Michael Laimo Dämonenfeuer

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Inhaltsangabe zu „Dämonenfeuer“ von Michael Laimo

Eine vergessene Kirche ohne Gemeinde … aber nicht leer. Tief unter ihren Gewölben ruht eine Holzkiste, die nie geborgen werden sollte. Als die Kirche jedoch letztlich renoviert wird, stoßen Bauerbeiter darauf … und entfesseln eine grauenhafte Macht. Pater Pilazzo beaufsichtigt die Renovierung und träumt davon, den alten Glanz der Kirche wiederherzustellen – ein Traum, der sich zu einem Albtraum wandelt, als in den Mauern der heiligen Stätte Menschen gegen Dämonen ums nackte Überleben kämpfen müssen …

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  • Rezension zu "Dämonenfeuer" von Michael Laimo

    Dämonenfeuer

    gurke

    29. December 2011 um 10:23

    Eine scheinbar verlassene Kirche, in der nur noch Obdachlose wohnen, wird nun zum Abriss freigegeben. Warum auch ein leerstehendes und ungenutzes Gebäude so stehen lassen, wenn man doch das Grundstück viel besser nutzen könnte? Doch dann wird ein eine Kiste gefunden. Doch was für ein Grauen mit diesem Fund beginnt, ahnt Jyro - der Entdecker, zu diesem Zeitpunkt noch nicht und hätte er sich wohl auch in seinen schlimmsten Alpträumen nicht vorstellen können. Denn besagte Kiste enthält Horror und Böses und das wird nach dem Öffnen auch freigesetzt. Nun gilt es, diese Macht einfach nur noch zu stoppen, denn sonst werden nicht nur alle Bauarbeiter und Obdachlosen sterben, sondern noch viel schlimmeres passieren, wenn die Macht nicht aufgehalten wird und somit immer mehr an Kraft gewinnt. Kann dieser Wettlauf gegen die Zeit gewonnen werden? Der Autor hat in "Dämonenfeuer" nicht an Grausamkeit und Horrorklischees gespart. Was das betrifft kommt der Leser voll auf seine Kosten. Es wird blutig, gruselig, abgedreht und ist ganz und gar nichts für zarte Gemüter. Der Titel "Horror-Thriller" ist hier absolut gerechtfertigt. Außerdem lesen wir sehr viel über Religion und dem damit verbundenen Horror wie die Apokalypse und Opferungen. Die Kirche spielt hier eine ganz große Rolle. Der Schreibstil an sich ist recht flüssig und rasant, so dass man unglaublich schnell durch die Geschichte kommt. Man fliegt regelrecht über die Seiten und schaudert doch das eine oder andere Mal. Allerdings sind die Charaktere nicht besonders gut gezeichnet. Hier hätten ein paar mehr Seiten, oder weniger Horror dem Buch sehr gut getan. Alles in allem konnte mich "Dämonenfeuer" nicht so recht mitreißen. Grausam ist die Geschichte und blutrünstig auch. Das sollte mich als Horrorfan eigentlich ansprechen. Allerdings ließ mich das ganze Szenario irgendwie kalt, weil die Personen alle sehr oberflächlich beschrieben sind. Ich konnte einfach gar nicht mit ihnen mitfühlen. Und das hat mir einfach gefehlt und so habe ich halbherzig das Buch beendet und hatte am Ende ein sehr gleichgültiges Gefühl. Wem das aber nicht stört und wer auf der Suche nach einem klassischen Horrorbuch mit viel Ekelfaktor ist, dem ist dieser Thriller natürlich ans Herz zu legen.

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  • Rezension zu "Dämonenfeuer" von Michael Laimo

    Dämonenfeuer

    Ines_Mueller

    18. January 2011 um 16:17

    "Panisch kroch er davon weg und tastete nach der Taschenlampe. Als er sie fand, schwenkte er ihren Strahl herum und sah im unsteten Strahl eine lange Reihe von Skeletten - vollständige Brustkorbe, zerschmetterte Beinknochen mit Knorpelresten und verwestem Fleisch, Schädel, an denen noch Haarklumpen hingen." Der Obdachlose Jyro war eigentlich nur auf der Suche nach einem Schlafplatz, als er die verlassene Kirche St. Peters aufsucht, doch stattdessen stößt er auf etwas viel grauenvolleres. Bei den Abbrucharbeiten wird eine Kiste gefunden, in der sich zwei Reliquien befinden. Eines gebietet über Dunkelheit, eines über Licht. Kurze Zeit später droht die ganze Stadt in Chaos zu versinken. Jyros einzige Hoffnung ist, den ohne Sünde zu finden.... Wer sich nachts in einem stillen Haus befindet und dieses Buch im Bett liest, wird bei der Lektüre eine Gänsehaut bekommen. Michael Laimo hat in seinem Werk "Dämonenfeuer" eine düstere und spannende Atmosphäre geschaffen. Der Leser wird förmlich dazu gezwungen dieses Buch in einem Rutsch zu lesen. Dazu tragen ebenfalls die relativ kurzen Kapitel und auch eine angenehm große Schrift bei. "Dämonenfeuer" ist ein blutiges und vorallem ziemlich gewalttätiges Buch, was mich allerdings nicht im Geringsten gestört hat. Ganz im Gegenteil: Ich liebe dunkle, mysteriöse Thriller, in denen ordentlich Blut fließt und die Charaktere einen ausgeprägten Hang zur Gewalt haben. So wurden zahlreiche Menschen geköpft, gevierteilt und auch gefoltert, wobei es Laimo meisterhaft gelingt diese Szenen zu beschreiben. Zeitweise kam ich mir vor, als befände ich mich in einem Horrorfilm. Anfangs hatte ich noch etwas Schwierigkeiten in die Geschichte hereinzukommen, vorallem wegen dem Schreibstil, der mir manchmal etwas zu "geschwollen" vorkam, doch schon bald gewöhnte ich mich daran und konnte vollens in diese spannende und blutige Story hineintauchen. Ab und zu gab es Stellen, an denen der Autor einen kleinen Gedankensprung machte, der für mich als Leser nicht ganz nachvollziehbar war, aber ansonsten kann ich nichts kritisieren. Von mir gibt es knapp vier Sterne!

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