Michael Leuchtenberger

 4,5 Sterne bei 40 Bewertungen
Autor von Caspars Schatten, Die Empfänger und weiteren Büchern.
Autorenbild von Michael Leuchtenberger (©Frau Benne Fotografie)

Lebenslauf

Michael Leuchtenberger fühlt sich in rätselhaften Kurzgeschichten und Romanen zu Hause. Er liebt es unheimlich, probiert aber auch gerne verschiedene Genres aus. Seinen Debütroman, den geisterhaften Thriller "Caspars Schatten", veröffentlichte er 2018. 

2019 gewann Michael Leuchtenberger mit der Kurzgeschichte "Lampionfest" den Schreibwettbewerb "Zeitgeist 2020" von Litopian e.V. Im gleichen Jahr veröffentlichte er mit "Derrière La Porte - elf sonderbare Kurzgeschichten" seinen ersten Erzählband. 2021 erschien mit "Pfad ins Dunkel" sein zweiter Roman, eine Fortsetzung von "Caspars Schatten". 

Geboren wurde Michael Leuchtenberger 1979 in Bremen. Er studierte Germanistik und Anglistik mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft in Oldenburg und Kingston-on-Thames und war anschließend einige Jahre als Redakteur in Hamburg tätig.

        

Alle Bücher von Michael Leuchtenberger

Cover des Buches Caspars Schatten (ISBN: 9783752842456)

Caspars Schatten

(21)
Erschienen am 22.01.2021
Cover des Buches Die Empfänger (ISBN: 9783757814830)

Die Empfänger

(8)
Erschienen am 11.08.2023
Cover des Buches Derrière La Porte (ISBN: 9783750401648)

Derrière La Porte

(6)
Erschienen am 28.11.2019
Cover des Buches Pfad ins Dunkel (ISBN: 9783754307779)

Pfad ins Dunkel

(3)
Erschienen am 13.10.2021
Cover des Buches Das Archiv: eine Kurzgeschichte (ISBN: 9783748137641)

Das Archiv: eine Kurzgeschichte

(2)
Erschienen am 14.01.2019

Neue Rezensionen zu Michael Leuchtenberger

Cover des Buches Die Empfänger (ISBN: 9783757814830)
mondsichels avatar

Rezension zu "Die Empfänger" von Michael Leuchtenberger

mondsichel
Klare Empfehlung

Elf Geschichten sind in diesem schmalen Bändchen versammelt. Und ohne übertreiben zu wollen, kann ich sagen, dass jede Story für sich genommen ein Kleinod auf dem Gebiet der Phantastik ist. Michael Leuchtenberger versteht nicht nur sein Handwerk, er weiß seine Werkzeuge auch zu nutzen, um uns aus der Welt des Alltags in seine unwirklichen Sphären zu führen. Unwirklich – mit diesem Wort lässt sich die Atmosphäre der meisten Geschichten wohl am Besten beschreiben.

Gleich in der ersten, der preisgekrönten "Am Ypsilon links", begleiten wir einen Jungen aus der dörflichen Normalität in einen Wald, wo ihn ein geheimnisvolles Mädchen begegnet. In "Kohlmanns Spielwaren" entdecken einige Kinder einen Automaten mit kleinen Spielzeugen, wobei die ganze Geschichte ein Hauch Nostalgie umweht. Meine Favoriten in dem Band sind "Wildwasser" und "Die Kapsel", die erste Geschichte lässt den Besuch in einem Freizeitpark zu einem wahren Horrortrip mutieren, die andere besticht durch eine leise Melancholie. Leuchtenberger genügen hierbei ein paar Pinselstriche, um Landschaften und Stimmungen zu erzeugen. Mit "Der Denunziant" bietet er uns eine moderne Variation poe-esken Grauens. Horror pur und wieder ausgehend von einer allzu profanen Normalität – hier in den Räumen eines Startups.

Mir fiel auf, dass die Figuren im Kindesalter meist auf eine Reise mitgenommen werden – mal freiwillig, mal unwillentlich. Entgegen die Erwachsenen an einem Ort gefangen scheinen, von dem selten die Flucht gelingt. Bestenfalls kann man sich mit diesem Ort arrangieren. Vielleicht verleiht dieser Umstand den Kurzgeschichten diese Melancholie, die zugleich deren Charme ausmacht. Klare Empfehlung!

Cover des Buches Pfad ins Dunkel (ISBN: 9783754307779)
IanCushings avatar

Rezension zu "Pfad ins Dunkel" von Michael Leuchtenberger

IanCushing
Empfehlenswert!

Nach »Caspars Schatten« und »Die Empfänger« habe ich nun auch endlich »Pfad ins Dunkel« von Michael Leuchtenberger gelesen.

»Pfad ins Dunkel« ist eine Fortsetzung von »Caspars Schatten« und auch wenn man beide Bücher unabhängig voneinander lesen kann, empfiehlt es sich, beide zu kaufen und zu lesen. Das beglückt nicht nur den Autoren, sondern sorgt für noch mehr Lesevergnügen.

Michael Leuchtenberger nimmt uns mit auf den Appalachian Trail und wir lernen zuerst die verschiedenen Charaktere kennen, ihre Beweggründe, auf diesen Trip zu gehen. Es liest sich wie ein unterhaltsames Buch über eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von Wanderern. Lange geschieht nichts Außergewöhnliches und dennoch ist es sehr unterhaltsam geschrieben und gut erzählt. Die Charaktere und ihre ihre Erlebnisse sind gut beschrieben und es hat mir als bekennender Wandermuffel großes Vergnügen bereitet, dieser Erzählung zu folgen.

Als Caspar zu der Gruppe stößt, verändert sich alles. Er hat eine übersinnliche Begabung und ist Teil einer Geheimgesellschaft und allgemein ein komischer Kauz. Nicht sehr zugänglich, überheblich und auf gewisse Weise unsympathisch. Mag sein Ansinnen (und das der Geheimgesellschaft) durchaus noble Züge tragen, scheut Caspar nicht davor zurück, seinen Widersachern mit seinen Fähigkeiten zu schaden. Besonders eindrucksvoll und gut fand ich den Teil der Geschichte, als zwei Personen in einem psychedelischen Part um ihr Leben fürchten müssen.

Was der Autor schafft, ist das, was Stephen King groß gemacht hat: Ausführliche und detaillierte Schilderungen des Alltags, des Normalen »lullen« den Leser ein, bis ein Ereignis oder eine Person alles auf den Kopf stellt und das Übernatürliche Einzug hält. Eine Herangehensweise, die aufgrund des Stils des Autors, von mir als herrlich oldschool wahrgenommen wird. Davor ziehe ich definitiv meinen Hut!

Ich weigere mich, »Pfad ins Dunkel« mit dem Begriff »Horror« in Verbindung zu bringen, denn was man allgemeinhin als Horror bezeichnet, findet hier nicht statt. Zumal ich auch Stephen King nicht in die Horror-Schublade stecken würde. Michael Leuchtenberger erschafft eine unterhaltsame Geschichte mit einem leisen Grusel und einer gehörigen Portion Mystery. Mehr King und Akte X als kettensägenschwingende Psychopathen und andere Abartigkeiten.

Es ist kein Geheimnis, dass ich die Bücher von Michael Leuchtenberger sehr mag und auch »Pfad ins Dunkel« macht da keine Ausnahme. Tolle Geschichte, glaubwürdige Charaktere und das Phantastische. Da schlägt mein Herz gleich höher.

Umgesetzt ist das Buch, wie auch die anderen, die ich bisher von ihm gelesen habe, einwandfrei. Keine Tippfehler, angenehmer Buchsatz. Ein Paradebeispiel, mit wie viel Liebe und Sorgfalt es im Selfpublishing zugehen kann.

Wer auf leisen Grusel und Mystery steht und spannende Geschichten lesen möchte, ist mit den Büchern von Michael Leuchtenberger bestens bedient.

Cover des Buches Die Empfänger (ISBN: 9783757814830)
Rebecca_86s avatar

Rezension zu "Die Empfänger" von Michael Leuchtenberger

Rebecca_86
Gruselige Kurzgeschichten

Michael Leuchtenberger hat eine tolle Sammlung von 11 Kurzgeschichten geschrieben, die sich alle im Bereich des leicht Gruseligen bewegen. Elf Geschichten zu schreiben, die sich nicht wiederholen, sondern immer wieder neue Facetten des Genres zeigen, ist nicht leicht, aber hier sehr gut geglückt. Rätselhafte Botschaften im Keller, ein Escape-Room der schiefläuft oder ein tödlicher Jahrmarkt sind nur drei der vielfältigen Settings. Meine Lieblingsgeschichte ist „Am Ypsilon links“, aber es gibt keine, die mir gar nicht gefallen hat. Interessant fand ich auch die Informationen zur Entstehung am Ende jeder Story. Das Cover ist zwar schlicht, aber besticht dadurch. Schwarz-weiß mit einer leichten „Empfangsstörung“ passt super zum mysteriösen Inhalt und zum Titel und hat mich neugierig gemacht. Wurden meine Erwartungen erfüllt? Auf jeden Fall. Manchmal hätte ich sogar noch mehr gelesen. Man hat auch immer noch Platz für eigene Gedanken zur Handlung.

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Zusätzliche Informationen

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Community-Statistik

in 40 Bibliotheken

auf 6 Merkzettel

von 7 Leser*innen gefolgt

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