Michael Lechner Ostkanada

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Inhaltsangabe zu „Ostkanada“ von Michael Lechner

Der Osten Kanadas bietet Naturschönheiten in Dimensionen, wie wir sie diesseits des Atlantik nicht kennen. Wälder, die so dicht sind, dass man sich wundert, wie sich die vielen Elche darin zurechtfinden. Riesige Seen, reißende Flüsse, Tundren und eine Küste, die wild und respekteinflößend ist und zu den schönsten der Welt zählt. Wer in Ostkanada reist, bewegt sich immer am Wasser: entweder am Atlantik oder an einem der Tausenden einsamen Seen. Kanada, das steht für Wildnis und Weite, für Lagerfeuer unterm Sternenhimmel, für Ruhe und Gastfreundschaft. Ob Hummerkörbe an den Stränden Nova Scotias, Leuchttürme im Winter oder die Tafelberge im großartigen, unbekannten Neufundland. Die Bilder von Michael Lechner sehen zum Teil aus wie gemalt. Mit einem unglaublichen Gefühl für Farben, Licht und Stimmungen fängt der Fotograf die Faszination dieses großen Landes.
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    Ostkanada
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    24. May 2015 um 10:24

    Einige von euch wissen, dass der Westen Kanadas rund um Vancouver und Whistler mich bereits verzaubert hat. Dass auch der Osten einige wunderschöne Flecken Natur zu bieten hat, zeigt Michael Lechners Bildband Ostkanada - Wilde Küste, weites Land.  Zur besseren Übersicht ist das Buch in einzelne Abschnitte unterteilt: Nova Scotia, New Brunswick, Quebec, Prince Edward Island, Neufundland, Labrador Diese Abschnitte sind dazu auch klasse, wenn man einen Urlaub in Ostkanada planen möchte, aber noch nicht genau weiß, in welcher Ecke. Mit den einzelnen Abschnitten lässt es sich besser eingrenzen. In seiner Einleitung fasst Michael Lechner es eigentlich perfekt zusammen: "Kanada, das Traumziel jenseits des Atlantiks, weckt in jedem Besucher das Gefühl von Freiheit und Ruhe" (Seite 10). Es ist die Natur, die Weite, die Vielfalt, die Kanada so anziehend machen. Ein paar Einblicke gewährt uns Michael Lechner durch eindrucksvolle Naturfotos. Dieses Buch ist eine Sammlung von Eindrücken, die er über mehrere Jahre, auf 16 Reisen verteilt, gesammelt hat.  Das Layout gefällt mir in diesem Band besser als in so manch anderem Bildband von National Geographic. Es wirkt geordneter, strukturierter, weniger chaotisch. Dazu wurde manchmal ein blauer Hintrgrund anstelle eines weißen für die Textseiten verwendet, was das ganze gleich viel ansprechender macht. Schön ist auch, dass alle Fotos beschriftet sind und man nicht nur erfährt, was fotografiert wurde, sondern auch oftmals wo.  Der Schutzumschlag verleiht Ostkanada einen hochwertigen Auftritt und macht den Band zu einem idealen Geschenk für Kanadafans und Reiselustige. Die beiden Karten auf den jeweiligen Innenseiten der Klappen verleiht einen schönen Überblick, wo sich welche Region befindet.   Auf 221 Seiten weckt Michael Lechner intensives Fernweg. Am liebsten würde ich gleich die nächste Reise planen, um einmal den Indian Summer mitzuerleben.

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  • Die Vielfalt eingefangen

    Ostkanada
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    28. April 2015 um 12:38

    Die Vielfalt eingefangen Kanada mit seiner eher dünnen Besiedelung und seinen vielfachen und unterschiedlichen Landschaften, den unendlichen Wäldern, den schroffen Felsformationen, den blühenden Städten und daneben der Möglichkeit, tagelang keinem Menschen zu begegnen ist für so manche durchaus eine Art „Sehnsuchtsland“. Vor allem natürlich, was seine vielfache, unberührte Natur angeht. „Der Osten Kanadas bietet Naturschönheiten in Dimensionen, wie wir sie diesseits des Atlantiks nicht kennen“. Eine Natur, in der der Mensch sich verlieren kann (wie Lechner u.a. an einer eindrucksvollen, doppelseitigen aufzeigt, bei der ein altersschwaches Ruderboot und eine verfallen wirkende Scheune im Blick auf die weiten des Meeres und der Strandlandschaft nur mehr als Randbemerkungen wahrgenommen werden (auch wenn das Boot direkt im Vordergrund des Bildes angesiedelt ist). Nova Scotia, New Brunswick, Quebec, Prince Edward Island, Neufundland und Labrador, das sind die Regionen, die Lechner ausführlich in seinen Fotografien mit einerseits epischen Panoramablicken und andererseits wunderbar gewählten Nahaufnahmen dem Leser nahebringt. Die rot-grüne, einzigartige Stimmung des „Indian Summer“ über den endlosen Wäldern, der in Schnee und Eis erstarrte Wald, das „Portrait“ eines Tannenhuhn-Hahns während der Balz und, immer wieder eingestreut, die einfachen Häuser der Menschen, die vielen Boote an den vielen Gewässern des Landes, der einsame Leuchtturm bei North Rustico, der Möwenumschwärmte kleine Gipfel, die freilebenden Elche, vielfach und immer treffend abgelichtet sind die „Elemente“ Ostkanadas. Wie die bestimmende Natur auf der eine oder anderen Fotografie „im Gesamten“ erfasst wird. Die klaren Flüsse, das satte Grün der Taiga und die dominante Bergkette der Long Range Mountains erfasst Lechner auf einem der Bilder in allen Elementen. Und bietet so, wie auf allen anderen hochwertigen Fotografien dieses Bildbandes auch, dem Betrachter einen umfassenden und mitreißenden Eindruck dieser ungeheuren Natur Ostkanadas. Egal wo, für den Reisenden gilt: „es ist ratsam, die Wildheit der Natur nicht zu unterschätzen“. Eine Wildheit, die Lechner einfängt, die er ins Bild bannt, neben den idyllischen, fast beschaulichen Einblicken in eine friedliche Natur, die Lechner liefert. Auf jede der Landschaften geht er dabei gesondert noch in kurzen, aber ausreichend beschreibenden Texten ein und bietet damit im Gesamten einen gelungenen, sehenswerten Bildband über eine Landschaft, eine Natur und ein Leben mit und in dieser Natur, die eine wunderbare Lektüre ergeben.

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