Michael Kuhn

 4.5 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor von Sextus Valerius I, Marcellus - Der Merowinger und weiteren Büchern.
Michael Kuhn

Lebenslauf von Michael Kuhn

Michael Kuhn M.A., Jahrgang 1955, studierte in Aachen Geschichte und Politikwissenschaften. Im Anschluss war er in unterschiedlichen historischen Projekten involviert und organisierte im eigenen Unternehmen geschichtliche Events. Seit 2008 ist er, neben Arbeiten in der Archäologie, als Autor und Verleger tätig. Mit der historischen Romanreihe um den spätrömischen Offizier Marcus Junius Maximus verfasste er eine Trilogie, die sowohl in der geschichtlichen Fachwelt als auch bei einer Leserschaft für großen Anklang sorgte. Derzeit schreibt Michael Kuhn am zweiten und abschließenden Band über die Abenteuer des Merowingers Marcellus.

Neue Bücher

Sextus Valerius II
Neu erschienen am 15.08.2018 als Hardcover bei Ammianus.

Alle Bücher von Michael Kuhn

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Michael KuhnMarcellus - Der Merowinger
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Marcellus - Der Merowinger
Marcellus - Der Merowinger
 (3)
Erschienen am 25.10.2011
Michael KuhnSextus Valerius I
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Sextus Valerius I
Sextus Valerius I
 (3)
Erschienen am 01.11.2015
Michael KuhnMarcus - Maximus Alamannicus
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Marcus - Maximus Alamannicus
Marcus - Maximus Alamannicus
 (2)
Erschienen am 20.10.2010
Michael KuhnMarcus - Soldat Roms
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Marcus - Soldat Roms
Marcus - Soldat Roms
 (2)
Erschienen am 10.09.2010
Michael KuhnSextus Valerius: Varusgold
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Sextus Valerius: Varusgold
Sextus Valerius: Varusgold
 (2)
Erschienen am 15.11.2015
Michael KuhnMarcus - Tribun Roms
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Marcus - Tribun Roms
Marcus - Tribun Roms
 (1)
Erschienen am 26.09.2009
Michael KuhnDer Geschmack des Weltreichs
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Der Geschmack des Weltreichs
Der Geschmack des Weltreichs
 (1)
Erschienen am 07.04.2017
Michael KuhnMarcellus - Graf von Arduena
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Marcellus - Graf von Arduena
Marcellus - Graf von Arduena
 (1)
Erschienen am 01.11.2012

Neue Rezensionen zu Michael Kuhn

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Tanzmauss avatar

Rezension zu "Der Geschmack des Weltreichs" von Michael Kuhn

Leben wie ein römischer Legionär
Tanzmausvor 6 Monaten

Als ich auf der Kleinen Buchmesse in Neckarsteinach umherschlenderte, fiel mir ein Buch ins Auge, das mich nicht nur optisch interessierte. Grundsätzlich kann man sagen, historische Geschichten sind für mich immer interessant. Da ich aber aus einer Region stamme, in der Römer ihre Spuren hinterlassen haben und auch heute in einem anderen Gebiet wohne, bei dem es nicht viel anders ist `(eher sogar schlimmer), war ich schon immer der römischen Epoche sehr zugetan.

 

Optisch wirkt das Buch von außen zunächst wie ein ganz normales Kochbuch, wäre da nicht der Titel mit dem „Weltreich“ und der „Einführung“. Dies versprach mal einen ganz anderen Blick auf die römische Küche als der mir sonst bekannten Werke.

 

Tatsächlich hat sich der Autor den bodenständigen Gerichten angenommen und seinen Fokus auf Speisen gelegt, die man wohl eher bei der Land- und Stadtbevölkerung bzw. bei den Soldaten in den nordwestlichen Provinzen gefunden hat. Statt den üppigen und arg ausgefallenen Speisen, findet man in diesem Buch eher bodenständige Kost. Bevor es aber mit dem Kochen losgeht, gewährt der Autor dem Leser noch einen Einblick in den Gewürzgarten, den Anbau der Gewürze, eine Einführung in das Leben der Römer, die gängigen Lebensmittel und Getränke, das Handwerkszeug, Quellen und was uns heute davon noch bekannt und überliefert ist.

 

Mit dem Frühstück eines Bauern legt der Autor dann schließlich los, geht danach in die Taverne des Maximus und gibt einen Einblick in einen Tag im Leben eines Legionärs. Danach darf man sich das Festmahl eines Centurio mit Vorspeisen, Hauptgang, Beilagen und Süßspeisen ansehen.

 

Die Rezepte sind einfach geschrieben. Wie ich es schätze, gibt es zunächst eine Zutatenliste, die für mich meist auch eine Einkaufsliste darstellt. Danach folgt schrittweise die Zubereitung. Der Autor hat viel Liebe und Herzblut in das Buch gesteckt, denn nicht nur gibt er rund um die Gerichte weitere Informationen zur römischen Epoche und Lebensweise an den Leser weiter, auch wurde jedes Gericht fotografiert und gut erkennbar neben dem Rezept abgedruckt.

 

Natürlich sagen mir nicht alle Gerichte zu, manche muss ich leider auch wegen Unverträglichkeiten abwandeln, dennoch sind die Gerichte durchweg leicht nachzukochen, enthalten keine exotischen oder schwer zu beziehenden Zutaten und gerade jetzt kann ich viele der verwendeten Gewürze frisch aus meinem eigenen Kräutergarten zugeben, was den Geschmack noch einmal verfeinert.

 

Fazit:

Ich wurde von dem Buch nicht enttäuscht. Keine üppigen Gelage mit Haselmäusen oder Wachteln, sondern normale Kost, die man leicht zubereiten kann und dennoch gut schmeckt. Gerade das pikante Hühnchen auf Brot oder das Honigbrot haben es mir angetan.

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Bernd_Walhorns avatar

Rezension zu "Mittelmosel Bittersüß" von Michael Kuhn

Wein-Anthologie
Bernd_Walhornvor einem Jahr

Tolles Buch! 14 Autoren-14 Geschichten von der Mittelmosel und dem Rieslingwein. Zu empfehlen Bernd Walhorns "Eros am Herrenberg", Seite 116, eine feinsinnige erotische Begegnung einer ortsansässigen Winzerin und einem Weinhändler aus Frankfurt.

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isabella_benzs avatar

Rezension zu "Marcellus - Blutgericht" von Michael Kuhn

Gelungener Abschluss der Trilogie
isabella_benzvor 2 Jahren

Ein weiteres Mal wird Marcellus von seinem Hof in Arduena fern gehalten. Diesmal fordert der Merowinger Chlodwig höchstpersönlich den Erweis der Treue des Romanen. Marcellus und sein Freund Wulfram sollen für ihn mit Hilfe des Mönchs Hunerich und des merowingischen Bluthundes Odilo den ehemaligen König Chararich sowie seinen Sohn Allowin aus dem Kloster St. Denys holen, in die er die beiden vor einem Jahr verbannt hatte. Chararich und Allowin sollen sich gegen den Merowinger verschworen haben und dieser will sie vor ein Gericht stellen. Doch die beiden sind nicht die einzigen Gegner im Land, mit denen der Merowinger abrechnet …

Auf Marcellus letzter Reise begegnen uns alte Bekannte wie Wulfram, Tassilo, Clodwig, Chlotilde, Theuderich und Silinga, aber Marcellus schließt auch neue Freunde wie Hunerich und Odilo. Hunerich sind dabei die Anfangspassagen des Buches gewidmet und er begleitet Marcellus eigentlich die ganze Zeit über. Gerade deshalb ist es mir allerdings eher negativ aufgefallen, wie blass der Mönch blieb. Zwischendurch habe ich gänzlich vergessen, dass es ihn noch gibt und als sein Name fiel mich mit einem erstaunten „ach, den gibt es ja auch noch“ daran erinnert. Schade! Das bei dieser Figur verschenkte Potential schöpft Kuhn bei Odilo hingegen vollständig aus. Der Bluthund des Merowingers, wie er häufig bezeichnet wird, ist ein höchst ambivalenter und spannender Charakter, der der Geschichte eine gute Würze verliehen hat. Die bekannten Figuren sind mir weder negativ noch positiv aufgefallen, einzig und allein Rotrudis nervt mich auch in diesem Band, obwohl ich sie diesmal stimmiger fand als in Band 02. Tassilo kam mir am Ende etwas zu kurz. Seine Rolle wird über die Geschichte hinweg häufig angedeutet und er erfüllt sie im Finale auch passend. Danach verschwindet er aber sang- und klanglos. Ich hätte gerne noch gewusst, was mit ihm geschehen ist.

Im Band 02 hatte ich ja über Recht viele Tippfehler gemeckert. Das ist in Band 03 seltener ein Problem, aber nach wie vor stimmen häufig Anführungszeichen nicht. Manche fehlen komplett, andere sind zu früh gesetzt, u.ä.

Die Geschichte ist teilweise sehr brutal, der Titel „Blutgericht“ hält hier, was er verspricht. Dennoch hätte der Spannungsbogen meines Erachtens sowohl beim Auftrag bezüglich Chararich und Allowin als auch bei den Vorkommnissen um Ullrich und Ragnachar höher sein dürfen. Es war nicht langweilig zu lesen, aber ich hätte mir mehr Ungewissheit gewünscht, ob die jeweiligen Pläne tatsächlich aufgehen. Die Geschichte verläuft, was das anbelangt, sehr glatt und geradlinig. Nur ein einziges Mal geschieht ein Unglück, das den einen Plan ins Wanken hätte bringen können. Wirklich gut fand ich dahingegend das Finale in der Colonia. Hier war ich mir nicht so sicher, wie es ausgehen würde, da mehrere Faktoren eine Rolle spielten, die ich nicht durchschauen konnte. Mehr von diesen Spannungsspitzen im vorherigen Verlauf der Geschichte hätten das Buch meiner Meinung nach fesselnder gemacht.

Sehr gelungen fand ich, wie Kuhn den Kreis der Trilogie in sich schließt: Das Ende passt gut zum Anfang (um weitere Spoiler zu vermeiden, belasse ich es bei diesem Hinweis).

Fazit: Ein würdiger Abschluss der Trilogie, der für meinen Geschmack eine Brise mehr Spannung vertragen hätte, dafür vielen Charakteren aber noch einmal gut Kontur verleiht.

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Gespräche aus der Community

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MichaelKuhns avatar
Ich verlose 5 eBooks meines historischen Romans "Sextus Valerius". Ich würde mich natürlich über Rezensionen, auf Amazon, lovelybooks, Buchblogs etc. sehr freuen!

Worum es geht?

9 n. Chr. – Varus ist tot, seine Legionen sind vernichtet. Nur Wenige entgehen dem Tod auf dem Schlachtfeld. Einer von ihnen ist der junge Optio Sextus Valerius.
Es gelingt ihm, auf die andere Rheinseite zurückzukehren, um einen Neuanfang zu wagen.
Doch die Vergangenheit lässt ihn nicht los: Er verstrickt sich in die Machenschaften seines Freundes Lucius Poblicius, der als Kriegsgewinnler und Waffenschieber von der Niederlage profitiert.

Kölnern ist Lucius Poblicius sicher ein Begriff: Sein riesiges Grabdenkmal ist im Foyer des Römisch-Germanischen Museums zu bestaunen. Der Roman erzählt zum einen die persönliche Geschichte eines Überlebenden und seines zunehmend korrumpierten Freundes, andererseits ist „Sextus Valerius“ ein waschechter Wirtschaftskrimi. Und auch die großen politischen Fragen zu Beginn unserer Zeitrechnung bleiben nicht auf der Strecke: Der von den Truppen geliebte Feldherr Germanicus will die rechtsrheinischen Gebiete zurückgewinnen, Ansehen bei seinen Legionen gewinnen und damit gegen seinen politischen Gegner Tiberius, dem Nachfolger des Augustus, bestehen.

Eine Spezialität des Ammianus-Verlags ist der Reiseführer-Anhang „Spurensuche“, der die Leser an die Truppenstandorte und Schauplätze im „wilden“ Nordwesten des Imperiums diesseits und jenseits des Rheins führt.


Historische Unterhaltung mit faktenreicher Spurensuche für alle Fans von Simon Scarrow und Bernard Cornwell.
MichaelKuhns avatar
Letzter Beitrag von  MichaelKuhnvor 2 Jahren
Die Rezension freut mich sehr, vielen Dank!
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