hungrig. Mehr gibt es dazu einfach nicht zu sagen. So soll es sein. Das Layout ist eher einfach gehalten. Standartschrift, Kapitel mit Zahlen versehen und das war es dann auch schon. Die Kapitel sind zwar schon etwas lang gehalten, aber dafür gibt es immer wieder Personensprünge und neue Abschnitte, weshalb man auch während der Kapitel gut pausieren kann. Passt also. Wertung: 5 Mampfkekse - HANDLUNG - Alles beginnt damit, dass kurz hintereinander zwei Leichen auftauchen, die jeweils nach Art eines amerikanischen Serienmörders getötet wurden, nur eben eine Spur perfekter. Mangold wird mit der Ermittlung beauftragt und relativ schnell stellt sich heraus, dass es sich um den neuen Serienmörder um einen Savant, einen Inselbegabten handeln muss, welcher den Ermittlern immer mindestens drei Schritte voraus zu sein scheint. Doch die Profilerin Kaja Winterstein weiß einen Rat. Sie brauchen nur selbst einen Savant im Team! Gerade der Aspekt der Savant macht diesen Thriller so einzigartig. Nicht nur, dass diesmal der Serienmörder so unerreichbar und übermächtig erscheint, nein, kaum dass der andere Savant in Mangolds Team kommt, geht die Post erst richtig ab und die Spannung verebbt nicht einmal für eine Seite. Leider muss ich diesem Buch trotz alledem einen Keks abziehen, da für mich das Ende viel zu abrupt war und einige Fragen offen ließ. Das ganze Buch über baut so immens Spannung auf und treibt die Handlung und Ermittlung Stück für Stück voran, Nervenkitzel pur und dann, die letzten dreißig Seiten und es ist Schluss. Einfach so, in gefühlten zwei Seiten aus und vorbei. Das geht einfach nicht. Wertung: 4 Mampfkekse - CHARAKTERE - Gerade in dieser Sparte hat der Autor einiges auf den Tisch gelegt. Gerade das Ermittlerteam strotzt nur so vor ungewöhnlichen und einzigartigen Charakteren. Sei es der Teamchef Mangold, der eher verschlossen und für sich lebt und seine Kollegen mehr als Schachfiguren benutzt als Menschen, oder Hensen, ein Journalist, der Berater für die Polizei ist und fast immer am zeichnen von Bildern ist, dann sein Partner Weitz, das Oberarschloch des Teams und Unsympat hoch Zehn, die Profilerin Winterstein, die mir ganz schön ans Herz gewachsen ist, aber selbst einige Probleme hat und eben zum Schluss noch der Savant Sienhaupt, das hyperintellektuelle Kind. Einfach toll und jeder Charakter kommt auf seine Art perfekt rüber. Eine tolle Leistung. Wertung: 5 Mampfkekse - SCHREIBSTIL - Man muss sich zwar am Anfang erst an den ungewöhnlichen Schreibstil des Autors gewöhnen, aber dann liebt man ihn einfach. Ich kann nicht näher beschreiben, was so anders an ihm ist, aber Michael Koglin hat einfach seine eigene Art, eine Geschichte zu erzählen und das mach das Buch eben zu etwas Besonderem und daher auch zu einem meiner Lieblingsbücher. Wertung: 5 Mampfkekse - FAZIT - Ich habe dieses Buch nun zum zweien Mal gelesen und bin immer noch mehr als begeistert davon. Dieses Jahr ist der zweite Fall für Mangold mit dem Titel „Blutengel“ erschienen und da dort einiges von diesem Teil aufgenommen wird und ich mich nicht mehr richtig daran erinnern konnte, blieb mir eigentlich gar nichts anderes übrig, als das Buch noch einmal zu lesen und ich hab es nicht bereut. Der Autor weiß, wie man einen Handlungsstrang entwickelt und den Leser bei Laune hält. Die Figuren echt und mehr als lebendig. Man liebt oder hasst sie zugleich. Leider war das Ende viel zu abrupt und ließ zu viele Fragen offen. Einziger Trost, der Nachfolger! Letztens Jahr wusste ich es zwar noch nicht, dass das Ermittlerteam zurückkehren würde, aber nun ist es ja bekannt, dass es eine Trilogie werden wird und von daher hege ich die Hoffnung, dass doch noch alle Fragen eine Antwort finden. Ich freu mich jetzt schon drauf. Abschließende Wertung: 4 Mampfkekse

    Mehr
  • Rezension zu "Bluttaufe" von Michael Koglin

    Bluttaufe
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    Klappentext: Ein nervenzerreißender deutscher Psychothriller Eine zerstückelte weibliche Leiche wird in einem kleinen Waldstück in der Nähe Lüneburgs gefunden. Der Fall wird an den Hamburger Kommissar Peer Mangold übergeben. Den erinnert die Tat an den amerikanischen Serienkiller Ted Bundy. Kopiert der Mörder ein berüchtigtes Vorbild? Um diese Frage zu klären, erhält Mangold Unterstützung von der Profilerin Kaja Winterstein. Dann meldet sich der Täter überraschend bei der Mordkommission. Er scheint die Polizei zu einem makabren Wettkampf herauszufordern. Es gibt Hinweise darauf, dass es sich bei dem Täter um einen sogenannten Savant handelt, einen Inselbegabten mit einem außergewöhnlichen Gehirn. Will er seine geistigen Kräfte messen, oder geht es ihm um ein einzelnes Mitglied der Mordkommission? Meine Meinung: Ein gut geschriebener Thriller, der in Deutschland spielt, hauptsächlich in Hamburg. Der Serientäter spielt mit der Polizei, so dass diese zu ungewöhnlichen Maßnahmen greifen muß, alle Charaktere sind hierbei gut beschrieben und die Geschichte ist tadellos umgesetzt. Eine kleine Anmerkung: Auf Seite 261 : Die genannte Species heisst Borg :), mit g nicht mit k !! Die Idee einen Savant als Täter einzusetzen gibt der Geschichte einen besonderen Reiz und das Thema ist ja eher unüblich. Etwas geärgert hat mich die Tatsache, dass der Täter dem Ermittlungsteam bzw einer Person davon lebensgefährlich nahe kommt. 08/15... macht jeder so. Aber ansonsten : Freue ich mich, dass " Blutengel " ( der zweite Teil der Reihe ) gerade auf meinem Nachttisch liegt.

    Mehr
    • 2
  • Rezension zu "Bluttaufe" von Michael Koglin

    Bluttaufe
    Ulala

    Ulala

    13. September 2010 um 21:38

    Das Buch ist ziemlich kurzweilig und seh gut zu lesen. Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch bis hin zum Ende, das allerdings fuer meinen Geschmack sehr ploetzlich kommt. Das ging mir ei bisschen zu schnell. Die Charakteren sind gut beschrieben und man kann sich gut in sie hineinversetzen.
    Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

  • Rezension zu "Bluttaufe" von Michael Koglin

    Bluttaufe
    Superzicke89

    Superzicke89

    10. September 2010 um 23:53

    Dieses Buch hat mich angenehm überrascht. ein solider Thrill der durchaus zu überraschen weiß. Dass die Story in Hamburg (ich mag die Stadt) spielt hat für mich immer einen besonderen Reiz. Zu sehr wird man oft in Orte dieser Welt entführt die man nicht kennt und so hat es mich doppelt gefreut. Der Serientäter ist auf ein Spiel mit der Polizei aus und lange weiß man nicht wer gewinnen wird. Wird es dem Täter gelingen die Polizisten allen Voran dem Ermittler Mangold ein weiteres schnäppen zu schlagen und in letzter Minute zu entkommen um dann ein offenes Ende für einen zweiten Teil zu lassen. Nun wenn ihr wissen wollt wie es ausgeht dannn solltet ihr euch das Buch kaufen. Es lohnt sich sehr.

    Mehr
  • Rezension zu "Bluttaufe" von Michael Koglin

    Bluttaufe
    goldfisch

    goldfisch

    19. August 2010 um 22:31

    Ein rasanter Thriller,der in meiner Heimatstadt Hamburg spielt und deshalb besonders fesselnd war.In der Nähe von Lüneburg wird eine zerstückelte ,weibliche Leiche gefunden.Eigentlich ein Fall für die Kripo Niedersachsen,hätte der Täter nicht am Tatort ein Indiz hinterlassen, welches auf den Hamburger Ermittler Mangold verweißt. So kommt Mangold nicht nur zu dieser einen Leiche, sondern hat es mit einem äusserst intelligentem Serienkiller zu tun.Bald schon beginnt der Täter eine Art "Spiel" mit Mangold und seinem Team. Rasant,nichts für schwache Nerven...und natürlich lesenswert!!!

    Mehr
  • Rezension zu "Bluttaufe" von Michael Koglin

    Bluttaufe
    vormi

    vormi

    05. August 2010 um 10:46

    Ein sehr spannendes Buch, in dem man viel über Serienmörder und Profiling erfährt. Schade nur, daß ich mir das Buch hauptsächlich gekauft habe, da im Klappentext erwähnt wurde, es spielt in der Nähe von Lüneburg. Im Buch selber ist nur von der Nähe zu Hamburg die Rede und so etwas ärgert mich dann doch. Auch das Ende fand ich etwas abgeschnitten und hätte mir mehr Erklärungen gewünscht. Trotzdem habe ich dem Buch 5 Punkte gegeben und würde mir auch einen evt 2. Teil kaufen. Da die Story einem ameriksnischen Thriller in nichts nachstand...

    Mehr
  • weitere