Michael Lister

 3.5 Sterne bei 76 Bewertungen
Autor von Selbstauslöser, Glutopfer und weiteren Büchern.
Michael Lister

Lebenslauf von Michael Lister

Michael Lister wuchs in Florida auf. Noch heute lebt er dort, in Panama City. Seit seiner Kindheit faszinierten ihn Geschichten. Und noch mehr, selbst Geschichten zu erfinden. Er studierte Theologie und wurde der jüngste Kaplan im Florida Department of Corrections, dem drittgrößten Gefängnis der USA. Michael Lister schreibt neben Romanen auch noch Essays, Theaterstücke und Drehbücher. Denkt er sich gerade keine neuen spannenden Geschichten aus, unterricht Lister an einem College. Er engagiert sich außerdem im Naturschutz und betreibt das Tupelo, ein wohltätiges Gemeindetheater. "Selbstauslöser" (US-Titel: Double Exposure), der im Hoffmann und Campe Verlag erscheint, ist sein erster Roman, der ins Deutsche übersetzt wurde. Für diesen Roman gewann Michael Lister den Florida Book Award. Die Filmrechte wurden bereits verkauft, Michael Lister wird als Co-Drehbuchautor fungieren.

Alle Bücher von Michael Lister

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Selbstauslöser

Selbstauslöser

 (63)
Erschienen am 29.08.2011
Glutopfer

Glutopfer

 (8)
Erschienen am 14.03.2013
Glutopfer: Thriller

Glutopfer: Thriller

 (1)
Erschienen am 14.03.2013
Selbstauslöser

Selbstauslöser

 (2)
Erschienen am 23.08.2011
Glutopfer

Glutopfer

 (2)
Erschienen am 15.03.2013
Glutopfer

Glutopfer

 (0)
Erschienen am 28.03.2013
North Florida Noir

North Florida Noir

 (0)
Erschienen am 30.11.2006

Neue Rezensionen zu Michael Lister

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KerstinThs avatar

Rezension zu "Glutopfer" von Michael Lister

Leider enttäuschend
KerstinThvor 2 Jahren

Daniel Davis entdeckt beim Joggen eine Leiche. Das alte Eisenbahndepot ist abgebrannt, darin befindet sich eine verkohlte Leiche. Samantha „Sam“ Michaels macht gerade Urlaub in Nordflorida bei ihrer Mutter. Doch dann wird sie zum Tatort gerufen. Sam ist Polizistin und kennt Daniel von einem früheren Fall in Miami. Daniel hat als Religionswissenschaftler gearbeitet und damals dem Ermittlerteam mit seinem Wissen zur Seite gestanden. Auch in diesem Fall zeigt sich schnell, dass sie es hier wohl mit einem religiösen Ritualmörder zu tun haben.

Dieser Thriller ist auch nach der Übersetzung noch sehr amerikanisch. Es werden viele englische Begriffe genutzt, die nicht übersetzt wurden. Auch die Ausdrucksweise der Charaktere ist sehr amerikanisch. Zum Beispiel fluchen sie die ganze Zeit. Es ist eine Ansammlung von „verdammt“ und „Arschloch“. Die Dialoge sind sehr einfach und haben kein bisschen Tiefgang. Zum Beispiel auf Seite 42: „‘Die ist ja lustig‘, sagt Steve. ‚Sie gefällt mir. Das wird ein Spaß.‘“ Mich hat das alles sehr an eine Synchronisation einer amerikanischen Krimiserie erinnert. Wem dieser amerikanische Stil gefällt ist hier sicherlich gut aufgehoben. Mein Fall ist es nicht.

Leider waren mir alle Charaktere dieses Buches unsympathisch. Auch bei den Charakteren gab es keinen Tiefgang. Es fiel mir schwer, in die Geschichte hineinzukommen. Leider konnte ich mit diesem Thriller sehr lange nicht warm werden. Gegen Ende wurde es dann aber spannend und ich war von der Handlung gefesselt. Das hätte ich mir schon für den Anfang oder zumindest für die Mitte gewünscht. Teilweise hat sich die Handlung sehr gezogen. Zum Beispiel redet der Täter einmal mehrere Seiten nur über Feuer.

Mein Fazit: Ich kann diesem Thriller leider nur zwei von fünf Sternen geben, da ich mich durch ihn hindurch quälen musste. Und das einzig Positive an ihm der spannende Schluss war.

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Krimifee86s avatar

Rezension zu "Selbstauslöser" von Michael Lister

Ein toller Fotografie-Thriller
Krimifee86vor 3 Jahren

Klappentext: Nach seiner Rückkehr ins ländliche Florida erwacht in Remington James eine alte Leidenschaft: die Fotografie. Als er eines Nachmittags in die Wildnis aufbricht, um die Schnappschüsse seiner im Wald installierten Kamerafalle zu kontrollieren, ahnt er nicht, dass die schrecklichste Nacht seines Lebens auf ihn wartet. Schockiert stellt er fest, dass der selbstauslösende Apparat einen bestialischen Mord aufgenommen hat. Und bevor er einen klaren Gedanken fassen kann, steht der Mörder vor ihm. Es beginnt eine atemlose Hetzjagd, während der Remington nicht nur ums Überleben kämpft, sondern sein bisheriges Leben wie einen Film an sich vorbeiziehen sieht. Nur wenn er bis zum Morgengrauen durchhält, gibt es Hoffnung auf Rettung.

Cover: Ich finde das Cover ganz cool, obwohl ich noch nicht dahinter gekommen bin, was es mit dem Roman zu tun hat. Denn im Endeffekt sieht man … Tja, was eigentlich? Es sieht irgendwie aus wie Schnitte oder so? So richtig kann ich damit nichts anfangen, auch wenn es wie gesagt cool aussieht. Auch gefällt mir nicht, dass der Titel in diesem grün-gelb gehalten ist. Hier hätte ich eher eine andere Farbe gewählt.

Schreibstil: Der Schreibstil war extrem gewöhnungsbedürftig und führt auch leider zu einem leichten Punktabzug. Denn der Autor schreibt nicht in normalen Sätzen, jedenfalls nicht ausschließlich. Oftmals reiht er auch nur Worte aneinander, so nach dem Motto: „Stille. Angst. Lauschen. Ein Rascheln. Umdrehen. Weiterlaufen.“ Das aber nicht als Stilelement über ein oder zwei Zeilen, sondern teilweise seitenlang und sowieso kontinuierlich im ganzen Buch. Für mich war das sehr anstrengend.
Gut gefallen hat mir der Charakter des Remington. Ich habe seine Überlegungen und Selbstreflektionen sehr gerne verfolgt, insbesondere wenn er sich Gedanken über berühmte Werk der Fotografie gemacht hat. Das war spannend und wenn man viele Bilder selber kennt, hat man das Gefühl, ihm noch besser folgen zu können. Etwas unrealistisch fand ich sein Verhalten, nachdem er das Funkgerät hatte. Warum er immer wieder seine Verfolger angefunkt hat und damit seine Position preisgegeben hat, habe ich nicht verstanden. Gut wiederum fand ich auch die Reflektionen über seine Beziehungen – zu seinem Vater, seiner Mutter und seiner Frau.
Die Verfolger selbst… Mmh. Ich weiß nicht, wie realistisch diese waren. So richtig verstanden habe ich nicht, warum plötzlich so unglaublich viele Verfolger hinter Remington her waren und warum sie praktisch ihr eigenes Leben aufs Spiel gesetzt haben, um ihn zu verfolgen. Das erschien mir leider nicht logisch.

Die Story: Die eigentliche Geschichte (Remington beobachtet einen Mord und wird von dem Killer verfolgt) ist hier eher ein Hintergrundgeschehen. Vielmehr geht es eigentlich um den Fotografen Remington, der eines Nachts ungewollt die Gelegenheit bekommt, sein Leben Revue passieren zu lassen. Und das tut er sehr ausführlich und wie ich finde auf beeindruckende Weise. Mir hat es gefallen, die Gedankengänge mitzuverfolgen.
Aber bei allem Hintergrund: Auch die Geschichte rund um die Verfolgung Remingtons durch eine Mörderbande war für mich sehr spannend und hat Spaß gemacht. Jedoch wäre es vielleicht hilfreich gewesen, den Lesern einen Plan vom Wald zur Verfügung zu stellen, denn so richtig konnte ich nicht verstehen, wie Remington in stockdunkler Nacht immer wusste, wo er hin muss.

Fazit: Mich hat an diesem Thriller am meisten begeistert, dass der Hauptcharakter Remington ein großer Fotografie-Freund ist. Dadurch habe ich mich ihm sehr nahe gefühlt und konnte viele seiner Gedanken gut verfolgen. Als Nicht-Fotografie-Freund bzw. jemand, der sich nicht auskennt, hat man es aber wohl mitunter schwer, der Geschichte zu folgen. Einen Punktabzug gibt es von mir für den sehr gewöhnungsbedürftigen Schreibstil.

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Sonnenwinds avatar

Rezension zu "Selbstauslöser" von Michael Lister

Kurz und daher gut zu lesen, weniger grausam
Sonnenwindvor 4 Jahren

"Selbstauslöser" habe ich beim Aldi mitgenommen, im Sonderangebot. Der Klappentext klang gut, zwar nur als "Roman" kategorisiert (was anscheinend neu ist, denn ein "Thriller" ist es nicht), aber dünn und somit schnell zu lesen.

Remington schießt nicht Wild, sondern Bilder. Schon mal sehr angenehm. Als er eines Nachmittags seine Bilderfalle kontrolliert, findet er Bilder von einem Mord. Der ist aber nicht "bestialisch", wie in der Beschreibung angedeutet, sondern ein einfacher Schuß in den Hinterkopf.

Wenig später läuft Remington dem Mörder über den Weg, und ab da gibt es eine Verfolgungsjagd. Gut zu lesen, aber nicht packend. Zwischendrin einige recht ansprechende Informationen über Flora und Fauna, Gewehre und Photographie.

Die Handlung geht unter im seltsamen Stil des Autors. Bis zu einer halben Seite aneinandergereihte Einzelwörter, die eine Situation beschreiben sollen. Das muß man mögen. Ich mag es nicht. Mir ist klare, differenzierte und farbige Umgangssprache lieber.

Das Beste am ganzen Roman ist der Schluß, der einen mit vielem versöhnt. Ein ganz nettes Büchlein für zwischendurch, mit weniger als 240 Seiten schnell zu lesen.

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Gespräche aus der Community

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Buchstabengourmets avatar
Michael Lister schreibt in seinem Roman „Selbstauslöser“, der im August bei Hoffmann und Campe erscheint, nur über eine einzige Nacht. Doch diese Nacht ist ein gnadenloser Existenzkampf. Mit rasanter Wortgewalt zieht Michael Lister den Leser in seinen Bann und setzt ihn einer Atmosphäre aus Angst und Beklemmung aus. Remington James kehrt ins ländliche Florida zurück. Sein Vater ist gestorben und nun muss er das Waffengeschäft mit angeschlossener Pfandleihe führen. Remington entdeckt eine alte Leidenschaft wieder für sich: die Fotografie. Er installiert Kamerafallen in der Wildnis. Eines Nachmittags bricht er auf, um sie zu kontrollieren. Geschockt stellt er fest, dass eines seiner Kamerasysteme einen bestialischen Mord aufgenommen hat. In der Wildnis nutzt ihm sein Handy, ohne Empfang, wenig. Und plötzlich steht der Mörder vor ihm. Eine atemlose Hetzjagd beginnt. Bis zum Morgengrauen muss Remington durchhalten, dann gibt es Hoffnung auf Rettung. Michael Lister beschreibt eine Nacht des Grauens, in deren Verlauf Remingtons Hoffnung zu überleben immer kleiner wird. „Selbstauslöser“ ist ein hochdramatischer Thriller, der nicht nur durch seine Wortgewalt zu begeistern weiß. Wir suchen 25 Testleser, die eine Nacht voll Spannung und Furcht durchleben wollen. Ihr tauscht euch über „Selbstauslöser“ aus und schreibt abschließend eine Rezension zum Buch. Bewerbt euch einfach mit einem Kommentar bis einschließlich Sonntag, den 21. August im Unterthema „Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner. Wenn ihr fotografieren würdet, welches Motiv dürfte in eurer Fotosammlung auf keinen Fall fehlen?
brigittas avatar
Letzter Beitrag von  brigittavor 7 Jahren
Remington ist im Wald unterwegs. Eigentlich will er seine Selbstauslöser-Kameras kontrollieren, aber auf seinem Weg, setzt er sich mit seinem Leben und seinen Fehlern auseinander. Was hätte werden können.... Wenn nicht .... So spielen seine Gedanken und wandern zwischen seinem Vater, seiner Frau, der Kindheit und der Ehezeit hin und her. Er spürt schon selber, das ihm etwas die Eigenverantwortung fehlt und das er viel auf andere abschiebt, spürt, das er nun jetzt und hier, sein Leben in die Hand nehmen muss. Das muss allerdings und das auch schneller als er ahnt. Denn eine seiner Kameras hat einen Mord aufgezeichnet und der Mörder weiß, das Remington die Bilder hat. Nun wird er durch den Wald gejagt und er weiß das seine Chancen nur sehr gering sind, aber er hat Chancen .... denkt er. Leider ist der Mörder durch und durch perfide und schreckt vor nichts zurück ..... Mir hat der Schreibstil wahnsinnig gut gefallen, immer wieder kam eine Poesie durch die Seiten gehuscht die mich einfach nur gefesselt hat. Ich konnte das Buch als Thriller lesen, oder als Reise eines Mannes in sich, ganz tief in sich. Recht schnell habe ich mich für die Reise nach Innen entschieden und die Thrillersequenzen als schmückendes Beiwerk mitgenommen ;) Mit haben Remingtons Gedanken sehr gut gefallen, seine Rückbindung an die Natur, den Respekt den er zum Beispiel den Bären entgegen gebracht hat. Etwas gestört hat mich, dass das Buch nur sehr kurz war, ein Nachmittag und ich war durch. Vielleicht hätte ich mir mehr gewünscht... Nach dem lesen des Buches bekam der Titel für mich auch eine doppelte Bedeutung. Remingtons Weg durch den Wald war wahrlich auch für ihn ein Selbstauslöser! Ich mochte das Buch und es war sehr angenehm ein spannendes Buch mit Tiefe zu lesen
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