Michael Kumpfmüller Hampels Fluchten

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Inhaltsangabe zu „Hampels Fluchten“ von Michael Kumpfmüller

Er ist ein Spieler, ein Filou, ein Frauenheld und genialer Händler, der immer wieder auf die Beine kommt, aber am Ende vor die Hunde geht: Heinrich Hampel wird im Jena der 30er Jahre geboren, flieht Anfang der 50er Jahre in den Westen und setzt sich aus Angst vor seinen Gläubigern kurz nach dem Mauerbau in die DDR ab. Er ist ein begnadeter Verkäufer und phantasievoller Liebhaber, der am Ende seiner Suche nach dem Glück lernen muß, daß es irgendwann keinen neuen Anfang mehr gibt. Kumpfmüllers gefeierter Roman vom Verführer und Verführten in den Betten zwischen Osten und West ist die Erzählung eines Lebens, das den Stempel der deutschen Geschichte trägt.

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  • Rezension zu "Hampels Fluchten" von Michael Kumpfmüller

    Hampels Fluchten
    ArnieQ

    ArnieQ

    27. March 2008 um 22:36

    Schöne Schreibe, etwas ungewöhnlich. Man schwankt zwischen "der geht mir auf den Keks", Lachen und Mitleid.

  • Rezension zu "Hampels Fluchten" von Michael Kumpfmüller

    Hampels Fluchten
    wikingr

    wikingr

    04. November 2007 um 13:18

    Heinrich Hampel ist im Nachkriegsdeutschland als Bettenverkäufer sehr erfolgreich. Sein Erfolg hängt nicht zuletzt auch mit seiner Attraktivität für Frauen zusammen. Seine Ehefrau weiß von den Seitensprüngen ihres Mannes, leidet darunter, aber zieht keine Konsequenzen. Als Hampel sich selbstständig machte und einer Freundin ein eigenes Aparment einrichtet, verläßt ihn der geschäftliche Erfolg. Vor seinen Gläubigern flieht er in die DDR, in der er bis zur Flucht seiner Eltern vor dem Mauerbau gelebt hatte. Auch in der DDR zieht es ihn wieder zu Frauen hin, obwohl seine Ehefrau mit den Kindern ihm nachgereist ist. Er findet Arbeit und macht diese auch nicht schlecht, aber illegale Geschäfte und Schulden bringen ihn mehrfach ins Gefängnis und außerdem macht ihn der Alkohohl zunehmend kaputt. Während seine Frau mit der Mehrzahl der Kinder wieder in den Westen wechselt, verelendet Hampel weiter und stirbt schließlichverwirrt und einsam. Die Geschichte an sich ist ganz interessant, aber die Erzählweise, die ständig zwischen den Zeiten und Ebenen wechselt, nervt doch sehr und ist auch nicht wirklich nachvollziehbar. Nach der Hälfte hat man eigentlich genug.Das Buch bis zum Ende zu lesen grenzt daher an Quälerei,

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