Michael Koser

 3,3 Sterne bei 35 Bewertungen

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Neue Rezensionen zu Michael Koser

Es ist ein Hörspiel, eine Folge der Reihe, die sehr an die mit Sherlock Holmes und Dr. Watson erinnert. Hochprofessionell gesprochen.

Klappentext beschreibt den Fall ganz gut: „Ein Gast des Londoner Nobelhotels Savoy wird unter mysteriösen Umständen ermordet, und der Direktor wendet sich an Professor van Dusen. Bald steht fest: Es geht um Spionage, um die Pläne zu einem neuartigen, luftgekühlten Maschinengewehr. Der Professor braucht nicht lange, um den Täter zu identifizieren. Doch damit ist er noch nicht gefasst. Erst nach einer bizarren Mörderjagd in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett kann der Fall abgeschlossen werden.“

Was gleich auffällt ist, dass man vor van Dusen quasi zu Kreuze kriecht. Wie unterwürfig der Direktor mit ihm spricht, ist nach heutigen Maßstäben nicht mehr normal.

Van Dusen ist aber auch sehr von sich überzeugt. Er hält sich auch für einen ganz tollen Hecht. Und löst den Fall a la Scherlock Holmes.

Man kann dabei aber sagen, das könnte so gewesen sein, es könnte aber auch ganz anders gewesen sein. Der Zuhörer muss aber dem glauben, was ihm vorgegaukelt wird.

Interessant fand ich aber die Besprechung nach dem Hörspiel. Da sitzen die Macher der Serie zusammen und besprechen kurz diese Folge.

Die schöne klassische Musik als Pausenfüller oder auch als Hintergrund war für mich der Hauptgrund, die Folge zu Ende zu hören.

Mal sehen, vllt höre ich mir auch paar andere Folgen an.

 

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Cover des Buches Professor van Dusen - Lebende Bilder - toter Mann,1 Audio-CD (ISBN: 9783943166347)Jares avatar

Rezension zu "Professor van Dusen - Lebende Bilder - toter Mann,1 Audio-CD" von Michael Koser

Alt aber keineswegs angestaubt!
Jarevor 8 Jahren

Professor van Dusen und sein Chronist Hatchinson Hatch sitzen im Zug nach Calais, als es für Van Dusen zu einem unverhofften Wiedersehen mit einer seinen ehemaligen Lieblingsschülerinnen kommt: Mary Chitterly musste damals ihr Studium abbrechen und ist jetzt auf dem Weg nach Paris, um dort als Gouvernante bei Georges Lumiés anzufangen. Am Zoll wird Mary aufgefordert ihren Koffer zu öffnen, doch statt der Wäsche befindet sich ein Toter im Koffer - eben Georges Lumiés. Für die Polizei ist der Fall schnell klar. Auch Inspektor Poubelle hat keine großen Ambitionen weiter zu ermitteln. Also muss sich Professor van Dusen auf die Suche nach der Wahrheit machen, will er seine ehemalige Schülerin vor einer Verurteilung retten. 

„Lebende Bilder - toter Mann“ ist die zehnte Folge der Kult-Hörspiele um die Denkmaschine Professor Dr.Dr.Dr. Augustus van Dusen. Man mag mein Hören kaum glauben, dass dieses Hörspiel fast 35 Jahre auf dem Buckel hat. Noch immer kann die Produktion von Rainer Clute, die seiner Zeit für den RIAS Berlin angefertigt wurde, mühelos mit heutigen Produktionen mithalten. 


Natürlich ist auch das Script von Michael Koser dafür verantwortlich, der in seinen Van-Dusen-Hörspiele viele interessante Themen verpackt hat. In dieser Folge hat der Autor seiner großen Liebe für die Anfänge der Cinematografie gefrönt, die in diesem Hörspiel ganz ausgezeichnet dargestellt wird. Der Fall an sich ist nicht der spektakulärste Fall von Professor van Dusen. Man muss nicht zwingend die berühmte Denkmaschine sein, um auf die Lösung des Kriminalfalles zu kommen. 


Ein weiterer Aspekt für die Van-Dusen-Hörspiuele sind die Sprecher. Friedrichs W. Bauschulte als Professor van Dusen und Klaus Herm als sein getreuer Chronist Hatch haben sich mit diesen Rollen ein Denkmal gesetzt. Nach wie vor kann ich für diese Figuren keine besseren Sprecher ausmachen. In weiteren Rollen sind diesmal Gesuche Schmoll (Mary Chitterly), Klaus Miedel (Inspektor Poubelle), Klaus Jespne  (Charles Leblanc), Helga Lehnet (Valerie Lumiés) oder Wolfgang Condrus (Guy Maréchal) zu hören.


Fazit:

Wer wie ich die Van-Dusen-Hörspiele aus seiner Kindheit kennt, wird sich über die Renaissance dieser ausgezeichneten Serie riesig freuen. Krimifans machen mit den Fällen der Denkmaschine grundsätzlich nichts falsch. Und für Hörspielfans ist diese Kultserie aus den 70ern sowieso ein absolutes Muss, da sie zwar alt, aber noch lange nicht angestaubt ist.



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Cover des Buches Professor van Dusen - Ein Mörder bei Madame Tussaud,1 Audio-CD (ISBN: 9783943166217)Jares avatar

Rezension zu "Professor van Dusen - Ein Mörder bei Madame Tussaud,1 Audio-CD" von Michael Koser

Die Denkmaschine in London!
Jarevor 8 Jahren

Seit einiger Zeit logieren Professor van Dusen und sein Chronist Hatchinson Hatch im Londoner Savoy Hotel. Eines Tages bittet sie Direktor Bunny um Hilfe. Ein Zimmerkellner hat eine Leiche in einem der Hotelzimmer gefunden. Da der Direktor um jeden Preis einen Skandal verhindern möchte, hofft er, das Van Dusen den Fall lösen kann. Schon bald findet der Professor heraus, dass die Aussagen des Kellners widersprüchlich sind. Um den Fall aber abschließend zu lösen, müssen sich Van Dusen und Hatch in das Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud begeben. 


Die Mördersuche bei Madame Tussaud ist der neunte Fall der Hörspielkultserie um Professor Augustus van Dusen. Die seinerzeit vom RIAS Berlin und später vom Deutschlandfunk produzierte Reihe hatte ihren Höhepunkt Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre und hat mich durch meine Jugendzeit begleitet. 


Auch gute 30 Jahre später hat die Serie nicht an Reiz verloren. Dies ist sicher in den tollen Geschichten begründet, die Michael Koser seinerzeit verfasst hat. Der vorliegende Fall der Denkmaschine ist eine Hommage an diverse Kriminal- und Spionagegeschichten. Am Ende ist zwar der Mörder bekannt, doch es wird nicht alles restlos aufgeklärt, so das ein kleines Geheimnis bestehen bleibt, was der Geschichte zusätzlichen Reiz verleiht. 


Wo andere Hörspiele heutzutage mit einer imposanten Geräuschkulisse und passendem Soundtrack arbeiten, kommen die damaligen Radioproduktionen eher bieder, fast spartanisch daher. Zwar gibt es auch hier eine passende Geräuschkulisse, doch der Fokus liegt eindeutig bei den Sprechern. Doch dies fällt nicht ins Gewicht, ist die Serie doch mit so hervorragenden Stimmen gesegnet, welche die Geschichte tragen. Allen voran Friedrich W. Bauschulte und Klaus Herm als Van Dusen und Hatch. Allein diese beiden lohnen das Anhören auch dieser Folge. Als Gastsprecher sind Moritz Milar, Ortwin Speer, Rudolph Wilhelm Marnitz oder Eric Vaessen zu hören. 


Fazit:

Zwar ist die Suche nach dem Mörder bei Madame Tussaud nicht der spektakulärste Fall des genialen Hobbykriminologen, doch bietet die Geschichte genug Spaß und Spannung für sechzig überaus unterhaltsame Hörspielminuten. 



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