Michael Lüders

 3.8 Sterne bei 143 Bewertungen
Autor von Never Say Anything, Wer den Wind sät und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Michael Lüders

Michael Lüders, geb. 1959 in Bremen, ist Journalist und Schriftsteller. Er studierte Orientalistik in Berlin und arabische Literatur in Damaskus. Er hat bereits diverse Hörspiele, Sachbücher und Romane veröffentlicht.

Alle Bücher von Michael Lüders

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Cover des Buches Never Say Anything9783406688928

Never Say Anything

 (57)
Erschienen am 15.11.2016
Cover des Buches Wer den Wind sät9783406677496

Wer den Wind sät

 (38)
Erschienen am 22.07.2019
Cover des Buches Aminas Restaurant9783037900956

Aminas Restaurant

 (16)
Erschienen am 07.03.2017
Cover des Buches Die den Sturm ernten9783406707803

Die den Sturm ernten

 (7)
Erschienen am 16.09.2019
Cover des Buches Die Spur der Schakale9783406748578

Die Spur der Schakale

 (6)
Erschienen am 02.03.2020
Cover des Buches Blöder Hund9783426506578

Blöder Hund

 (9)
Erschienen am 08.07.2010
Cover des Buches Armageddon im Orient9783406727917

Armageddon im Orient

 (3)
Erschienen am 25.06.2019
Cover des Buches Iran - Der falsche Krieg9783406640261

Iran - Der falsche Krieg

 (2)
Erschienen am 30.08.2012

Neue Rezensionen zu Michael Lüders

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Rezension zu "Die Spur der Schakale" von Michael Lüders

hochaktuell!
Mia_liestvor 3 Monaten

Inhalt:

Nachdem die Leiche des stellvertretenden Finanzchefs von Nordic Invest im Vorgarten einer ehemaligen Ermittlerin gefunden wird, wird die Geheimdienst-Sondereinheit E39 reaktiviert. Wir verfolgen deren Ermittlungen im Rennen gegen die Zeit, denn schnell wird klar: es bleibt nicht bei diesem einen Opfer, und es ist eine internationale Verschwörung auf politischer und wirtschaftlicher Ebene.

Meinung:

Ein spannender Politthriller mit ein paar Macken: mir war die Geschichte etwas zu sprunghaft und zusammengewürfelt, wodurch alles doch etwas schwerer nachzuvollziehen war. Außerdem ist der Sprachstil eher abgehackt als flüssig. Trotzdem baut der grandiose Michael Lüders, der schon diverse höchstinteressante Sachbücher veröffentlicht hat, sehr aktuelle Themen in eine fesselnde Geschichte ein und fängt so den Leser.

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M

Rezension zu "Die Spur der Schakale" von Michael Lüders

Intelligent, auf der Höhe der Zeit und klug inszeniert
michael_lehmann-papevor 4 Monaten

Intelligent, auf der Höhe der Zeit und klug inszeniert


Das mag nur ein Hauch Erinnerung sein an Forsythes „Der Schakal“, und doch, bei näherr Überlegung gibt es durchaus Parallelen zwischen dem Einzelgänger, der damals einen  Mordauftrag verfolgte und den eleganten, eloquenten Finanzmanagern, die in diesem klugen Thriller dem eh bereits maladen Gedanken an ein gerechtes Finanzsystem, an ein „Leistung lohnt sich“, an ein „sauberes Wirtschaften“ auch auf höchster Ebene der Reputation den Todesstoß zu versetzen gedenken.


Oder, anders gelesen, könnte man diesen Thriller auch als eine melancholische Ode an den „Tod der ehrlich wirtschaftenden Welt“ verstehen.


Denn was ein amerikanischer Hedgefonds und der norwegische Staatsfonds an offiziell vollmundiger „Synergie“ zum Wohl der Völker an Zusammenschluss planen, verfolgt hinter den Kulissen ganz andere Ziele und ist vollgesogen mit Zynismus, Gier, Menschenverachtung und Anbetung des aktuell einzigen Gottes und Götzen, auf den die Welt sich international wohl ohne Probleme einigen könnte: Geld, Gier und Mammon.


In einer Dimension, die selbst dieser merkwürdigen Spezialeinheit des norwegischen Geheimdienstes, bestehend nur aus drei Personen, die Sprache verschlagen wird.


Sei es Berit, die kantige Chefin, immerhin und zum Glück eng bekannt mit einem einflussreichen Minister und mit der Ministerpräsidentin, kann zunächst noch nicht mal im Ansatz glauben, was der Grund für diesen Toten in ihrem Garten ist. Sophie, unter falscher Identität dem NSA von der Schippe gesprungen ist eigentlich noch mit persönlicher Trauer beschäftigt, aber wach und hart genug, sich kein X für ein U machen zu lassen. Und Harald, der Mann mit dem exotischen Herkunftsmix würde sich eh nicht lange täuschen lassen von irgendwem.


So folgen die drei der Spur des Toten und damit der Spur des Geldes, hoffen darauf, dass ein zweiter „Verunfallter“ aus seinem Koma erwacht und dringen immer tiefer ein in ein Geflecht aus Geheimdiensten und Hochfinanz, dass bei näherer Betrachtung noch nicht einmal den Anschein erwecken kann, die eigenen Strategien und Taten zum „Wohle aller“ zu verfolgen.


Persönliche Bereicherung, Schwelgen in Macht, jedes Geschäft mitnehmen, auch wenn es mit dem erklärten Feind abläuft (dann eben über Schattenkonten), jeden Dollar und Cent möglichst auf die eigenen oder die Konten der eigenen Einheit verschieben, das ist, was Michael Lüders mit einem fundierten Wissen über die Finanzwelt, die Gier jedes Einzelnen und die inzwischen fast offen korrupt agierenden politischen Führungen der Welt zu erzählen versteht.


Ruhig, eher sachlich im Ton, mit ausgereiftem Personal und klaren Abläufen versehen zieht Lüders dabei ruhig, aber stetig am Tempo, versteht es hier und da auch harte Auseinandersetzungen einzubauen und lässt bis fast zum Schluss die Frage offen stehen, welche der Parteien denn das Rennen machen könnte, die Guten oder die Bösen. Die wenigen Guten und die überwältigende Zahl der Bösen, könnte man sagen.


Dass er dabei den wohl wichtigsten Punkt der aktuellen gesellschaftlichen Richtung zum Thema wählt, die Ausblutung der Vielen hin zu einer Gesellschaft in 95%iger Armut („Leibeigene“ wären da eher der passende Begriff, vom Lohn über die Miete bis hin zur Arbeitsleistung und zum angeregten Konsum des „Brot und Spiele Systems“ den Besitzenden in die Taschen Wirtschaftens) macht den Thriller von der ersten bis zur letzten Seite glaubwürdig und am Ende, leider, zu einem bestens getroffenen Abbild der modernen Lebensrealität.


„Gott, wie sie die Politik hasste, die Verlogenheit, die fehlende Größe, die schier grenzenlose Dummheit“, formuliert Lüders und trifft damit leider den wunden Punkt dieser aktuellen Welt. Dass der Fisch mehr und mehr nicht mehr von unten oder von den Rändern her stinkt, sondern zentral vom Kopf her seine Fäulnis in die Gesellschaft hineinwachsen lässt und Solidarität durch Egomanie, soziale Wirtschaft durch Gier allein ersetzt und damit auch dem kleinsten Bürger noch die Dollar- oder Euro- oder Kronenzeichen vernebelt vor die Pupillen setzt.


„Ja, irgendwie ist das alles so banal. Menschen sterben, ganze Staaten werden benutzt…..und wozu? Für noch mehr Macht, noch mehr Geld….“


Fast ein „Muss“, diesen flüssig verfassten Thriller zu lesen.

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Rezension zu "Die Spur der Schakale" von Michael Lüders

Die Spur der Schakale
Bibliomaniavor 5 Monaten

Sophie Schelling konnte aus ihrem ersten Fall aus Marokko offenbar gerade so vor der NSA nach Oslo fliehen, da passiert das nächste Debakel: Es wird die Leiche eines ranghohen Managers des größten Staatsfonds in einem Vorgarten abgelegt: im Vorgarten von Berit Berglund, die die Chefin einer Geheimdienst-Einheit namens E 39 ist. Warum? Sophie, Berit und Harald, ein Geheimpolizist pakistanischer Herkunft nehmen sich des Falls an. Dieser zieht immer weitere Kreise bis ganz nach oben zur Regierung. Und nicht nur das: es geht um Milliardengelder, die sich da jemand (oder etwas?) aneignen möchte.

Ein spannender Fall, der im hohen Norden spielt. Skandinavische Krimis sind immer irgendwie düster und spielen meist im Winter, so auch hier. Verwicklungen bis in die Politik, Korruption und Machenschaften, alles hat Michael Lüders auf knapp 400 Seiten in einem interessanten Politkrimi gepackt. Sophie ist mir sympathisch und auch die anderen Hauptfiguren bleiben positiv in Erinnerung. Ich fürchte auch, dass die Wahrheit gar nicht weit von dieser fiktiven Geschichte weg ist. Vielleicht nicht genauso, aber doch so ähnlich. Wir wissen gar nicht, was alles in den hohen Kreisen abgesprochen und gemauschelt wird. Jeder Wirtschafts- oder Politfall sorgt ein kleines Stückchen mehr dafür, dass man der Regierung und den Ländern gegenüber skeptisch wird und bleibt. Gut geschrieben!

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Memory Wallundefined


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201 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Never Say Anythingundefined

Wie weit bist du bereit zu gehen, um die Wahrheit herauszufinden? 

Ein Rechercheauftrag führt die Journalistin Sophie Schelling in die atemberaubende Wüste Marokkos. Doch der Ausflug in ein abgelegenes Dorf endet tragisch. Ein unerwarteter Drohnen-Angriff wirft Fragen auf - Warum wurde dieses Dorf attackiert und wer steckt dahinter? Sophie macht sich auf die Suche nach Antworten. Und begibt sich damit in größere Gefahr, als sie sich vorstellen kann ...
Michael Lüders lässt im packenden Thriller "Never Say Anything" die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen und nimmt den Leser mit auf eine atemlose Reise.

Über das Buch:
Die Journalistin Sophie Schelling hatte sich auf eine ganz normale Dienstreise eingestellt. Doch manchmal ist man zur falschen Zeit am falschen Ort: Sophie sieht etwas, das sie nie hätte sehen dürfen. Immer tiefer verstrickt sie sich in das Netz eines übermächtigen Gegners, bis ihre Suche nach Wahrheit zu einem blutigen Kampf ums Überleben wird. 

>> Neugierig? Hier geht es zur Leseprobe!

Über den Autor:
Michael Lüders, geb. 1959 in Bremen, ist Journalist und Schriftsteller. Er studierte Orientalistik in Berlin und arabische Literatur in Damaskus. Er hat bereits diverse Hörspiele, Sachbücher und Romane veröffentlicht.

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* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.
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Letzter Beitrag von  Florian850vor 4 Jahren

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