Michael Lark

Lebenslauf von Michael Lark

MICHAEL LARK zeichnete die preisgekrönte Cop-Serie GOTHAM CENTRAL aus der Welt des Dunklen Ritters, BATMAN: NEUN LEBEN, DC SHOWCASE – SUPERMAN: KRIEG DER WELTEN, Daredevil und Lazarus.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Michael Lark

Cover des Buches Lazarus. Band 1 (ISBN: 9783958392182)

Lazarus. Band 1

 (8)
Erschienen am 01.01.2016
Cover des Buches Lazarus. Band 2 (ISBN: 9783958392199)

Lazarus. Band 2

 (3)
Erschienen am 23.06.2021
Cover des Buches Lazarus. Band 3 (ISBN: 9783958392205)

Lazarus. Band 3

 (3)
Erschienen am 01.07.2016
Cover des Buches Lazarus. Band 4 (ISBN: 9783958392212)

Lazarus. Band 4

 (3)
Erschienen am 01.11.2016
Cover des Buches Lazarus. Band 5 (ISBN: 9783958392229)

Lazarus. Band 5

 (3)
Erschienen am 26.01.2022
Cover des Buches Lazarus Risen. Band 1 (ISBN: 9783958392236)

Lazarus Risen. Band 1

 (1)
Erschienen am 25.09.2020
Cover des Buches Batman (ISBN: 9783741618307)

Batman

 (0)
Erschienen am 07.07.2020
Cover des Buches Lazarus Book 1 (ISBN: 9781632151834)

Lazarus Book 1

 (1)
Erschienen am 02.12.2014

Neue Rezensionen zu Michael Lark

Cover des Buches Lazarus. Band 5 (ISBN: 9783958392229)Vera_Hallstroems avatar

Rezension zu "Lazarus. Band 5" von Greg Rucka

Düstere und actiongeladene Dystopie
Vera_Hallstroemvor 2 Jahren

Lazarus (Band 1-5) von Michael Lark (Zeichnungen), Greg Rucka (Story) & Santi Arcas (Farben)

⭐️⭐️⭐️⭐️

Zum Inhalt:

In naher Zukunft ist die Erde von Krieg und Zerstörung gezeichnet. Wenige Familien besitzen die totale Macht. Unter ihnen dienen die „Knechte“ im Militär, in der Versorgung oder auch als Wissenschaftler. Alle anderen, die keinen Wert für die Familien besitzen, sind „Abfall“ (und werden genau wie erstere auch so bezeichnet).
Um ihre Macht und ihren Wohlstand zu erhalten, besitzt jede Familie nicht nur eine Armee, sondern auch einen sogenannten Lazarus, einen Kämpfer mit übermenschlicher Stärke und besonderen Fähigkeiten.

Im Kampf um verschiedene Gebiete und im Konflikt mit Feinden hat sich vor allem eine Familie mehr Macht angeeignet als alle anderen – die Familie Carlyle. Ihr Lazarus Forever ist durch gentechnische Veränderungen nahezu unsterblich und hat noch keinen Kampf verloren.
Allerdings ist im Kampf um die Macht nie sicher, ob alte Verbündete nicht auch zu Feinden werden können. Und so steht die Familie Carlyle bald vor einem neuen Krieg, den sie nicht allein durch ihren Lazarus gewinnen kann, während selbst innerhalb der Familie Intrigen aufkeimen. Zwischen Krieg, Blut und Pflicht merkt auch Forever, dass mit ihr mehr getan wurde, als sie nur genetisch zu verbessern. So versucht sie selbst, herauszufinden, wer oder was sie wirklich ist, derweil versinkt die Welt erneut im Chaos der Schlachtpläne der Familien.

Anfangs ist es etwas schwierig, bei all den Familien und Herrschaftsgrenzen sowie den Charakteren durchzublicken. Ab Band 3 gibt es zum Glück eine Karte, dennoch hat der Autor hier eine detaillierte, vielschichtige Welt aus unterschiedlichen Klassen geschaffen, die noch zu komplex für die wenigen Bände des Comics ist. Hier bleibt zu hoffen, dass die verschiedenen Storylines später alle noch aufgegriffen und weitergeführt werden.

Storytelling & Zeichnungen:

Die Zeichnungen von Michael Lark sind kantig, rau und düster – genau passend zum dystopischen Setting der Geschichte. Bei der Darstellung von Hintergründen oder auch der Eingliederung technischer Details (wie bspw. bei Computerbildschirmen) oder Waffen zeichnet er detaillierter. Alles in einem ist der Zeichenstil packend, wenn auch anfangs etwas ungewohnt. Nur das Zusammensetzen der Szenen (vor allem der Kampfszenen) finde ich ausbaufähig und weniger gelungen. Hier werden verschiedene Bewegungsabläufe nämlich gekürzt und manchmal hat man das Gefühl, es fehlt eine Szene, was den Lesefluss stört.
Bei Farbgebung und Schattierung befinden wir uns allerdings wieder auf hohem Niveau und so wirken die teils skizzenhaften Zeichnungen gleichzeitig auch „plastisch“.

Handlungsaufbau:

Anfangs werden wir in die Familie Carlyle und die Aufgaben ihres Lazarus Forever eingeführt. Bald wird deutlich, dass es Spannungen zwischen den verschiedenen Familien gibt und neue Bündnisse geschlossen werden müssen. Zeitgleich versuchen einzelne Familienmitglieder mehr Macht innerhalb der Familie zu bekommen.

Im Verlauf des zweiten Bandes konzentriert sich die Handlung zur Hälfte auf den Aufstieg zweier Nebenfiguren vom Abfall zum Knecht, die später noch eine wichtige Rolle in der Handlung spielen werden.

In Band 3 konzentriert sich die Handlung wieder mehr auf Forever, die eine wichtige Rolle bei Verhandlungen mit der Familie Hock spielt, mit der sich Carlyle schon lange in Konflikt befindet. Bei einem Konklave soll eigentlich eine friedliche Lösung gefunden werden, wie Hock etwas in seinem Besitz – oder vielmehr jemanden – zurück an Carlyle übergeben kann. Als er aber von Malcolm Carlyle, dem Familienoberhaupt, überlistet wird, sieht Hock nur einen Weg: Carlyle und seinen Verbündeten den Krieg zu erklären, dessen Verlauf dann in Band 4 und 5 die Handlung bestimmt.

Allerdings endet der letzte Band mit einem Cliffhanger, der erst in der Folgeserie Lazarus Risen wieder aufgegriffen wird.

Charaktere:

Wirkt Forever Carlyle anfangs noch unnahbar als Charakter – kein Wunder, ist sie doch der Lazarus schlechthin, an dem sich alle anderen Familien messen, zeigt sich, dass sie mehr als nur eine Kampfmaschine ist.
Und nicht mal Konditionierung und Genmanipulation kann jeden Zweifel unterdrücken und verhindern, dass Forever bestimmte Dinge hinterfragt.
So ist sie einerseits knallhart und kämpft gleich nach einem Kopfschuss weiter, loyal ihrer Familie gegenüber, aber will mehr als nur eine menschliche Waffe sein und sich ihre Identität nicht nehmen lassen.

Daneben gibt es viele weitere Charaktere aus den verschiedenen Fraktionen bzw. Familien. Teilweise kann man sich als Leser zu Anfang nicht mal bei Carlyle sicher sein, wer welches Ziel verfolgt. Das macht die Beziehungsgeflechte noch komplexer, von den größeren Bündnissen ganz zu schweigen. So gibt es Gegner, die doch eigentlich gerne Verbündete wären, oder die Lazari unter sich, die verfeindeten Familien dienen und doch gleich sind.

 

Fazit:

Lazarus weiß nicht nur durch das dystopische Setting und die rauen, dynamischen Zeichnungen zu bestechen, sondern auch durch die Vielschichtigkeit der Geschichte, die noch viel Raum für weitere Entwicklungen lässt.
Forever Carlyle als Protagonistin ist knallhart und fernab von Stereotypen, eine Heldin (oder Nicht-Heldin), die perfekt zur düsteren Welt von „Lazarus“ passt.
Wer actiongeladene, dramatische und dystopische Geschichten mag, gepaart mit einem etwas "rohen" Zeichen- und Erzählstil, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

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Cover des Buches Lazarus. Band 4 (ISBN: 9783958392212)Vera_Hallstroems avatar

Rezension zu "Lazarus. Band 4" von Greg Rucka

Düstere und actiongeladene Dystopie
Vera_Hallstroemvor 2 Jahren

Lazarus (Band 1-5) von Michael Lark (Zeichnungen), Greg Rucka (Story) & Santi Arcas (Farben)

⭐️⭐️⭐️⭐️

Zum Inhalt:

In naher Zukunft ist die Erde von Krieg und Zerstörung gezeichnet. Wenige Familien besitzen die totale Macht. Unter ihnen dienen die „Knechte“ im Militär, in der Versorgung oder auch als Wissenschaftler. Alle anderen, die keinen Wert für die Familien besitzen, sind „Abfall“ (und werden genau wie erstere auch so bezeichnet).
Um ihre Macht und ihren Wohlstand zu erhalten, besitzt jede Familie nicht nur eine Armee, sondern auch einen sogenannten Lazarus, einen Kämpfer mit übermenschlicher Stärke und besonderen Fähigkeiten.

Im Kampf um verschiedene Gebiete und im Konflikt mit Feinden hat sich vor allem eine Familie mehr Macht angeeignet als alle anderen – die Familie Carlyle. Ihr Lazarus Forever ist durch gentechnische Veränderungen nahezu unsterblich und hat noch keinen Kampf verloren.
Allerdings ist im Kampf um die Macht nie sicher, ob alte Verbündete nicht auch zu Feinden werden können. Und so steht die Familie Carlyle bald vor einem neuen Krieg, den sie nicht allein durch ihren Lazarus gewinnen kann, während selbst innerhalb der Familie Intrigen aufkeimen. Zwischen Krieg, Blut und Pflicht merkt auch Forever, dass mit ihr mehr getan wurde, als sie nur genetisch zu verbessern. So versucht sie selbst, herauszufinden, wer oder was sie wirklich ist, derweil versinkt die Welt erneut im Chaos der Schlachtpläne der Familien.

Anfangs ist es etwas schwierig, bei all den Familien und Herrschaftsgrenzen sowie den Charakteren durchzublicken. Ab Band 3 gibt es zum Glück eine Karte, dennoch hat der Autor hier eine detaillierte, vielschichtige Welt aus unterschiedlichen Klassen geschaffen, die noch zu komplex für die wenigen Bände des Comics ist. Hier bleibt zu hoffen, dass die verschiedenen Storylines später alle noch aufgegriffen und weitergeführt werden.

Storytelling & Zeichnungen:

Die Zeichnungen von Michael Lark sind kantig, rau und düster – genau passend zum dystopischen Setting der Geschichte. Bei der Darstellung von Hintergründen oder auch der Eingliederung technischer Details (wie bspw. bei Computerbildschirmen) oder Waffen zeichnet er detaillierter. Alles in einem ist der Zeichenstil packend, wenn auch anfangs etwas ungewohnt. Nur das Zusammensetzen der Szenen (vor allem der Kampfszenen) finde ich ausbaufähig und weniger gelungen. Hier werden verschiedene Bewegungsabläufe nämlich gekürzt und manchmal hat man das Gefühl, es fehlt eine Szene, was den Lesefluss stört.
Bei Farbgebung und Schattierung befinden wir uns allerdings wieder auf hohem Niveau und so wirken die teils skizzenhaften Zeichnungen gleichzeitig auch „plastisch“.

Handlungsaufbau:

Anfangs werden wir in die Familie Carlyle und die Aufgaben ihres Lazarus Forever eingeführt. Bald wird deutlich, dass es Spannungen zwischen den verschiedenen Familien gibt und neue Bündnisse geschlossen werden müssen. Zeitgleich versuchen einzelne Familienmitglieder mehr Macht innerhalb der Familie zu bekommen.

Im Verlauf des zweiten Bandes konzentriert sich die Handlung zur Hälfte auf den Aufstieg zweier Nebenfiguren vom Abfall zum Knecht, die später noch eine wichtige Rolle in der Handlung spielen werden.

In Band 3 konzentriert sich die Handlung wieder mehr auf Forever, die eine wichtige Rolle bei Verhandlungen mit der Familie Hock spielt, mit der sich Carlyle schon lange in Konflikt befindet. Bei einem Konklave soll eigentlich eine friedliche Lösung gefunden werden, wie Hock etwas in seinem Besitz – oder vielmehr jemanden – zurück an Carlyle übergeben kann. Als er aber von Malcolm Carlyle, dem Familienoberhaupt, überlistet wird, sieht Hock nur einen Weg: Carlyle und seinen Verbündeten den Krieg zu erklären, dessen Verlauf dann in Band 4 und 5 die Handlung bestimmt.

Allerdings endet der letzte Band mit einem Cliffhanger, der erst in der Folgeserie Lazarus Risen wieder aufgegriffen wird.

Charaktere:

Wirkt Forever Carlyle anfangs noch unnahbar als Charakter – kein Wunder, ist sie doch der Lazarus schlechthin, an dem sich alle anderen Familien messen, zeigt sich, dass sie mehr als nur eine Kampfmaschine ist.
Und nicht mal Konditionierung und Genmanipulation kann jeden Zweifel unterdrücken und verhindern, dass Forever bestimmte Dinge hinterfragt.
So ist sie einerseits knallhart und kämpft gleich nach einem Kopfschuss weiter, loyal ihrer Familie gegenüber, aber will mehr als nur eine menschliche Waffe sein und sich ihre Identität nicht nehmen lassen.

Daneben gibt es viele weitere Charaktere aus den verschiedenen Fraktionen bzw. Familien. Teilweise kann man sich als Leser zu Anfang nicht mal bei Carlyle sicher sein, wer welches Ziel verfolgt. Das macht die Beziehungsgeflechte noch komplexer, von den größeren Bündnissen ganz zu schweigen. So gibt es Gegner, die doch eigentlich gerne Verbündete wären, oder die Lazari unter sich, die verfeindeten Familien dienen und doch gleich sind.

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Cover des Buches Lazarus. Band 3 (ISBN: 9783958392205)Vera_Hallstroems avatar

Rezension zu "Lazarus. Band 3" von Greg Rucka

Düstere und actiongeladene Dystopie
Vera_Hallstroemvor 2 Jahren

Lazarus (Band 1-5) von Michael Lark (Zeichnungen), Greg Rucka (Story) & Santi Arcas (Farben)

⭐️⭐️⭐️⭐️

Zum Inhalt:

In naher Zukunft ist die Erde von Krieg und Zerstörung gezeichnet. Wenige Familien besitzen die totale Macht. Unter ihnen dienen die „Knechte“ im Militär, in der Versorgung oder auch als Wissenschaftler. Alle anderen, die keinen Wert für die Familien besitzen, sind „Abfall“ (und werden genau wie erstere auch so bezeichnet).
Um ihre Macht und ihren Wohlstand zu erhalten, besitzt jede Familie nicht nur eine Armee, sondern auch einen sogenannten Lazarus, einen Kämpfer mit übermenschlicher Stärke und besonderen Fähigkeiten.

Im Kampf um verschiedene Gebiete und im Konflikt mit Feinden hat sich vor allem eine Familie mehr Macht angeeignet als alle anderen – die Familie Carlyle. Ihr Lazarus Forever ist durch gentechnische Veränderungen nahezu unsterblich und hat noch keinen Kampf verloren.
Allerdings ist im Kampf um die Macht nie sicher, ob alte Verbündete nicht auch zu Feinden werden können. Und so steht die Familie Carlyle bald vor einem neuen Krieg, den sie nicht allein durch ihren Lazarus gewinnen kann, während selbst innerhalb der Familie Intrigen aufkeimen. Zwischen Krieg, Blut und Pflicht merkt auch Forever, dass mit ihr mehr getan wurde, als sie nur genetisch zu verbessern. So versucht sie selbst, herauszufinden, wer oder was sie wirklich ist, derweil versinkt die Welt erneut im Chaos der Schlachtpläne der Familien.

Anfangs ist es etwas schwierig, bei all den Familien und Herrschaftsgrenzen sowie den Charakteren durchzublicken. Ab Band 3 gibt es zum Glück eine Karte, dennoch hat der Autor hier eine detaillierte, vielschichtige Welt aus unterschiedlichen Klassen geschaffen, die noch zu komplex für die wenigen Bände des Comics ist. Hier bleibt zu hoffen, dass die verschiedenen Storylines später alle noch aufgegriffen und weitergeführt werden.

Storytelling & Zeichnungen:

Die Zeichnungen von Michael Lark sind kantig, rau und düster – genau passend zum dystopischen Setting der Geschichte. Bei der Darstellung von Hintergründen oder auch der Eingliederung technischer Details (wie bspw. bei Computerbildschirmen) oder Waffen zeichnet er detaillierter. Alles in einem ist der Zeichenstil packend, wenn auch anfangs etwas ungewohnt. Nur das Zusammensetzen der Szenen (vor allem der Kampfszenen) finde ich ausbaufähig und weniger gelungen. Hier werden verschiedene Bewegungsabläufe nämlich gekürzt und manchmal hat man das Gefühl, es fehlt eine Szene, was den Lesefluss stört.
Bei Farbgebung und Schattierung befinden wir uns allerdings wieder auf hohem Niveau und so wirken die teils skizzenhaften Zeichnungen gleichzeitig auch „plastisch“.

Handlungsaufbau:

Anfangs werden wir in die Familie Carlyle und die Aufgaben ihres Lazarus Forever eingeführt. Bald wird deutlich, dass es Spannungen zwischen den verschiedenen Familien gibt und neue Bündnisse geschlossen werden müssen. Zeitgleich versuchen einzelne Familienmitglieder mehr Macht innerhalb der Familie zu bekommen.

Im Verlauf des zweiten Bandes konzentriert sich die Handlung zur Hälfte auf den Aufstieg zweier Nebenfiguren vom Abfall zum Knecht, die später noch eine wichtige Rolle in der Handlung spielen werden.

In Band 3 konzentriert sich die Handlung wieder mehr auf Forever, die eine wichtige Rolle bei Verhandlungen mit der Familie Hock spielt, mit der sich Carlyle schon lange in Konflikt befindet. Bei einem Konklave soll eigentlich eine friedliche Lösung gefunden werden, wie Hock etwas in seinem Besitz – oder vielmehr jemanden – zurück an Carlyle übergeben kann. Als er aber von Malcolm Carlyle, dem Familienoberhaupt, überlistet wird, sieht Hock nur einen Weg: Carlyle und seinen Verbündeten den Krieg zu erklären, dessen Verlauf dann in Band 4 und 5 die Handlung bestimmt.

Allerdings endet der letzte Band mit einem Cliffhanger, der erst in der Folgeserie Lazarus Risen wieder aufgegriffen wird.

Charaktere:

Wirkt Forever Carlyle anfangs noch unnahbar als Charakter – kein Wunder, ist sie doch der Lazarus schlechthin, an dem sich alle anderen Familien messen, zeigt sich, dass sie mehr als nur eine Kampfmaschine ist.
Und nicht mal Konditionierung und Genmanipulation kann jeden Zweifel unterdrücken und verhindern, dass Forever bestimmte Dinge hinterfragt.
So ist sie einerseits knallhart und kämpft gleich nach einem Kopfschuss weiter, loyal ihrer Familie gegenüber, aber will mehr als nur eine menschliche Waffe sein und sich ihre Identität nicht nehmen lassen.

Daneben gibt es viele weitere Charaktere aus den verschiedenen Fraktionen bzw. Familien. Teilweise kann man sich als Leser zu Anfang nicht mal bei Carlyle sicher sein, wer welches Ziel verfolgt. Das macht die Beziehungsgeflechte noch komplexer, von den größeren Bündnissen ganz zu schweigen. So gibt es Gegner, die doch eigentlich gerne Verbündete wären, oder die Lazari unter sich, die verfeindeten Familien dienen und doch gleich sind.

 

Fazit:

Lazarus weiß nicht nur durch das dystopische Setting und die rauen, dynamischen Zeichnungen zu bestechen, sondern auch durch die Vielschichtigkeit der Geschichte, die noch viel Raum für weitere Entwicklungen lässt.
Forever Carlyle als Protagonistin ist knallhart und fernab von Stereotypen, eine Heldin (oder Nicht-Heldin), die perfekt zur düsteren Welt von „Lazarus“ passt.
Wer actiongeladene, dramatische und dystopische Geschichten mag, gepaart mit einem etwas "rohen" Zeichen- und Erzählstil, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

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