Michael Levivier

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Autor von Triumph.

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Cover des Buches Triumph (ISBN: 9783667115881)

Triumph

 (1)
Erschienen am 15.07.2019

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Cover des Buches Triumph (ISBN: 9783667115881)W

Rezension zu "Triumph" von Michael Levivier

Zeit zum Schwelgen (und Träumen...)
wschvor 2 Jahren

Eigentlich ist die Zeit, in der ich von einem 'Moped' träumte, schon länger her. Das waren die Jahre, als die 450er-2.Zylinder-Maschine von Honda, eher bekannt als CB 450 K1 den deutschen Markt eroberte. Alsbald gefolgt von der Vierzylinder CB 750 K1 und der kleiner Schwester, der ebenfalls vierzylindrigen CB 500 Four. Im Laufe der Jahre hat sich diese unerfüllte Leidenschaft dann doch erledigt. Teils aus finanziellen, teils aus rationalen Gründen. Wozu auch das Miterlebenmüssen einiger Unfälle Moped-Unfälle im Schwarzwald und in den Alpen gehört. Den 'Rennsemmeln', 'Joghurtbechern' und 'Gummikühen' von heute kann ich eh nichts mehr abgewinnen. Auch wenn die Technik und die Unterstützung der elektronischen Helferlein noch so gut sein mögen.

Jetzt das ganz gross geschriebene ABER:

Beim Durchblättern und lesen dieses opulenten Bild-/Textbandes über die Geschichte und die verschiedenen Modelle, die unter dem Markennamen Triumph auf der britischen Insel entwickelt und von dort aus in die anderen europäischen Länder, in die USA etc. exportiert wurden und werden, da kommt dann schon die pure Freude auf.

Die Geschichte beginnt mit der Gründung der Firma in Coventry anno 1885 und den damaligen Produkten wie Fahrrädern (mit drei Rädern), Tandems, den ersten mit einem 1,75PS-Motor aufgemotzten Fahrrädern. Die ganzen seitdem vergangenen Jahre beziehungsweise Triumph-Motorräder werden mit netten Texten und vor allem grossartigen Farbfotos vorgestellt. Egal, ob es die Tridents, die Daytonas, Speed Triples, Sprints, Trophys, Tigers Bonnevilles, Thunderbirds oder Bobbers sind/waren.

Auch die Hintergründe des fast erfolgten Niedergangs und die glücklicherweise darauf folgende Wiederauferstehung der Motorräder aus Britannien wird erzählt. Auch das mit den tollen Fotos der Maschinen, die fast alle dem entsprechen, was "Motorrad" im eigentlichen Sinn bedeutet: zwei Räder an einem Rahmen mit einem wenn möglich auch optisch schönen Motor. Eine Triumph eben. OK, ein paar Ausrutscher sind dabei: die 1958er Twenty One sieht eher aus wie eine aufgeplusterte Simson Spatz aus der ehemaligen DDR. Dass der 1959er Roller Tigress TW2 gegen die italienischen Vespas nie ankommen konnte, leuchtet beim Betrachten der beiden Fotos auf Seite 21 schnell ein.

Zu den meisten Maschinen werden auch die technischen Hauptdaten angegeben, bei einigen Maschinen gibt es Detailfotos von Tacho, Auspuffanlage, Scheinwerfer oder Motor.

Man muss nicht zwangsläufig von Geburt an ein Triumph-Fan sein, um dieses Werk nur gelungen und schön zu finden. Aber man kann mühelos zum Triumph-Fan werden.

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