Michael Kuhn Sextus Valerius I

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Inhaltsangabe zu „Sextus Valerius I“ von Michael Kuhn

9 n. Chr. – Varus ist tot, seine Legionen sind vernichtet. Nur Wenige entgehen dem Tod auf dem Schlachtfeld. Einer von ihnen ist der junge Optio Sextus Valerius. Es gelingt ihm, auf die andere Rheinseite zurückzukehren, um einen Neuanfang zu wagen.
Doch die Vergangenheit lässt ihn nicht los: Er verstrickt sich in die Machenschaften seines Freundes Lucius Poblicius, der als Kriegsgewinnler und Waffenschieber von der Niederlage profitiert.
Selbst findet er sich inmitten der Parteigänger des von den Truppen geliebten Feldherrn Germanicus wieder, der das verlorene Prestige und die rechtrheinischen Gebiete zurückgewinnen will.
Tiberius, der Nachfolger des Augustus, will das aus politischer Selbstbehauptung unter allen Umständen verhindern …

Eine packende Story um Freundschaft, Pflichterfüllung und die großen politischen Fragen zu Beginn unserer Zeitrechnung.
Der Romanhandlung ist der Reiseführer-Anhang „Spurensuche“ angegliedert, der die Leser an die Truppenstandorte und Schauplätze im „wilden“ Nordwesten des Imperiums diesseits und jenseits des Rheins führt.

Tolle Reise in die Römische Vergangenheit - Korruption, Gier und Intrigen

— Bellis-Perennis

Eine Freundschaft wird gespalten durch den Konflikt zwischen Tiberius und Germanicus ... Politisch, persönlich, packend!

— Atalante

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  • Wo ist das Gold des Varus geblieben?

    Sextus Valerius I

    Bellis-Perennis

    03. July 2016 um 10:24

    Autor Michael Kuhn nimmt seine Leser in eine längst vergangene, mitunter nicht ganz so ruhmreiche Zeit der Römischen Armee mit.Historischer Hintergrund: Wir schreiben das Jahr 9 nach Christus oder 762 ab urbe condita (nach der Gründung Roms).Varus und seine Legionen wurden von Arminius und den geeinten Germanenstämmen vernichtend geschlagen. Nur einzelne wenige Soldaten können sich retten. Inhalt:Der junge Optio Sextus Valerius, sein Freund Lucius Poblicius, Fabricius sowie der undurchsichtige Kaeso schaffen es über den Rhein, nicht ohne die Regimentskasse, das sagenhafte „Varusgold“ mitzunehmen. Argwöhnisch, als Verräter betrachtet, ist es für Sextus nicht leicht, wieder das Leben in der Römischen Armee aufzunehmen.Während Sextus vorhat, das Geld abzugeben, wird es von den anderen versteckt.Damit beginnt nun eine Geschichte vom Ende einer Freundschaft, von Gier nach Gold und noch mehr Gold, von Machtspielen und Intrigen. An der Aufklärung von mehreren Morden und anderen Verbrechen scheint niemand interessiert zu sein. Vielmehr ist jeder sich selbst der nächste, höhere Chargen mit eingeschlossen.Als der alte Kaiser Augustus (endlich) stirbt, rittern zwei Fraktionen um die Kaiserwürde: Tiberius, der Adoptivsohn von Augustus, damit logischer Nachfolger und der bei den Soldaten beliebte Germanicus (Caligulas Vater).Tiberius setzt sich durch. Germanicus muss den Aufstand der eigenen Legionen blutig niederschlagen.Spannung/Erzählstil:Autor Michael Kuhn versteht es, seine Leser in die Welt der Römischen Soldaten eintauchen zu lassen. Wir erleben viele Meilen lange Fußmärsche, Hunger und zeitweise brutale Disziplinierungsmaßnahmen der Legionäre mit. Wir sind mit dabei, wenn die Feinde (die inneren und äußeren) geschlagen werden und niemals kommt der erhobene Zeigefinger eines Latein- oder Geschichtelehrers zum Vorschein.Gemeinsam mit Sextus betreten wir die unbekannte Welt der germanischen Stämme. Wie er sind manche von uns überrascht, wie das Zusammenleben im Stamm funktioniert.Der Autor verwendet eine knappe militärische Sprache, verzichtet auf Schnörksel und lässt die Welt der Antike hautnah wieder erstehen.Sehr hilfreich für die meisten Leser: das Glossar, die Zeittafel und die ausführliche „Spurensuche“.CharaktereSextus hat sich, obwohl zu einer Tötungsmaschine ausgebildet, einen großen Rest an Menschlichkeit und Gewissen bewahrt.Lucius, der immer tiefer in den Sumpf der Gier nach Gold und Macht hineinsinkt, ordnet alles, aber auch wirklich alles, diesem Verlangen unter. Er schreckt weder vor Verleumdung, Bespitzelung und Verrat noch davor zurück, seinen Eid, den er dem Römischen Kaiser geschworen hat, zu brechen. Die Gefährten Kaeso und Fabricius sind gewalttätige, aber höchst gefährliche Mitwisser und Mittäter. Lucilla ist ziemlich durchtrieben und ebenso wie Lucius auf ihren Vorteil bedacht, auch wenn das auf Kosten anderer geht.Die Gier nach dem Gold des Varus (es ist die Regimentskasse) lässt Freundschaften zerbrechen und einstmals rechtschaffene Männer zu Mördern und Betrügern werden. Einmal in diesem Netz aus Intrigen und Malversationen gefangen, gibt es daraus kein Entrinnen mehr.Fazit:Eine tolle Geschichte aus der Römerzeit, die immer wieder historische Figuren einbezieht. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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    • 7
  • Buchverlosung zu "Sextus Valerius I" von Michael Kuhn

    Sextus Valerius I

    MichaelKuhn

    Ich verlose 5 eBooks meines historischen Romans "Sextus Valerius". Ich würde mich natürlich über Rezensionen, auf Amazon, lovelybooks, Buchblogs etc. sehr freuen! Worum es geht? 9 n. Chr. – Varus ist tot, seine Legionen sind vernichtet. Nur Wenige entgehen dem Tod auf dem Schlachtfeld. Einer von ihnen ist der junge Optio Sextus Valerius.Es gelingt ihm, auf die andere Rheinseite zurückzukehren, um einen Neuanfang zu wagen.Doch die Vergangenheit lässt ihn nicht los: Er verstrickt sich in die Machenschaften seines Freundes Lucius Poblicius, der als Kriegsgewinnler und Waffenschieber von der Niederlage profitiert. Kölnern ist Lucius Poblicius sicher ein Begriff: Sein riesiges Grabdenkmal ist im Foyer des Römisch-Germanischen Museums zu bestaunen. Der Roman erzählt zum einen die persönliche Geschichte eines Überlebenden und seines zunehmend korrumpierten Freundes, andererseits ist „Sextus Valerius“ ein waschechter Wirtschaftskrimi. Und auch die großen politischen Fragen zu Beginn unserer Zeitrechnung bleiben nicht auf der Strecke: Der von den Truppen geliebte Feldherr Germanicus will die rechtsrheinischen Gebiete zurückgewinnen, Ansehen bei seinen Legionen gewinnen und damit gegen seinen politischen Gegner Tiberius, dem Nachfolger des Augustus, bestehen. Eine Spezialität des Ammianus-Verlags ist der Reiseführer-Anhang „Spurensuche“, der die Leser an die Truppenstandorte und Schauplätze im „wilden“ Nordwesten des Imperiums diesseits und jenseits des Rheins führt. Historische Unterhaltung mit faktenreicher Spurensuche für alle Fans von Simon Scarrow und Bernard Cornwell.

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    • 68

    wampy

    01. July 2016 um 11:11
    Bellis-Perennis schreibt Lucilla spielt ein falsches Spiel. Sextus bekommt endlich Schützenhilfe. Dass seit einiger Zeit die beiden Lebensläufe einerseits durch die Erzählform (Ich-Form bei Sextus, auktoritale Erzählung ...

    Das trennt die beiden Erzähllinien sehr deutlich, eine gelungene Idee. Und so können einige Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden.

  • Legionär des Tiberius und reicher Bürger Kölns

    Sextus Valerius I

    Atalante

    Wer wie ich schon ein paar Mal im römisch-germanischen Museum in Köln war, kennt sicherlich das eindrucksvolle Grabmal des Lucius Poblicius, das durch mehrere Stockwerke ragt und im Foyer zu besichtigen ist.Wie ist ein Mann, der laut Grabinschrift seine Karriere in der Legion begann, zu solch einem Reichtum gekommen? – fragte sich offenbar auch Autor Michael Kuhn. Der Historiker, von dem ich bislang alle Romane sehr gerne gelesen habe (Vorgänger sind die „Marcus“- und „Marcellus“-Trilogien), rollt ein neues Kapitel der römischen Antike auf: „Sextus Valerius“ wirft den Leser direkt ins Geschehen, beginnt mit der Varusschlacht – das Thema jedoch ist nicht das Übliche. Es geht nicht um Arminius und den Teutoburger Wald. Es geht um zwei Freunde, Sextus und Lucius, die mit Varus‘ Legionskasse vom Schlachtfeld fliehen. Während Sextus das schlechte Gewissen plagt, entpuppt sich Lucius als Kriegsgewinnler und beginnt, Waffen zu den benachbarten germanischen Stämmen zu verkaufen, um sein Vermögen weiterhin zu mehren. Eine tiefe Kluft durchzieht die Freundschaft, die sich noch vertieft, als der politische Konflikt zwischen Tiberius und Germanicus entbrennt, der die Provinzen im Rheinland in die nächste große Krise stürzt. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung, es soll ein Zweiteiler werden, doch auch im ersten Teil ist die Geschichte bereits rund und kommt zu einem (vorerst) befriedigenden Ende.Wie in den Vorgängerromanen hängt auch hier wieder eine umfangreiche Spurensuche an, die den Leser zur Varusschlacht führt, ins antike Köln, nach Mainz, Waldgirmes usw. Auch über die politischen Zusammenhänge zwischen Germanicus und Tiberius erfährt man hier mehr - auch das, wie die Spätantike in der Marcus-Trilogie, ein Thema, über das ich wenig in der Schule gelernt habe. ;)

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    • 2
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