Michael Langoth

 4.7 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Spirit & Spice - Südindische Kochkultur, Il Po und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Michael Langoth

Spirit & Spice - Südindische Kochkultur

Spirit & Spice - Südindische Kochkultur

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Erschienen am 21.09.2015
Il Po

Il Po

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Erschienen am 18.08.2014
Mekong Food

Mekong Food

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Erschienen am 01.01.2013
Mekong Food

Mekong Food

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Erschienen am 18.07.2016
Das kulinarische Manifest

Das kulinarische Manifest

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Erschienen am 05.09.2016

Neue Rezensionen zu Michael Langoth

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Ankewiens avatar

Rezension zu "Spirit & Spice - Südindische Kochkultur" von Michael Langoth

Indien in einem Buch
Ankewienvor 3 Jahren


Das Buch einzugruppieren ist irgendwie schwierig. Denn es bietet eine interessante Mischung aus Kochbuch und einer Einführung in die Südindische Kochkultur. Und da ich inzwischen zahlreiche Inder aus allen Teilen des Landes kenne (und dort privat auch schon eingeladen war), gehört die Südindische Küche zu meinen liebsten.

Michael Langoth liefert ein tolles Kochbuch mit interessanten und vor allem im Gegensatz zu vielen anderen "indischen" Kochbüchern auch relativ authentisch - zumindest nach Aussage unserer indischen Freundinnen, die natürlich auch schon drin geblättert haben.

Das Buch ist wunderschön und bietet einfach mehr als nur die reinen Rezepte, sondern es schafft anhand von eindrucksvollen und hochwertigen Bildern und ausführlichen Texten auch einen Eindruck von den kulturellen Einflüssen auf die südindische Küche.

Von mir gibt es für dieses hochinteressante Kochbuch klare 5 Sterne. Das Buch ist absolut Top für alle, die gerne auch mal selbst zum Kochlöffel greifen.

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numinalas avatar

Rezension zu "Spirit & Spice - Südindische Kochkultur" von Michael Langoth

Für Indien-Liebhaber ein Muss!
numinalavor 3 Jahren

Südindien - auf eine ganz andere Art betrachtet. Zum einen Menschen, die noch immer altertümlich leben, zum anderen vernetzte Hightech-Großstätte. Das Ziel ein gutes Karmas zu erreichen über die Ernährung und das entsprechende Wohlgefühl - auch in Verbindung mit verschiedenen Religionen.

Die kulinarische Geschichte ab ca. 8000 v. Chr. bis heute. Kokosnuss, Reis, Zucker. Gewürze - ihr Aroma und ihre gesundheitliche Wirkungsweise. Die heiligen Kühe und doch ist Indien der größte Rindfleischlieferant. Die Brotkultur. Die verschiedenen Kochtechniken - aber alles mit der nötigen Zeit und Ruhe.

Dazu kommen einige Rezepte. Masala, Dal (Hülsenfrüchte), Dry (ohne Sauce), Reisgerichte, Beilagen und natürlich Süsses.

Abschließend der Bereich um Nahrung und Religion. Glauben und Essen, Opfergaben, Askese.

Und das Ganze begleitet von eindrucksvollen Bildern.

Fazit
Erwartet hatte ich eine Art Kochbuch und bekommen habe ich ein wunderschönes Buch das weitaus mehr bietet als nur Rezepte! Beim Blättern und Lesen überkam mich ein Gefühl der Ruhe und die unbändige Lust bald wieder mal ausgiebig indisch zu kochen!

Für Indien-Liebhaber ein Muss und allen anderen kann es nicht schaden, einen Blick in dieses wunderbare Buch zu riskieren!

Viele Grüße von der schwelgenden Numi

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ForeverAngels avatar

Rezension zu "Spirit & Spice - Südindische Kochkultur" von Michael Langoth

Südindien erleben
ForeverAngelvor 3 Jahren

Schon Michael Langoths Il Po hat mich fasziniert. Diese Mischung aus Kochbuch und Reisebildband, aus kulinarischen und geschichtlichen Informationen, aus Landschaft, Essen und Menschen. Auch Spirit & Spice ist so aufgebaut. Natürlich überwiegt das Thema Essen, aber genau so soll es auch sein. Sicherlich gibt es andere Kochbücher zum Thema Südindien, die mehr Rezepte bieten. Aber ich weiß nicht, ob es eins gibt, dass mir besser gefallen würde als Spirit & Spice.


Etwas mehr als die ersten einhundert Seiten beschäftigt sich mit dem Land Südindien. Unterteilt ist dieser erste Abschnitt, dem der Oberbegriff "Vorwort" gar nicht gerecht wird, in folgende Unterkapitel:


Die Spitze des Subkontinents Kulinarische Geschichte Kokosland Das Fundament des Essens: Reis Die Erfindung des Zuckers Aroma & Medizin, das Universum der Gewürze Der Ursprung der Gurke Paradies der Vegetarier Ghee und die heilige Kuh Betelnuss Die indische Brotkultur
Unterstützt werden all die spannenden Themen durch eindrucksvolle Fotografien, die durch atemberaubende Motive und brilliante Farben bestechen. Landschaftsfotografien, Nahaufnahmen, Porträts, atmosphärische Aufnahmen aus den Städten. Wer keine Lust hat, den recht klein gedruckten Text zu lesen, kann erst einmal die Bilder auf sich wirken lassen. Das Layout ist in diese ersten Abschnitt ein bisschen unruhig; mal wurde ein linksbündiger Satz wurde gewählt mal ein rechtbündiger. Mal ist der Text dreispaltig, mal einspaltig. Das wirkt ein wenig unruhig.

  Schön finde ich die Doppelseiten, auf denen mehrere Gewürze aufeinmal vorgestellt werden. Neben einem Foto und allgemeinen Infos zu den Gewürzen wird erzählt, was ihnen für Heilkräfte zugeschrieben werden. Wer dann endlich Lust bekommt, doch die Texte zu lesen, dem sei gesagt, dass sie ebenso interessant sind wie die Fotos.

  Als Zwischenkapitel und als Einleitung für die Rezepte, gibt es einige Doppelseiten, auf denen die wichtigsten Zutaten und Geräte vorgestellt werden, sowie Alternativen zu schwer erhältlichen Zutaten. Einige Tipps und Tricks rund ums Braten und Rösten sowie zu den Kochprinzipien Südindiens gibt es auch. Besonder spannend ist für mich der Abschnitt zum Thema Masala. Bausteine für die Saucen, trockene Masalas, etc. Es sind auch viele Rezepte dabei, die ich gerne ausprobieren möchte: Zweierlei Hülsenfrüchte mit zartem Raucharoma (156) , Gegrillte Hühnerstücke mit grüner Kruste (167), Frittiertes Gemüse (175), Gebratener Basmatireis mit Gemüse (182), Zarte Schrimps in duftendem Reis (185), Kokos-Reis-Flammeri (199).

  Die Aufmachung der Rezepte überzeugt mich wieder einmal. Eine schöne Überschrift, hier wurde beim Textlayout ein Blocksatz gewählt. Verschiedene Schriftgrößen. Und am unteren Bildrand sind der Reihe nach in klein alle Zutaten abgebildet, die für das Gericht benötigt werden. Dieser visuelle Reiz gefällt mir ausgesprochen gut. Auch die Foodfotos sind schön anzusehen. Das ein oder andere hätte man ein bisschen schöner in Szene setzen können, weil das Gericht an sich einfach nicht so lecker aussieht (wie etwa Knolamba, Seite 152). Aber im Großen und Ganzen macht es einfach Spaß, durch das Buch zu blättern.    Am Ende bleine ich zwiegespalten zurück: möchte ich jetzt lieber meinen Koffer packen und nach Südindien reisen oder doch lieber die Schürze umbinden und den Kochlöffel schwingen?

(c) Books and Biscuit

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