Neuer Beitrag

Verlag_Kremayr-Scheriau

vor 6 Monaten

Alle Bewerbungen

Worum geht's?

Was verbindet Frankreichs Front National mit Großbritanniens Brexit-Befürwortern, mit Polens Regierungspartei „Recht und Gerechtigkeit“, Deutschlands AfD und dem griechischen Linksbündnis Syriza? Welche Gemeinsamkeiten haben Boris Johnson, Frauke Petry, Heinz- Christian Strache und Beppe Grillo?
Sie inszenieren sich als Rebellen gegen das Establishment, versprechen einfache Lösungen für komplexe Probleme – und nutzen die Sorgen ihrer Anhänger als Rohstoff für politischen Erfolg. Angst vor Fremden, Angst vor dem materiellen Abstieg, Angst vor dem gesellschaftlichen Wandel und Angst vor dem Diktat abgehobener Eliten sind die vier wichtigsten Bausteine des europäischen Populismus.

Michael Laczynski, EU-Korrespondent der Tageszeitung Die Presse in Brüssel, zeigt, wie Populisten diese Ängste nutzen, um auf Stimmenfang zu gehen, wer die Menschen sind, die ihnen vertrauen, und was gegen ihre Politik unternommen werden kann. Die Reise führt von London über Paris und das Brüsseler Europaviertel bis in die Ghettos von Kopenhagen und die Vororte von Warschau.

Michael Laczynski

geboren 1973 in Warschau, ist Korrespondent der Tageszeitung Die Presse in Brüssel. Er studierte in Wien und Tokio, berichtete für die Austria Presse Agentur aus Japan, war Mitbegründer des Kulturmagazins Touristen und leitete das Osteuroparessort des Wirtschaftsblatts. Als Mitglied der EU-Redaktion der Presse wurde er 2015 mit dem Europa- Staatspreis der österreichischen Bundesregierung ausgezeichnet.


>> Informationen zum Buch

>> Leseprobe


Bewerbung zur Leserunde: 

Wenn ihr mehr wissen wollt, dann sagt uns, was euch an diesem Buch interessiert und auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht!

Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme! 

> Besucht unsere Webseite! www.kremayr-scheriau.at
> Folgt uns auf Facebook und Twitter und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

Autor: Michael Laczynski
Buch: Fürchtet euch und folgt uns

seschat

vor 6 Monaten

Alle Bewerbungen

Mich interessieren die Gemeinsamkeiten zwischen den populistischen Parteien in Europa bzw. deren Argumente. Kurzum, ich finde das tagesaktuelle Thema höchst spannend und interessant und würde mich daher freuen, das Buch lesen und rezensieren zu dürfen.

Meine Rezensionen erscheinen auf amazon.de, buecher.de, hugendubel.de, lovelybooks.de, thalia.de, wasliestdu.de und weltbild.de.

bookrev

vor 6 Monaten

Alle Bewerbungen

Ich würde gerne mit einem Printexemplar an dieser Leserunde teilnehmen und würde natürlich auch eine Rezension veröffentlichen!

Meine Rezis veröffentliche ich hier, auf Amazon, Instagram, und meinem Blog!

Ich würde mich sehr über ein Exemplar freuen! LG bookrev

Beiträge danach
98 weitere Beiträge (Klassische Ansicht)
Beiträge davor

Wedma

vor 2 Monaten

Wer ist gegen uns, wenn Gott mit uns ist?
Beitrag einblenden

Tawananna schreibt:
Ich glaube, so geht es uns allen. Wir kennen doch eigentlich nur die Verhältnisse in unseren eigenen Ländern. Besonders schockiert hat mich die Entwicklung in Ungarn und Polen schon deshalb weil gerade DIE während des Kommunismus klare Kante gezeigt hatten (und es teuer bezahlen mussten). Ich finde, dass Maastricht wohl so einige Webfehler hatte. Pekuniär aber vor allem eben auch was die Mitgliedschaft von Staaten betrifft, die auch nicht ansatzweise die demokratischen Grundvoraussetzungen der EU akzeptieren und leben. Polen ist zwar stockkatholisch aber das rechtfertigt halt nicht die Abschaffung des Verfassungsgerichtes - was Trump wiederum sicherlich für eine echt klasse Idee hält. Und das schlimmste ist wirklich, dass die EU da einfach wegschaut. Griechenland wird ja gepredigt, dass man etwas tun muss dafür, dass man von der EU Geld bekommt - aber Polen darf????

So ähnlich sehe ich es auch. Es gibt zu viel Ungerechtigkeit innerhalb der EU, als dass man EU Vorgaben ernstnehmen könnte. Das muss man aber u.U. Naja, ein weites Thema.

Wedma

vor 2 Monaten

Vier Fäuste gegen Brüssel

camilla1303 schreibt:
Vor der EU-Ablehnung Camerons, lange vor dem schicksalhaften Referendums, wusste ich. Mit seiner Aussage: "Es ist extrem frustrierend, wie diese Organisation funktioniert", hat er meiner Meinung nach auch heute nicht so unrecht. ... Warum Cameron dann aber schlussendlich doch für einen Verbleib Großbritanniens in der EU war und sogar sein politisches Sein (wie Matteo Renzi) daran gekoppelt hat, ist für mich unverständlich und erinnert mich an die heimischen Sozialdemokraten, die auch heute noch nicht glauben, dass die Rechtspopulisten gewinnen könnten. Was mir in diesem Abschnitt am Schreibstil des Autors gut gefallen hat, war der Vergleich von Johnson und Farage mit Bud Spencer und Terence Hill, es zeigt wieder vom Humor des Schreiberlings und hat mich sogar bei so einem ersten Thema schmunzeln lassen. Und mein Lieblingszitat aus dem Kapitel, das wohl auf alle europäischen Populisten zutrifft: "Alle Vorteile der europäischen Integration - Frieden, Wohlstand, Reisefreiheit - werden als selbstverständlich hingenommen bzw. zu nationalen Errungenschaften hochstilisiert. Alle unbequemen Aspekte und Misserfolge hingegen werden ausschließlich der arroganten EU angekreidet."

Vllt wollte Cameron einfach weg? Sein Job war kein Zuckerschlecken. So hat er sich dann bewusst ins Abseits manövriert und mehr oder weniger manierlich abgetreten.

Den Vergleich von Johnson und Farage mit Bud Spencer und Terence Hill fand ich auch gut und treffend. V. a. hier wie dort - Klamauk pur. Passt perfekt und verleiht den Ausführungen im buch eine humorige Note. recht erfrischend.

Das Zitat fiel mir auch auf. Sehr gut getroffen und prima ausformuliert.

Wedma

vor 2 Monaten

Schrecken ohne Ende

Die Definition und weitere Ausführungen zu Populismus fand ich gut, treffend, sie bilden eine solide Grundlage für alles weitere.

S. 24 erster Absatz ist super gut, insb. der letzte Satz: "Ein guter Populist ist also eine Mischung aus Robin Hood, David Copperfield und Dschingus Khan." Lach, Daumen hoch!

Wedma

vor 2 Monaten

Blaue Kragen, graue Haare, schwarze Gedanken

Hier waren mir die Auswertungen wie S. 80, 81 etwas öde. Man hätte es etwas unterhaltsamer/zugänglicher bringen können.
Aber sonst ganz gut, überzeugend, auch was Immigration und Islam als neuen Feind angeht.

Wedma

vor 2 Monaten

Liberté, Égalité, Morosité

camilla1303 schreibt:
Hollande hatte den Franzosen versprochen, die Reichen zur Kasse zu bitten und haufenweise Arbeitsplätze zu schaffen. Die Versprechen aller sozialistischen/sozialdemokratischen Politiker, die Realpolitik wird aber immer mehr neoliberal...

Hollande wurde doch eher aus Protest gewählt. Klar hat er was vollmundig versprochen und insofern wie ein Populist gehandelt.

Und beim Stichwort neoliberal musste ich an ein anderes Buch denken: Profit over People von Noam Chomsky. Da redet er Klartext, was neoliberal heißt, was diese Politik anrichtet und wohin das Ganze führt.

Autor: Noam Chomsky
Buch: Profit over People - War against People

Wedma

vor 2 Monaten

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr

In diesem Kapitel, auch in dem zuvor und in den nächsten hatte ich des öfteren den Eindruck, dass sich der werte Autor in der Rolle des zu beachtenden politischen Analysten sehr gefallen möchte. So ein bisschen aufgeplüstert wirke er auf mich schon. Um dann im letzten Kapitel sich viel kleiner zu machen und zu sagen, dass es noch andere Faktoren gibt, wie die Rolle von sozialen Netzwerken, die bei der Trump Wahl gut mit von der Partie war, die er aber nicht untersucht hat.
Und es gibt noch andere, die er gar nicht angesprochen hat, die aber die Wählerstimmen in die Urnen der Populisten spülen.
Bei den Faktoren ist er ehe bei den Basics geblieben, bloß z.T. recht ausschweifend dargeboten.

Wedma

vor 2 Monaten

Plauderecke

Übrigens, das Cover, hier muss ich auch noch meine Meinung loswerden.
Es passt schon mehr oder minder, aber dieser schwarze Mann a.d. Umschlag wirkte auf mich so abschreckend, dass ich das Buch nicht in die Hand nehmen wollte. Da ich genug andere Bücher habe, deren äußere Erscheinung auf mich einladend wirkte, habe ich erstmal sie gelesen.
Um zu diesem Buch zu greifen, musste ich mich stark motivieren, obwohl ich wusste, dass das Buch schon gut ist, die LP hat mir sehr gut gefallen.
Nur als ich den Umschlag entfernt habe, ging es, dann aber flott.

Neuer Beitrag