Michael Kurfer Die toten Bücher

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Inhaltsangabe zu „Die toten Bücher“ von Michael Kurfer

Bier und Bücher waren das Einzige, was Andrea interessierten. Doch dann …

Der Münchner Italiener Andrea interessiert sich nur für Bier und Bücher, die er in seinem gleichnamigen Laden verkauft. Als dort eingebrochen wird, muss er sich wider Willen auf die Suche nach zwei geheimnisvollen Büchern begeben. Mit Hilfe der durchtriebenen Melitta und des Verschwörungsfreaks Martin sowie dank des Wissens eines rätselhaften Eremiten aus dem Englischen Garten kommt Andrea den dunklen Machenschaften einer internationalen Verlagskette in die Quere und begibt sich dabei auf sehr dünnes Eis …

Eine Verschwörung rund um geheimnisvolle Bücher, ein gehöriger Schuss Humor und eine dicke Portion Lokalkolorit sorgen für beste Unterhaltung.

Ein Bier trinkender und Bücher lesender (und verkaufender) Italiener begibt sich mit 2 Verschwörungsfreaks auf die Suche...

— Nelle_G

Spannend bis zum Schluss!

— Katha76

Ein echt starkes spannendes Buch!

— Perle

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  • Spannend bis zum Schluß!

    Die toten Bücher

    Katha76

    18. April 2016 um 20:42

    Ich habe von Anfang bis Ende mitgefiebert. Einiges konnte man vorher sehen, das empfand ich aber nicht als Nachteil, im Gegenteil man wurde direkt danach wieder überrascht. Dies hielt die Spannung. Die Charaktere wurden ausreichend beschrieben, so dass ich ein Bild vor Augen hatte. Obwohl die meisten Namen mit einem M begangen, habe ich sie nicht verwechselt.Der Schreibstil hat mir gut gefallen, flüssig und leicht, aber mit Anspruch. Kurz gesagt: Es hat mir sehr gut gefallen! 

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  • Michael Kurfer - Die toten Bücher

    Die toten Bücher

    Perle

    18. May 2015 um 22:10

    Klappentext: Der Münchner Italiener Andrea interessiert sich nur für Bier und Bücher, die er in seinem gleichnamigen Laden verkauft. Als dort eingebrochen wird, muss er sich wider Willen auf die Suche nach zwei geheimnisvollen Büchern begeben. Mit Hilfe der durchtriebenen Melitta und des Verrschwörungsfreaks Martin sowie dank des Wissens eines rätselhaften Eremiten aus dem Englischen Garten, kommt Andrea den dunklen Machenschaften einer internationalen Verlagskette in die Quere und begibt sich dabei auf sehr dünnes Eis ... Eine Verschwörung rund um geheimnisvolle Bücher, ein  gehöriger Schuss Humor und eine dicke Portion Lokalkolorit sorgen für beste Unterhaltung. Eigene Meinung: Dieses Buch kaufte ich vor einigen Tagen bei Netto für 1 Euro. Der Klappentext hörte sich sehr interessant und spannend an. Und so war es auch, von der ersten bis zur letzten Seite ein echt starker spannender Roman, fast schon ein Krimi. Ich habe die 318 Seiten in ca. 5-6 Tagen ausgelesen, und jeden Tag gerne weitergelesen. Die Gedichte waren auch ganz toll, da bin ich sofort hellauf begeistert.  War auch mit allem anderen zufrieden. Ein Buch, welches ich gut und gerne weiterempfehlen kann. Man sollte es unbedingt gelesen haben. Hierfür vergebe ich liebendgerne gutgemeinte 5 Sterne!

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  • TKKG für Erwachsene

    Die toten Bücher

    rumble-bee

    19. August 2013 um 17:34

    Ein Italiener in Bayern. Der einen Laden betreibt, in dem sowohl Bier als auch Bücher verkauft werden. Bei dem eines Tages eingebrochen wird. Und der diesem Umstand mit Hilfe seiner vier recht seltsamen Freunde nachgeht. Das klang alles vorab vielversprechend, vor allem ungewöhnlich und unterhaltsam. Was ich bekommen habe, wich allerdings ein wenig von meinen Erwartungen ab. Eines vorweg - ich möchte nicht grundsätzlich von der Lektüre dieses E-Books abraten, oder es "schlechtreden". Festzustellen bleibt für mich aber, dass es in meinen Augen (da Erstlingswerk) noch nicht ausgereift ist. Es gibt sehr nette Ansätze, keine Frage - doch der Autor sollte vor allem an seinen Figuren und deren Dialogen noch arbeiten, um einen "glaubwürdigeren" Ton zuwege zu bringen. Es begann wie ein klassischer Krimi - so weit war ich auch in der Leseprobe schon gediehen. Andrea räumt in seinem Laden auf, beseitigt die Schäden des Einbruchs, und trifft sich mit seinen Freunden, um über die seltsamen Umstände zu sprechen. Doch schon nach kurzer Zeit ist das Buch in den Bereich abstruser Verschwörungstheorien abgeglitten, wo ich oft nicht folgen konnte. Vor allem Martin, ein Freund des Protagonisten und seines Zeichens Doktorand und Germanist, trägt hierzu bei. Im mittleren Drittel würde ich die Handlung sogar als schwerfällig bezeichnen - immer wieder treffen sich die Freunde, und wälzen die irrwitzigsten Theorien bezüglich möglicher Motive der Einbrecher. Die letztlich allesamt zu nichts führen! Das hat mich im Rückblick besonders frustriert. Auch die Gespräche in der Gruppe wirkten auf mich teilweise hölzern - es wird immer wieder zusammengetragen und von vorne angefangen. Eben wie TKKG für Erwachsene. Erst im letzten Drittel zieht die Spannung wieder ein wenig an, es geht beinahe flott auf die Lösung zu - die den Freunden irgendwie "in den Schoß fällt". Die Theorie hinter dem Verbrechen allerdings, das war schon recht nett erdacht - was ich leider in der Rezension nicht näher erläutern kann, ohne zu viel zu verraten... es geht um Literatur, den Literaturbetrieb, um Absichten und Ziele von Verlagen und Verlegern. Eigentlich schon recht hintersinnig. Nur zu spät im Buch, um wirklich spannend zu sein. Schade fand ich auch, dass Andrea Campanella, entgegen der Ankündigung im Klappentext, keineswegs der "Held" ist. Irgendwie steht keiner der Freunde wirklich im Zentrum. Jeder hat mal eine oder mehrere Szenen für sich, aber keiner dient als Identifikationsfigur für den Leser. Gestört hat mich auch, dass Andrea ständig zu stottern beginnt, wenn er in eine brenzlige Situation gerät. Dabei wird er ansonsten als Lebenskünstler mit Hintersinn geschildert; das passte alles nicht recht. Nun ja! Ich nehme aus diesem Buch für mich mit, dass ich dem Autor durchaus mit Wohlwollen entgegensehe. Er hat gute Ideen, er hat eine liebenswürdige Einstellung zu Büchern und zum Leben. Aber er hat - noch? - keine Routine im Verfassen von Büchern, insbesondere von Krimis.

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  • Rezension zu "Die toten Bücher" von Michael Kurfer

    Die toten Bücher

    _book-lover98_

    19. August 2012 um 16:52

    Inhalt: Andrea Campanella ist der Inhaber eines kleinen Geschäfts in München,in dem er Bier und Bücher verkauft.An einem Morgen findet er vor seinem Geschäft eine Menschenmasse vor und erfährt,dass in seinem Laden eingebrochen wurde.Es heerscht ein großes Durcheinander,doch es stellt sich die Frage:Ist etwas gestohlen worden?Denn als er sich in seinem Laden umsieht,stellt er fest,dass nichts gestohlen wurde,nicht einmal das Geld aus der Tasche. Als Andrea seinem Freund Martin von dem Einbruch berichtet,weist Martin ihn auf das Buch,dass er ihm vor zwei Tagen gebracht hatte hin.Andrea modernisiert in seiner Freizeit nämlich alte Bücher.Schließlich fällt Andrea auf,dass das Buch fehlt. Als auch noch in Andreas und Martins Wohnung eingebrochen wird,fangen sie an,Nachforschungen anzustellen. Fazit: Ich fand das Buch sehr spannend,aber ich hab mich immer aufraufen müssen,um weiterzulesen.Es ist am Anfang nämlich sehr langatmig geschrieben worden,aber zum Geheimnis hin wurde es immer spannender. 4 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Die toten Bücher" von Michael Kurfer

    Die toten Bücher

    Angelcurse

    14. August 2012 um 17:34

    Powered by Bookaddicted.de / Befriedigendes Debüt mit Schwächen Andrea Campanella besitzt in München ein Geschäft namens „Bier und Bücher“, wo er gleichnamige Produkte vertreibt. Als eines Tages in seinen Laden eingebrochen wird, versucht er die Angelegenheit zunächst so schnell wie möglich zu vergessen. Doch dann bemerkt er, dass ein Buch gestohlen wurde, ein Buch, das irgendwie etwas Besonderes war. Zusammen mit seinem Kumpel Martin, seiner Wieder-Freundin Nikki und der Karrierefrau Melitta geht er dem Geheimnis um das gestohlene Buch nach und findet Erstaunliches heraus. „Die toten Bücher“ ist das Romandebüt des Hochschullehrers und Kommunikationsberaters Dr. Michael Müller, der als Michael Kurfner schreibt. Der Roman erschien als eBook beim dotbooks Verlag, eine Printausgabe soll wohl noch folgen. Lohnt sich der Kauf? Ein klares Jaein! Kurfners Debüt ist ein Roman mit vielen sehr guten Ansätzen, aber eben auch mit vielen Schwächen. Gut hat mir der Schreibstil gefallen, der bisweilen originell und ab und an auch ein wenig lustig ist. Ebenfalls gibt es ein Plus für die Idee an sich (die ich hier natürlich nicht verraten will) und die Story um den Waldbruder und die Berber, die ich originell und passend fand. Allerdings hapert es beim Rest. Zunächst ist zu sagen, dass es sich hier um einen Kriminalroman handelt, jedoch kommt die Polizei im ganzen Buch nur zweimal vor – einmal ganz am Anfang und später noch einmal kurz. Anfangs, als in Andreas Laden eingebrochen wird und er zwar verärgert darüber ist, jedoch keinen großen Schaden feststellen kann, ist das ja noch glaubwürdig. Aber dass er nicht spätestens als seine Schwester bedroht wird die Polizei mit einbezieht, bleibt ein Rätsel. Ebenso kommen einige Details sehr unrealistisch rüber. Häufig wird gesagt, dass Andrea mit seinem Geschäft nur sehr wenig Geld verdient – aber fast immer trifft er sich mit seinen Freunden in Biergästen, Restaurants, Pubs und säuft dort ein Bier nach dem anderen. Schon komisch, woher er das Geld dafür hat … Die Charaktere, die Michael Kurfner geschaffen hat, wirken vor allem am Anfang recht stereotyp. Der verhinderte Geisteswissenschaftler, der jetzt aus Not ein Geschäft betreibt (Andrea), der Verschwörungsfanatiker und Hausmann (Martin), die attraktive Karrierefrau, die jeden Mann kriegt (Melitta) und dann kommt noch Nikki ins Spiel, eine ebenfalls sehr gut aussehende Frau, die aber anscheinend irgendeine Psychose hat. Sprich: Sie hat irgendwie einen an der Waffel, aber Andrea liebt sie trotzdem. Diese klischeehaften Charaktere werden zum Ende hin zwar etwas differenzierter gezeichnet, bleiben aber im Groben irgendwie blass. Auch kamen ab und an Anspielungen vor, die ich irgendwie unnötig und plump fand. Wieso massiert Melitta im Biergarten unter der Tischdecke auf einmal Andreas bestes Stück? Zwischen den beiden war mal was, aber das ist Jahre her. Auch während des Buches kommen die beiden sich nicht mehr näher. Wozu also diese Szene? Sie bringt die Handlung nicht weiter und wirkt deplatziert. Hier gab es noch einige andere Fälle, die ich irgendwie merkwürdig fand und die nicht recht ins Gesamtbild zu passen schienen. (Zum Beispiel warum Melitta ganz plötzlich einen Geistesblitz hat und feststellt, dass sie ihren Job eigentlich zum Kotzen findet. Das ist für den späteren Handlungsverlauf nämlich wichtig – jedenfalls, dass sie nicht richtig hinter ihrem Unternehmen steht – aber woher dieser Sinneswandel kommt, wird nicht erklärt.) Das Größte Manko kommt erst noch, nur ist es schwer zu beschreiben, ohne das Ende vorwegzunehmen. Vielleicht so viel: Die Verschwörung, die hinter dem ganzen Rätselraten steckt, beruht zu einem Großteil auf subjektiven Einschätzungen. Was der andere wahnsinnig gut findet, findet der nächste schlecht. Diese Problematik wird zwar im Buch selbst auch von den Protagonisten diskutiert, jedoch nicht wirklich zu einem zufriedenstellenden Ende gebracht. Dem ganzen Rätsel fehlt irgendwie der Pepp, es gibt keine Toten, nur einen Verletzten und es sind auch nirgends Menschen körperlich in Gefahr – dadurch hätte man vielleicht mehr Spannung aufbauen können? Ich könnte noch mehr zu diesem Romandebüt schreiben, belasse es nun aber hierbei. Ich kann Michael Kurfners Roman für München- und Krimi-Freunde empfehlen, die gerne Debüts lesen, denn dass es ein Debüt ist, merkt man diesem Roman – finde ich – eindeutig an. Trotzdem bietet Kurfner so viele gute Ansätze, dass ich ihn ermutigen möchte, weiterhin Romane zu schreiben – ich bin sicher, dass er sein Publikum finden wird!

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  • Leserunde zu "Die toten Bücher" von Michael Kurfer

    Die toten Bücher

    DieBuchkolumnistin

    Der Münchner Italiener Andrea interessiert sich nur für Bier und Bücher, die er in seinem gleichnamigen Laden verkauft. Als dort eingebrochen wird, muss er sich wider Willen auf die Suche nach zwei geheimnisvollen Büchern begeben. Mit Hilfe der durchtriebenen Melitta und des Verschwörungsfreaks Martin sowie dank des Wissens eines rätselhaften Eremiten aus dem Englischen Garten kommt Andrea den dunklen Machenschaften einer internationalen Verlagskette in die Quere und begibt sich dabei auf sehr dünnes Eis … Eine Verschwörung rund um geheimnisvolle Bücher, ein gehöriger Schuss Humor und eine dicke Portion Lokalkolorit sorgen für beste Unterhaltung. (Leseprobe) An Tag 3 in unserer dotbooks-Verlagswoche stellen wir Euch eigentlich die fast schönste Ecke der Literatur vor - nämlich Bücher über Bücher sowie den dazugehörigen Autor Michael Kurfer. Ihr habt heute und in der kommenden Leserunde die Möglichkeit ihm Fragen zu seiner Tätigkeit als Autor und seinem Arbeitsalltag zu stellen und bewerbt euch damit gleichzeitig für eines von zehn Ebook-Exemplaren von "Die toten Bücher". Die Bewerbungsdetails: stellt Michael Kurfer bis einschliesslich 22. Juli 2012 eine Frage & hüpft damit automatisch in den Lostopf! Bei uns wird Neugier belohnt!!! Michael Kurfer ist das Pseudonym von Dr. Michael Müller. Er studierte Philosophie und Germanistik und ist heute als Hochschullehrer und Kommunikationsberater tätig. Er erklärt Unternehmen und Organisationen mit großer Expertise, wie man richtig erzählt. Er ist Autor mehrerer Fach- und Sachbücher zu Semiotik, Kommunikation und Storytelling. "Die toten Bücher" ist sein erster Roman. Michael Müller lebt in München. Auf die Fragen - fertig, los!!!

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  • Rezension zu "Die toten Bücher" von Michael Kurfer

    Die toten Bücher

    WolfgangB

    09. August 2012 um 07:00

    "Bücher und Bier". Diesen Namen trägt das Geschäft von Andrea Campanella, mit dem er in einer nicht alltäglichen Mischung seine Leidenschaft für Gedrucktes und Gerstensaft zum Beruf gemacht hat. Eines Morgens findet er die Räumlichkeiten verwüstet vor, die Polizei geht von einem Einbruch aus. Allerdings fehlt lediglich ein einziges Buch: Jenes, das Andrea kürzlich von seinem Freund Martin, einem Antiquar erhalten hat. Als sich demselben Nachlaß entstammend ein weiterer Band findet, der mit dem ersten in einer geheimnisvollen Beziehung zu stehen scheint, ist die Neugierde der beiden geweckt. Bei ihren Recherchen dringen sie tief in die Zeitgeschichte der deutschsprachigen Literatur vor. Als hartnäckige Widersacher erweisen sich dabei skrupellose Geschäftemacher, die einen großen Schatz wittern ... Mit seinem (vorerst) ausschließlich als eBook erschienen Werk legt der promovierte Philosoph Michael Müller - unter dem Pseudonym Michael Kurfer schreibend - ein fröhliches Bekenntnis zur Literatur vor. Während die Perspektiven zwischen Andrea und seinen Freunden wechseln, ist es doch stets der sympathische italienischstämmige Münchner, den er als Hauptfigur etabliert. Als besonderes stilistisches Merkmal erweist sich der feinsinnige Humor, mit dem sich die Geschichte entwickelt. Sei es in Seitenhieben auf den Literaturbetrieb, sei es in Figuren, hinter deren äußerer Erscheinung oft ein ungewohnt scharfer Geist lauert, die Bibliophilie zeigt sich als roter Faden in unterschiedlichsten Ausprägungen. Passenderweise nimmt auch der Aspekt der Sprache einen entsprechenden Stellenwert ein. Jede Figur spricht in ihrem eigenen Idiolekt, während im belesenen Freundeskreis geschliffene Dialoge gepflegt werden, stößt man bei den Obdachlosen auf ein liebenswertes bayerisches Idiom. Dabei wird die Sprache auch als ein Mittel der Erinnerung und Identitätsfindung eingesetzt: Die Mundart eines Berbers weicht einem bedächtigen Schriftdeutsch, als dieser von seiner Vergangenheit als Zahnarzt berichtet. Zuweilen scheint jedoch die Leidenschaft des Autors als süßes Gift die Notwendigkeit, den Roman voranzutreiben, zu betäuben. Er hängt etwa begeistert in einem kunstvollen Netz aus philosophischen Fäden aufgesponnen zwischen seinen Figuren, die beispielsweise Platon im bayerischen Biergarten aufleben lassen und somit dem Stereotpyen des weltfremden Denkers widersprechen. Dabei erfährt die Handlung einige wohl ungewollte Längen. Letztendlich handelt es sich bei "Die toten Bücher" um eine intellektuelle Schnitzeljagd in der Tradtion Umberto Ecos, erzählt mit der kindlichen Faszination Michael Endes. Allerdings ist es weniger der Aspekt einer kriminalistischen Verschwörungsgeschichte, der im Vordergrund steht, sondern vielmehr die Liebeserklärung an die ununterdrückbare Kraft der Literatur, die wie eine kraftvolle Pflanze stets das Licht der Wahrheit sucht.

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  • Rezension zu "Die toten Bücher" von Michael Kurfer

    Die toten Bücher

    Aleena

    07. August 2012 um 17:09

    Andrea besitzt einen kleinen Getränkemarkt aber das besondere an diesen ist, das er dort auch Bücher verkauft. Eines Tages bricht man in seinen Laden ein und man stiehlt ihm ein Buch, nachdem die Diebe weg sind gehen noch die Penner in den Laden und nehmen ein paar Bier mit. In dieser Zeit treffen die Polizisten ein und nehmen prompt die Penner mit. Später brechen die Diebe auch noch in Andreas Wohnung ein und stehlen eine Schatzkarte die aber völlig wertlos ist. Was suchen die Diebe? Als Andrea erfährt das Kare der Penner das Buch gestohlen hat um es seinen Freund, dem es angeblich gehört zurückzubringen, der dann auch noch überfallen wird, wird Andrea hellhörig. Warum suchen sie Bücher und was soll das mit der Schatzkarte? Andrea und seine Freunde versuchen das Rätsel um die Bücher zu entschlüsseln und den Schatz dahinter zu finden. Fazit Zunächst fand ich die Story mal nicht so schlecht, es geht um Bücher und Bier und auch um einen Diebstahl und einem sagenhaften Schatz. Es ist so eine schöne Idee, das Bücher zu einem versteckten Schatz führen können. Die Charaktere sind alle sehr schön gezeichnet, man kann sich sehr gut vorstellen wie sie aussehen und gelebt haben. Leider fand ich es bis zur Mitte etwas langatmig und ich musste mich schon überwinden weiterzulesen, was sich aber dann schlagartig ändert. Als man dem Geheimnis näher kommt, nimmt das Buch endlich an Fahrt auf und man fühlt sich mittendrin. Ich habe mich auf jeden Fall sehr gewundert dass die Polizei hier keine Ermittlungen geführt hat, nicht mal groß nachgefragt, die kamen einfach nicht mehr vor. Naja ist ja auch nicht schlimm nur etwas kurios, dass die irgendwie alles unter den Tisch gekehrt haben. Mein bester Charakter in dem Buch war Kare, der Penner. Der tat mir schon leid, er war so büchersüchtig das er sich sein ganzes Leben versaut hat, mit dem hatte man schon Mitleid. Alles in allen eine nette Geschichte, wer so eine Geschichte um Bücher und Schätze mag.

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  • Rezension zu "Die toten Bücher" von Michael Kurfer

    Die toten Bücher

    Jeami

    07. August 2012 um 12:24

    Durch einen Einbruch in einem kleinen Bier- bzw. Bücherladen kommen die Freunde Andrea, Martin, Melissa u. Nicki einer Verschwörung gegen Bücherveröffentlichungen die Ihren Anfang in den 50 Jahren nahm, auf die Spur. Leicht und flüssig zu lesen, manche Teile echt witztig, manche doch sehr langatmig (Entschlüsselungstheorien). Mir als überzeugten Biertrinker war der Bierkonsum, die Menge und die Tageszeiten wann die Truppe schon losgetrunken hatt dann doch zuviel. Irritiert haben mich die letzten 20 Seiten, die als Reklameportal für andere E-books benutzt wurden - das muss nicht sein.

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  • Rezension zu "Die toten Bücher" von Michael Kurfer

    Die toten Bücher

    jenny_wen

    06. August 2012 um 12:35

    Mein Fazit: Ich habe das Buch bei einer Verlosung von "Lovelybooks.de" gewonnen und durfte es lesen, wofür ich hier an dieser Stelle nochmal ein großes Danke sagen möchte. Ich fand an diesem Buch den Titel sehr interessant. Was hat es damit auf sich? Warum die "toten" Bücher? Nun, der Krimi spielt in München. Bei dem Italiener Andrea wird im Laden eingebrochen und es sieht erst so aus, als seien ein paar Penner daran Schuld gewesen, zumindest glaubt es die Polizei. Als er jedoch merkt, das ein bestimmtes Buch verschwunden ist, welches er zuvor von seinem Freund Martin bekommen hat, wird er stutzig, zumal Martin an etwas großes glaubt, was mit dem Buch zusammen hängt, denn es gibt noch ein solches Buch. Das Buch, um das es geht, hat einen sonderbaren Einband und die Suche geht los. In diesem Buch sind versteckte Hinweise gegeben, es werden aber beide Bücher gebraucht. Das eine gestohlen, das andere noch im Besitz der Freunde. Später taucht dann noch Nikki, Andreas Ex-Freundin, auf und bändelt wieder mit ihm an. Dann stellen Martin und Andrea fest, das auch bei ihnen privat in den Wohnungen eingebrochen wurde. Andrea wurde eine kostbare Erinnerung an seine Kindheit geraubt. Diese Einbrüche bewegen nun auch Andrea dazu, endlich heraus zu finden, warum diese Bücher so interessant sind. Andrea findet aber heraus, das einer der Penner das Buch hat mitgehen lassen und nicht diejenigen, die hinter dem eigentlichen "Schatz" hinterher sind, die von der internationalen Verlagskette. Der Autor hat hier die Spannung sehr langsam aufgebaut, was mir ein wenig zu schleppend ging. Es wurde viel um den heißen Brei herum geredet, Spannung war kaum da. Das ging leider das ganze Buch so über, bis auf die letzten Seiten, wo es dann um des Rätsels Lösung ging. Ich hatte allerdings nie das Gefühl, das ich das Buch würde abbrechen müssen, weil es mir doch zu langweilig war, denn ich wollte nun wissen, was es mit den toten Büchern auf sich hat. Toll fand ich, das genau erklärt wurde, wie es dazu kam, das es die toten Bücher gab. Neben den Hauptfiguren, die der Autor sehr gut beschrieb, gefiel mir Gust am besten. Gust ist in meinen Augen ein guter Freund von Andrea, mit dem man Pferde stehlen könnte. So kam es dann auch, das Gust den Freunden geholfen hat, mit seinen trickreichen Ideen der Lösung näher zu kommen. Auch ihn hat er detalliert beschrieben, so das man sich ihn total gut vorstellen konnte. Man konnte sich in die Gefühlswelt jedes einzelnen Charakters einleben. Alles in allem bleibt mir zu sagen, das ich dem Buch trotzdem nur 3 Sterne geben kann. Es fehlte mir eindeutig an Spannung. In meinen Augen hätte auch mehr die Polizei mit einbezogen werden sollen, denn da war jetzt der Einbruch und der war recht am Anfang des Buches und die Polizei kam nur da vor, sonst überhaupt nicht mehr.

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  • Rezension zu "Die toten Bücher" von Michael Kurfer

    Die toten Bücher

    ginnykatze

    05. August 2012 um 17:08

    Nichts ist so, wie es zu sein scheint! Zum Inhalt: Andrea, der Inhaber eines kleinen Geschäftes, in dem er Bier und Bücher verkauft, ist nicht schlecht erstaunt, als er eines Morgens zu seinem Laden kommt. Der Weg ist versperrt, die Polizei ermittelt. In seinen kleinen Laden wurde eingebrochen. Ein heilloses Durcheinander findet er vor, aber ist denn überhaupt etwas gestohlen worden?, denn wirkliche Wertsachen besitzt Andrea kaum. Die Ladenkasse, nicht wirklich reichlich bestückt, ist jedenfalls noch voll. Als er seinem Freund Martin von den Geschehnissen erzählt, als dieser ihn im Laden besucht, um ihm einen interessanten antiquaren Band zu bringen, erinnert er ihn an das Buch von vor zwei Tagen. Andrea restauriert nämlich in seiner Freizeit alte Bücher. Erst jetzt fällt ihm auf, dass dieses Buch fehlt. Die Täter, die noch an Ort und Stelle gefasst wurden, sind Andrea´s Kunden. Es sind die Penner, die regelmäßig bei ihm ihren Biervorrat kaufen. Aber Bücher stehlen die auf keinen Fall! Was also ist hier passiert? Als dann noch bei Andrea und auch bei Martin zu Hause eingebrochen wird, fangen die Beiden an, Nachforschungen anzustellen. Martin, der gerne Verschwörungstheorien aufstellt, wittert nun, dass hier ein Geheimnis zu lüften ist. So mehr werde ich jetzt nicht verraten. Lest selbst. Fazit: Der Autor Michael Kurfer schreibt hier ein interessantes Buch. Der Schreibstil ist fließend und gut lesbar. Die Protagonisten werden hier fein und detailliert beschrieben, so dass man sich jederzeit ein Bild von ihnen machen kann. Hier war eindeutig Gust mein Lieblingscharakter. Er, der verschlagene und doch hochinteressante Freund, der immer eine richtige Lösung und die perfekte Tarnung aufbieten konnte. Klasse! Andrea war mir ein wenig zu lasch und Martin ein wenig zu fantasievoll. Zu allen Protagonisten wurde hier aber auch sehr viel Hintergrundinformation gegeben, was mir wirklich sehr gut gefallen hat. Der Lesestoff an sich hat mich in zwei Hälften geteilt. Der eine Teil musste sich immer wieder aufraffen weiterzulesen, denn es wurde schon teilweise ziemlich langatmig und nicht wirklich spannend erzählt. Auch erschloss sich mir der Sinn nicht wirklich. Der Titel: Die toten Bücher klang mir so nach einem Krimi und hier wurden immer nur Verschwörungstheorien aufgestellt, die doch schon teilweise hanebüchen waren und nicht wirklich zu einem Ergebnis führten. Auch der viele Bierkonsum hat mich gestört und immer wieder die Beschreibungen, welches Bier wie schmeckte. Der andere Teil, der neugierige, der einfach jedes Buch bis zum Ende liest, wurde dann aber belohnt. Zum Ende hin wurde das Buch definitiv spannend und interessant. Hier wurde dann sehr schön beschrieben, wie es überhaupt dazu kam, dass die toten Bücher tatsächlich existierten. Auch der Teil, wie sie das Geheimnis dann letztendlich aufdeckten, war wirklich fein erzählt. Hier kommen von mir 3 Sterne und eine Leseempfehlung. Danke an Lovelybooks, den dotbooks-Verlag und den Autor Michael Kurfer, der die Leserunde hier begleitete.

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  • Rezension zu "Die toten Bücher" von Michael Kurfer

    Die toten Bücher

    Lena_Mueller

    20. July 2012 um 16:52

    Sehr, sehr spannend!

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